CH140192A - Schleifverfahren. - Google Patents

Schleifverfahren.

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CH140192A
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CH
Switzerland
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oval
grinding
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expanded
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Inventor
Corporation Bohn Aluminu Brass
Original Assignee
Bohn Aluminium & Brass Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/08Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section
    • B24B19/10Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding non-circular cross-sections, e.g. shafts of elliptical or polygonal cross-section for grinding pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


  Schleifverfahren.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren zum Schleifen von Hohlkörpern,  wie zum Beispiel     Kalben,    und bezweckt  Fertigerzeugnisse mit einer ovalen äussern  Gestaltung zu erhalten.     Dass    Verfahren     kann     besonders Anwendung finden, zum Schleifen  von Kolben für     Verbrennungsmaschinen,    bei  denen das offene Ende des Kolbens oval ge  formt sein soll.  



  Obgleich nachstehend nur besonders  zweckmässige Ausführungsformen beschrie  ben sind., kann das Verfahren mit verschie  denen Abänderungen ausgeübt werden, ohne  dass man sich von dem     Erfindungsgedanken     der vorliegenden Anmeldung entfernt.  



  Inder Zeichnung stellt:       Fig.    1 eine     Ansicht    der Vorrichtung zur       Ausübung    des Verfahrens dar;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach der Linie  2-2     (Fig.    1)       Fig.    3 ist eine Endansicht eines gemäss       dr.r    Erfindung bearbeitenden Kolbens;

           ,Fig,    4 ist eine ähnliche Ansicht wie       Fig.    3, aber für eine andere Ausführungs  form des     -Verfahrens;          Fig.    5 ist ein Schnitt ähnlich wie in       Fig.    2, zeigt aber das Schleifverfahren     nn     dem Kolben gemäss     Fig.    4;       Fig.    G ist eine der     Fig.    4 ähnliche An  sicht und zeigt das Ergebnis des Schleifver  fahrens.  



  Beim Endschliff der Aussenflächen von be  stimmten zylindrischen Hohlkörpern ist es  oft zweckmässig, ihnen eine leicht ovale  Form zu verleihen. Zum Beispiel kann es  mit     Rücksicht    auf gewisse Wirkungen in  Arbeitsstellung wünschenswert erscheinen,  den Mantel eines Automobilkolbens derart  zu schleifen, dass das Äussere des Mantels  am offenen Ende eine leicht ovale Form er  hält. Bisher konnte dieses Ergebnis nur durch  Schleifen mit     Nockenscheiben        ( cam        grin-          ding"),    ein Verfahren, welches mit Sehwie-           rigkeiten    und grossen Kosten verbunden ist,  erreicht werden.  



  Das Verfahren der vorliegenden Erfin  dung ist besonders geeignet zum Bearbeiten  von Gegenständen aus federndem Rohstoff  und besteht allgemein darin,     cl.a.ss    der zylin  drische Hohlkörper in eine ovale Form ge  dehnt und dann das     .Schleifen    ausgeführt  wird. Nach dem Schleifen wird die Dehn  vorrichtung entfernt, und     infolge    ihrer ei  genen Federung drängen die     Zylinderwan-          dun:gen    in ihre ursprüngliche Lage zurück.  Diejenigen Teile, welche über den     kreisför-          migen    Umfang des Zylinders hinaus ausge  dehnt und infolgedessen beim Schleifen mehr  abgeschliffen     wurden    als die übrigen Teile.

    liegen dann etwas unter dem normalen Um  fang, so dass der     Zylinder    dadurch eine ovale  äussere Form erhält.  



  Die Zeichnung stellt insbesondere die An  wendung des Schleifverfahrens auf Kolben  für     Verbrennungsmaschinen    dar. Das Bezugs  zeichen 10 bezeichnet den     Schleifma.schinen-          i,isch,    11 die     Zentrierungsscheibe,    die von dem  Zapfenträger 12 gehalten und auf irgendeine       zweckmässige    Weise gedreht wird. Die       Scheibe    11 ist etwas oval geformt. Die Grösse  der Abweichung von dem normalen Kreis  umfang     richtet    sich nach den besonderen  Umständen, zum Beispiel in einigen Fällen  beträgt sie zirka 0,0075 cm.

   Ein     Zentrie-          rungsbol,zen    13 ist im obern Teil der Ein  spannvorrichtung 14 vorgesehen, und zwar  ist er federnd     ,gegen    die Scheibe 11 angeord  net.     Ein        Mitnehm.er    15 ragt aus der Scheibe  11 hervor, um das zu bearbeitende     ,Stück    an  einer Drehung relativ zur Scheibe 11 zu ver  hindern.  



