CH140065A - Elektrischer Kettenwächter. - Google Patents

Elektrischer Kettenwächter.

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CH140065A
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions
    • D03D51/28Warp stop motions electrical
    • D03D51/32Detector healds

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


  Elektrischer Kettenwächter.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen  elektrischen Kettenwächter. Die bestehenden  elektrischen K Kettenwächter für Webstühle,  sei es nun, dass die Abstellvorrichtung im  Geschirr     liegt    oder dass besondere Lamellen  angeordnet sind, haben den Nachteil, dass  beim Niedersinken der Lamellen auf die  stromführenden Teile an den Berührungs  stellen der Lamellen Funken entstehen.  Wenn dieselben im allgemeinen auch harm  los sind, so kamen doch schon Kettbrände  vor und ausserdem ist auch durch die lose  aufsitzenden Lamellen auf den Kontakt  schienen der Kontakt nicht fest, weil durch  die Bewegung des Webstuhles Vibrationen in  den Lamellen entstehen, die leicht zur Fun  kenbildung führen. Diesem Übelstand ist in  vorliegendem Geschirr weitgehencdst ge  steuert.

   Die Lamellen sind mit der bekannten  schrägen Aufhängevorrichtung versehen, so  dass sie     leim        Niedersinken    oben und an der  Seite einen sicheren Kontakt haben. Der  Strom wird den Lamellen aber erst dann zu  geführt, wenn das Geschirr in der untern    Stellung in Ruhe ist, und die     Schiene    wird       wieder    stromlos gemacht, ehe der Schaft in  die Höhe geht.  



  Gemäss der Erfindung wird nun der  Strom periodisch den jeweils tiefstehenden  Schäften unabhängig von der Geschirrbewe  gung zugeleitet und zu diesem Zweck von  einer Nockenwelle oder dergleichen gesteuert.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist auf der Zeichnung in beispielsweisen Aus  führungsform im wesentlichen schematisch  näher erläutert.  



  Abb. 1 ist eine schaubildliche Vorderan  sicht der in Betracht kommenden 'teile des  Webstuhles;       Abb.    2 und     i    zeigen in Vorderansicht       und    Seitenansicht eine andere Ausführung       des    Geschirres;       Ahb.    4 stellt in     Seitenansicht    die Vor  richtung zur     Kenntlichmachung    des ge  brochenen Fadens     dur;          Abb.    5 ist ein vergrösserter Querschnitt  der Wächterschiene mit     dem,Schaftstab;         Abb. 6 und 7 sind Draufsicht und Quer  schnitt zweier gemeinsam herbestellter Litzen.  



  Die Litzen 1 sind in bekannter Weise  mittelst Ösen 2 an einem Schaftstab 3 bezw.  einer Wächterschiene 4 auf und ab beweg  lich nebeneinander aufgehängt. Sie bestehen,  mindestens am Aufhängeende, aus strom  leitendem     Material.    So können sie zum Bei  spiel Flachstahllitzen oder Drahtlitzen mit  entsprechender Biegung sein.  



  In Abb. 6 ist eine besonders vorteilhafte  Form der Litzen 1 abgebildet, welche ermög  licht, gleichzeitig je zwei derselben aus einem  Stück Band zu stanzen. Die Litzen 1 sind,  wie die Abb. 6 zeigt, unterhalb der Auf  hängeöse 2 einseitig     verschmälert,    und zwar  derart, dass die beiden verschmälerten Teile  5 nebeneinander gelegt zusammen die Breite  der Aufhängeöse 2 haben. Die Verschmä  lerung 5 ist unmittelbar unter der Aufhänge  öse 2 schmäler, wie an der untern Öse 6.  Diese Verschmälerungen 5 haben einerseits  den Vorteil, dass die Litzen 1 sehr leicht wer  den und anderseits lassen sich je zwei Litzen  1 gemeinsam ohne Materialverlust aus dem  Band stanzen, wenn sie um 180   verdreht  wie Abb. 6 zeigt, nebeneinander gelegt wer  den, wobei dann die untern Ösen 6 unmittel  bar neben den Aufhängeösen 2 liegen.  



  Die Wächterschiene 4 ist von dem Schaft  stab 3 durch eine Isoliereinlage 7 isoliert.  Um das     bisher    mögliche Überbrücken der  Isolierung 7 an dem überstehenden Teil der  Wächterschiene 4 durch Metallspäne oder  dergleichen zu verhindern, die sich auf dem  obern Rand des Schaftstabes 3 ablagern, ist  das obere Ende der Wächterschiene 4 ver  breitert, wie Abb. 5 zeigt. 'Unter dem Kopf  8 befindet sich eine Einkerbung 9, in welche  die Isolierung 7 eingedrückt ist. Dadurch  entsteht ein wesentlich glatteres Aussenprofil  wie bisher. Der Kopf 8 der Wächterschiene  4 ist der Abschrägung 10 der Aufhängeösen  2 der Litzen 1 entsprechend oben mit einer  Abschrägung 11 versehen.  



