CH139816A - Abfülleinrichtung an Zündholzmaschinen mit einem oberhalb des Standortes von Sammelkästen vorgesehenen Zuführungsschacht. - Google Patents

Abfülleinrichtung an Zündholzmaschinen mit einem oberhalb des Standortes von Sammelkästen vorgesehenen Zuführungsschacht.

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CH139816A
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Kessler Johann
Fischer Georg
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Kessler Johann
Fischer Georg
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Description


  Abfülleinrichtung an     Zündholzmaschinen    mit einem     oberhalb    des Standortes von  Sammelkästen vorgesehenen Zuführungsschacht.    Die     Erfindung    betrifft eine     Ahfüllein-          riehtung    an     Zündholzmaschinen    mit einem       oberhalb    des, .Standortes von     Sammelkästen     vorgesehenen Zuführungsschacht, längs wel  chem ein zur     Zubrinb ung    der Zündhölzer in  die     .Sammelkästen    dienender Tisch     gefüh.rt     ist.

   Ein Hauptnachteil ;der     bekannten.        Ab-          fülleinriGhtun.gen    an     Zünd.holzmasch,inen     liegt darin,     .dass    die Zündhölzer auf     deim     Wege in.

   die     Sammelkästen    zeitweilig     .durch     Herabfallen über eine längere Strecke mit  dem Zündkopf     sich,    reiben,     gegebenenfalls,     wenn der Tisch, zwecks Erzielung     einer     Lücke von der einen Ladung zur andern, vor  übergehend     rascher    gesenkt wird, so dass  grosse Gefahr der     Entzürndung    vorhanden ist.

    Ausserdem sind .derartig herabgefallene Höl  zer in     bezog    auf die übrigen Hölzer der Sam  melkästen in     untgeordneter    Lage und müssen  dann von Hand geordnet werden; es kann  auch im weiteren Verlauf des Abfüllvor  ganges ein Verklemmen     untergeordneter    Höl-         zer    eintreten, und dadurch eine     Entzündung     hervorgerufen werden.  



  Zur     Beseitigung        dieser    Nachteile ist bei  der Abfülleinrichtung gemäss der Erfindung  der     2#iführungsschacht    zu den     Sammelkästen     mit. einer     Abschlussklappe    versehen, die zur       vorübergehenden    Aufnahme     van        zuigebrach-          ten        Zündhölzern.    dient     un@d.    jeweils     selbsttätig          mittelst    einer am Zubringertisch angeordne  ten Platte geöffnet wird,     welche    :alsdann die  Zündhölzer aufnimmt.  



  Diese     Abschlussklappe    verhindert somit  während bestimmter     Zeitabschnitte    des Ar  beitsvorganges ein Herabfallen ausgestossener  Hölzer in .den     Zuführungsseha.cht        bezw.    ein  Herabfallen von Hölzern über eine längere  Strecke. und     demzufolge    auch ein ungeord  netes     Auflieigen,        sowie    ein     Verklemmen    von  Hölzern.  



  Die     Zeichnung    zeigt ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes,    das in           Fig.    1 in einem senkrechten Schnitt ge  zeichnet ist;       Fig.    2     zeigt    in grösserem Massstab eine  Einzelheit;       Fig.    3     und    4 zeigen eine andere     Einzel-          !wit    in zwei Darstellungen, und       Fig.    5 ist ein Schnitt nach     a-a    der       Fig.    1.  



  Am Gestell 1 ist eine winkelförmige  Schiene 2 vorhanden, auf welche drei     Sam-          melkästen    3 aufgesetzt sind, die mit ihrem       obern    Ende :an eine Leiste 4     .anliegen.    5     ist     der auf der Vorderseite !der Maschine offene,  schrägliegende obere     Zuführungsschacht,    wel  cher in drei     nebeneinander    liegende Rinnen  unterteilt ist, in deren unterer Verlängerung  sich je einer von -den drei Sammelkästen 3  befindet.

   Die Rückwand des     .Schachtes    5 ist  in dessen Oberteil -durch eine Klappe 6 ge  bildet, welche auf     einer    Welle 7 sitzt, die       ferner    eine Seiltrommel 8 aufweist, :deren  Seil 9 am (nicht gezeichneten) freien Ende  ein Gewicht trägt.  



