CH139580A - Einrichtung zum ununterbrochenen, selbsttätigen Abführen von Schlamm aus Flüssigkeitserhitzern, insbesondere aus Dampfkesseln. - Google Patents

Einrichtung zum ununterbrochenen, selbsttätigen Abführen von Schlamm aus Flüssigkeitserhitzern, insbesondere aus Dampfkesseln.

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CH139580A
CH139580A CH139580DA CH139580A CH 139580 A CH139580 A CH 139580A CH 139580D A CH139580D A CH 139580DA CH 139580 A CH139580 A CH 139580A
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liquid
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Piccardo Cesare
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      Einrichtung    zum     ununterbrochenen,    selbsttätigen     Abführen    von Schlamm aus  Flüssigkeitserhitzern,     insbesondere    aus Dampfkesseln.    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  zum ununterbrochenen und selbsttätigen     Ab-          füliren    von Schlamm aus     Flüssigkeitserhit-          zern,    insbesondere aus     Dampfkesseln,    bei der  in einer     Umlaufleitung    für die Flüssigkeit       (-in        Schlammabscheider    eingeschaltet ist.

   Die       Einrichtung        kennzeichnet    sich dadurch, dass  der     Sc.hlamma.bscheider    einen mit senkrech  tem mittleren     F'Züseigkeitsfallrohr        versehenen          lieli=ilter        aufweist,    in     dein    um das     Fallrohr     herum zwei Gruppen von     coa.xialen,    verschie  den weit     ausholenden,    wechselständigen     Ke-          ';

  elstumpfen    derart angeordnet sind, dass     irrt     mittleren Teil des Behälters ein     ringfärmiger,     im Zickzack geführter Durchlauf für den  Aufstieg des Schlammwassers gebildet wird,       w        i        ährend        durch        die        Zwischenräume   <B>7</B>     wischen          den    Kegelstumpfen und zwischen diesen und       de.r        Behälterwandung    der     Schlamm        nieder-          >inken    kann.  



  Die beiliegende     Zeichnung        vera.nschaü-          licht    zwei     Ausführungsbeispiele        des    Erfin-         dungsgegensta.ndes,    und zwar durch     Fi-.    1 in  Anwendung an einem Röhrenkessel     und     durch     Fig.    2 in     Anwendung        aai    einem       Flammrohrkessel,    während     Fig.    3 die Bau  art des     Schl,ammabscheiders    im Einzel  nen darstellt.  



  In     F'ig.    1 und 2 bezeichnet 1 den Kes  sel und 2 den     Schlammabscheider,    der zum  Kessel so angeordnet ist, dass er unter des  sen Wasserspiegel liegt. Der     Schlammab-          scheider    ist in eine     Flüssigkeitsumlaufleitung          eingeschaltet,    deren Stränge durch     Ansch.l;

  uss-          ventile        ä        und    4 an den Kessel     angeschlossen     sind und je ein     Rückschlagventil    5     bezw.        i          enthalten..    Im     Betrieb    nehmen diese Ventile  unter der Wirkung ihres     Eigengewichtes    die       Offenstellung    ein.

   Die Umlaufleitung     ist    mit       Ausnahme    des senkrecht verlaufenden Schen  kels des vom     Schl.ammabscheider    abgehen  den     Leitungsstranges    mit     einer        Warmisola-          tion    versehen, so dass dieser Schenkel     der     Kühlung von aussen zugänglich ist.

   Derselbe      kann gegebenenfalls mit Rippen versehen  oder als eine Sehlange     ausgebildet    sein, um  seine Kühlfläche zu     vergrössern.    7 und     8?          (Fig.    3) sind     Lüftungs-    und Probierhähne  und 9 ist das     Ablussventil    des     Schlammab-          seheiders.    10 und 11 sind in die     Leitungs--          stränge    vor und hinter dem     Schlammab-          scheider        eingeschaltete,    mit     Befestigungsfla,

  n-          sehen    versehene Rohrstutzen, die je zwei dia  inetral gegenüberliegende     Beoba,elitungsglä-          ser        aufweisen,    durch die vorn aussen die in  der Leitung umlaufende Flüssigkeit beob  achtet werden kann.  



