CH150744A - Verfahren zur Herstellung einer Molekülverbindung des 2-phenylchinolin-4-carbonsauren Kalziums mit 1-Phenyl-2,3-dimethyl-4-dimethylamino-5-pyrazolon. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Molekülverbindung des 2-phenylchinolin-4-carbonsauren Kalziums mit 1-Phenyl-2,3-dimethyl-4-dimethylamino-5-pyrazolon.

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CH150744A
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  Verfahren zur Herstellung einer     31olekülverbindung    des     2-phenylchinolin-4-ca.rbon-          sauren        Kalziums    mit     1-Phenyl-2,3-dimethyl-4-dimethylamino-5-pyrazolon.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung einer Molekül  verbindung des 2     -phenylchinolin    - 4-     carbori-          sauren        Kalziums    mit     1-Phenyl-2,3-dimetbyl-          4-dimethylarnino-5-pyrazolon.     



  Diese     Molekülverbindung    wird hergestellt,  indem die vorerwähnten Stoffe in einer dem  Molekülverhältnis entsprechenden Menge bis  zur Erreichung einer vollständigen, klaren  Schmelze in Gegenwart von Wasser erhitzt  werden.  



  Bei dieser Arbeitsweise tritt     mitunter     keine vollkommene Erstarrung des Reaktions  produktes ein. Dieser Übelstand kann beho  ben werden, wenn das warme Reaktionspro  dukt vorerst einer allmählichen Abkühlung  innerhalb eines 5 bis 50   unterhalb des Er  starrungsproduktes der Molekülverbindung  liegenden Temperaturbereiches unterworfen  wird.  



  <I>Beispiel:</I>  25     gr    2 -     phenylchinolin    - 4 -     carbonsaures       Kalzium werden in der Reibschale mit  21,56     gr        1-Phenyl-2,3-dimethyl-4-dimethyl-          amino-5-pyr@azolori    unter Zusatz von 10 cm'  Wasser verrieben. Das so erhaltene Gemenge  wird auf eine Temperatur von<B>1100</B> erhitzt  und nach Ablauf von je 10 bis 15     Minuten     durchgerührt.

   Der     Reaktionsprozess    ist been  det, wenn eine vollkommen klare Schmelze  erfolgt ist, in der weder unveränderte Teil  chen der Reaktionskomponenten sichtbar sind,  noch das Aufsteigen von     Wasserdampfbläs-          cben        wahrnebinbar    ist. Dieser Zustand wird  bei Anwendung der erwähnten Menge in 2  bis     21/z    Stunden erreicht. Man lässt die  Schmelze erkalten und pulverisiert sie in üb  licher Weise.  



  Die nach dem beschriebenen Verfahren  hergestellte     Molekülverbindung    zeigt gegen  über den Ausgangsstoffen ein völlig verän  dertes Verhalten.  



  Während nämlich das     Kalziumsalz    der       2-Phenylchinolin    - 4 -     carbonsäure    in Wasser      nahezu unlöslich ist, erweist sich die be  schriebene Molekülverbindung als gut löslich  in Wasser; sie gibt eine     Lösung    mit einem       Gehalte        von        1,5%.     



  Besonders bemerkenswert ist das Verhal  ten der     vorbeschriebenen    Molekülverbindung  gegenüber verdünnter Salzsäure. Durch Salz  säure werden die Salze der     2-Phenylchinolin-          4-carbonsäure    leicht zersetzt und es wird die  freie, in -Wasser nahezu unlösliche Säure  ausgeschieden. Die vorerwähnte Molekülver  bindung zeigt sich dagegen gegenüber Salz  säure ziemlich widerstandsfähig, indem sie  sich bei dieser Behandlung ganz langsam,  erst nach längerem Stehen, zersetzt. Grosse  Haltbarkeit zeigt die nach dem vorliegenden  Verfahren hergestellte Molekülverbindung  beim Auflösen in genuinem Magensaft.

   Die  beschriebenen Eigenschaften bleiben auch er  halten, wenn eine der Reaktionskomponenten  in einem gewissen, ein bestimmtes Mass nicht  überschreitenden Überschuss, zur Anwendung  gelangt.  



  Die     vorbeschriebene    Molekülverbindung  wird als Heilmittel verwendet und hat sich    besonders bei echter Gicht mit entzündlichen  Gelenkaffektionen,     bezw.    chronischem     Arthri-          tismus    bei drei- bis viermaligen Gaben pro  os von 0,5 bis 0,6     gr    pro Tag bewährt. Die  Molekülverbindung kann ferner auch als  Salbe oder in Form von Suppositorien zur  Anwendung gelangen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung einer für Heil zwecke bestimmten, wasserlöslichen und gegenüber Salzsäure ziemlich widerstands fähigen Molekülverbindung des 2-phenylchi- nolin-4-carbonsauren Kalziums mit 1-Phenyl- 2,3 - dimethyl - 4 - dimethylamino- 5 -pyrazolon, dadurch gekennzeichnet, dass die vorerwähnten Stoffe in einer dem Molekülverhältnis ent sprechenden Menge bis zur Erreichung einer klaren Schmelze in Gegenwart von Wasser erhitzt werden und hierauf das erhaltene Reaktionsprodukt erkalten gelassen wird.
CH150744D 1929-11-14 1930-06-04 Verfahren zur Herstellung einer Molekülverbindung des 2-phenylchinolin-4-carbonsauren Kalziums mit 1-Phenyl-2,3-dimethyl-4-dimethylamino-5-pyrazolon. CH150744A (de)

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