  Auf     ider    Vorderseite der     Maschine    sind  seitlich vom     ,S:ch@acht    5 zwei     zudiesem    gleich  laufende     Schienen    10 vorgesehen,     wel:ah:e          Längsnuten    besitzen. In letztere fassen Zap  fen,des längs     jer        ,Schienen    10 verschiebbaren       Zubringertisches    11, der eine Platte 12     trägt,     welche mittelst eines Griffes 12' entgegen  dem Einfluss einer     Zugfeder    13 auf dem  \fisch 11 verschoben wenden kann.

   Die Platte  1.2 fasst in :der Hochstellung des Tisches 11  in der in     Fig.    1 gezeichneten Lage     mittelst     drei Lappen (in     Fig.    5     -strie:hpunktiert    .ge  zeichnet) in     die    drei Rinnen -des Schachtes 5.  Der Tisch 11 weist auf einem einen Schlitz  der     Platte    12     durchsetzenden    Aufsatz 11'       einen    Hebel 14 auf. welcher gemäss     Fig.    1 an  einen ortsfesten     Anschlag    15     anliegt.     



  Am Zubringertisch 11 greifen die Zug  seile 16 von zwei Seiltrommeln 17, 17' an.  Diese     Seiltrommeln    17 sitzen     drehbeweglich     auf einer mit den Enden in     ortsfesten    Stützen  18     ,gelagerten    Achse 19.

   Auf der Achse 19  ist. auf dem in     Fig.    4 gezeichneten     Endie    ein       Schwinghebel    20 gelagert, der mittelst einer       Schaltklinke    21 mit einer Zahnscheibe 22 zu-         sammenwirkt.    in die     ferner    eine Sperrklinke  23 eingreift; letztere ist     -an        einem    an der ent  sprechenden Stütze 18 vorgesehenen Träger  24 gelagert.

   Die Zahnscheibe 22     ist    am Teil  25 einer     Reibungskupplung    vorgesehen, deren  Teil 26 auf einer     Nabe    der Seiltrommel 17       unverdrehbar,    aber     achsial    verschiebbar an  geordnet ist. Eine an der Seiltrommel 17       sich     Feder 27 ist bestrebt, den  Kupplungsteil 2,6 mit dem Kupplungsteil 25  in     Eingriff        bezw.    in     kraftschlüssiger    Verbin  dung zu halten. Ein am Träger 24 gelager  ter Griffhebel 28, welcher mittelst eines  Daumens 29 an einen Umfangsrand des.

    Kupplungsteils 26 ansteht, ermöglicht die       Ausrücll-ung        "des    letzteren. Zu diesem Zwecke  hat ,der Daumen 29 eine Keilfläche, die schon  durch geringes Drehen des     Griffhebels    28 das  Entkuppeln der Teile 25 und 26 zu bewirken  vermag. Die beiden Seiltrommeln 17, 1T sind  durch eine Hohlwelle 30 fest miteinander  verbunden. In die Seiltrommel 17 ist eine       Spiralfeder    31 eingebaut, deren äusseres Ende  an der Seiltrommel,     un:d        d!as    innere Ende an  ,der Achse 19     befestigt    ist.  



  In einem     Kreigbogenschlitz    20' des He  bels 20 ,greift eine Schubstange 32 an, welche  durch einen Lenker 33 mit einer     Schrauben-          spindiel    34 verbunden ist. Die     Schrauben-          spindel    3.4 ist in einem am Schwinghebel 20  vorhandenen     :seitlic-hen    Auge 35 ,gelagert und       kann        mittelst    eines     Handrades    36     aichsial    ver  schoben werden, zwecks Verstellung     Jes    An  griffspunktes der Schubstange 32 im Schlitz       20'    des     Hehel.s    20.  



  Die     mittelst    des Tragstreifens 37 zuge  führten Zündhölzer A werden durch die     Na-          deln    3-8 :des     in,    entsprechender Richtung hin  und herbewegten     Balkens    39 ausgestossen.

