CH141110A - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holz. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holz.

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CH141110A
CH141110A CH141110DA CH141110A CH 141110 A CH141110 A CH 141110A CH 141110D A CH141110D A CH 141110DA CH 141110 A CH141110 A CH 141110A
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Cornelis Groot Teunis
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Cornelis Groot Teunis
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  Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holz.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zum Trocknen von Holz und eine Vor  richtung zur Anwendung dieses Verfahrens.  



  Das Trocknen von Holz an der Luft hat  den grossen Nachteil, eine sehr lange Zeit  dauer zu erfordern, wodurch ein grosses Ka  pital zinslos bleibt, und bei gewissen Witte  rungsverhältnissen kein Resultat zu liefern.  Um, diesen Nachteilen zu begegnen, hat man  Trockenöfen hergestellt, die es ermöglichten,  die Trocknung unabhängig von den Witte  rungsverhältnissen und in kurzer Zeit aus  zuführen. Dieses Verfahren hat aber trotz  seiner guten Resultate den Nachteil, dass es  eine kostspielige Vorrichtung erfordert     und     auch der Transport des Holzes in dem und  aus dem Ofen umständlich ist.  



  Das Verfahren nach der Erfindung besei  tigt diese Nachteile dadurch, dass an verschie  dene Stellen eines ;Stapels gesägten Holzes aus  mindestens einem     platten    Mundstück minde  stens eines biegsamen     Rohres    ein Strom heisser  Luft zwischen die Bretter gerichtet wird.    Es hat sich herausgestellt, dass man auf diese  Weise selbst     grosse        .Stapel    Holz, die aus den  gesägten Brettern gebildet werden, in sehr  kurzer Zeit in einen Zustand bringen kann,  in welchem das Holz für den Gebrauch ge  eignet ist.  



  Obwohl es unter einigen     Witterungsve#--          hältnissen    und besonders beim Aufstapeln im  Freien wohl erwünscht sein kann, beim  Trocknen die Stapel mittelst Segeltuch zuzu  decken, ist dies in den meisten Fällen nicht  notwendig, besonders nicht, wenn das Auf  stapeln in einem Schuppen stattgefunden  hat.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     Vorrichtung    zur Ausübung des  Verfahrens im Längsschnitt dargestellt. Ob  wohl dabei Heizung der Luft     mittelst    Elek  trizität vorgesehen ist, so ist es klar, dass  diese Heizung auch durch andere Hilfs  mittel,     Gasoder    Dampf stattfinden kann.  Die Anwendung von Elektrizität ist darum  besonders     vorteilhaft,    weil die Vorrichtung      in diesem Falle sehr leicht tragbar ausge  führt werden kann, nur soll     irgendwo    in der  Nähe ein     Stöpselkontakt    vorhanden sein.

   Es  kann aber auch in der Fabrik eine ortsfeste       Luftheizungsvorrichtung    aufgestellt sein und  von dort aus in der Fabrik eine Leitungs  anlage zur Beförderung der erhitzten Luft  vorgesehen sein, auf der man an vielen Stel  len Schläuche anschliessen kann, welche mit  Schlauchdüsen zum Einstecken in den Holz  stapel versehen sind.  



  Auf einer auf Rollen 2 fahrbaren Platte  1 ist ein .Sockel 3 für einen Elektromotor  und einen damit unmittelbar verbundenen  Ventilator 4 angeordnet. Dieser Ventilator  steht mit einem mit einem abnehmbaren  Deckel 6 versehenen Gehäuse 5 in Verbin  dung. Im Gehäuse 5 sind elektrische Heiz  körper 7 auf einer Anzahl am Gehäuse be  festigter Stützplatten 8 abnehmbar unter  gebracht. Die Leitungen für die Zufuhr des  Stromes nach diesen Heizkörpern sind nach  einem ausserhalb des Gehäuses auf der Platte  1 angebrachten, in der Zeichnung nicht dar  gestellten Schaltbrett geführt, auf dem sich  auch ein     Stöpselkontakt    oder dergleichen für  die Verbindung mit der Leitung nach einem  festen     Stöpselkontakt,    zum Beispiel in einer  Werkstätte, befindet.

   Das Schaltbrett dient  für die     Regelung    der     :Stromzufuhr,    so dass  die Temperatur .der aus dem Gehäuse 5 strö  menden Luft geregelt werden kann.  



  An der dem Ventilator abgekehrten :Seite       ist    das Gehäuse     mit    einer     Anzahl    Mund  stücke 9 zum Anschluss eines oder mehrerer  biegsamer     Rohre    10 versehen.     Jedes    dieser  biegsamen Rohre ist am Ende mit einem ab  geplatteten     Mundstück    11 versehen, welches  an jeder beliebigen Stelle des Holzstapels  zwischen die gewöhnlich mit einigem     Zwi-          schenranm        aufgestapelten    Bretter geschoben  werden kann.

      Durch das zeitweilige Versetzen der  Mundstücke 11 können die Stellen der Ein  wirkung des     bezw.    der heissen Luftströme  zwischen den Brettern verändert werden. Das  Rohr 10 kann auch für mehrere Mundstücke  abgezweigt sein, wodurch die Bearbeitungs  stellen vermehrt werden und weniger Ver  setzungen der Mundstücke vorzunehmen sind.  



  Ein besonderer Vorteil in der Luft  erwärmung durch den elektrischen Strom  liegt in der Billigkeit, da dazu der billigere  Nachtstrom verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> I. Verfahren zum Trocknen von Holz, da durch gekennzeichnet, dass an verschie dene Stellen eines Stapels gesägten Hol zes aus mindestens einem platten Mund stück mindestens eines biegsamen Rohres ein Strom heisser Luft .zwischen die Bretter gerichtet wird.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein verschliessbares, mit einer Anzahl Heizkörpern versehenes Gehäuse einerseits mit einem die an gesaugte Luft in das Gehäuse treiben den Ventilator verbunden ist und ander seits mindestens eine Ausla.ssöffnung be sitzt, an welche ein biegsames"am andern Ende mit einem abgeplatteten Mundstück versehenes Rohr angeschlossen werden kann.
    UNTERANSPRUCH: Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass sich das biegsame Rohr in mehrere Rohre verzweigt, von .denen jedes ein abgeplattetes Mundstück trägt.
CH141110D 1929-01-25 1929-05-16 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Holz. CH141110A (de)

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