  Der     Sehla.mm,abscheider    2 besitzt einen       zylindrischen    Behälter, an dessen Deckel 12  ein Rohrstück 13     befestigt.    .ist, das ein in  neres,     coa,xiales        R@.ahrstüA    14 umgibt, welch  letzteres im     Innern    des Behälters 2 in     einem          Flüsiigkeitsfa.llrohr    15 mündet und     nach     oben hin mit einem Gefäss 16 in Verbindung  ist. in dem ein     Kesselsteingegenmittel    sich  befindet. Der dem     Abscheider    das Kessel  wasser zuführende     Leitungsstrang    .ist mit.

    dem Rohrstück     1.1,    der das Wasser abfüh  rende Leitungsstrang mit -dem Rohrstück 13  verbunden. 17 ist ein     Regulierhahn    für die  Regulierung des     Zutrittes    des Kesselstein  gegenmittels in den     Abse.heider,    und 18 ist  ein     Abschluss'stopfen,    nach dessen     Entfernex,     das Gefäss 16 mit dem     Kesselsteingegenmit-          tel    beschickt werden kann.

   Um     da,-k    Fallrohr  15 herum sind zwei Gruppen von     coaxia.len,     verschieden weit aushebenden Kegelstumpfen  19 und 20 angeordnet, von denen die Stumpfe  19 unmittelbar an dem Fallrohr befestigt  sind, während zu diesen wechselständig an  geordnete Kugelstumpfe 20 an diesen selbst       angebracht    sind. Dadurch ist zwischen je  einem Kegelstumpf 19 und je einem Kegel  stumpf 20 ein ringförmiger Spalt vorhan  den, und diese     Spälte    bilden einen ringförmi  gen, im Zickzack geführten Durchlauf für  den Aufstieg des     Schlammwassers.    21 und  22 sind zwei Gewindespindeln, die mit  Handrädern versehen sind und gegen die  Ventile 5 und 6 angestellt werden können,  um deren Offnen zu erzwingen.

   Mit. 23 ist  ein an dem Chemikaliengefäss 16 angebrach-         ter    Hahn für das Ablassen und die Kontrolle  des Gefässinhaltes bezeichnet.  



  Die     Einrichtung    wirkt folgendermassen:  Das Schlammwasser läuft in der Rich  tung der angegebenen Pfeile durch die Ein  richtung. Die Geschwindigkeit, die das zir  kulierende Wasser annimmt, genügt nicht,  die beiden     Rückschlagventile    5 und 6 zu  schliessen, die im Betrieb durch ihr Gewicht  vollständig geöffnet bleiben. Es kann die       ('xescliwindigkeit    des Umlaufwassers     dureli          litinstellung    der     Anschlussv        entile    3 und 4  sowie der Grösse der Kühlfläche der Umlauf  leitung geregelt werden.

   Das dem Rohrstück  14 vom Kessel zufliessende Wasser steigt  zum Teil in dem Gefäss 16 infolge seines  durch seine Dichte und Temperatur beding  ten     geringeren    Gewichtes empor. Die     Einstel-          hing    des     Hahnes    17 bestimmt die Zeit, in der  der Inhalt des Gefässes 16 durch das Kes  selwasser verdrängt werden soll, das heisst  die Menge an     Reagentien,    die in den     Ab-          scheider    fliessen soll.  



  Die     Anbringung    des Gefässes 16 hat den  Zweck, die Ausfällung der Salze schon zum  Teil im     Abscheider    zu begünstigen     und        dies     zum Zwecke, weniger Niederschläge im Kes  sel auszufällen und die     Trennung    des  Sehlammes im     Abscheider    zu erleichtern.  