  Der     Kolben,    besteht aus einem Kopf 16,  einem Mantel 17 und an entgegengesetzten  Seiten vorgesehenen Lappen 18 mit Augen  für die Aufnahme des Kolbenbolzens. Bei  dem Ausführungsbeispiel soll das freie Ende  des Mantels     derart    geschliffen werden,     d.ass     sein Durchmesser     A-A    kleiner wird als der  dazu senkrechte Durchmesser des Mantels.  Zu diesem Zweck     legt    man das offene Ende    des Kolbens derart auf die Triebscheibe 11,  dass die Hauptsache der Scheibe 11 mit dem  Kolbendurchmesser     A-A,    der parallel zu der  Achse der Lappen 18 liebt, zusammenfällt.

    Der Kolben wird dann über die Scheibe 11  gepresst, so dass am offenen Ende seine Ge  stalt sich von dem normalen runden Umfang  gemäss den punktierten Linien in     Fig.    2 in  die ovale Form gemäss den     ausgezogenen    Li  nien in Feg. 2 verändert. her zugespitzte fe  dernd gelagerte Haltebolzen 13 greift dann  in eine am Kolbenkopf vorgesehene     Öffnung     19 ein;

   der von ihm (13) ausgeübte Druck  ist gross genug, um den Kolben in seiner     gE          ,lehnten    Lage auf der Scheibe 11 zu     hallten.     Der     14litnehmer    15 greift in einen Teil des  Kolbens und verhindert     dadurch    ein Verdre  hen des Kolbens auf der     Scheibe    11. Dann       erfolgt    das Schleifen mit den üblichen  Schleifwerkzeugen, bis die äussere Begren  zungslinie des gedehnten Kolbens eine rich  tige     zylindrische        Form    erhalten hat.

   Nach  Beendigung des Schleifens wird der Kolben  von der Maschine entfernt, und die federnden       Mantelwandungen    gehen in ihre ursprüng  liche Lage zurück, wodurch die äussere     Ge-          staItung    des offenen Endes     Ova.lform    an  nimmt, und zwar mit dem kleinsten Durch  messer am Durchmesser     A-A    des Kolbens  gemäss     Fig.    3. Bei dieser     Figur    zeigen die  ausgezogenen Linien,     wie    die um die Lap  pen 18 liegenden Mantelteile unter den Um  fang dies normalen, punktiert     gezeichneten          Kreises    gesunken     sind.     



       Fig.    4, 5 und 6 zeigen eine andere Aus  führungsform des     grundsätzlich    gleichen  Schleifverfahrens, durch welches ein     ähn-          licheis    Ergebnis erzielt wird'. Hier     wird    der  konisch     ausgebildete    Hohlraum     2,2    in dem  offenen Ende des Kolbenmantels zwecks  Bildung der erforderlichen Lagerung für die  Triebscheibe 11 hergestellt, während das of  fene Ende des Mantels in leicht abgeflach  tem Zustande gehalten wird. Auf diese.

   Weise  erhält die Öffnung     22    eine ovale Form, und  zwar derart, dass ihre kurze Achse mit der  Kolbenachse     -4-.4,    welche parallel zu der  Achse der Lappen 18 liegt. zusammenfällt.      Die Triebscheibe 20 gemäss dieser Aus  führungsform der Erfindung entspricht der  Scheibe 11 in     Fig.    1, nur ist sie nicht     oval,          sondern    rund.

   Wenn die     Scheibe    20 in die  ovale Öffnung 22 gedrückt ist, woben die  albgemeine Anordnung ähnlich wie in     Fig.    1       isst,    so ist die federnde Spannung, die den  Körper 20 in den Kolben drückt, gross     ge-          riug,    um die Mantelwandungen auf der Achse  <B>A- A</B> auswärts zu drücken, bis der ganze  innere Kreisumfang des Hohlraumes 22 mit  der Scheibe 20 in Berührung steht.

   Bei :die  er in     Fig.    5 dargestellten Lage ist der äu  ssere Mantelumfang auf der Achse<I>A-A.</I>  nach auswärts von seiner ursprünglichen run  den Gestaltung gemäss den     punktierten    Li  nien bei 21 in     Fig.    5 in die Lage gemäss  den ausgezogenen Linien ,gedrückt.  