  Die beiden Teile 3 und 4 sind in der  tiefsten Stellung stromdurchflossen. Um  einen     sicheren        Kontakt    zu erzielen, sind die    Ösen 2 oben mit der Abschrägung 11 ver  sehen, so dass die Litzen 1 durch seitliches  Abgleiten an der Abschrägung 10 beim Sen  ken an die eine Wand des Schaftstabes 3  zwangsläufig angedrückt werden.  



  Der Strom wird den Litzenträgern 3, 4  periodisch zugeleitet, wenn die Schäfte     tef-          stehen,    und zwar durch eine ausserhalb der  Geschirre liegende Steuervorrichtung. Bei  der in Abb. 1 ausgezogen gezeichneten Aus  führung sind die Teile 3 und 4 durch  schmiegsame Leiter 12 mit den beiden Lei  tungen 13 unmittelbar verbunden. In Abb. 1  ist sodann noch strichpunktiert eine zweite       Ausführung    abgebildet, wobei der Strom  durch die Aufhängevorrichtung des     Geschir-          res    zugeführt wird. Zu diesem Zweck ist das  selbe an Stahlbändern 14 aufgehängt, wel  che über isolierte Geschirrollen 15 laufen  und diesen wird der Strom durch Schleif  kontakte 16 zugeleitet.

   Das eine der Bänder  paare 14 ist durch eine Leitung 17 mit dein  Schaftstab 3 und das andere durch eine Lei  tung 18 mit der Wächterschiene leitend ver  bunden.  



  Um den Strom dem Geschirr nur in dem  Augenblick zuzuführen, in welchem es     den     Tiefstand erreicht hat, ist auf der Exzenter  welle ein Nocken 19 angebracht, der den  Strom mit Hilfe der beiden Kontakte 20  wechselseitig dem vordern oder dem hintern  Geschirr zuleitet, wenn diese ihre tiefste Stel  lung e erreichen, was sieh durch entspre  chende Einstellung des Nockens 19 leicht er  zielen lässt. Der Stromkreis wird sodann wie  der unterbrochen, kurz ehe sich das betref  fende     Ges^birr    nach oben in     13cwe-uzig    setzt.

    Durch diese Art der Stromzuführung wird  ein     unrichtiges        Abstellen    des     Stuhles    durch  das     Geschür        vermieden,    was eintreten     könnte,     wenn auch nur eine der     Litzen    7 mit losem  Faden schon bei Beginn des     Hochban(yes        des          Geschirres    auf die Schienen 3, 14.     niedersinken     würde. Diese losen Fäden     waren        bisher    die  Ursache von Störungen, was durch die neue  Stromsteuerung vermieden wird.  



  Auf dem Abstellhebel 21 sitzt ein     Elek-          troma.gMet    22, welcher einen Hebel 23 an-      zieht, der auf dem Abstellhebel 21 gelagert  ist. Ist der Ankerhebel 2'3 angezogen, wie in  Abb. 1 dargestellt, so liegt sein freie Ende  24 in der Bahn eines Ausstosshebels 25, der  um eine Achse 26 drehbar gelagert und zumn  Beispiel mit Hilfe eines Zwischengliedes 27  so mit der Lade 28 verbunden ist, dass er  beim Rückgang derselben verschwenkt, und  zwar seinerseits vorwärtsbewegt wird. Da  durch wird der Abstellhebel 21 aus seiner  Rast     gedrückt    und stellt     den    Stromdurch  gang durch den Magnet 22 ab.

   Dies wird     di-          durch    erreicht, rdass der Abstellhcbel 21 nur  in eingerückter Stellung mit der Stromleitung  29, zum Beispiel durch einen Kontakt 30,  in Verbincdung steht.  



  In Abb. 2 und 3 ist eine Ausbildung des  Geschirres dargestellt, welche vermeidet, dass  die Schnürung desselben jedesmal heim Ein  legen einer frischen Weblkette neu vorgenom  men werden muss. Zu diesem Zweck ist der  Rahmen so angeordnet, dass er selbst dauernd  im Stuhl verbleiben kaun. Er besteht aus  einer Tragschiene 31, mit welcher das     Ge-          sechirr    an den Bändcrn 14 auifgehäiigt z ist,  und aus Seitenstäben 32, sowie Verbindungs  stäben 33. Oben an den Seitenstäben 32 be  finden sich Schlitze 34, in denen die Litzen  träger 35 lose liegen. Die untern Litzenträger  36 sind wie üblich zwischen dem Rahmen  bezw. den Seitenstäben 32 mittelst Federn  37 lösbar festgeklemmt. Die obern Litzen  träger können wieder gemäss der Ausführung  nach Abb. 1 oder 5 ausgebildet sein.  



