CH141283A - Einfädelvorrichtung für Nähnadeln aller Art. - Google Patents

Einfädelvorrichtung für Nähnadeln aller Art.

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CH141283A
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Ragewitz Fritz
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Ragewitz Fritz
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Einfädelvorrichtung für Nähnadeln aller Art.    Die Erfindung betrifft eine Einfädelvor  richtung für Nähnadeln aller Art, bei wel  cher die Nadel in einen geschlitzten Ein  führungstrichter eingeführt wird, welcher fe  dernde Seitenwände besitzt, die sich nach  hinten zu verflachen, so dass die stets ein  abgeflachtes Öhr besitzende Nadel sich beim  Einführen von selbst so dreht, dass das Na  delöhr in die zum Einfädeln richtige Lage  kommt. Alsdann wird durch     Herunterdrücken     eines federnd gelagerten dünnen Einfädel  stiftes der Faden durch das Nadelöhr hin  durchgestossen. Die bisher bekannten derar  tigen Vorrichtungen besitzen eine Reihe  schwerwiegender Nachteile, die eine all  gemeine     praktische    Einführung verhindert  haben.

   Einerseits waren sie verhältnismässig  kompliziert, teuer und unhandlich und an  derseits trat ein häufiges Versagen auf, teils  infolge ihrer Ausbildung an sich, teils wegen  der grossen Gefahr des Verbiegens der nach  aussen vorstehenden feinen Teile der eigent  lichen Einfädelvorrichtung, deren Abmes-    sungen ja der Grösse eines Nadelöhrs     ange-          passt    sein müssen.  



  Diese Nachteile werden durch die vorlie  gende Erfindung beseitigt. Nach derselben  ist die an ihrem vordern Ende den Einfüh  rungstrichter und an ihrem hintern Ende die  Flachfeder mit dem an ihr angelenkteu Ein  fädelstift tragende Hülse derart in einer  zweiten Hülse verschiebbar angeordnet, dass  durch teilweises Ineinanderschieben beider  Hülsen die beim Gebrauch nach aussen vor  stehende Flachfeder zusammen mit dem an  sie herangeklappten Einfärdelstift sich licht  an     .die    innere Hülse anlegt. Beim Nicht  gebrauch der Vorrichtung liegt also der feine       Einfädelstift    mit der ihn     in    dieser Stellung       überdeckenden    Flachfeder vollkommen ge  schützt gegen jede Beschädigung und Ver  biegung.

   Zur Benutzung des     Einfädlers     braucht man lediglich die innere Hülse etwas  herauszuziehen, wobei die     Flachfeder    von  selbst in ihre Gebrauchsstellung einspringt.  



  Auf     .der    beiliegenden Zeichnung ist die      neue Einfädelvorrichtung beispielsweise in  einer Ausführung dargestellt.  



  Fig. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in  Ansicht, und zwar Fig. 1 in Gebrauchsstel  lung und Fig.2 beim Nichtgebrauch;  Fig. 3 und 4 stellen in vergrössertem Mass  stab eine Kopfansicht, bezw. einen Längs  schnitt dar, während  Fig.5 eine Ansicht von oben, ebenfalls  in vergrössertem Massstab veranschaulicht;  Fig. 6 und 11 stellen eine Herstellungs  art der innern Hülse dar, bei welcher die  letztere vollkommen aus einem Stück Blech  als Massenartikel hergestellt werden kann.  



  Die in der Hülse a verschiebbar ange  brachte Hülse b besitzt an ihrem äussern  Ende den Einführungstrichter c für die Nadel  mit den nach hinten zu in einen flachen Teil  übergehenden, federnden Seitenwänden d und  e. An ihrem innern Ende trägt diese Hülse b  auf dem abgeflachten Teil f (Fig.5) die  nach aussen gebogene Flachfeder g, die auf  ihrem äussern Teil zur Aufnahme des gelen  kig angebrachten Einfädelstiftes h gabelför  mig gestaltet ist. Der letztere ragt in der  Gebrauchsstellung in den quer liegenden Fa  denschlitz i hinein und berührt mit seinem  untern eingekerbten Ende eine von rechts her  ebenfalls in den Fadenschlitz hineinreichende  schmale Flachfeder k, die auf der Oberseite  des Einführungstrichters befestigt ist.

   Eine  in die Hülse b eingesetzte feste Wand l, die  mit der linken Seite des Fadenschlitzes i  abschliesst, besitzt auf ihrem obern Teil eine  sich nach oben trichterförmig erweiternde  Nut na. Diese Nut gibt dem Einfädelstift  beim Durchstossen der Fadenschlinge durch  das Nadelöhr eine genaue Führung, zumal  die Feder     k    diesen Stift hierbei in die Nut  leicht hineindrückt.  



