CH141335A - Verfahren zur Herstellung eines Gefässes aus undurchlässigem Papier und Gefäss, hergestellt nach diesem Verfahren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Gefässes aus undurchlässigem Papier und Gefäss, hergestellt nach diesem Verfahren.Info
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D3/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
- B65D3/02—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by shape
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Gefässes aus undurchlässigem Papier und Gefäss, hergestellt nach diesem Verfahren. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Ge fässes aus undurchlässigem Papier und ein Gefäss. hergestellt nach diesem Verfahren. Das Verfahren ist dadurch gekennzeich net, dass auf einer 'Wickelmuschine ein hül- senförmiger Körper, dessen eines Ende, das zur Aufnahme eines Bodenstückes dient, mit einem Klebstoff versehen wird. Ein Gefäss; hergestellt nach diesem Ver fahren, ist dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige Körper mit einem einen um- gebördelten Rand aufweisenden, mittelst in der Hitze flüssig gemachtem Klebstoff be festigten Bodenstück versehen ist. Auf der Zeichnung ist ein Gefäss, herge stellt nach dem vorliegenden Verfahren, bei spielsweise dargestellt, und zwar -zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 eine Vorderansicht des obern Teils mit einem Verschluss in grösserem Massstube, Fig. 4 eine Seitenansicht des obern Teils mit dem Verschluss vor dessen Anbringung tim Gefäss, und F ig. 5 einen Schnitt durch .das Gefäss, und zwar den obern Teil nach Anbringung des Verschlusses und den untern Teil in grö sserem .Massstube. Das zur Bildung des Gefässes verwendete Material wird beispielsweise von einem end losen Papierband vor der Aufwicklung auf einem Stahldorn mit einem gewünschten Aufdrucke versehen und hierauf auf diesem Stahldorn zu einem hülsenförmigen Körper-a gewickelt. Dieser letztere wird mindestens in zweifacher Schicht übereinander gewickelt, derart, dass zwischen -den einzelnen Papier schichten eine flüssig gemachte Isolierschicht zwecks weiterer Abdichtung eingegossen werden kann. Hierauf erfolgt .die Trock nung dieser Hülsen a, nachdem deren untere innere Teile, die zur Aufnahme der Boden stücke dienen, mit einem Klebstoff versehen worden sind, der ebenfalls mit eingetrocknet wird. Diese Hülsen können ineinan.der- besteckt und verpackt werden und bean spruchen auf .diese Weise relativ weriib Raum. Die Form der Hülsen selbst kann konisch oder zylindrisch sein, doch kann ihnen auch jede .andere Form gegeben werden. Der Boden b, der in .das untere offene Ende der Hülse a eingesetzt wird, wird eben falls aus undurchlässigem Papier gebildet. Vermittelst einer besonderen Maschine wird dieser Boden an seinem Rande umgebogen und mit dem gewölbten Teil in das untere offene Ende .der Hülse a gesteckt. Der um gebogene Teil c des Bodens b wird hierauf vermittelst geeigneter @Verkzeuge bei Hitze an die Hülse a angepresst und der an der letzteren vorher angebrachte Klebstoff flüs sig gemacht, worauf nach dem Wiedererkal- ten des Klebstoffes der Boden b in der Hülse a festsitzt und das Gefäss gebildet ist. Ein so gebildetes, mit der gewünschten Flüssigkeit gefülltes Gefäss kann am obern Ende g zusammengepresst und durch Aufset zen einer aus Pappe bestehenden Verschluss klappe d verschlossen werden. Auf .diese Klappe<I>d</I> kann eine Klemmschiene<I>f</I> aufge setzt und zusammengedrückt werden. Bei diesem mittelst eines besonderen Werkzeuges erfolgenden Arbeitsbange werden .die Zacken e der Klemmschiene f durch die Klappen- hä,Iften der Klappe d hindurehgepresst, wo bei sie ebenfalls das obere flache Gefässende durchdringen, so tlass sämtliche beschriebenen Teile fest miteinander verbunden sind. Um ,das nun verschlossene Gefäss öffnen zu können, wird eines der beiden frei nach unten ragenden End en der Klappe d nach oben bezogen. Durch diese Manipulation wird die Klemmschiene mit der Klappe d entfernt. Vordem Aufsetzen der Verschluss klappen d können diese mit einem beliebigen Aufdrucke versehen werden, aus welchem unter anderem ersehen werden kann, wann das Gefäss gefüllt worden ist. Die beschriebenen Gefässe können bei spielsweise zum Abfüllen von Milch verwen det werden und besitzen gegenüber den Glas gefässen den Vorzug, dass sie unzerbrechlich sind, und, da. sie nur einmal verwendet wer den; nicht bereinigt werden müssen. Der In halt dieser Gefässe bleibt, wie in Glasgefässen, auf längere Zeit hinaus frisch, da sie, wie die letzteren, ebenfalls luftdicht. verschlossen werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren zur Herstellung eines Gefässes aus undurch.lässige.m Papier, dadurch ge kennzeichnet, dass auf einer Wickel maschine ein hülsenförmiger Körper her gestellt wird, dessen eines Ende, das zur nachträglichen Aufnahme eines Boden stückes dient, mit einem Klebstoff zur Befestigung des letzteren versehen wird.1I. Gefäss, hergestellt nach dem Verfahren nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen hülsenförmigen Körper mit einem einen umgebördelten Rand aufwei senden, mittelst in der Hitze flüssig ge machtem Klebstoff befestigtem Boden stück. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch I, da durch \g-ekennzeichnet, dass der zum Befesti gen des Bodenstückes bestimmte Klebstoff vor Einsetzen des letzteren in den hülsenför migen Körper an diesem aufgetragen und eingetrocknet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH141335T | 1929-07-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH141335A true CH141335A (de) | 1930-07-31 |
Family
ID=4398266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH141335D CH141335A (de) | 1929-07-15 | 1929-07-15 | Verfahren zur Herstellung eines Gefässes aus undurchlässigem Papier und Gefäss, hergestellt nach diesem Verfahren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH141335A (de) |
-
1929
- 1929-07-15 CH CH141335D patent/CH141335A/de unknown
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