CH140959A - Verfahren zur Herstellung von Spül-, Entfettungs- und Reinigungsmitteln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spül-, Entfettungs- und Reinigungsmitteln.

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CH140959A
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Cie G M B H Henkel
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Henkel & Cie Gmbh
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  Verfahren zur Herstellung von Spül-,     Entfettungs-    und     Reinigungsmitteln.       In einer früheren Anmeldung hat die       Anmeldehin    gezeigt, dass     Reinigungs-,        Spül-          und    Putzmittel     aas.    alkalisch reagierenden       Alkaliphosphaten    im Gemisch mit wasser  löslichen Silikaten sich vorzüglich zur Rei  nigung von Metallen, insbesondere von     a-Ikali-          empfindlichen    Metallen, wie Aluminium,  eignen.

       Die        Herstellung    dieser Spül- und       Reinigungsmittel    kann durch Mischen der  alkalisch reagierenden     Alkaliphosphate    und  löslichen Silikate in Mischmaschinen,     Koller-          mühlen    und dergleichen, gegebenenfalls un  ter Zusatz     weiterer    Reinigungsmittel, er  folgen.  



  Um die     komplizierten    Mischmaschinen zu  ersparen, hat die     Anmelderin    versucht, Lö  sungen von alkalisch reagierenden Alkali  phosphaten und wasserlöslichen Silikaten in  den üblichen     Zerstäubungsapparaten    zu zer  stäuben.  



  Diese Versuche, ein     fein    zerteiltes, homo  genes Gemisch durch Zerstäuben solcher  Lösungen in üblichen     Zerstäubungsapparaten            herzustellen,    haben jedoch ergeben,     da,ss    es  auf diese Weise nicht möglich ist, ein fein       zerteiltes,    homogenes Gemisch zu erhalten.  Das     Produkt'.    fiel im Gegenteil ständig in zu  sammengeballten Klumpen und Krusten an.  



  Es hat     ,sich    nun überraschenderweise ge  zeigt, dass diese Schwierigkeit, die auf die       Anwesenheit    der kolloiden     Kieselsäureverbin-          dungen    zurückzuführen ist, beseitigt wer  den kann, wenn man der     .alkalisch    reagierende       Alkaliphos,phate    und lösliche Silikate ent  haltenden Lösung im Augenblick des     Zer-          stäubens        calcinierte    Soda in Pulverform zu  führt.

       Die    Zuführung der Soda kann dabei  durch verschiedene Technisch übliche Mittel,  zum Beispiel Einblasen oder Einsaugen in       die        Zerstäubungszone,    geschehen.  



  Das fertige Produkt wird in sehr fein       zerteilten,    vollkommen homogenen Teilchen,  die in Wasser sehr -leicht löslich sind, er  halten. Eine Entmischung in die     Einzel-          komponenten    tritt nicht ein, anscheinend,  weil die einzelnen Panikelchen der Mischungs-           komponenten    nicht lose nebeneinander liegen,  sondern innig miteinander     verkittet    sind.  Aus dem gleichen Grund kann sich auch eine  verschiedene     Auflösungsgeschwindigkeit    der  einzelnen Komponenten nicht störend bemerk  bar machen.  



  Die     Gegenwart    von Soda in den auf diese  Weise hergestellten Spül-,     Entfettungs-    und  Reinigungsmitteln bringt keinerlei. Nach  teile mit sich; sie ist im Gegenteil vorteil  haft und erwünscht.  



  Als     alkalisch    reagierende     Alkaliphosphate     kann man sekundäre und tertiäre Alkali  phosphate     verwenden,    ferner können deren  Mischungen mit     Ätzalkalien    bei dem Ver  fahren     Verwendung    finden.         Beispiel:     Eine Lösung von 180 kg     Natronlauge     (50%ig), 153 kg handelsüblichem Wasser  glas.

   (38 bis 40       BA    und 622 kg     Di-Na.-          friumphosphat        (Na.2HPQ4    .'12     aq)    wird bei  einer Temperatur von 100 bis 105   in einer  üblichen     Zerstäubungsappa.ratur    zerstäubt.

    Gleichzeitig wird durch ein Zuführungsrohr  pulverförmige,     calcinierte    Soda in die     Zer-          stäubungszone    geblasen, wobei man durch  eine     Dosiervorrichtung    dafür Sorge trägt,  dass in der Zeiteinheit, in der 905 Teile der  Mischung zerstäubt werden, 136 Teile     calci-          nierte        Soda.    eingeblasen werden.    Das Mischprodukt aus.

   Wasserglas,     Na-          Uzumphosphat    und Soda fällt als sehr fein       zerteilte,    vollkommen homogene Masse an,  deren einzelne Teilchen aus innig miteinander       verkitteten        Partikelchen    bestehen. Das Pro  dukt löst sich sehr schnell und gleichmässig  in Wasser; eine     Entmischungsgefahr    besteht  nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Spül-, Reinigungs- und Entfettungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass man alkalisch reagieren de Alkaliphosphate und lösliche Silikate ent haltende Lösungen in Zerstäubungsapparaten zerstäubt unter gleichzeitiger Zufuhr! von pulverförmiger caleinierter Soda. in die Zer- stäubungszone. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als alka lisch reagierendes Alkalipliospha-t Trina- triumphosphat verwendet. @2l Verfahren gemäss' Patentanspruch" da durch gekennzeichnet, dass man als lös liches Silikat Wasserglas benutzt.
CH140959D 1929-02-27 1929-03-19 Verfahren zur Herstellung von Spül-, Entfettungs- und Reinigungsmitteln. CH140959A (de)

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