  Beim Einfädeln wird die Nadel s mit dem  Öhr nach vorn in den hinten flachen Ein  führungstrichter eingesteckt, wobei sie sich  infolge des bekanntlich stets abgeflachten  Öhrs von selbst so dreht, dass das Öhr in die  zum Einfädeln richtige Lage kommt. Hier  bei legt sich das flache Öhrende der Nadel  (Fig.4) in eine in der Mitte der festen    Wand l angebrachte flache Einkerbung n  hinein, so dass ein Verkanten der Nadel beim  Einfädelvorgang nicht möglich ist. Der Fa  den wird auf der rechten Seite des Einfädel  stiftes von oben in den Querschlitz i . ein  geführt, wobei er zunächst an diesem Stift  entlang gleitet und dann unter der Wirkung  der Feder k genau unter den Einfädelstift  einspringt.

   Der nunmehr unter dem     Einfädel-          stift    liegende Faden kann sich überhaupt  nicht mehr von selbst ,aus dieser Lage ent  fernen, und wenn jetzt die Flachfeder g her  untergedrückt wird, so muss notwendiger  weise der     Einfädelstift    den Faden erfassen  und die     Fadenschlinge    durch das Nadelöhr  hindurchziehen. Nunmehr zieht man die Fa  denschlinge mit     .der    Hand beliebig weit nach  unten heraus und kann jetzt die Nadel mit       -dem    Faden aus der Vorrichtung herausneh  men, wobei .der Faden selbst zweckmässig  durch den seitlichen Schlitz o     (Fig.B)    des  Einführungstrichters hindurchgezogen     wird.     



  Die Praxis hat einwandfrei gezeigt, dass  .die vorliegende neue     Einfädelvorrichtung    in  allen Fällen mit absoluter Sicherheit arbeitet,  und dass es auf eine genaue Einstellung des       Einfädelstiftes        bezw.    der ihn tragenden  Flachfeder g gar nicht so sehr ankommt.

   Der  Faden hat keine Möglichkeit, irgendwie dem       Einfädelstift    auszuweichen; letzterer kann  wegen seiner genauen Führung beim Ein  fädeln immer nur genau gleichbleibende     Be-          W        Pouna-en    ausführen,     und    endlich kann     ffie     <B>'</B> t3 n  Nadel selbst in ihrer für das Einfädeln rich  tigen Lage nicht verschoben oder verdreht  werden.  



  Beim Nichtgebrauch wird der     Einfädel-          stift    :aus dem Fadenschlitz herausgehoben  und an die Flachfeder g     herangeklappt,    wo  bei er sich in den gegabelten Teil .dieser Fe  der hineinlegt. Schiebt man jetzt die Hülse  b in die Hülse a teilweise hinein, so legt sich  dabei die Feder g mit dem     Einfädelstift    ganz  dicht auf den abgeflachten Teil f der innern  Hülse, so -dass bei     Nichtgebrauch    der Vorrich  tung kein Teil nach aussen vorsteht und die  besonders wichtigen, aber dünnen Teile der      Gefahr einer Beschädigung oder des Ver  bregens entzogen sind.  



  Um ein gegenseitiges Verdrehen beider  Hülsen zu verhindern, besitzt die innere  Hülse b einen Stift p, der in einem entspre  chenden Schlitz q der äussern Hülse geführt  ist. Dieser Stift bildet gleichzeitig den An  schlag beim Herausziehen der innern Hülse.  



  Zum Gebrauch der Vorrichtung zieht man  lediglich die Hülse b heraus, worauf die  Flachfeder g von selbst in ihre in Fig. 4 ge  zeichnete Gebrauchsstellung einspringt.     Mit-          telst    der etwas über ihren Drehpunkt hin  ausragenden Verlängerung kann man .den  Einfädelstift leicht herausklappen, bis er in  die obere trichterförmige Erweiterung seiner  Führungsnut m leicht von selbst einspringt.  



  Die Hülse a ist mit einer abnehmbaren  Kappe r versehen, so dass der ganze innere  Hohlraum der Hülse bis zur festen Wand l  als N adelbüchse dienen kann.  



  Den wesentlichen Bestandteil des neuen  Einfädlers bildet das Kopfstück mit dem  Einführungstrichter für die Nadel und den  Federnden, sich nach hinten verflachenden  Seitenwänden. Für die praktische Einfüh  rung eines solchen Gebrauchsgegenstandes ist  es von     ausschlaggebender    Bedeutung, dass er  einfach und billig als Massenartikel her  gestellt werden kann. Wie dies im vorliegen  den Falle erreicht wird, zeigen die Fig. 6 bis  11 der Zeichnung. Die innere Hülse mit dem  Einführungstrichter und den federnden Sei  tenwänden besteht nämlich aus einem Blech  stück b1, welches im ersten Arbeitsgang so  ausgeschnitten ist, dass auf seinem obern Teil  zwei seitliche Lappen t und u entstehen.

   Im  gleichen Arbeitsgang     wird    das Blechstück  mit den Ausschnitten v, w, x versehen, und  ferner wird eine Zunge k1 in das Blech ein  geschnitten, die an ihrer Oberkante mit dem  Blechstück zusammenhängt und später die in  den Fadenschlitz von oben hineinreichende  kleine Flachfeder bildet. Die so entstehenden  Ausschnitte bilden nachher, wenn das Blech  stück gerollt ist, die Durchtrittsöffnungen  für den Einfädelstift. Ferner werden im  ersten Arbeitsgang die beiden seitlichen Lap-    pen t und u mit den eingeprägten Nuten y  und z für die Nadelführung versehen.  



