CH140679A - Maschine zum Färben, Bleichen etc. von Garnen in loser oder gespulter Form. - Google Patents

Maschine zum Färben, Bleichen etc. von Garnen in loser oder gespulter Form.

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CH140679A
CH140679A CH140679DA CH140679A CH 140679 A CH140679 A CH 140679A CH 140679D A CH140679D A CH 140679DA CH 140679 A CH140679 A CH 140679A
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CH
Switzerland
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loose
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F G Dr Schumacher
Jacob Mueller Johann
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F G Dr Schumacher
Jacob Mueller Johann
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length

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Description


  Maschine zum     Färben,        Bleichen        etc.    von Garnen in loser oder gespulter Form.    Die bis jetzt bekannt gewordenen Ein  richtungen und Verfahren zum Färben, Blei  chen     etc.    von Garnen in loser oder gespulter  Form benötigen eine grösser- Anzahl Appa  rate und Zuleitungen, sowie besondere     Pak-          kungssysteme,    wie zum Beispiel Kisten.

    Aufsteckrechen     ete.    Diese zum grössten Teil  recht komplizierten Anlagen erlauben daher  kein rationelles Arbeiten, da nicht nur das  Umstellen auf eine andere Farbe. sondern  auch das jeweilige Umpacken sehr zeitrau  bend ist und im allgemeinen     Geschick'ichkeit     des Bedienenden erfordert. Auch     zeigt    sich  der Übelstand, dass das Färben,     Bleich.-n        etc.     kleinerer Mengen, wie es zum Beispiel zu  Probezwecken gemacht wird, infolge der  grossen Anlage viel zu teuer kommt und grö  ssere Mengen nicht mit Garantie einwandfrei  und gleichbleibend gefärbt werden können.

    da     allzugrosse    Mengen eine Färbung, wie bei  getrennter Behandlung sie für kleinere Men  gen noch möglich ist, ausschliessen.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun eine Maschine zum Färben, Blei-    eben     etc.    von Garnen in loser oder gespulter  Form, die sämtliche zur Färbung, Spülen  und Trocknen nötigen Einrichtungen in sich  selbst vereinigt und daher die vorerwähnten  Nachteile vollständig ausschliesst. Sie arbei  tet gewissermassen nach dem Fliessverfahren  und färbt sowohl kleinere wie grössere Men  gen trotzdem einwandfrei und gleichblei  bend.  



  Gemäss der Erfindung stehen wenigstens  zwei Kessel miteinander in Kommunikation,  welche die für das Netzen, Färben, Spülen  und Trocknen nötigen Vorgänge nachein  ander in beliebiger Reihenfolge gestatten,  ohne dass man die Flotte auslaufen lassen.  muss. Die Aufnahmeorgane für das Arbeits  gut, die zu diesem führenden Förderorgane  sowie die     Auffang-    und     Rückleitungsorgane     für die     Arbeitsmedien    sind getrennt für je  eine bestimmte Menge des Arbeitsgutes vor  handen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist der  Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer  Ausführungsform dargestellt und es zeigt:           Fig.    1 einen Vertikalschnitt.       Fig.    2 eine Draufsicht,       Fig.    3 einen     Vertikalschnitt    eines     Auf-          nalimeorganes    mit Spule und       Fig.    4 ein ebensolcher mit aufgesteckter  Trommel mit losem Arbeitsgut angefüllt.  Nach der Zeichnung ist 1 ein zylindri  sches, mit Füssen 2 versehenes Gestell, in  welchem zwei     übereinanderliegende    Kessel  3, 4 angeordnet sind. Der untere Kessel 4  besitzt einen nach unten gewölbten Boden, in  dessen Zentrum ein Ablaufhahn 5 eingesetzt  ist.

   Der obere Kessel 3 dient als     Färbkessel     und steht mit dem Kochkessel 4 durch die  Verbindungsröhre 6 in Kommunikation. Die  Verbindungsröhre 6 besitzt einen     Seier    7,  beiderseits welchem je ein Hahn 8, 9 einmon  tiert ist. In dem konzentrischen     :x1a.ntelraum     13, der zwischen den Kesseln 3, 4 und dem  Gestell 1 vorhanden ist. sind     elektrische     Heizkörper 10 eingebaut. Die Kessel sind  noch mit     aussenseits    liegenden Niveauzeigern  11 ausgerüstet.  



  Der     Färbkessel    3 wird durch die     doppel-          ivandige    Deckplatte 12 abgeschlossen, welche       mittelst    in     Fig.    2     gezeichneter,Schräuben    auf  dem Gestell 1 festgelegt ist. Im     Zentrum    ist  auf der Deckplatte 12 ein     L?        ntriebsmotor    14  angeordnet, dessen Antriebsachse in den La  geraugen 12' lagert.