  Das aus dem Fallrohr 15 mit verminder  ter Geschwindigkeit unten austretende heisse  Schlammwasser nimmt unmittelbar seinen  Weg nach oben und erreicht auf kürzestem  Wege das Rohrstück 13. Es nimmt dabei  einen     zickzackförmigen    Lauf nach oben und  durchläuft auf diesem Wege abwechslungs  weise die ringförmigen Spalten zwischen den  beiden     Kegelstumpfgruppen,    wobei sich wäh  rend dieses Verlaufes infolge der auf einander  folgenden Ablenkungen     (.siehe    die Pfeile) der  Schlamm vom -Wasser trennt und infolge der  ihm innewohnenden Trägheit durch die     ruhi          geien:

      Zonen in den     Zwischenräumen    zwischen  den Kegelstumpfen 20 in den Ringraum zwi  schen diesen und dem Mantel des     Ab.saheiders     übertritt. Aus     dijesem    Ringraum setzt er  sieh durch den Niedergang des infolge Be  rührung mit dem Mantel gekühlten Wassers      mit Leichtigkeit auf dem Boden des Be  hälters ab-, wobei das längs des Mantels     nie-          (Urgehende    Wasser überdies das Heranzie  hen des Schlammes aus den ruhigen Gegen  den zwischen den Kegelstumpfen begünstigt.

         1),s    so vom Schlamme befreite Wasser kehrt       über    das     Rückschlägventil    6 zum Kessel     zu-          rilck.     



  Von Zeit zu Zeit wird der sich im     Ab-          s(-heider        ansammelnde    Schlamm durch das       Ablassventil    9 nach aussen abgeführt. Durch  Offnen dieses Ventils werden infolge des       I@    e     sseldr        uckes    die     Rückschlagventile    5 und 6       geschlossen,

      so dass der     Ablass    des     Abschei-          ders    durch den Kesseldruck nicht beeinflusst       wird.    Sobald das     Ablassventil    9 wieder     ge-          ,#ehlossen    wird, entsteht Druck im     Abschei-          der,    und zwar infolge unvollkommenen  Dichthaltens der Ventile 5 und 6 oder     ver-          nfge    einer vorgesehenen kleinen Rille oder       .@.uch    nur infolge ungenügenden     Einschlei-          frn    der Ventile.

   Hat dieser Druck den Wert       (1c,,    Kesseldruckes erreicht, so befinden sich  die     Rückschlagventile    im Gleichgewicht und       öffnen    sich dann durch ihr Eigengewicht,  so     class    sich der normale Flüssigkeitsumlauf       %vieder    einstellt. Zum Ausspülen des     Ab-          ehei.ders    öffnet man das     Ablassventil    9.       .:sowie    die Ventile     .5    und 6 durch Verstellen       ch-r    Spindeln 21 und 22.  



  Mit dem Ablassen des Schlammes aus  dem     Abscheider    werden aus dem Kessel auch  die     löslichen        Salze    abgeführt und dabei ihre       Konzentration    im Kessel auf einer der     Ver-          tiampfung        un        s:chä,dlichen    Grenze gehalten.  



       nie    Einrichtung kann auch bei 'andern       Flüssigkeitserhitzern    als Dampfkesseln     ver-          @vendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum ununterbrochenen selbst tätigen Abführen von Schlamm aus Flüssig- keitserhitzern, insbesondere aus Dampfkes seln. bei der in eine Umlaufleitung für die Flüssigkeit ein & hlammabscheider einge schaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlammabscheider einen mit senkrechtem mittleren Flüssigkeitsfallrohr versehenen Be hälter aufweist, in dem um das Fallrohr herum zwei Gruppen von coaxialen, verschie den weit ausholenden,
    wechselständigen Ke gelstumpfen derart angeordnet sind, dass im mittleren Teil des Behälters ein ringför miger, im Zickzack geführter Durchlauf für den Aufstieg des Schlammwassers gebildet wird, während durch die Zwischenräume zwischen den Kegelw#,umpfen und zwi schen. diesen und der Behälterwandung der Schlamm niedersinken kann.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zum Schlamm- abscheider führende und der davon abge hende Strang der Umlaufleitung mit je einem Rückschlagventil und der Schlamm- abscheider mit einem Ablassventil versehen ist, bei dessen Offnen die genannten Rück sehlagventile unter der Wirkung des Druk- kes im Erhitzer sich selbsttätig schliessen und .bei dessen Schliessen diese Rückschlag ventile unter der Wirkung ihres Eigenge wichtes wieder in Offenstellung gelangen.
CH139580D 1928-02-13 1929-02-11 Einrichtung zum ununterbrochenen, selbsttätigen Abführen von Schlamm aus Flüssigkeitserhitzern, insbesondere aus Dampfkesseln. CH139580A (de)

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