    Die Zündhölzer A     fallen    dabei über     :eine        orts-          fe:ste        ,Schrägbahn    40     (Fig.    2) und werden zu  nächst von der unter dem Einfluss .der ge  wichtsbelasteten !Seiltrommel 8     hochge-          schwenkten        Albseh:

  lussklappe    6     aufgefangen,     über welche sich     idann    die Platte 12 des in       Hochstellung    ,gekommenen Tisches 11 unter  dem Ei     influss        -der    Feder 14 vorschiebt, was  später noch näher     erläutert    wird. Der Tisch           11        wird,al.s.da,xixx    schrittweise längs     den        Füh-          run;gsschienen    10 abwärts bewegt.

   Zu diesem       Zwecke        wird,der    Schwinghebel 20 ,durch die       Schub-.stange    32 hin- und     herbewegt,    wobei  dessen Klinke 21 jeweils ,die     Zahrnsch,eibe    22  schaltet.

   Mit der     Zahnscheibe    20 dreht     sie.li          di.r#    eingerückte Kupplung 25, 26 welche  ihrerseits die Seiltrommeln 17, 17'     mitdreht,     von denen sich nun die 'Seile 16 abwickeln,  so     dass,der        a:ix        letzteren        :aufgehängle    Tisch 11  sich     abwäirt@sbewegt.    Dabei wird die Feder  31 der Seiltrommel 17 aufgewunden, das  heisst     gespannt.     



  Bei der Senkbewegung des Tisches 11  schwenkt     ,dessen    Platte 12 die zunächst den       Schacht    5 abschliessende Klappe 6, unter  Aufwickeln     ,cle@s        ",ewichtbel;aisteten    Seils 9 auf  die Trommel 8,     abwäxts.    Wenn nun der     Zu-          11    eine vorausbestimmte, in       Fig.    1.

       strichpunktiert        a.ngeld'eutete        Tiefstel-          lung    I     erreicht    hat, die dem Bedienungsper  sonal der     Züivdholzm@aschi.ne,    zum Beispiel     in-          folbc        A-nslö,sung        eines        optischen    oder     akusti-          sehen    Zeichens     .angezeigt    wird, dann wird :der  Tisch 11 von Hand in einem Ruck so tief  bewegt, bis :dessen Platte 12 am untern     Enrle     der Sammelkästen 3 aufschlägt.

   Dieser       Schlussbewegurig    des Tisches 11 folgt natür  lich der auf dessen Platte 12 aufruhende, die  Ladung der     :Sammelkästen    3 -bildende     Höl-          zerstapel,    welcher nun die Klappe 6 freigibt.

    n cl ass dieselbe unter dem Einfluss der     gc#-          wichtbela        steten    Seiltrommel 8 aufwärts     -e-          schwenkt    wird,     zwecks    erneuten     Absehliessens     des Schachtes 5     bezw.        Auffangens    der aus  dem Tragstreifen 37 ausgestossenen Zünd  hölzer     l1    für die nächste Ladung.

   In der  in     Fig.    1 strichpunktierten tiefsten Stellung       II    des Tisches zieht man dessen Platte 12       mittelst        Jdes        Grif!'es    12' so weit zurück, bis       der    Hebel 14 in eine Sperrast der Platte     ein-          n:clinappt.        I)a:durch    wird :

  die Platte 12 in  ihrer neuen Stellung. in welcher sie sich       a        ausserha        lb        der        Sammelkästen    3     befindet,        auf     ,dem Tisch 11     gesichex-t.     



  Uni den Tisch von Hand aus der     ,Stellung     I in die Stellung     1I    schieben zu können,  wird     zunä,clist    der am Träger 24 gelagerte    Griffhebel 2.8 derart gedreht, dass der Kupp  lungsteil 26 ausgerückt wird, worauf der  Tisch 11 zur Verschiebung freigegeben ist.  Nachdem die Platte 12 in     zurückgezogener          Stellung    auf dem in .die tiefste Stellung be  wegten Tisch 11 gesichert worden 'ist, lässt  man     den    Tisch wieder los, worauf dieser von       selbst    den Führungsschienen 10 entlang in  Hochstellung zurückkehrt.

