CH141266A - Verfahren zur Beschleunigung des Waschens und der Nachbehandlung endloser künstlicher Faserbündel von fortlaufender Länge, insbesondere solchen von hohem Gesamttiter. - Google Patents

Verfahren zur Beschleunigung des Waschens und der Nachbehandlung endloser künstlicher Faserbündel von fortlaufender Länge, insbesondere solchen von hohem Gesamttiter.

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CH141266A
CH141266A CH141266DA CH141266A CH 141266 A CH141266 A CH 141266A CH 141266D A CH141266D A CH 141266DA CH 141266 A CH141266 A CH 141266A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  verfahren zur     Beschleunigung    des     Waschens    und der     Nachbehandlung    endloser  künstlicher Faserbündel von fortlaufender Länge, insbesondere solchen  von hohem     Gesamttiter.       Es ist bereits vorgeschlagen worden, Fa  serbündel von fortlaufender Länge, insbeson  dere solche von hohem     Gesamttiter    in fort  laufendem Arbeitsgange in hintereinander  liegenden Behandlungsbädern zu waschen und  nachzubehandeln und sie dann zu trocknen  und einem Aufnahmeorgan zuzuführen.  



  Es wurde nun gefunden, dass es möglich  ist, frisch gesponnene Faserbündel, sofern  diese in bandförmiger,     ausgebreiteter    Form  durch die Behandlungsbäder durchgeführt  werden, in viel kürzerer Zeit, als dies bis  her möglich war, zu waschen und nachzube  handeln, wenn man gemäss vorliegender Er  findung das Faserbündel jeweils zwischen  den Behandlungsbädern durch angetriebene       Quetschwalzen        abgepresst,    zum Zwecke, die  jeweils einwirkenden Flüssigkeiten weitge  hend aus dem Faserbündel vor Eintritt des  selben in ein neues Bad zu entfernen.

      Dabei kann die Geschwindigkeit; mit der  die     Quetschwalzen    das Faserbündel aufneh  men und damit auch die Spannung, mit der  das Faserbündel weitergeführt wird, für je  des Bad geregelt werden.  



  Beispielsweise werden nach dem Viskose  verfahren frisch gesponnene Faserbündel von  120 Spinndüsen mit je 600 Löchern von  0,10 mm Durchmesser zusammengefasst, wo  durch bei einer     Abzugsgeschwindigkeit    von  50-60 m pro Minute ein Faserbündel von  insgesamt etwa 60,000-80,000     Deniers    ent  steht. Zweckmässig stellt man die Behand  lungsvorrichtung zu den Spinnvorrichtungen  so auf, dass grosse Unterschiede in der Weg  länge vermieden werden.

   Man führt das zu  sammengefasste Faserbündel zwischen Quetsch  walzen hindurch zu oder auch in einmaligem  Arbeitsgange um einen Haspel herum in ein  beispielsweise 5 m langes Wasserbad von      etwa<B>60-80'</B> C, erforderlichenfalls wieder  holt man die Waschung, führt wieder zwi  schen Quetschwalzen hindurch und hierauf  in ein     Entschwefelungsbad,    Wasserbad, Säu  rebad, Wasserbad, Seifenbad, usw. Zwischen  je zwei Bädern wird das Faserbündel durch  angetriebene     Quetschwalzen        abgepresst.    In  den einzelnen Bädern wird das Faserbündel       dureh    Führungen zum Beispiel aus Glas,  dauernd unter dem Flüssigkeitsspiegel ge  halten.  



  Gibt man dem Faserbündel beim Durch  gang durch die Behandlungsbäder oder einen  Teil derselben keine oder nur geringe Span  nung, so wird die Wirkung der Behandlungs  flüssigkeiten auf die in Einzelfasern     ausein-          anderfliefäenden    Faserbündel derart erhöht,  dass eine Behandlungsdauer von je 5-10 Se  kunden für das Faserbündel genügt. .  



  Das so behandelte Faserbündel kann nun  nach dem Durchgang durch die Trockenvor  richtung als Band aufgewickelt oder einer       Schneidmaschine    zur Erzeugung von künst  licher Schnittfaser zugeführt werden.  



  Eine beispielsweise Ausführung einer Vor  richtung zur Ausführung des Verfahrens ist  in der Zeichnung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Ansicht von oben;       Fig.    2 zeigt eine Ansicht von der Seite.  Es bedeuten:<I>a</I> das Faserbündel,<I>b</I> je  ein     Quetschwalzenpaar,    c eine Rinne oder  dergleichen zur Aufnahme der     Badflüssigkeit     und d Führungsvorrichtungen für das Faser  bündel. Jedes     Quetschwalzenpaar    besitzt  einen eigenen, nicht gezeichneten, regulierba-         ren    Antrieb, durch den die Geschwindigkeit  und damit die Spannung mit der das Faser  bündel weitergeführt wird, für jedes Bad  geregelt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zurBeschleunigungdes Waschens und der Nachbehandlung frisch erzeugter künstlicher Faserbündel von fortlaufender Länge, insbesondere solchen von hohem Ge- samttiter, wobei das Faserbündel in band förmiger, ausgebreiteter Form in ununter brochenem Arbeitsgang durch Behandlungs bäder durchgeführt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das Faserbündel jeweils zwi schen den Behandlungsbädern durch ange triebene Quetschwalzen abgepresst wird. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit, mit der die Quetschwalzen das Faserbün del aufnehmen, reguliert wird, zum Zwecke, die Spannung, mit der das Faserbündel weitergeführt wird, für jedes Bad regeln <B>zu</B> können. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Faserbündel min destens durch einen Teil der Behandlungs bäder in wenig gespanntem oder unge- spanntem Zustand hindurchgeführt wird.
CH141266D 1928-05-11 1929-02-06 Verfahren zur Beschleunigung des Waschens und der Nachbehandlung endloser künstlicher Faserbündel von fortlaufender Länge, insbesondere solchen von hohem Gesamttiter. CH141266A (de)

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