CH140829A - Brennstoffeinspritzeinrichtung bei Brennkraftmaschinen mit luftloser Brennstoffeinspritzung. - Google Patents

Brennstoffeinspritzeinrichtung bei Brennkraftmaschinen mit luftloser Brennstoffeinspritzung.

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CH140829A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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      Brennstoffeinspritzeinrichtnng    bei     Brennkraftmaschinen    mit luftloser       Brennstoffeinspritzung.       Bei     Brennkra.ftmaschinen    mit luftloser  Brennstoffeinspritzung hat. sich     gezeigt,        dass     zur     guten    Verbrennung der Brennstoff gleich  mässig in einzelne Strahlen aufgeteilt in den  Brennraum eingeführt werden muss, so dass  die einzelnen Brennstoffstrahlen die im  Brennraum befindliche Luft voll erfassen  können.  



  Bei     doppeltwirkenden        Brennkraftmasehi-          nen        lä-sst    sich diese Forderung nur auf, der  Deckelseite des, Zylinders     erfüllen,    indem ein  Brennstoffventil zentral im Zylinder an  geordnet wird, welches den Brennstoff in  so viel Brennstoffstrahlen aufteilt. dass die  Brennluft restlos erfasst wird.  



  Dagegen ist auf der Kurbelseite der Zy  linder doppelt wirkender Maschinen die zen  trale Anordnung     eines    einzigen Brennstoff  ventils nicht möglich, weil der Brennraum  durch die     Xolbenstange    durchbrochen     wird.     Hier ist aber gerade wegen des ringförmigen         Brennraumes    .eine gute Verteilung des Brenn  stoffes besonders wichtig.  



       Man    hat sich nun bisher .so geholfen, dass  man entweder mehrere Brennstoffventile  aussen am Brennraum herum angeordnet hat.,  deren Brennstoffstrahlen radial oder     in    Rich  tung einer Sehne von aussen nach innen in  den     Brennraum    eintreten, oder man hat eine  Anzahl     Ventile    um die     Kolbenstange    herum  angeordnet, die von innen nach aussen  spritzen.  



  In beiden Fällen hat man sowohl je  eine Pumpe für jedes Ventil, als auch eine  gemeinsame Pumpe für alle Ventile einer  Zylinderunterseite angeordnet.  



  Alle diese Ausführungen, sei es bei hori  zontaler oder bei vertikaler Anordnung, mit  einer oder mehreren Pumpen, haben, ganz ab  gesehen von der teureren Ausführung und  unübersichtlichen Anordnung den     grossen     Nachteil, dass es     praktisch        unmöglich        ist,         dauernd alle Ventile zum gleichmässigen  Spritzen zu     bringen.     



  Wohl ist es möglich, eine Anzahl Ventile  und     Pumpen    so     .einzuregeln,    dass -sie kurze  Zeit einwandfrei arbeiten; doch ist dieser Zu  stand derart labil, dass allein schon die Ver  änderung der Drehzahl oder ein einmaliges       Stillsetzen    der Maschine genügt, die Ventile  in Unordnung zu bringen und das gleich  mässige     Arbeiten    aufzuheben.  



       Diese    Nachteile werden nun bei der vor  liegenden     Erfindung    dadurch vermieden,     da.ss     bei mehreren     Einspritzdüsen    auf einer Zylin  derseite für diese ein     gemeinsames    Brenn  stoffventil vorgesehen ist. Die Regelung der  durch jede Düse fliessenden Brennstoffmenge  erfolgt durch die     Düsen    selbst, .die, da der       Brennstoffdruck    vor allen     Düsen    gleich ist,  bei genau gleichen lichten Weiten auch ge  nau gleiche     Brennstoffmengen    durchlassen  müssen.

   Die     Verteilung    des Brennstoffes auf       die    Brennstoffdüsen kann auf einmal oder  in mehreren     Stufen    erfolgen.  



  Die     Brennstoffventile    werden zweckmässig  so nahe wie möglich an die Düsen gesetzt,  damit die     Brennstoffleitungen    zwischen den  Ventilen und Düsen so kurz wie möglich  werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht in einem  Ausführungsbeispiel die Brennstoffeinsprit  zung gemäss der Erfindung auf der Kurbel  seite des     Zylinders    einer     doppeltwirkenden          Brennkraftmaschine.    worin Fit. 1 einen     Sei-          tenriss    und     Fia.        \?    einen     Grundriss    dar  stellen.  



  Es bezeichnen a die in dem untern     Zy-          linderdeckes    b konzentrisch um die Kolben  stange c eingebauten     Brennstoffeinspritzdü-          sen,    deren Zuleitungen d an einen ringförmi  gen.     Verteiler    e angeschlossen sind, durch den    die Kolbenstange hindurchgeht.

   Die Brenn  stoffzufuhr zum Verteiler e     untersteht    dem  Einfluss des Brennstoffventils     f,    welches mit       dem    Verteiler e durch die     Leitung    g ver  bunden     ist        und    durch die Leitung h     Drucköl     von einer hier nicht dargestellten Brennstoff  pumpe erhält.  



  Das Brennstoffventil f könnte auch un  mittelbar am, Verteiler e angeordnet sein, da  mit die Leitungen zwischen dem Ventil und  den Düsen kürzer sind.  



  Die Erfindung kann naturgemäss auch auf  der     Deckelseite        des        Zylinders    von doppelt  wirkenden     Brennkraftmaschinen    und auch bei  einfachwirkenden     Maschinen        Anwendung    fin  den, wenn dort anstatt der üblichen zentral  angeordneten     Brennstoffeinspritzdüse    mehrere  Düsen verwendet werden..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brennstoffeinspritzeinrivhtung mit meh reren. Einspritzdüsen auf :einer Zylinderseite bei Brennkraftmaschinen mit luftloser Brenn- stoffeinspritzung, gekennzeichnet durch ein gemeinsames Brennstoffventil für die Ein spritzdüsen einer Zylinderseite.
    UNTERANSPRüCHE 1. Brennstoffeinspritzein\richtung nach Pa- tentanspinich, bei doppeltwirkenden Brenn- kra.ftmaschinen,gekennzeichnet durch einen ringförmigen Verteiler auf der Kurbelseite des Zylinders, durch den die IColbenstanöe hindurchgeht.
    2.. Brennstoffeinspritzeinrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet"dass das Brennstoff ventil unmittelbar an dem Verteiler ange bracht ist.
CH140829D 1928-06-21 1929-05-29 Brennstoffeinspritzeinrichtung bei Brennkraftmaschinen mit luftloser Brennstoffeinspritzung. CH140829A (de)

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