   Im     Zwischenraum    der  doppelwandigen Deckplatte ist das auf der  Antriebsachse 15     aufgekeilte    Antriebsrad 16  angeordnet, das einen Durchmesser hat,  welcher annähernd     %    desjenigen der Kessel  3, 4 entspricht und das in die um dasselbe  herum angeordneten Zahnkolben 17 greift.  



  Der Antriebsmotor kann durch einen an  sich bekannten, daher nicht besonders darge  stellten     Kontroller    auf verschiedene Touren  zahlen eingestellt werden und je nach der  gewünschten Farbtönung und ,je nach der  Beschaffenheit der Spule und ihrem Durch  messer, sowie der Dichtheit der Garnlagen  stellt man auf die geeignetste Geschwindig  keit ein.  



  In den     Färbkessel    3 ragen die um das  Antriebsrad gruppierten und in der Deck  platte am zweckmässigsten auf Kugellager    laufenden Zuführungsröhren 19 hinein. Im  Innern dieser drehbaren Röhren 19 ist. ,je  eine feste Förderschraube 20 eingebaut und  kommt die Förderung der Flotte durch die  relative Drehung der Röhren 19 zu den  Schrauben 20 zustande. Mit den Röhren 19  sind die Zahnkolben 17 starr verbunden, und  besitzen die aus der Deckplatte ragenden En  den derselben je ein     Kopfstück    21, auf wel  che die Spulen 22 oder die     Färbtrommeln    23  gesteckt sind.

   An der Verbindungsstelle der  Kopfstücke 21 und der Röhren 19 ist ein  Förderraum 24 vorhanden,     we'_cher    durch  Kanäle 25,     bezw.    26 gegen die Umfangs  fläche der Kopfstücke     bezw.    zur Innenseite  der Spule     bezw.    Trommel führen.  



  Die Trommel 23 besteht am zweckmässig  sten aus gelochtem Blech oder einem Draht  gewebe. in welches das lose Arbeitsgut 18  gelegt ist. Dieselbe findet dann Verwendung,  wenn zum Beispiel Spulen aus     Papphülsen,     loses Garn oder Rohmaterial gefärbt werden  sollen, welche sich     info:ge    ihrer Form oder  Beschaffenheit nicht auf das Kopfstück auf  stecken lassen.  



  Die Kopfstücke,     respektiv    Spulen und  Trommeln sind mit Glasglocken 27 umgeben.  an welchen ein in den     Färbkessel    3 führendes  Ablaufrohr 28 angelegt ist. Die abspritzende  Flotte wird durch die Glasglocken aufgefan  gen und durch das Ablaufrohr 28 in den       Färbkessel    3     zurückgeführt,    gleichzeitig er  möglicht die     G'.asglocken    eine genaue Ver  folgung beim     Färbvorgang,    so dass man ein  tretenden Störungen sofort entgegenwirken  kann.  



  Die Maschine wird im weiteren ausge  rüstet mit an sich bekannten, nicht besonders  dargestellten Vakuum- und Druckmessern,  Thermometern, Zu- und Ableitungen und  eventuell Pumpen.  



  Ein     Färbvorganrg    ist nachfolgend kurz  beschrieben  Nachdem im untern Kochkessel 4 die       Farbflotte    eingefüllt worden ist, schaltet  man die elektrischen Heizkörper 10 ein und  bringt die Flotte zum Kochen. Inzwischen  wird in den     obern    Kessel 3 Spülwasser ein-      gebracht, welches nach Wunsch mit bekann  ten Netzmitteln gemischt sein kann.

   Dieses       Spül-    oder Netzwasser wird nun, durch die  in Drehung gebrachten Röhren 19, den sich  ebenfalls drehenden Kopfstücken 21     bezw.     Spulen 22 und Trommeln 23 durch die     För-          derschrauben    20 gleichmässig zugeführt und  infolge der Drehung respektiv durch die Zen  trifugalkraft von innen nach aussen durch  das Arbeitsgut hindurch getrieben. Das ab  spritzende Wasser wird vermittelst den Auf  fangglocken 27 gesammelt und durch die Ab  laufröhren 28 wieder dem     Fä,rbkessel    3 zu  geführt.  



  Nachdem man das Spülen genügend lange  durchführte, wird das Spülwasser in ein ent  sprechendes Reservoir abgeleitet. Die Flotte  die inzwischen die gewünschte Temperatur  in dem Kochkessel 4 erreicht hat, wird nun  mittelst Druck- oder Vakuum in den obern       Färbkessel    3 durch die Verbindungsröhre 6  gefördert.  



