CH140512A - Verfahren zur Herstellung von elektrischen Mehrleiterkabeln mit Adern von unrundem Querschnitt. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von elektrischen Mehrleiterkabeln mit Adern von unrundem Querschnitt.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von elektrischen Mehrleiterhabeln mit Adern von urrundem Querschnitt.
EMI0001.0003
Um <SEP> hei <SEP> llelirlciterliabelil <SEP> eine <SEP> möglichst
<tb> -ute <SEP> Ansilutzung <SEP> cles <SEP> l::
aunies <SEP> iin <SEP> Innern <SEP> des
<tb> sslein <SEP> tintels <SEP> zu <SEP> erreichen. <SEP> -rillt <SEP> nian <SEP> den <SEP> ein zelnen <SEP> Adern <SEP> des <SEP> Kabels <SEP> eine <SEP> Sehtorform.
<tb> Die <SEP> Konstruktion <SEP> dii@ser <SEP> Sektoradern <SEP> ist <SEP> inei si-ens <SEP> so. <SEP> dass <SEP> um <SEP> einen <SEP> lies <SEP> parallel <SEP> einlau fenden <SEP> hullt'erdrähten <SEP> (,der <SEP> Litzen <SEP> gebilde i-en <SEP> Kern <SEP> @ülioder <SEP> lehrere <SEP> Lagen <SEP> Kupfer drillite <SEP> vcrst.ilt. <SEP> \verrli@n, <SEP> \vie <SEP> ans <SEP> den <SEP> Fig.l <SEP> <I>bis <SEP> 3</I>
<tb> der <SEP> beilie@@ndin <SEP> Zeichnung <SEP> hervorgeht. <SEP> Die
<tb> in <SEP> der <SEP> ä11ssi1rn <SEP> 1'nlfan@@sla:
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<tb> l:in <SEP> Stii@-h <SEP> @in@r <SEP> n:,@li <SEP> ,li@aem <SEP> @'erfahrcn <SEP> hcr #gestelltcn <SEP> <B>St</B>l;tiira#lir <SEP> voll <SEP> der <SEP> iii <SEP> Fi-. <SEP> 1. <SEP> (e zei;;ten <SEP> ist <SEP> aus <SEP> Fig. <SEP> -1 <SEP> er sichtlich. <SEP> Dich <SEP> st, <SEP> li@.r#@esicl!tc <SEP> :liier <SEP> wird <SEP> ent weder <SEP> sofort <SEP> stich <SEP> l;
-nl <SEP> Aufbringen <SEP> der <SEP> Deck lagen <SEP> oder <SEP> nachträ@@li@h <SEP> in <SEP> eirein <SEP> besonderen
<tb> Arbeitsgan,_r <SEP> <B>111</B> <SEP> 1wi <SEP> elc-hirischcn <SEP> Kabe'n
<tb> üblichen <SEP> \Weise <SEP> isolierl. Ist die Verseilinaschine nun mit verhält- ilisniässig kleiner Abzugsscheibe ausgerfistet, so treten beim Auf- und Abwickeln des Sei les Schwierigkeiten auf, und zwar werden beim Aufwickeln alle den Kern bildenden Drähte oder Litzen, die nicht auf der neu tralen Achse (neutrale Faser) A-B des Seilquerschnittes (siehe Fig. 1 und 2),
son dern uni einen bestimmten Wert von ihr entfernt liegen, länger, bezw. kürzer als die neutrale Achse der herzustellenden Ader werden. Die Grösse der Längenverschieden heit hängt von der Entfernung der parallel einlaufenden Drähte oder Litzen des Kernes oll der neutralen Achse A-B ab.
Diese Verhältnisse mögen. aahand der Fi.. näher erläutert werden, die eine auf der Abzugsscheibe befindliche Aderwindung mit dem in Fig. 2 dargestellten Litzenquerschnitt zei\ri.. Es bezeichilt J allgemein .die Entfer nung des Mittelpunktes eines beliebigen Draht- oder Litzenquerschilittes, der denn aus parallel einlaufenden Drähten oder Lit zen bestehenden Kern angehört, von der neu tralen Achse A-B der Ader.
Sind nun die Mittelpunkte der Draht- oder Litzenquer- schnitte um das Mass J mehr oder weniger als .die neutrale Achse von der Oberfläche der Abzugsscheibe entfernt, so sind alle in der Entfernung y ausserhalb der Achse A-B liegenden, parallel einlaufenden Lit zen und Drähte der Ader um den 'NVert 2 . n . y länger, bezw. kürzer a's die neu trale Achse der fertigen Ader.
