CH139629A - Schaltanordnung zum elektrischen Bremsen von in Gruppenfahrt von einem Führerstand aus gemeinsam gesteuerten Triebfahrzeugen. - Google Patents

Schaltanordnung zum elektrischen Bremsen von in Gruppenfahrt von einem Führerstand aus gemeinsam gesteuerten Triebfahrzeugen.

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CH139629A
CH139629A CH139629DA CH139629A CH 139629 A CH139629 A CH 139629A CH 139629D A CH139629D A CH 139629DA CH 139629 A CH139629 A CH 139629A
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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      Schaltunordnung    zum elektrischen Bremsen von in Gruppenfahrt von einem       Führerstand    aus gemeinsam gesteuerten Triebfahrzeugen.    Es ist bekannt, elektrische Triebfahrzeuge  für     idie    Gruppenfahrt miteinander zu kuppeln  und dabei den geführten Wagen über den       Kontroller    des     führenden    zu steuern. Es ist  ferner bekannt, in Gruppenfahrt gemeinsam  gesteuerte Fahrzeuge elektrisch zu     bremsen,     wobei die Motoren des führenden und des ge  führten Fahrzeuges auf getrennte Wider  stände arbeiten. Die Motoren des führenden  Fahrzeuges sind dabei in bekannter Weise  überkreuzt geschaltet, während die Motoren  des geführten Fahrzeuges meist parallel ar  beiten.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun eine       Schaltanordnung    zum elektrischen Bremsen  von in Gruppenfahrt von einem Führerstand  aus gemeinsam gesteuerten Triebfahrzeugen.       Erfindungsgemäss    sind die Motoren .des ge  führten Wagens derart geschaltet, dass das  Feld des einen Motors vor dem Anker des  andern Motors liegt, das heisst beide Motoren    sind überkreuzt geschaltet. Dabei können die  Motoren des     geführten    und des führenden  Triebwagens auf den gleichen, regelbaren  Widerstand, der in parallele Zweige unter  teilt ist arbeiten, so dass -den Motoren des  führenden und des geführten Fahrzeuges teil  weise getrennte Bremsstromkreise zur Verfü  <B>gung</B> stehen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung schematisch dargestellt,  und zwar zeigt     Abb.    1 die Schaltanordnung       ir    der     Fahrstellung    mit Reihenschaltung der  Motorgruppen beider Triebfahrzeuge,     Abb.    2  die Parallelschaltung der Motorgruppen;       Abb.    3 zeigt die Bremsschaltung, und     Abb.    4  die .Schaltung für     Rüekwärtsfahrt.     



  Die Motoren I,     II    des führenden Trieb  wagens sind in üblicher Weise geschaltet. Die  Motoren     III,    IV des     geführten    Triebwagens  dagegen sind so, geschaltet,     @d@a.ss        dm.        Feld    f 2  des Motors IV vor denn Anker des Motors           III    liegt.

   Für die Reihenschaltung der Mo  torgruppen I;     II    und HI,     IV    gemäss     Abb.    1       wird    das Schaltelement     g    geschlossen und der       Umselialter        u    in die gezeichnete Stellung ge  bracht. Bei der     Parallelschaltung    der Motor  gruppen gemäss     Abb.    2 wird ausserdem zum       Beispiel    der Schalter     h3    geschlossen und der       Umschalter        z4    entsprechend umgelegt.

   Bei       Vorwärtsfahrt    erhalten die Motoren     III,    IV  über ,die Leitung a Strom, der dem Feld des  einen und dem Anker des     andern    zugeführt  wird und über     Leitung    c nach Erde abfliesst       (Abb.    1, 2). Der Bremsstrom der Motoren       III,    IV fliesst indessen über die Leitung b  vom Bremswiderstand her und ist über die  Leitung d geerdet. Die auf diese Weise er  zielte Feldkreuzung der Motorgruppe des  geführten Fahrzeuges bedingt eine vierpolige  Leitungskupplung zwischen den Triebfahr  zeugen.

