CH141177A - Verfahren zur Fernübertragung von Messgrössen nach dem Impulsverfahren. - Google Patents

Verfahren zur Fernübertragung von Messgrössen nach dem Impulsverfahren.

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CH141177A
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A-G Landis Gyr
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    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/16Electric signal transmission systems in which transmission is by pulses

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description


  Verfahren zur Fernübertragung von     Hessgrössen    nach dem Impulsverfahren.    Die Fernübertragung von     Messgrössen    be  schränkt sich bisher im wesentlichen auf  zwei Verfahren, und zwar beruht das eine  auf der der gegebenen     Messgrösse    proportio  nalen Änderung der charakteristischen  Eigenschaften eines in der     Übertrager-          leitung    fliessenden Stromes (Strom-,     Span-          nungs-,        Frequenzänderung)    und das andere  auf der Aussendung von der     Messgrösse    pro  portionalen Impulsen.  



  Das     erstgenannte    Verfahren macht ge  wöhnlich vom Prinzip zweier einander ent  gegenwirkender Kräfte Gebrauch, von denen  die eine von dem     Gebermessinstrument    und  die andere von dem     Übertragerström    beein  flusst     wird    und die beide auf ein Gleich  gewichtssystem derart einwirken, dass dieses  durch Veränderung der von dem Übertrager  strom beeinflussten Gegenkraft in seine  Gleichgewichtslage zurückgeführt     wird,    wo  bei der zur Rückführung nötige, das Fern  empfangsinstrument beeinflussende     Strom     ein Mass der     Messgrösse    ist.

      Das unter dem Einfluss der Gegenkräfte  stehende     Gleichgewichtssystem    kann     nun     eine an sich bekannte     Kontaktwage    sein,  die bei sich ändernder     Messgrösse    mittelst  ihrer Kontaktvorrichtung ein den Strom der       Übertragerleitung    veränderndes     Rückstell-          organ    so lange in Tätigkeit setzt, bis die       Gleichgewichtsstörung    der     Kontaktwage    wie  der     beseitigt    ist. Der Antrieb und die An  ordnung des     Rückstellorganes    in der Über  tragerleitung können auf verschiedene Weise  erfolgen.

   Auch können für das     Rückstell-          organ    alle möglichen elektrischen Elemente,  die eben in irgend einer Weise die Strom  änderung eines Stromkreises herbeizufüh  ren vermögen, Verwendung     finden.    In den  meisten Fällen benutzt man wohl als Rück  stellorgan infolge der einfachen Bauart ein       Potentiometer.     



  Bei der Fernübertragung nach der Rück  führungsmethode bildete also der die Rück  führung der     Kontaktwage    bewirkende,  über die Fernleitung nach dem     Fernemp-          fangsinstrument    geführte, von dem Rück-           stellorgan    gesteuerte Strom ein Mass des in  dem Geberinstrument fliessenden Stromes.  



  Obwohl die auf der Stromänderung be  ruhenden Übertragungsverfahren in ihrem  Aufbau an sich verhältnismässig einfach  sind, besitzen sie jedoch den grossen Nach  teil, dass sie nicht bei allen Arten von Über  tragerleitungen angewandt werden können;  und dass die Sicherheit der Übertragung  weitgehend von dem Zustand der benutzen  Leitung, wie beispielsweise von Isolations  fehlern, vom     Leitungswiderstand    und Ab  leitungen abhängig ist. Dieses Verfahren ist  daher trotz einiger beachtenswerter Merk  male gegenüber dem Impulsverfahren in  starkem Nachteil.  



  Bei der Fernübertragung von     Messwerten     nach dem Impulsverfahren sind nun wieder  zweierlei Gattungen von Übertragungsmög  lichkeiten, nämlich die Impulszahl- und die       Impulszeitmethode    denkbar. Bei der Im  pulszahlmethode werden gleich lange Im  pulse gegeben, deren Anzahl dem     Messwert     proportional ist. Die bei dem     Impulszeitver-          fahren    in die Fernleitung übertragenen Im  pulse sind dagegen von einer dem jeweiligen       Messwert    proportionalen Zeitdauer.

   Bei bei  den     Impulsübertragerarten    werden nun für  die Erzeugung der dem     Messwert    proportio  nalen Impulse, nicht wie bei dem erstgenann  ten Verfahren. Zeigerinstrumente, sondern  ausschliesslich umlaufende     Messwerke    ver  wendet. Hierbei geht man gewöhnlich der  art vor, dass beispielsweise die umlaufende  Achse des     Gebermessinstrumentes    bei Jedes  maliger Umdrehung eine Kontaktvorrich  tung schliesst, die dann über geeignete  Schalt- und Steuermittel die Aussendung  von, die Empfängerapparatur beeinflussen  den Impulsen herbeiführt.