   Dies geschieht in  folge Entspannung der Feder 31 der Seil  trommel 17,     wodurch    die beiden Trommeln  1.7, 17' so gedreht werden,     dass    die Seile 16  unter Hochziehen des Tisches 11 auf den  Trommeln aufgewickelt werden.     Kurz.    bevor  der Tisch<B>11</B> seine Ausgangsstellung er  reicht, trifft dessen Hebel 14 auf den An  schlage, was die     Verscbwenkungdieses     Hebels aus der Sperrast der Platte 12 zur  Folge bat, worauf letztere unter -dem Ein  fluss der Feder 13 gegen die Klappe 6 vor  wärts bewegt wird.  



  Nach der Rückkehr ,des     Zu(brixigertisch"s     11 in die Ausgangsstellung dreht man den  am Träger 24 .gelagerten Griff 28     derart,    dass  der Kupplungsteil 26 wieder eingerückt  wird, worauf wieder die     schrittweise    Sen  kung des Tisches erfolgt     bezw.    der     bschria-          ben.e    Arbeitsvorgang wiederholt     wird,    nach  dem man noch die     gefüllten        Sammelkästen     3     durch    leere     Sümmelk:ästen    ersetzt hat.  



  Die Berührung der Zündköpfe der Zünd  hölzer mit der     Abfülleinrichtung    ist     na-eh          Möblichkeit        vermieden,        wie    ohne weiteres  klar ist. Die Platte 12 des     Zubringertisches     11 und die     Abschlussklappe    6 des     -Schachtas     5,     sowie        letzterer        s:elb@st        sinid        :auf    derjenigen  Seite, mit welcher Zündhölzer in Berührung  kommen, mit einem die Reibung vermindern  den nichtmetallischen Belag versehen.

   Durch  Verstellung     iiIes        'Augriffs@pun@ktes    (der     @Schub-          sta;nge    32 im     Schlitz    20' des     Schwinghebels     20 kann die Grösse des periodischen     Schalt-          schrittes    der     Zahnscheibe    22 und     folglich    des  Tisches 11 geregelt     werden,    entsprechend     der     Zufuhr von Zündhölzern.  



  Die Abfüllarbeit kann     von    der Vorder  seite der Einrichtung her überblickt werden,  ist also leicht     kontrollierbar.    Diese Einrich-      tun.     eignet    sich infolge -der geringen     Ent-          zündungsgefahr    der Zündhölzer zur Abfül  lung von     Zündhölzern    jeder     Art.    Die Sam  melkästen können von vorn oder von der  Seite auf die Schiene 2     bezw.    in .das     Gestell     1 eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abfülleinrichtung an Zündholzmaschinen mit einem-oberhalb des Standortes von Sam melkästen vorgesehenen Zuführungsschacht, dadurch gekennzeichnet, @dass der Zufüh rungsschacht, längs welchem ein die Zünd hölzer den Sammelkästen zubringender Tisch geführt ist, eine Abschlussklappe aufweist,
    -die zur vorübergehenden Aufnahme von zu gebrachten Zündhölzern dient und jeweils selbsttätig mittelst einer am Zubringertisch angeordneten Platte geöffnet wird, welche a.l(sd"a.iui die Zündhölzer aufnimmt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Abfülleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @d;a.ss der Zu- ib,ringrerti@sch nach dem Ausrücken einer ihn mit einer .zu seinem schrittweisen Senken dienenden SchaItvorrichtung ver- bindenden Kupplung durch ,eine Auf windvorrichtung selbsttätig in die Aus- ga@nigsstellun:g hochgezogen wird.
    \?. Abfülleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dess bei der Rückkehr des Zu- bringertischL-s in die Ausgan.sstellung ein Sperrmittel selbsttätig gelöst wird, worauf :die am Zubringertisch vorgesehene Platte sich selbsttätig über die Abschluss- kla:ppe vorschiebt.
CH139816D 1928-06-22 1929-06-07 Abfülleinrichtung an Zündholzmaschinen mit einem oberhalb des Standortes von Sammelkästen vorgesehenen Zuführungsschacht. CH139816A (de)

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