   Der zugleich als Bremswiderstand  dienende, regelbare     Anfahrwiderstand    w des  führenden Fahrzeuges ist über einen Teil  desselben in parallel geschaltete, in Stufen  unterteilte Zweige     w1    und     w2    aufgeteilt, so  dass jeder Motorgruppe ein getrennter Brems  widerstand zugeordnet ist. Die Motoren I,       II    des führenden Fahrzeuges arbeiten auf  den Widerstand     w1    und die Motoren HI,     IV     des geführten Fahrzeuges auf den Wider  stand     w2,    es sind also für jede     Motorgruppe     getrennte Bremsstromkreise vorhanden (ver  gleiche     Abb.    3).

   Eine Unterbrechung in dem  einen Bremsstromkreis hat somit keinen stö  renden Einfluss auf den andern. Sind Schie  nenbremsen     s1,        s2    auf den Triebfahrzeugen  vorhanden, so wird eine besondere Leitung     e     und eine weitere Kupplung zwischen den  Fahrzeugen notwendig. Die Schienenbrem  sen können durch Schaltelemente auf dem  führenden Fahrzeug auf jeder Bremsstellung  eingeschaltet werden; und zwar wird     s1    durch       Offnen    des     Kurzschlussschalters    k und     s2          durch    Herstellung einer Verbindung zwischen  d und e eingeschaltet.  



  Damit die Schaltelemente zur stufenwei  sen Schaltung der parallelen Widerstands  zweige     w1,        w2    nicht für jeden     gontroller     doppelt vorgesehen werden müssen, werden    Schütze, zum Beispiel     inl,        7n2,        in3    vorgesehen.

    Die Betätigungsspulen dieser     Schütze    liegen  in den Verbindungsleitungen zwischen den  Schaltelementen und dem einen Widerstands  zweig, zum Beispiel     w1.    Bei Abschalten eines  Teils des     Widerstandszweiges        w1,    zum Bei  spiel durch Schliessen des Schalters     1z3,    schal  tet der .Schütz in, die entsprechende Stufe  des Widerstandes     w2.    Die Schütze brauchen  nicht mit     Blasspulen    versehen sein, da sie  unter Strom nur schliessen.  



  Die Schaltung der     Motorengruppe    des  geführten Fahrzeuges kann für das     Manöve-          xieren    auch für     R;ückwärtsfahrt    benutzt wer  den. Die Motoren     III,    IV werden in dem Fall  über die Leitung b gespeist und über Lei  tung     d    au Erde gelegt (vergleiche     Abb.    4).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung zum elektrischen Brem sen von in Gruppenfahrt von einem Führer stand aus gemeinsam gesteuerten Triebfahr zeugen, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Mo toren des geführten Wagens derart über kreuzt geschaltet sind, dass :das Feld des einen Motors vor,dem Anker des andern liegt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. .Schaltanordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Motoren .des führenden und des geführten Fahrzeuges getrennte Bremsstromkreise besitzen. 2. Schaltanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der als Bremswiderstand benutzte Anf.ahrwider- sta.nd auf einem Teil desselben in paralleI geschaltete, in Stufen unterteilte Zweige aufgeteilt ist. 3. Schaltanordnung nach Unteranspruoh 2.
    dadurch gekennzeichnet, :dass zur Vermin derung der Anzahl der Schaltelemente für die Stufenschaltung der parallelen Widerstandszweige ,Schützen- vorgesehen sind, deren Betätigungsspulen zwischen den Schaltelementen und dem einen Wider standszweig liegen. 4. Schaltanordnung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schienen bremsen auf dem führenden und dem ge führten Fahrzeug in die Bremsstromkreise durch Schaltmittel auf dem führenden Fahrzeug eingeschaltet werden können.
CH139629D 1928-05-14 1929-05-03 Schaltanordnung zum elektrischen Bremsen von in Gruppenfahrt von einem Führerstand aus gemeinsam gesteuerten Triebfahrzeugen. CH139629A (de)

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