   Bei dem Impuls  verfahren besteht wohl eine nachteilige Ab  hängigkeit von dem Zustand der Übertrager  leitung nicht, jedoch ist hierbei der Nachteil  vorhanden, dass für die Erzeugung der Im  pulse viele Kontaktgaben notwendig sind,  damit auch bei 5 bis<B>10%</B> der normalen  Grösse des     Messwertes    eine brauchbare Über  tragung möglich ist.    Die Erfindung bezieht sich nun auf ein  Verfahren für die Fernübertragung von       Messgrössen,    das sowohl die Vorteile des auf  der Stromänderung beruhenden Verfahrens,  als auch die des Impulsverfahrens in sich  vereinigt.

   Gemäss der Erfindung besteht das  Verfahren darin, dass nur bei     Anderung    der       Messgrösse    Impulse gegeben werden, die  eine der     Messgrösse    proportionale Verstellung  der     Fernempfangsapparatur    bewirken.  



  Bei     Ausführung    des Verfahrens kann von  der Anwendung einer auf der Geberseite be  findlichen, von dem     Messinstrument    und von  dem Rückstellungssystem beeinflussten     Kon-          taktwage    Gebrauch gemacht werden.

   Jedoch  bewirkt hierbei, weil es sich im vorliegenden  Falle um ein Stromimpuls- und     nicht    um  ein     Stromänderungsverfahren    handelt, die       Kontaktwage    nicht, wie bei den bekannten  Einrichtungen, die direkte     Steuerung    des  eine Stromänderung der     tbertragerleitung     herbeiführenden     Rückstellsystems,    sondern  die Steuerung eines die     Fernempfangsappa-          ratur    und das     Rückstellsystem    beeinflussen  den     Geberimpulssystems.     



  Für die Erzeugung der Impulse kann  fernerhin das     Geberimpulssystem    mit einem  von der     Kontaktwage        gesteuerten    Laufwerk  versehen werden, das eine die Impulse her  vorbringende Kontaktvorrichtung überwacht.  Hierbei kann das     Laufwerk    von verschie  denartiger Konstruktion sein. Keineswegs  ist es jedoch erforderlich, dass das Laufwerk  konstante Drehzahl besitzt, diese kann viel  mehr, was besonders vorteilhaft ist, beliebi  gen Schwankungen unterworfen sein.  



  Es können auch     Schaltmittel    vorgesehen  werden, die immer eine den beiden Kontakt  stellen der     Kontaktwage    entsprechende  richtige Betätigung der durch die Impulse  erregten Empfangsapparaturen bewirken.  Beispielsweise kann als Schaltmittel ein in  der einen Kontaktstellung der     Kontaktwage     erregtes, die Polumschaltung der Fernleitung  bewirkendes Umschaltrelais Verwendung  finden. Selbstverständlich müssen auch die  Impulsrelais der     Empfängerapparaturen    und      des     Rückstellsystems    von solcher Ausbildung  sein, dass immer eine     Zeigerverstellung    in der  erforderlichen Richtung auftritt.

   Hierbei  kann man beispielsweise nach zwei Richtun  gen wirkende polarisierte     Schrittschaltrelais          benutzen.    Es sind natürlich auch noch andere       Übertragerarten    der die     Fernempfängerappa-          raturen    und das     Rückstellsystem    beeinflus  senden Impulse möglich. Die hier angege  bene Ausführung offenbart nur eine Mög  lichkeit.  



  Die Kupplung zwischen dem     Rückstell-          system    und der     Kontaktwage    erfolgt  zweckmässig mechanisch, und zwar unter  Zwischenschaltung einer Schraubenfeder.  Selbstverständlich stehen auch noch andere  Kupplungsmöglichkeiten zwischen     Rückstell-          system    und     Koritaktwage    offen.     iSo    wäre  beispielsweise denkbar, die Rückführung, wie  bei den bekannten Kontaktwaagen, rein elek  trisch vorzunehmen.  



  Ferner kann auch die Art der Anzeige  der     Fernempfängerinstrumente    auf verschie  dene Weise . erreicht werden. Nur einige  Fälle sollen kurz skizziert werden. Es kann  das     Empfängerimpulsrelais    direkt die Ver  stellung eines die     Messgrösse    anzeigenden  Zeigers oder die Zustandsänderung eines die  Empfängerinstrumente enthaltenden Strom  kreises herbei führen. Das letztere kann  wiederum dadurch geschehen, dass das Im  pulsrelais den beweglichen Kontakt eines in       dem,        Empfangsmessstromkreis    liegenden Po  tentiometers steuert.