Diese LängenverschiedenhQit kann bei s1 är- heren Querschnitten bedeutende Grössen an nehmen. Die in Fig. 5 mit 1 und. ? be zeichneten Drähte oder Litzen seien von der neutralen Achse beispielsweise um den Wert y1 = y.-. = 3 mm entfernt. Beträgt der All- stand der neutralen Achse vom Unifan;;
der Abzugsscheibe x - 9 mm und hat. der Abzugsscheibendurchmesser den Wert D = 1500 mm, so erreicht die Verkürzung beziv. Verlängerung der Drähte 1 und 2 der Wert 13.8 mm bei eirar Länge: der neut.ra- IAn Achse von 4 (66 -.nm. Solange sich die Ader noch auf der Abzugsscheibe befindet, sind keinerlei Nachteile zu bemerken.
In clean Augenblick jedoch, in dein die Ader von der Abzugsscheibe abläuft und gerade gestrakt wird, werden die Drähte 1 in Fig. 5 um cla; Mass <B>18,8</B> mm gereckt. wodurch eine Quer- schnittveränderung erfol-t; die Drähte ? da gegen drücken häufig ihre überflüssige Länge durch die äussere Seillage hindureli. wodurch die Ader unbrauchbar wird.
Es kommt noch hinzu. dass solche nach träglich mit Isolation versehAnen Adern auf den Verseilmasehincr wegen des urrunden Querschnittes der Adern nur ohne Verwen- dung der Rückdrehung zu einem N.ahel s *lt werden können.
Bei der -)Inie ei<B>1</B> 1:1 Rückdrehung werden aber die eiiiz -lnen Adern bei jeder Umdrehung der Verseilma- schine um ungefähr 360 in sich selbst ver dreht. wodurch die Kupferleiter und ausser dem besonders die Isolation der einzeln(@r Adern, die lagerweise in Schraubenlinien- form aufgebracht ist, mechanisch bean- sprucht werden.
Dabei verschieben und fal ten sich die einzelnen Lagen der Isolation, -was sich sehr nachteilig auf die Güte der Iso'.ation auswirkt. Man sucht diese Schwie- rigkeiten häufig dadurch zu umgehen, dass den Kabeln beim Verseilen der Adern eine grössere Schlaglänge als wünschenswert er teilt wird, wodurch jedoch bei stärkeren Querschnitten das Kabel steif und unbieg sam wird.
Auch ist es bei Anwendung star ker Querschnitte meistens sehr schwer. den theoretisch berechneten Durchmesser der Ka bel einzuhalten, weil die Adern durch die Verdrehung um<B>360'</B> in sich selbst so steif und störrig geworden sind, dass sie häufig erst mit grosser Gewalt im Verseilkaliber ihre rielitige Lage erhalten.
wobei es vor kommen kann, dass die Isolation beschädigt wird. Man wird dadurch häufig gezwungen, ein etwas grösseres als (las berechnete Ka- liber zu wählen-, uni die Isolation dvr Adern nicht zii verderben.
Die Behebung dieses Mangels ist Gegen- stand vorliegender Erfindung. Gemäss dein Verfahren wird mindestens ein \feil der den urrunden Aderquerschnitt bildenden Leiter entsprechend dem Drall des fertigen Kabels verseilt,
worauf die Adern nach ihrer Isolie- rung in einer Verseilmaschine unter An- wendung der Rückdrehung miteinander ver- seilt werden.
Die Verseilun"; der Leiter entsprechend dem Drall des fertigen Kabels kann bei- spielsweise in der Weise geschehen. dass ent weder alle den urrunden Aderquerschnitt bildenden Leiter entsprechend dem Drall des fertiben ha.bes verseilt werden oder dass nian einil-e dieser Leiter entsprechend dem Drall des ,
fertigen Kabels verseilt und nur den so webildeten Kern noch eine oder mehrere Decklagen von Kupferdrä liten in beliebigem #Zclilag zum gewünschten Aderquerschnitt verseilt. In beiden Fällen erhält dann die urirunde Aller eine Schrauben_inienforin, deren Ganghöhe dem Drall des fertigen Ka bels entspricht.
Die Fig. 6 und 7 zeigen bei- Spielsweise Querschnitte von solchen verdrill ten und verseilten Adern. Ansieliten einer solchen schraubenlinienförmigen Ader sind beispielsweise in den Fig. 8 und 9 darge stellt. In der Fig. 8 ist die äussere Lage der Ader teilweise im Schnitt gezeichnet. Die Höhe des Schraubenganges d in Fig. 9 ent spricht der Drallänge, in welcher die Ader später zum Kabel verseilt werden soll.
Die Herstellung solcher Adern geht beispiels weise folgendermassen vor sich.