  Beim Wechsel der     Kette    brauchen nun  nur noch die obern und untern Litzenträger  35 und 36, auf welche die Litzen 1 auf  gereiht sind, herausgenommen werden, wäh  rend der übrige Rahmen am Platz verbleibt.  Diese Ausführung hat überdies den Vorzug,  dass der Kopf der Litzen 1 oben frei sicht  bar und fühlbar ist, wodurch der Weber ge  brochene Fäden, die durch herabgesunkene  Litzen 1 sichtbar sind, leicht finden kann.  



  Abb. 4 zeigt eine Vorrichtung, die eben  falls dem letzteren Zweck dient. Sie besteht  aus einer Schiene 38, welche unterhalb der    Kette wegläuft und anhebbar angeordnet ist.  Sie wird bei gleichgestellten Schäften von  Hand nach oben gegen die Kettfäden ge  drückt. Die sämtlichen Litzen 1, deren Fä  den in Ordnung sind, werden durch den ent  stehenden Druck und die dadurch erhöhte  Spannung angehoben und stehen mit dem  Kopf über die Geschirrstäbe 3, 4, vor, wäh  rend diejenige Litze, deren Faden gebrochen  ist, und infolgedessen keine Spannung mehr  hat, unten liegen bleibt.  



  Das Anheben der Schiene 38 wird beim  Ausführungsbeispiel dadurch vorgenommen,  dass sie an einen Hebel 39 gelagert ist, der  mittelst eines Handgriffes 40 verschwenkt  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrischer Kettenwächter mit kontakt gebenden Litzen im Geschirr, dadurch ge kennzeichnet, dass die zur Betätigung nötige perioclische Zuführung des Stromes in die tiefstehenden Schäfte unabhängig von der Geschirrbewegung durch ein besonderes Steuerorgan erfolgt. UNTERANSPRMHE: 1. Elektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch, daduch gekennzeichnet, dass Schaftstab und Wächterschiene der Ge schirre je durch eine schmiegsame Ver- bindung unmittelbar mit den beiden Strängen der Stromleitung verbunden sind.
    \?. Dlektriiacher K ettpnwächter nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, @dass zur Stromzuführung ,die Aufängevorriehtung des Geschirres unter Verwendung von Schleifkontakten auf der Geschirrwelle benützt wird. 3.
    Elektrischer Kettenwächter nach Patent <B>,</B> an -vj)ru(!h und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Strom über den Abstellhebel geleitet ist und letzterer in Arbeitsstellung den Strom kreis schliesst. 4. Elektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch bekennzeichnet, dass das in an sich bekannter Weise durch die Lade stattfindende Ausrücken des Abstell hebels beim Rüclkschwingen derselben vorgenommen wird, wobei jene auf den Abstellhebel einwirkt. i.
    Elektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lade t auf einen am Abstellhebel gelagerten Ankerhebel einwirkt, welcher durch einen im Stromkreis liegenden Elektro magnet in die Bahn eines von der Lade zunächst gesteuerten Zwischenhebels ge zogen wird. 6. Eiektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, cladurclh gekennzeichnet, dass der Ge schirrahmen im Webstuhl fest angeord net und die Litzenträger ausnehmbar sind. 7. Elektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rah men aus zwei Seitenstäben besteht, die oben mit Schlitzen versehen sind, in wel chen die als Litzenträger dienenden Stäbe aucnehmbar liegen. 8.
    Elelkrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass unter den Kettenfäden eine anhebbare Schiene an an geordnet ist, welche bei stillstehendem Wehstuhl durch Anheben die gebroche nen Fäden kenntlich macht. 9. Elektrischer Kettenwächter nach Patent- a in spruck und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das oben aus der Wächterschiene vorstehende Ende des isoliert in derselben liegenden Schaftstabes verbreitert ist und sich un ter diesem verbreiterten Kopf eine Ein schnürung befindet. 10.
    Elektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen aal der Aufhängestelle eine Ausgestal tung haben, welche sie beim Niedersin ken zwangsläufig in lkontaktschlüssige Berührung mit dem Litzenträger bring und wobei dieser vermöge eines in die Leitung eingebauten Schalters nur in tiefster Stellung stromdurchflossen ist. 11. Elektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auf hängefläche der Litzen gegen die Kon taktfläche des Schaftstabes schräg ver läuft und auch dessen Oberfläche ent sprechend abgeschrägt ist. 12.
    Elektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen unterhalb der kontaktbebenden Auf- lhängeöse verschmälert sind. <B>13.</B> Elektrischer :
    Kettenwächter nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- schmälerung der Litzen derart ist, dass beide nm <B>180'</B> verdreht nebeneinander gelegt, die Breite cler kontaktgebender. Aufhängeöse haben und wobei die Ver- schmä.l-erun;en einseitig angeordnet sind. 14.
    Elektrischer Kettenwächter nach Patent anspruch und Untoransprüchen 1 bis 1 ;. dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen am verschmälerten Teil unmittelbar un terhalb der Aufhängeöse schmäler sind wie an der untern Öse.
CH140065D 1929-06-12 1929-06-12 Elektrischer Kettenwächter. CH140065A (de)

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