   An Stelle des     Potentio-          meters    können natürlich auch wieder andere  elektrische Elemente, beispielsweise ein In  duktionsregler     Benutzung    finden. Diese Art  der Fernanzeige hat den grossen Vorteil, dass  als Empfangsinstrumente normale Instru  mente, die von der anzeigenden, registrieren  den, oder integrierenden Type sind, benutzt  werden können.  



  Die     Geberimpulsapparatur    kann weiter  hin noch mit einem in     Odem    'Steuerkreis des  Laufwerkes befindlichen Umschalter ver  sehen werden, der eine Nulleinstellung aller  Anzeigeinstrumente     ermöglicht.    Hierbei  kann bei etwaigen auftretenden Unstimmig-         keiten    der     Messgrössenangaben    leicht wieder  Synchronismus erzielt werden. Dieser Um  schalter kann entweder von Hand oder, was  zweckmässiger sein dürfte, periodisch von  einer Schaltuhr gesteuert     werden.     



  Das neue     Fernmessverfahren    ist auch,  was ohne weiteres einleuchten dürfte, leicht  zur Summenmessung mehrerer gleichartiger  Betriebsgrössen verschiedener Kraftwerke auf  einer Zentralstation geeignet. Es können  auch beliebige Arten von     Messgrössen,    also  sowohl physikalische, als auch mechanische  fernübertragen     werden.     



  In der Zeichnung ist eine     Fernmessanlage     zur Ausführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens, bei der eine elektrische     Messgrösse     übertragen werden soll, zur Darstellung ge  bracht.  



       Fig.    1 zeigt eine Schaltanordnung einer       Fernmessanlage,    und       Fig.    2 die schematische Darstellung einer       Summenfernmesseinrichtung.     Die Geberstation setzt sich aus einer       Kontaktwage    A, einer von der Kontakt  wage A gesteuerten     Geberimpulsapparatur          B    und aus einem die Rückverstellung der       Kontaktwage    A bewirkenden     Rückstell-          system    C zusammen.  



  Die     Kontaktwage    A enthält zwei mit  einem Steuerkreis der     Geberimpulsapparatur     verbundene Kontakte 1, 2 und einen zwischen  diesen     Kontakten    1, 2 spielenden, von einem  Leistungsmesser 3 beeinflussten, ebenfalls in  dem Steuerstromkreis liegenden Kontakt  hebel 4.  



  Die     Geberimpulsapparatur        B    besitzt ein  Laufwerk 5, das eine die Impulse erzeugende,  in einer     Übertragerleitung    6 liegende     Kon-          taktvorrichtung    7 steuert. In einem     Leitungs-          zweig#    ö des das Laufwerk 5 steuernden       Stromkreises    liegt noch ein einen Polum  schalter 9 überwachendes Umschaltrelais 10.  Ein abwechselnd in Leitungszweige 11 und  12 des Steuerstromkreises einschaltbarer  Umschalter 13 gestattet     fernerhin"den:Steuer-          stromkreis    von Hand oder auch periodisch  durch eine Uhr zu schliessen.

   Mit der Fern-           leitung    6 steht eine     Stromquelle    14 in Ver  bindung.  



  Das hinter dem Polumschalter 9, in     did     Fernleitung 6 eingeschaltete     Rückstell-          system    C weist ein Impulsrelais 15 auf, das  als polarisiertes     Schrittschaltrelais    ausgebil  det ist und aus Spulen 16, 17 und einen'   doppelpoligen, um einen Punkt 18     ver-          schwenkbaren    Anker 19 besteht.     An    den  Enden des Ankers 19 ist nun je eine     mU     einem Klinkenrad 20 zusammenarbeitende  Klinke 21, 22     angelenkt.    Das Klinkenrad 20  trägt     eine4    über einer Skala 23 spielenden  Zeiger 24.

   Eine Schraubenfeder 25 ist einer  seits mit dem Klinkenrad 20 und anderseits  mit dem Kontakthebel 4 der     Kontaktwage     A verbunden.  



  In der Schaltanordnung der     Fig.    1 sind  zwei     Fernempfangsapparaturen    D, E an die  Fernleitung 6 angeschlossen. Diese Emp  fängerapparaturen D, E enthalten im wesent  lichen je ein Impulsrelais 15', 15", die eben  falls, wie das Impulsrelais 15 des     Rückstell-          systems    C, als polarisierte     Schrittschalt-          relais    ausgeführt sind.  