Da der Kern und infolgedessen auch die fertige Ader urrunden Querschnitt hat, sind die Kaliber, in denen die Verdrillung des Kernes und die Verseilung der äussern La gen erfolgt, zwangsläufig drehbar angeord net. Durch die Rotation des Verseilkorbes. der die Häspel mit den Kerndrähten trägt: sowie durch die Rotation der dem unrunde:i Aderquerschnitt entsprechend geformten Ka liber wird den Adern eine Schraubenlinien form erteilt, ohne dass irgendwelche Ma terialspannungen in der Ader auftreten. Dies ist, von grosser Wichtigkeit, da die fertigen Kabel hierdurch biegsamer werden.
Die Kaliber, in denen die Verdrillung des Kernes, sowie die Verseilung der äussern La gen erfolgt, werden mit der gleichen Dreh zahl und im gleichen Richtungssinn ange trieben wie der Verseilkorb, der die Häspel mit den zur Bildung des Kernes benötigten Drähten oder Litzen trägt. Die Höhe des Schraubenganges, der der Ader erteilt wer den soll, hängt von der Drehzahl dieses Kor bes und der Kaliber, sowie von der Abzugs- geschwindigkeit der Ader ab und entspricht dem Mass d in Fig. 9.
Die fertigen, in Schraubenlinienform vor gedrehten Adern werden sofort nach der Verseilung der Decklage oder in einem be sonderen Arbeitsgang in bekannter Weise isoliert und in einer der bekannten. mit Rückdrehung versehenen Zuschlagmaschinen miteinander verseilt. Kleine Differenzen zwischen der Schlaglänge der der Ader er teilten Schraubenlinienform und derjenigen. die die Verseilmaschine zulässt, können durch Regulierung der Rückdrehung dieser Maschine behoben werden.
Zu diesem Zweel; sind regelbare Getriebe, zum Beispiel Wech- selräder in dem Antrieb der Planetenräder angeordnet, so dass die Rückdrehung der Ver- seiltrommeln um ein. bestimmtes einstell bares Mass ohne Stillsetzer der Maschine re guliert werden kann.
Das beschriebene Verfahren vermeidet alle erwähnten Schwierigkeiten bei der Her stellung von Kabeln mit urrunden Ader querschnitten restlos. Infolge der schrauben- linienförinigen Verdrillung :der Kerndrähte und der Anwendung der Rückdrehung wird ,jetzt jede mechanische Beanspruchung des Kupferleiters und der Isolation ausgeschal tet. Die isolierten Adern lassen sich leicht und ohne Gewalt im Kaliber verseilen. Die Schlaglänge des Kabels kann bei diesem Verfahren auch bei stärkeren Querschnitten kürzer gehalten werden.
Claims (1)
- .PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von elektri schen Mehrleiterkabeln mit Adern urrunden Querschnittes, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der den urrunden Ader- cInerschnitt bildenden Leiter dem Drall des fertigen Kabels entsprechend verseilt wird derart, class die ganze urrunde Ader eine Sclii,a.ulienlinienfornx erhält, deren Gang hölw dem Drall des fertigen Kabels ent- spriebt,vorauf die in Schraubenlinienform gebrachten Adern nach ihrer Isolierung in einer Verseilmaschine unter Anwendung der Rückdrehung miteinander verseilt werden.UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, da- durcli gekennzeichnet, dass man einige Leiter der Ader entsprechend dem Drall des fer- li,--en Kabels verseilt und um den so gebilde ten Kern noch eine oder mehrere Decklagen ton Kupferdrähten in beliebigem Schlag zum gewünschten Aderquerschnitt verseilt. PATENTANSPRUCH 1I:1?inrichtung zur Ausführung des Verfah ren, nach Patentanspruch I. welche Einrich- tuiib zwei Verseilmaschinen aufweist, von denen die erste zur Herstellung der schrau benlinienförmig gewundenen Adern, und die zweite zum Verseilen dieser Adern dient, dadurch gekennzeichnet, dass bei der ersten Verseilmaschine die Verseilkaliber,in denen zwecks Herstellung von Adern unrunden Querschnittes die Verdrillung der Kern drähte und die nachfolgende Verseilung der Decklagen zum gewünschten Leiterquer schnitt erfolgt, sich mit derselben Geschwin digkeit und im gleichen Richtungssinn wie die Verseilvorrichtung mit den Kerndrähten zwangsläufig drehen, während bei der zwei ten Verseilmascliine die Rückdrehung eines jeden Haspels unabhängig von den andern für sich geregelt.werden kann, wobei die Än derung der Rückdrehung ohne Stillsetzung der Maschine durch regelbare Getriebe ge schieht, die in dem Antrieb der Planeten- rückdrehung a.ngeorclnet sind.
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