  Der Kolben wird nun mit den üblichen       Schleifgeräten    solange geschliffen, bis die  Aussenfläche des Mantels richtig rund ge  formt ist, mit andern Worten, es muss an der  Achse     A-A    mehr     Rohstoff    abgeschliffen  werden als an der dazu senkrechten Achse.  



  Nach dem     Endschliff    wird der Kolben  von den     Zentrierungskörpern    entfernt, und  die innere Peripherie der Wandung 17 nimmt  dann infolge der federnden Eigenschaft des  Mantelrohstoffes ihre     ursprüngliche    Farm  wieder ein, das heisst die auf der Achse     A-A     liegenden Teile des äussern     Kreisumfanges     sinken unter den in punktierten Linien ge  mäss     Fig.    6 gezeichneten richtig     zylindrischen     Umfang,

       wodurch.    sie den Aussendurchmesser  des Mantels an der Achse     A-A    um die  Lappen 18 zu dem in     Fig.    6 mit ausgezogenen  Linien gezeichneten Masse verringern.  



       Zum    bessern Verständnis sind die Exzen  trizitäten und     Änderungen    .der Formen in  einem etwas übertriebenen     Massstabe        _in    den  Zeichnungen dargestellt.  



  Es geht aus diesen Unterlagen hervor,  dass der ovale Charakter beim fertigen Kol  ben am stärksten am offenen Ende des Kol  bens in     Erscheinung    tritt und nach dem an  dern Ende des Mantels zu allmählich     a@b-          n    i     mmt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schleifverfahren, dadurch gekennzeich net, d.ass durch Aufpressen vor dem Schlei fen auf einen Einsatzkörper der aus elasti- schem Rühstoff bestehende Hohlkörper wäh rend des .Schleifverfahrens in seiner Form so verändert gehalten wird, dass er bei Ab nahme von dem Formkörper ovale BegTen- zungsflächen erhält.
    UNTERANSPRüCHE 1. .Schleifverfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende des zu schleifenden Hohlkörpers auf eine aussen ovale Form ausgedehnt und die Aussenfläche des ausgedehnten Körpers in eine richtige zylindrische Form geschliffen wird, worauf das Dehnungsmittel ent fernt wird und der geschliffene Körper einen äussern Umfang in ovaler Form er hält. 2.
    Schleifverfahren nach Patentan4pruch und Unteranspruch 1,. insbesond@etre zur Anwendung auf einen Gegenstand mit einem .geschlossenen Ende, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Einsatzformkörper im offenen Ende des betreffenden hohlen Gegenstandes während des Schleifvorgan ges gehalten wird. 3.
    Schleifverfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, insbeson dere zur Anwendung auf einen Kolben mit einem geschlossenen Kolbenkopf und Lappen, dadurch, gekennzeichnet, dass der Kalben in eine ovale äussere Form ausge dehnt wird und die längste Achse des selben parallel zu der Achse der Lappen liegt. 4. Verfahren zur Herstellung eines zy lindrischen Hohlkörpers nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, d.ass das offene Ende des betreffenden Körpers in eine aussen ovale Form ausgedehnt wird, indem in dieses offene Ende, das im In nern einen kreisförmigen Umfang hat., ein Formkörper von im Querschnitt ovaler Form eingelegt wird.
    5. Verfahren zur Herstf41ung eines zylin drischen Hohlkörpers nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet. dass das offene Ende des betreffenden Körpers in eine aussen ovale Form ausgedehnt wird, indem in diese: offene Ende, das im Innern mit einem ovalen Umfang ausgebildet ist, ein im Querschnitt kreisförmiger Formkörper eingesetzt wird. -
CH140192D 1928-05-05 1929-03-15 Schleifverfahren. CH140192A (de)

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US275317A US1818085A (en) 1928-05-03 1928-05-05 Oval grinding

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CH140192A true CH140192A (de) 1930-05-31

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ID=34078839

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CH140192D CH140192A (de) 1928-05-05 1929-03-15 Schleifverfahren.

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CH (1) CH140192A (de)
DE (1) DE504289C (de)
FR (1) FR674488A (de)
GB (1) GB310951A (de)

Families Citing this family (4)

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DE1111912B (de) * 1956-07-05 1961-07-27 Hoeveler & Dieckhaus Verfahren zum Herstellen von mit Bleibronze ausgeschleuderten Stahlblechzylindern, die durch mehrfaches Unterteilen in zu Verbundlagerschalen zu pressende Rohlinge zerlegt werden
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DE504289C (de) 1930-08-04
GB310951A (en) 1930-05-01
FR674488A (fr) 1930-01-29
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