  Bei der ersten Empfangsapparatur D ist  das Klinkenrad 20' mit einem beweglichen  Kontakt 2'6 eines zu einer Stromquelle ge  schalteten     Potentiometers    27 verbunden, das  in dem ein normales Empfangsinstrument 28  enthaltenden     Messstromkreis    liegt.  



  Bei der zweiten     Empfangsapparatur    E  bewirkt das Klinkenrad 20" die direkte Ver  stellung eines über einer Skala 23' beweg  lichen Zeigers 24'.  



  Die Wirkungsweise der     Fernmessanlage     ist folgende:  Bei einer Änderung der     Messgrösse,    bei  spielsweise beim Fallen der Leistung wird  der Kontaktarm 4 des     Wattmeters    3 mit dem  Kontakt 2 in Berührung kommen, wodurch  der Steuerstromkreis des Laufwerkes 5 ge  schlossen wird. Die dann von dem Lauf  werk 5 betätigte Kontaktvorrichtung 7 wird  dann abwechselnd geschlossen und geöffnet.

    Die hierdurch erzeugten, über einen     Vm-          schalter    9 in die Fernleitung 6 gesandten  Stromimpulse der Gleichstromquelle 14 be-    wirken dann die Erregung des     Rücksteli-          systems    C und der     Fernempfangsapparaturen     D, E. Die Klinken 21, 22 und 21', 22', so  wie 21", 22" der Impulsrelais 15, 15', 15"  fangen dann an zu arbeiten und bewirken  eine     Rückwärtsverstellung    sämtlicher Klin  kenräder 20, 20', 20" des     Rückstellsystemes     C und der     Emfpangsapparaturen    D, E.

      Durch die     Rückwärtsdrehung    des Klin  kenrades 20 des     Rückstellsystems    C wird  nun die Feder 25 um einen kleinen Betrag  entspannt, und schliesslich in eine Lage ge  bracht, dass das Gleichgewicht     zwischen    den  beiden Drehmomenten, nämlich     zwischen    dem  Drehmoment des     Messinstrumentes    3 und dem  diesem entgegenwirkenden Drehmoment der  Feder 25 wieder hergestellt ist. Der Kon  taktarm 4 wird dann mit dem Kontakt 2  ausser Eingriff gelangen und seine Ruhelage  einnehmen. Der Steuerstromkreis des Lauf  werkes 5 ist wieder unterbrochen und das  Laufwerk 5 zum Stillstand gebracht.

   Da die  Impulsrelais 15', 15" der     Fernempfangsappa-          raturen    D, E die gleiche Anzahl Strom  stösse, wie das Impulsrelais 15 des     Rückstell-          systems    C erhalten haben, stimmen die  Zeigerstellungen der Empfangsapparaturen  D, E mit der des     Rückstellsystems    C über  ein. Die Angaben der     Fernempfangsinstru-          mente    zeigen dann einen der gegebenen     Mess-          0;rösse    proportionalen     Messwert    an.  



  Bei steigender Leistung im     Gebermess-          instrument    8 wird der Kontaktarm 4 mit  dem Kontakt 1 zum Eingriff kommen und  das Laufwerk 5 wird jetzt über das in dem  Steuerstromkreis liegenden Umschaltrelais 10  gesteuert, das eine     Umpolung    ;der an die  Fernleitung 6 angeschlossenen Gleichstrom  quelle 14 herbeiführt. Die jetzt durch die  Kontaktvorrichtung 7 erzeugten, in die Fern  leitung 6 gesandten Impulse erregen jetzt die  Impulsrelais 15, 15', 15" derart, dass eine  Verstellung der Klinkenräder 20, 2.0', 20"  im entgegengesetzten Sinne als vorher er  folgt.

   Erst wenn die Drehmomente der Feder  25 des     Rückstellsystems    und des     Messinstru-          mentes    3 wieder ausgeglichen sind, wird der      Kontaktarm 4 mit dem Gegenkontakt 1  ausser     Eingriff    kommen, und demgemäss der       Steuerstromkreis    des Laufwerkes 5 unter  brochen. Die     Zeigerstellungen    sämtlicher  Anzeigeinstrumente C, D, E entsprechen  dann der gegebenen     Messgrösse.     



  Bei einem Umlegen des Umschalters 13  in den Leitungszweig 12 wird der Steuer  stromkreis geschlossen und hierdurch das  Laufwerk 5 in Tätigkeit gesetzt. Die von  der Kontaktvorrichtung 7 hervorgerufenen,  über die Fernleitung 6     gegebenen    Impulse  bewirken dann eine Verstellung sämtlicher  Zeiger des Rückstellungssystems C und der  Empfangsapparaturen D, E auf Null. Auf  diese Weise werden bei etwaigen Fehlschal  tungen sämtliche Instrumente wieder auf  Synchronismus gebracht.  



