CH140119A - Apparat zum Befeuchten von Farbbändern von Schreib- und dergleichen Maschinen. - Google Patents
Apparat zum Befeuchten von Farbbändern von Schreib- und dergleichen Maschinen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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Description
Apparat zum Befeuchten von Farbbändern von Schi ' - und dergleichen Maschinen. Gegenstand der Erfindung ist ein AIgpa- rat zum Befeuchten von Farbbändern von Schreib- und dergleichen Maschinen. Bisher wurde zu :diesem Zweck ein Apparat mit einem Rahmen benutzt, in welchem in gegen- seitigem Abstand eine Befeuchtungswalze und eine Führungswalze befestigt sind.
Als Mittel zum Übertragen einer Bandbefeuch- tungsflüssigkeit von der Befeuchtungswalze auf -die Führungswalze dient ein von einem Hebel erfasster Filzstreifen, welcher Hebel so bewegt wird, @dass der Rand,desStreifens in Flächenkontakt mit ,der Führungswalze ge bracht wird. Die Vorrichtung ist ferner mit aus dem Rahmen herausgebogenen Dornen versehen, um das Band mit der Führungs walze in Kontakt zu halten.
Der Bau dieses Apparates ist derart, ,d:ass seine praktische Anwendung viele Nachteile aufweist. So wird zum Beispiel in ,gewissen Fällen, wenn der Filzstreifen ausser Kontakt mit der Führungswalze ist, bei zu stark ge sättigter Befeuchtungswalze Flüssigkeit auf die Führungswalze ausgebreitet, oder tropft in gewissen Fällen vom Ende des Streifens auf sie ,ah.
Ferner wirkt der durch ,das Ende des auf die Führungswalze ,drückenden Streifens aus geübte Druck als Bremse und verhindert nach einiger Zeit die Bewegung ,der Füh rungswalze, welche infolge des sehr leichten, durch,das Band ausgeübten Druckes zur -Si cherung einer Drehung unzulänglich ist.
Die Anwendung ortsfester Dorne als Füh rungen bewirkt .eine Bremsung ,des Bandes und erreicht mit der Zeit, dass Üas Band seine Form verliert oder Abnutzungsspuren zeigt, ganz abgesehen von dem besonderen, auf die Bandwickelvorrichtung ausgeübten Zug.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Filzstreifen mit .der Zeit keinen vollstän digen Kontakt mit der Führungswalze mehr macht und daher nur einzelne Stellen des Bandes- die auffrischende Flüssigkeit er halten.
Gegenstand vorliegender Erfindung sucht diese Nachteile zu vermeiden. Zu diesem Zweck besitzt der Apparat gemäss Erfindung eine von einem im Grund- körper des Apparates montierten Lager dreh bar getragene Befeuchtungswadze, eine im Grundkörper besonders dreh#bar gelagerte Verteilwalze, ein Mittel zum In- und Ausser kontaktbringen der Befeuchtungswalze mit der Verteilwalze und eine Klappe zum Füh ren des Farbbandes, welche Klappe am Grundkörper schwenkbar gelagert und so ein gerichtet ist,
@d.ass sie,an einem ausserhalb der Bahn des Farbbandes liegenden Punkt mit dein Grundkörper leicht federnden Kontakt bilden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 in einem Vertikalschnitt, durch Fig. 2 in einem Grundriss, durch Fig. 3 in einem Aufriss und durch Fig. 4 in einer Rückansicht; Fig. 5 ist eine Einzelansicht der Befeuchtungswalzenlagerung, Fig. 6 ein Längsschnitt zu Fig. 5 und Fig. 7 eine 3ei- tenansicht der Bandklappe.
Der Grundkörper ist ein Gehäuse 10 mit Deckel 11 und Boden 12. In beiden sind .die Enden eines Achsstiftes 13 gelagert (Fig. 2, 5 und 6), auf welchem ein Lager 14 mit Achsstift 15 gelagert ist, auf dem der Kern 16 der Befeuchtungswalze 17 frei drehbar gelagert ist. Die Walze besitzt einen L\ber- zug aus Filz oder einem andern, saugfähigen Material, der auf dem Kern zwischen einer Scheibe 18 und einem Flansch 19 des Kernes sitzt (Fig. 6). Ein Arm des Lagers 14 ist zu einem Griffstück 20 verlängert, welches einen geneigten Schlitz 21 im Gehäuse 10 (Fig. 4) durchzieht.
Eine auf den Achsstift 13 gewundene Feder 22 legt sich mit dem einen Ende an das Gehäuse 10 und ist mit dem andern Ende um das Lager 14 (Fig. 5) s eliakt.
Im Boden 12 und im Deckel 11 ist die Achse einer Verteilwalze 23 (Fig. 1 und 2) gelagert, welche durch eine Öffnung im Ge häuse 10 hervorragt und ist diese Walze im Mittelteil 24 geriffelt. Die Walze 23 ist gewöhnlich mit .der unter dem Druck der Feder 22 stehenden Bef euchtungswalze in leichtem Kontakt.
In abwärtsgerichteten Lappen 25 des Bo dens 12 ist eine Achse 26 (Fig. 1 und 3) ge lagert, auf welcher eine U-förmige Klappe 27 mit Fingerstück 28 (Fig. 2) sitzt. Ein vorspringender \feil 29 dieser Klappe (Fig. 2, 3 und 7) wird unter ,dem Druck einer auf der Achse 26 sitzenden Feder 30 an -die Vor derseite des Gehäuses 10 gedrückt.
