CH140847A - Bleikabel mit aus Aussen- und Innenmuffe bestehender Verbindungsmuffe. - Google Patents

Bleikabel mit aus Aussen- und Innenmuffe bestehender Verbindungsmuffe.

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CH140847A
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sleeve
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Inventor
Aktieng Siemens-Schuckertwerke
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Siemens Ag
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  Bleikabel mit aus Aussen- und     Innenmuffe    bestehender     Verbindungsmaffe.       Bei aus Innen- und Aussenmuffe be  stehenden     Verbindungsmuffen    für Bleilabel  ist die Füllmasse in die     Aussenmuffe    sehr  langsam einzugiessen, damit die prall ge  füllte und- durch verlötete     Verschlussschrauben     völlig dicht geschlossene     Innenmuffe    durch  die dabei entstehenden sehr starken Wärme  spannungen nicht gesprengt oder der Blei  mantel der Kabel nicht ausgeweitet wird.  



  Zur Abkürzung dieser zeitraubenden, ganz  von der Gewissenhaftigkeit des Monteurs ab  hängigen Arbeit, verwendet man eine aus  Innen- und Aussenmuffe bestehende Verbin  dungsmuffe, bei der gemäss der Erfindung die       Innenmuffe    mit einem Ausgleichsraum für das       Tränkmittel    versehen ist.  



  Dann kann auch beim schnellen Eingiessen  der Füllmasse in die Aussenmuffe, die Innen  muffe nicht     auseinandergedrückt    werden, da  die in ihr befindliche     Tränkmasse    beim Er  wärmen in dem Ausgleichsraum hochsteigt    und ein Überdruck in der Innenmuffe infolge  der Erwärmung der in ihr befindlichen Masse  nicht auftreten kann. Dieser Ausgleichsraum  kann durch ein Standrohr gebildet sein, in  welchem beim Eingiessen der Füllmasse in  die     Aussenmuffe    die in der     Innenmuffe    be  findliche Masse hochsteigt.

   Nachdem die Masse  füllung zwischen Innen- und Aussenmuffe völlig  abgekühlt . ist, wird     zweckmässigerweise    die  Füllung des Standrohres bis zu einer be  stimmten Marke abgesaugt und das Rohr  verschraubt und verlötet. Durch das Ab  saugen von Masse aus dem Standrohr wird  erreicht, dass das Standrohr einen Luftraum  enthält. Beim Abmontieren der Muffe wird  mit Vorteil zunächst das Standrohr geöffnet,  damit beim Ausschmelzen der     Vergussmasse     jeder unzulässige Überdruck in der Innen  muffe vermieden wird.

   Kann das Standrohr  nicht     geöffnet    werden, so genügt der zwischen  Füllmasse und     Verschlussschraube    liegende       Luftpuffer,    um den bei der Erwärmung auf-           retenden    Druck auf ungefährliche Beträge  zu begrenzen.  



  In der Abbildung 1 ist ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt. Das Kabel 1  ist mit dem Kabel 2 durch eine Muffe 3  verbunden, in deren Füllstutzen 4 ein Stand  rohr     "5    mit     Verschlussschraube    6 eingesetzt  ist. Zum Schutz der     Muffe    3 dient die Aussen  muffe 7 mit dem Auge 8, durch welches das  Standrohr 5 hindurchgeht. Auf dem Auge 8  ist ein Schutzrohr 9 mit einer     Schlusskappe     10 befestigt. In dem Standrohr 5 zeigt eine  Marke 11, wie weit die Füllmasse vor dem  Schliessen mit der Schraube 6 abzusaugen ist.  



  Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt die       Abb.    2. In ihr ist 20 der mit der     Innenmuffe     verbundene Stutzen, auf dessen Ende sich  das Ausgleichsgefäss 22 befindet. Dieser ist  mit einer Schraube 23 gasdicht verschlossen.  



  Will man entsprechend den einzelnen  Kabellängen verschieden grosse Ausgleichs  räume verwenden, so wird auf dem Stutzen  ein auswechselbares Gefäss angeordnet, wie  es in der Abbildung 3 dargestellt ist. Darin  ist 25 der mit der Innenmuffe verbundene  Stutzen, auf dem ein rundes Gefäss 24 auf  geschraubt ist. Mit der Schraube 26 ist das  Gefäss verschlossen. Die Grundfläche des Ge  fässes ist so gross, dass auch bei starker Aus  dehnung des     Tränkmittels    dieses nur wenig  ansteigt und den Druck in dem Gefäss nur  sehr wenig erhöht.  



  Um in den Ausgleichsräumen das 01 oder  die     Tränkmasse    vor     Luftzutritt    und damit  vor Zersetzung zu schützen, ist der Aus  gleichsraum mit einem gegen das     Tränkmittel     indifferenten Gas gefüllt. In vielen Fällen ist  es auch vorteilhaft, statt der Gasfüllung auf  dem     Tränkmittel    eine Schutzschicht aus einer  gegen 01     indifferenten    Flüssigkeit aufzu  bringen. Bei Volumenänderung ergibt sich im  ersteren Fall eine Kompression des Gases  unter verhältnismässig geringem Ansteigen  des Druckes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bleikabel mit aus Innen- und Aussen muffe bestehender Verbindungsmuffe, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenmuffe mit einem Ausgleichsraum für das Tränkmittel ver sehen ist. UNTERANSPRüCHE 1. Bleikabel mit aus Innen- und Aussenmuffe bestehender Verbindungsmuffe nachPatent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsraum durch ein Standrohr ge bildet ist. z. Bleikabel mit aus Innen- und Aussenmuffe bestehender Verbindungsmuffe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr gegen Beschädigung durch ein an der Aussen muffe befindliches Schutzrohr geschützt ist. 3.
    Bleikabel mit aus Innen- und Aussenmuffe bestehender Verbindungsmuffe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsraum durch ein Gefäss am Ende eines an der Innenmuffe befestigten Stutzens gebildet ist. 4. Bleikabel mit aus Innen- und Aussenmuffe bestehender Verbindungsmuffe nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss mit dem Stutzen einen Körper bildet. 5. Bleikabel mit aus Innen- und Aussenmuffe bestehender Verbindungsmuffe nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gefäss auswechsel bar ist. 6.
    Bleikabel mit aus Innen- und Aussenmuffe bestehender Verbindungsmuffe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsraum mit gegen das Tränkmittel indifferentem Gas gefüllt ist. 7. Bleikabel mit aus Innen- und Aussenmuffe bestehender Verbindungsmuffe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Tränkmittel eine Schutzschicht angeordnet ist.
CH140847D 1928-07-14 1929-07-06 Bleikabel mit aus Aussen- und Innenmuffe bestehender Verbindungsmuffe. CH140847A (de)

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