  Zur     Summierung    der Angaben von     Mess-          grössen    mehrerer Geberstationen auf eine  Empfängerstation ist in     Fig.    2 eine     Sum-          menfernmesseinrichtung    dargestellt. Die von  den verschiedenen Geberstationen ausgehen  den Impulse betätigen nun je ein mit Diffe  rentialgetrieben 29, 30, 31 zusammenarbei  tendes Impulsrelais 15. Die Umdrehungen  der Planetenräder der     einzelnen    Differential  getriebe 29, 30, 31 werden nun in bekannter  Weise summierend auf den Zeiger 32 über  tragen.  



  Bei der neuen     Impulsübertragungsme-          thode    kommen nun .alle Vorteile der Impuls  verfahren zur Geltung. Es werden nur dann  Impulse gegeben, wenn sich die Betriebs  grösse ändert, so dass in der übrigen Zeit alles  still steht. Die Verzögerung der Angaben  der     Empfängerinstrumente    kann sehr klein,  etwa unterhalb einer Sekunde gehalten wer  den. Die Empfängerinstrumente ermöglichen  fernerhin die Messung bis auf den Wert  Null. Hierbei pendeln die Zeiger der Emp  fangsinstrumente nicht, diese stehen ent  weder ruhig, oder sie bewegen sich gleich  mässig vor- oder rückwärts. Ein weiterer  Vorteil ist fernerhin noch die Möglichkeit  der Verwendung normaler Instrumente als  Anzeigeinstrument.

   Als Kontaktinstrument    kann beispielsweise ein abgeänderter Zähler  für die meisten Betriebsgrössen Verwendung  finden. Die Impulse selbst stehen in keiner  Beziehung zur Betriebsgrösse, sondern dienen  diese vielmehr nur zur Einstellung der Fern  empfangsinstrumente, wobei die richtige  Einstellung durch das     Rückstellsystem    be  wirkt wird. Die     Fernmessanlage    gestattet  fernerhin die Übertragung jeder beliebigen  Grösse, die, wenn diese nicht direkt auf die       Kontaktwage    der Geberstation einwirken  kann, in irgend einer geeigneten Weise um  geformt     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Fernübertragung von Messgrössen nach dem Impulsverfahren, dadurch gekennzeichnet, dass nur bei Än derung der Messgrösse Impulse gegeben werden, die eine, der Messgrösse propor tionale Verstellung der Fernempfangs apparatur bewirken.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach Art der Kom pensationsmethode eine mit dem Mess- instrument verbundene Kontaktwage eine Geberimpulsapparatur steuert, deren in das Übertragernetz gesandten Impulse die Empfängersysteme und ein die Kon- taktwage überwachendes Rückstell- system zur Wirkung bringen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die von der Kontaktwage gesteuerte Geberimpuls apparatur ein Laufwerk enthält, das eine die Impulse erzeugende und in der Über tragerleitung liegende Kontaktvorrich tung steuert. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein in der einen Kontakt stellung der Kontaktwage erregtes und die Polumschaltung der Übertragerlei- tung bewirkendes Umschaltrelais die der Kontaktstellung der Kontaktwage ent sprechende richtige Übertragung der Im pulse sichert. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1, 2, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Steuerstrom kreis des Laufwerkes ein Umschalter zum Herbeiführen der Nulleinstellung aller Anzeigeinstrumente liegt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der im Steuerstrom kreis des Laufwerkes liegende Umschal ter durch eine Schaltuhr periodisch be tätigt wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder das mit der Übertragerleitung verbundene Rück stellsystem und die Kontaktwage kuppelt. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gel-ennzeichnet, dass die Empfä,ngerim- pulsrelais eine unmittelbare Zeigerver stellung der Empfangsinstrumente be wirken. 'l. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Empfängerim- pulsrelais Empfangsinstrumente enthal tende Stromkreise steuern. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfängerim- pulsrelais die beweglichen Kontakte von Potentiometern steuern und diese in je einem mit Empfangsinstrumenten aus gerüsteten Stromkreis liegen. 9. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis B. dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Rück stellimpulsrelais, als auch die Emp- fängerimpulsrelais polarisierte Schritt schaltrelais sind. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Änderung der Messgrösse gegebenen Impulse meh rerer Geberstationen auf eine auf der Fernstation befindliche Summenmessein- richtung einwirken.
CH141177D 1929-09-02 1929-09-02 Verfahren zur Fernübertragung von Messgrössen nach dem Impulsverfahren. CH141177A (de)

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