CH140868A - Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels gegen Frostbeulen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels gegen Frostbeulen.

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CH140868A
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    • A61K33/00Medicinal preparations containing inorganic active ingredients

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels gegen Frostbeulen.    Zur Behandlung der Frostbeulen ("Per  niones") werden alle möglichen Stoffe verwen  det, die aber alle mehr oder weniger     im-          sichere    Erfolge bieten. Es seien hier einige  der     Stoffe    genannt, die am meisten Anwen  dung finden:     Kampher-Salben,        Jodkollodium,     Jodtinktur, Jodsalben,     Tannoformsalben,    For  malin, Dachsfett. Für therapeutische Behand  lungen kommen wechselwarme Bäder und  Applikationen, Bäder in heisser Kochsalz  lösung, in     Nussbaumblätter-Infusion,    usw,  in Frage.

   Aus der Verschiedenheit der hier  angeführten Heilmittel ist leicht ersichtlich,  dass die Wirkung bei keinem die richtig er  wünschte ist.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun ein Verfahren zur Herstellung eines  Heilmittels gegen Frostbeulen, welches von  sicherer und lange erprobter Wirkung ist.  Dieses Verfahren kennzeichnet sich dadurch,  dass eine     Wasserglaslösung    mit einer solchen  Menge Säure versetzt wird, dass sie nicht  mehr alkalisch reagiert. Die Wirkung der so ge  bildeten kolloidalen Kieselsäure kann man viel-    leicht erklären, dass die kolloidale Kieselsäure  im ersten Moment von der Haut stark absorbiert       wird,    in derselben koaguliert und wieder ab  gesondert wird, so dass die Poren der Haut  erweitert und gereinigt werden. Das kapil  lare     Blutkreissystem    mag ebenfalls stark be  tätigt werden.

   Wenn man nämlich die Hände  mit dem erhaltenen Produkt einreibt, tritt  zuerst das Gefühl ein, dass die Haut bedeu  tend weicher wird, nach einigen Minuten  folgt aber ein Trockenheitsgefühl und Wärme,  die jedenfalls auf eine     Aufpeitschung    des  kapillaren     Blutkreissystems    hinweist. Die  Wirkung des     Kieselsäure-Produktes    ist haupt  sächlich eine prophylaktische. Jedenfalls darf  aber das Produkt nicht auf aufgesprungenen  Perniones angewendet werden.  



  Die nachfolgenden Beispiele erläutern das  Verfahren  <I>Beispiel 1:</I>  100 Gewichtsteile einer     Wasserglaslösung     von 400     Be    werden mit 900 Gewichtsteilen  Wasser versetzt. Dieser Lösung werden ei  nige Tropfen     Phenolphtalein    in Alkohol zu-      gesetzt und unter beständigem Rühren wird  mit soviel verdünnter Salzsäure neutralisiert,  bis gerade die rote Farbe der Lösung ver  schwindet. Nach einigen Minuten erstarrt  das Gemisch zu einer Gallerte, die zerklei  nert und in einem grossen Sacktrichter zur  Befreiung der ausgeschiedenen Mutterlauge  filtriert wird. Der so erhaltenen Salbe, die  beim Stehen schimmeln würde, setzt man  etwas     Salizylsäure    oder andere schimmelhin  dernde Stoffe zu.

   Das     Kieselsäure-Gel    kann  auch von den Salzen, die durch die Umset  zung entstanden sind, mittelst Waschen nach  und nach befreit werden. Man kann der er  haltenen Salbe ebenfalls Riechstoffe zusetzen.    <I>Beispiel 2:</I>  100 Gewichtsteile einer     Wasserglaslösung     von 40       B6    werden mit 2000 Gewichtsteilen  Wasser zersetzt. Dieser Lösung wird ein  starker Überschuss einer verdünnten Salz  säure zugesetzt. Die erhaltene Lösung wird  dialysiert. Hierdurch erhält man ein Kiesel-         säure-Sol,    welches nicht sehr beständig ist.  Setzt man demselben ein     Kolloid    negativer  Ladung, zum Beispiel kolloidales Silber zu,  so wird der     Kieselsäure-Sol    beständiger.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Heilmit tels gegen Frostbeulen, dadurch gekennzeich net, dass man eine Wasserglaslösung mit einer solchen Menge Säure versetzt, dass sie nicht mehr alkalisch reagiert. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man der Masse ein Kolloid negativer Ladung zusetzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man der Masse einen schimmelhindernden Stoff zusetzt.
CH140868D 1929-01-31 1929-01-31 Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels gegen Frostbeulen. CH140868A (de)

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