  Je nach der Beschaffenheit sowie auch  je nach Wunsch der     Farbtönung    wird das  Arbeitsgut durch den regulierbaren Antrieb  auf eine dem Durchmesser der Spule und der  Dichtheit der Garnlagen entsprechende Tou  renzahl gebracht und solange laufen gelassen  bis die gewünschte Färbung erreicht worden  ist. Durch die Förderschrauben 20 ist Ge  währ gegeben, dass bei einer bestimmten  Tourenzahl immer ein gleich grosses Quan  tum Flotte den Spulen,     bezw.    Trommeln zu  geführt wird.  



  Nach dem Zurückleiten der Flotte in den       untern    Kochkessel 4 durch die Röhre 6 kön  nen die Spulen     bezw.    Trommeln auf     vorbe-          schriebene    Weise gespült werden. oder aber  sie werden nun zum Trocknen auf eine,  durch den regelbaren Antrieb mögliche  höhere Tourenzahl gebracht und - ausge  schwungen.  



  Da die Flotte im untern Kochkessel 4  nun wieder gekocht wird, erwärmt sich auch  der obere Kessel 3, wodurch das Trocknen  durch die     Warmluftbildung    in diesem Kes  sel eine wirksame Unterstützung erfährt.  Nach erfolgter Trocknung werden die ge-    färbten Spulen     bezw.        Färbtrommeln    entfernt  und durch neue ersetzt. Der Vorgang wieder  holt sich nun immer wieder von Neuem.  



  Die Maschine nimmt eine ansehnliche  Anzahl Spulen auf, wodurch eine grosse Pro  duktion erreicht wird, ferner gewährleistet  diese eine einwandfreie und gleichmässige  Färbung.  



  Bei Herstellung von Mustern können auch  nur     einze'ne    Spulen Verwendung finden, wo  bei die andern ausgeschaltet werden. Die bei  den Mustern gemachten     Beobachtungen    hin  sichtlich günstiger Tourenzahlen können dann  beim Färben von grossen Mengen verwendet  werden, indem man die Maschine auf diese  Werte einstellt, so dass Muster und Fabrika  tionsware vollständig gleichmässig ausfallen.  



  An Stelle einer elektrischen Heizung  kann selbstverständlich auch eine andere ge  eignet erscheinende Heizung vorgesehen wer  den. Es können auch mehr als zwei in Kom  munikation stehende Kessel vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Färben, Bleichen etc. von Garnen in loser oder gespulter Form, gekennzeichnet durch die direkte Kom munikation von wenigstens zwei Kes seln, die die für das Netzen, Fär ben. Spülen und Trocknen nötigen Vorgänge nacheinander in beliebiger Reihenfolge., ohne die Flotte auslaufen lassen zu müssen, ge statten, wobei die Aufnahmeorgane für das Arbeitsgut die zu diesem führenden Förder- organe sowie die Auffang- und Rücklei- tungsorgane für die Arbeitsmedien getrennt für je eine bestimmte Menge des Arbeits- < -utes vorhanden sind.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Kessel durch eine doppelwandige Deckplatte ab geschlossen ist, wobei in derselben Teile des Antriebsmechanismus untergebracht sind. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Aufnahme- organ um seine Achse drehbar ist, wobei die Arbeitsmedien durch ein rotierendes Rohrstück dem Innern des Arbeitsgutes zugeführt und durch die Zentrifugalkraft durch das Arbeitsgut von innen nach aussen getrieben werden. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und ', dadurch gekenn zeichnet, dass zum Erzielen einer ge wünschten Farbtönung des Arbeitsgutes je nach Beschaffenheit der Spule der An triebsmechanismus einstellbar ist.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis ä, dadurch gekenn zeichnet, dass innerhalb der rotierenden Rohrstücke ein Förderorgan eingebaut ist, wobei die Rohrstücke mit Kopfstücken versehen sind, die zur Aufnahme des Ar beitsgutes dienen und ferner, dass um die Kopfstücke herum Glasglocken angeord net sind, welche in den obern Kessel füh rende Ablaufleitungen besitzen. 5. Maschine nach Patentanspruch und U n teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den Kopfstücken Aus schwingtrommeln sitzen, welche zum Ein legen von losem Arbeitsgut ausgebildet sind.
CH140679D 1929-06-12 1929-06-12 Maschine zum Färben, Bleichen etc. von Garnen in loser oder gespulter Form. CH140679A (de)

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