CH141393A - Verfahren zur Herstellung von Kohlensäureeis aus flüssiger Kohlensäure durch Entspannung derselben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kohlensäureeis aus flüssiger Kohlensäure durch Entspannung derselben.

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CH141393A
CH141393A CH141393DA CH141393A CH 141393 A CH141393 A CH 141393A CH 141393D A CH141393D A CH 141393DA CH 141393 A CH141393 A CH 141393A
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Aktiengesellschaft Der Mas Cie
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Escher Wyss Maschf Ag
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    • C01—INORGANIC CHEMISTRY
    • C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00—Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/50—Carbon dioxide
    • C01B32/55—Solidifying

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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Kohlensäureeis    ans     fiässiger        Kohlensäure          durch    Entspannung derselben.    Bei der Herstellung von fester Kohlensäure  wird für gewöhnlich flüssige Kohlensäure von  einem Drucke von 60-70     at.    auf einen Druck  zwischen 1 und 5     at.    entspannt. Die flüssige  Kohlensäure wird dabei zweckmässig unter  kühlt, um die     Verdampfungsverluste    bei der  Bildung der festen Kohlensäure zu verringern.  



  Die Entspannung vom Verflüssigungsdruck  (60-70     at.)    auf den     Erstarrungsdruck    (1-5       at.)    erfolgt für gewöhnlich in einer Stufe  oder in zwei Stufen, und zwar in letzterem  Falle von etwa 65     at.    auf 15-20     at.    und von  15-20     at.    auf 1-5     at.    Diese Entspannung  wird meist in gewöhnlichen     Reduzierventilen     vorgenommen, wobei eine sehr     starkeMischung     von gasförmigen mit flüssigen Teilen eintritt,

    so dass das nach der Entspannung sich bil  dende feste     Kohlensäureeis    eine mehr oder       weniger    stark mit Gas durchsetzte feste       Masse    bildet. Die Folge davon ist, dass das  spezifische Gewicht des     Kohlensäureeises    ver  hältnismässig klein und dessen der Aussen-    wärme ausgesetzte     Angriffsoberfläche    verhält  nismässig gross ist, was insofern     naeliteilig     ist, als das Abschmelzen dieses Eises um so  rascher erfolgt, je     stärker    die feste Masse  mit Gas durchsetzt ist.  



  Um möglichst dichtes     Kohlensäurecis    zu  erhalten, ist bei zweistufiger     Entspannung     bereits vorgeschlagen worden, die zweite  Entspannung in einer     Expairsionsdüse    erfolgen  zu lassen. Dabei wird aber die Geschwindig  keit der aus dem     Diffusor        austretenden    Teile  so stark erhöht, dass ebenfalls eine innige       Mischung    zwischen Gas- und Flüssigkeits  teilen entsteht, was wiederum der Erhaltung  von dichtem     Kohlensäureeis    hindernd im  Wege steht.  



  Gemäss vorliegender Erfindung wird nur)  eine mehrstufige Entspannung der flüssigen  Kohlensäure so durchgeführt, dass in der  Mehrzahl der verschiedenen Entspannungs  stufen das kritische Druckverhältnis (ca.     0,505)     nicht unterschritten wird. In einem solchen      Falle herrscht am Austritt der betreffenden       Entspannungsstellen    nur eine verhältnismässig  geringe Geschwindigkeit, und es wird     infolge-          desseci    keine durch Überentspannung be  wirkte Emulsion erhalten. Dabei spielt es  keine Rolle, ob das Festwerden beim Tripel  punkt oder unterhalb desselben erfolgt. Beim  Vorgehen nach dem neuen Verfahren wird  unbedingt eine dichtere Masse aus Kohlen  säureeis erhalten, als bisher.  



  Eine weitergehende Festigung des Strahles  kann dadurch     erreieht    werden, dass nach  jeder Entspannung, oder wenigstens nach  einzelnen derselben, eine     Absaugung    der bei  der jeweiligen Teilentspannung entstehenden       (rase    vorgenommen wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eile  Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens  gemäss der Erfindung beispielsweise und  schematisch veranschaulicht. In der Abbildung  bezeichnet 1 eine zum Zuführen flüssiger Koh  lensäure dienende Leitung. 2 ist eine     Gefrier-          zelle    mit einem herausnehmbarem Boden  3, in welche die flüssige Kohlensäure hinein  expandiert, um sich dort grösstenteils in  festes     Kohlensäureeis    zu verwandeln.

   Die  Entspannung der durch die Leitung 1 zu  strömenden flüssigen Kohlensäure geht in vier  Stufen 4, 5, 6 und 7 vor sich, die so aus  gebildet sind, dass in keiner derselben das  kritische Druckverhältnis (ca. 0,55) unter  schritten wird, um eine Überentspannung und  durch eine solche bedingte, zu grosse Ge-         schwindigkeiten    in den Entspannungsstufen  zu vermeiden. Die in der Gefrierzelle 2 sich  bildenden     Kohlensäuredämpfe    fliessen in einer  Leitung 8, einer nicht gezeigten Verdichter  stufe für gasförmige Kohlensäure zu.  



  Wie in gestrichelten Linien angedeutet  ist, werden die nach jeder Teilentspannung  entstehenden Gase     zweckmässig    durch Lei  tungen 9,     bezw.    10, 11 ebenfalls abgesaugt  und einer passenden Stufe des Kohlensä.ure  verdichters (nicht gezeigt) zugeführt.  



  Die Zahl der Entspannungsstufen spielt  für das Wesen der Erfindung keine Rolle.  In manchen Fällen wird es zur Erreichung  des angestrebten Zweckes bereits genügen,  wenn nur in der Mehrzahl der Entspannungs  stufen, also nicht in allen Stufen, das kri  tische Druckverhältnis nicht unterschritten  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCss: Verfahren zur Herstellung von Kohlen säureeis aus flüssiger Kohlensäure durch mehrstufige Entspannung derselben, dadurch gekennzeichnet, dass die Entspannung vom Verflüssigungsdruck der Kohlensäure auf den Erstarrungsdruck derart unterteilt wird, dass das kritische Druckverhältnis in der Mehrzahl der Entspannungsstufen nicht unterschritten wird.
CH141393D 1929-10-19 1929-10-19 Verfahren zur Herstellung von Kohlensäureeis aus flüssiger Kohlensäure durch Entspannung derselben. CH141393A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3932155A (en) * 1974-11-13 1976-01-13 Airco, Inc. Method for producing carbon dioxide snow
US4015440A (en) * 1974-11-13 1977-04-05 Airco, Inc. Apparatus for depositing carbon dioxide snow
EP0288263A3 (en) * 1987-04-22 1989-10-11 The Boc Group, Inc. Apparatus and method for removing minute particles from a substrate

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