  Wie aus Fig. 8 und 9 ersichtlich, werden  im zweiten Arbeitsgang die beiden seitlichen  Lappen t und     u    nach innen umgeschlagen  und an das Blechstück dicht herangeklappt.  Im dritten Arbeitsgang (Fig.10 und 11)  wird das<B>so</B> vorbereitete Blechstück zu einer  runden Hülse zusammengerollt. Die beiden  Lappen t und     u    liegen jetzt federnd dicht  gegeneinander und bilden auf diese Weise die  federnden, sich nach hinten verflachenden  Seitenwände des Einführungstrichters für die  einzufädelnde Nadel. Die beiden nach innen  umgeschlagenen Kanten der beiden     Lappen     bilden ferner den Austrittsschlitz für den  Faden, so dass der Faden beim Herausziehen  aus dem Einfädler mit keiner scharfen Blech  kante in Berührung kommt.

   Die vorber ein  geschnittene Zunge k1 wird aus dem Ein  schnitt herausgehoben und durch einen Druck  in einer Façonzange zu der oben erwähnten  Flachfeder gebogen.  



  Der Lappen t ist, wie aus Fig. 6 hervor  geht, etwas kürzer als der andere Lappen     u,     und ferner ist das Blechstück dicht unter die  sem Lappen t mit einem kleinen     wagrechten     Schlitz i1 versehen, der nach dem Rollen des  Blechstückes den querliegenden Teil des  Fadenschlitzes bildet.

   Endlich wird im letz  ten Arbeitsgang noch der Kopf der Hülse  soweit nach innen eingebogen, dass die obern  Blechkanten des Einführungstrichters ver  deckt     wenden.    Auf     !diese        .Weise        äst        es        möb-          li.dh,,        @die,        Hülse        mit        dem     vollständig fertig aus einem Stück als       Massenartikel    schnell und billig herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTAl\TSPRUCH: Einfädelvorrichtung für Nähnadeln aller Art, mit federnd gelagertem, gekerbtem Einfädelstift und geschlitztem Einfüh rungstrichter mit federnden, nach hinten zu in einen flachen Teil übergehenden Seiten wänden, dadurch gekennzeichnet, dass die an ihrem vordern Ende den Nadel-Einführungs- trichter und an ihrem hintern Ende eine Flachfeder mit dem an ihr angelenkten Ein- fädelstift tragende Hülse derart in einer zweiten Hülse verschiebbar angeordnet ist,
    dass durch teilweises Ineinanderschieben bei der Hülsen .die beim Gebrauch nach aussen vorstehende Flachfeder zusammen mit dem an sie herangeklappten Einfädelstift sich dicht an die innere Hülse anlegt, während beim Herausziehen des letzteren die Flachfeder von selbst in ihre Gebrauchsstellung einspringt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einfädelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gelenkig angebrachte Einfädelstift (h) in der Ge brauchsstellung soweit in den querliegen den Fadenschlitz hineinragt, dass sein un teres Ende mit einer ebenfalls von oben in diesen Schlitz hineinreichenden, entspre chend gebogenen Flachfeder (k) in Be rührung ist, derart, dass der Faden beim Einlegen in den Schlitz genau unter den Einfädelstift zu liegen kommt und sich nicht mehr von selbst aus dieser Stellung entfernen kann. 2.
    Einfädelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Fadenschlitz (i) an der der Flachfeder (k) gegenüberliegenden. senkrechten Wand (l) eine sich nach oben trichterförmig erweiternde Nut (m) be sitzt, die einerseits eine bequeme Einfüh rung des Einfädelstiftes in den Schlitz ge stattet und anderseits diesem Stift beim Herunterdrücken während des Durch stossens der Fadenschlinge durch das Nadelöhr eine genaue Führung gibt. 3.
    Einfädelvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere senkrechte Wand (l) des Fadenschlitzes eine flache Einkerbung (n) besitzt, in die sich der flache Nadelkopf beim Einschie ben der Nadel in den Führungstrichter hineinlegt und welche ein Verkanten der Nadel beim Durchziehen der Faden schlinge verhindert. 4.
    Einfädelvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, d,ass die innere Hülse zusammen mit dem Einführungstrichter aus einem einzigen mit entsprechenden D,urchtritts- öffnungen für den Einfädelstift ver- sehenen Blechstück (V) hergestellt ist, welches auf seinem obern Teil zwei seit liche, mit den Einkerbungen (y, z) für die Nadelführung versehene Lappen (t. u) be sitzt,
    -die zuerst nach innen an das Blech stück herangeklappt wurden und nach dem Rollen dieses Blechstückes zu einer run den Hülse federnd gegeneinanderliegen und :den Einführungstrichter bilden. wobei die nach innen umgeschlagenen Kanten dieser Hülse den Faden-Austrittsschlitz bilden.
CH141283D 1929-05-10 1929-05-10 Einfädelvorrichtung für Nähnadeln aller Art. CH141283A (de)

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