Im Boden 12 ist ein Stift 31 (Fig. 1) be festigt, auf welchem ein Halter 32 sitzt, wel cher zur Aufnahme eines Bandspulengehäu- ses einer Royal-Schreibmaschine dient.
In gewissen Fällen überdeckt der Über zug der Befeuchtungswalze 17 den Kern 16 nicht ganz. VVo nämlich ein Zweifarben- band, zum Beispiel ein schwarzrotes, ange wendet wird, wird die .letztere Farbe oder .die untere Bandfläche weniger benutzt als die schwarze oder obere Bandfläche und be darf daher keiner Auffrischung.
Mit einer abgestuften" Befeuchtungswalze kann nur der schwarze Bandteil aufgefrischt werden, während der rote Bandteil ohne Kontakt zwischen der Befeuchtungswalze und der Verteilwalze 23 hindurchgeht.
Es ist ersichtlich, dass, wenn die Auf frisehflüssigkeit, welche nur für den schwar zen Teil des Bandes nötig ist, unnötiger weise auch auf den roten Bandteil aufge bracht wird, die letztere Farbe bei oder Be nutzung ein schmieriges Aussehen -bewirkt, da sie übersättigt ist. Diese Möglichkeit wird durch,die abgestufte Befeu.chtungswalze aus geschaltet.
Wenn der Ba.nd'befeuchtungsap@p.arat an einer Royal-Schreibm.aschine angebracht wer den soll, wird der Halter 32 über das Band spulgehäuse gesteckt und das Baud zwischen die Federklappe 27 und die Verteilwalze 23 eingeführt. Das Fingerstück 20 wird als dann seitwärts gedrückt, um die Befeuch- tungswaJze 1.7 mit der Walze 23 in Kontakt. zu bringen (siehe punktierte Linien, Fig. 2), wobei ,die Feder 22 diesen Kontakt aufrecht hält.
Die Feuchtflüssigkeit wird dem Kern 16 durch eine Öffnung 11.a im Deckel 11 zuge führt und fliesst durch den Kern und .durch Löcher 33 (Fig. 6) zum Überzug der Walze 17. Die Funktion der Klappe 27 ist zu be wirken, dass das Band rundherum geführt wird und mit der Walze 23 guten Flächen kontakt bildet.
Um ein Erfassen des Ban des zu vermeiden, bildet nur der Teil 29 der Federklappe 27 mit den Vorderkanten des Gehäuses 10 Kontakt und befindet sich dieser Teil über .dem Weg des Bandes und verhindert ein Entweichen des Bandes über den Oberteil der Klappe. Die Zufuhr der Feuchtflüssigkeit zur Walze 24 und damit zum Band kann durch Bewegung .des Fin gerstückes 20 nach rechts (Fig. 2) unter brachen werden, wobei das genannte Finger stück durch Reibung im geneigten 'Schlitz 21 gehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Apparat zum Befeuchten von Farbbän dern von Schreib- und dergleichen Masehi- nen, gekennzeichnet durch eine von einem im Grundkörper des Apparates montierten La ger drehbar getragene Befeuchtungswalze, eine im Grundkörper besonders drehbar ge lagerte Verteilwalze, ein Mittel zum In- und Ausserkontaktbringen der Befeuchtungswalze mit der V erteilwalze und eine Klappe zum Führen des Farbbandes, welche Klappe am Grundkörper schwenkbar gelagert und so eingerichtet ist, ,dass sie an einem ausserhalb der Bahn des Farbbandes liegenden Punkt mit dem Grundkörper leicht federnden Kon takt bilden kann. UNTERANSPRÜCHE: Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Kern der Be- feuchtungswalze Öffnungen für den Durchlass der Feuchtflüssigkeit zum saug fähigen Überzug der Walze besitzt.Apparat nach Patentanspruch und Un- tera.ns@pruch 1. dadurch .gekennzeichnet, dass (die Befeuchtungswalze so beschaffen ist, dass sie nur einen Teildes Farbbandes befeuchtet. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilwalze eine geriffelte Oberfläche besitzt. 4.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die schwenkbar am Grundkörper befestigte Klappe, über dein Weg des Bandes mit dem Grundkörper in Kontakt steht und mit einem Fingerstüek versehen ist. 5.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum In- und Ausserkontaktbringen der Befeuch- tungswalze mit der Verteilwalze ein Griffstück aufweist, welches an dem die Befeuchtungswalze tragenden Lager an gebracht ist, dass auf dem Achsstift eine Feder sitzt, welche :das Lager erfasst und sich gegen den als Gehäuse ausgebildeten Grundkörper stützt, und,dass im Gehäuse ein geneigter Schlitz angebracht ist, durch welchen das Griffstück tritt. 6. Apparat nach Patentanspruch, wie in der Zeichnung dargestellt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2369628A GB321713A (en) | 1928-08-17 | 1928-08-17 | Improvements relating to a device for moistening the ink ribbons of typewriters and like machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH140119A true CH140119A (de) | 1930-05-31 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH140119D CH140119A (de) | 1928-08-17 | 1929-07-05 | Apparat zum Befeuchten von Farbbändern von Schreib- und dergleichen Maschinen. |
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Also Published As
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| FR679159A (fr) | 1930-04-09 |
| GB321713A (en) | 1929-11-18 |
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