CH141469A - Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Isolier- und Unterlagsböden und fertig begehbaren Bodenbelägen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Isolier- und Unterlagsböden und fertig begehbaren Bodenbelägen.

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CH141469A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/12Flooring or floor layers made of masses in situ, e.g. seamless magnesite floors, terrazzo gypsum floors

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  • Floor Finish (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung<B>von</B> fugenlosen     Isoller-    und     Unterlagsböden.    und fertig       beg,ehbaren    Bodenbelägen.    Bei den bis jetzt bekannt gewordenen  Verfahren zur Herstellung von fugenlosen  Isolier- und     Unterlagsböden    und fertig begeh  baren Bodenbelägen     musste    der Oberfläche  der     Massivdecke,    zum Beispiel einer Beton  decke     und    dem aufzutragenden, als plastische  .Masse ausgebildeten Füllmaterial ein grosses  Quantum Wasser zugesetzt werden, einerseits,  um eine innige Verbindung dieser Teile zu  erreichen und anderseits,

   um den     Abdichtungs-          prozess    herbeizuführen.  



  Diese grosse Wasserzufuhr bedingt aber  für das Bauobjekt grosse Nachteile, die zur  Hauptsache in der Behinderung der Fertig  stellung desselben wegen Feuchtigkeit und  in einer langen     Austrocknungsdauer    der Böden       und        daheriger    verspäteter Bezugsbereitschaft  der Lokale bestehen.  



  Durch das den Gegenstand der vorliegen  den Erfindung bildende Verfahren sollen diese       .Hängel    behoben werden, und zwar liegt das  Neue desselben darin,     dass    dem auf der       Massivdecke    aufzutragenden, zum Beispiel    aus     Bimskies,        Bimssatid,        Tuffmaterial,    Kork  schrot, Schotter, Schlacke oder dergleichen  bestehenden Füllmaterial Teer zur     Malradam-          bildung    beigegeben wird, worauf das aufge  schüttete und     eingestampfte    Mischmaterial als  Abdeckung einen praktisch wasserfreien Glatt  strich erhält, dessen Bindemittel rasch erhärtet.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     in Form eines nach dem vorliegenden Ver  fahren hergestellten Bodens im Schnitt dar  gestellt, wobei B eine als     Massivdecke    aus  gebildete     Betonciecke    bezeichnet, auf welche  das mit Teer behandelte Füllmaterial F auf  getragen ist.<B>G</B> bezeichnet den Glattstrich  und L ein darüber gelegtes Linoleum.  



  Gemäss dem Verfahren wird<B>je</B> nach der  Art und dem Zweck des Bauobjektes dem  als Füllmaterial dienenden Schotter,     Bimskieg,          Bimssand,        Tuffmaterial,    Schlacke,     Korkschrot     oder dergleichen Teer beigegeben, so     dass    eine       Teermakadam-Masse    gebildet wird. Diese       Teermakadam-3.-fasse,    beziehungsweise das      Mischmaterial F kommt trocken in das Bau  objekt, wird dort auf die     Massivdecke    auf  geschüttet, ausgebreitet und eingestampft, so       dass    sich die einzelnen Teile des Füllmaterials  innig miteinander verbinden.

   Diese     Teer-          makadam-Masse    F, deren Oberfläche     rauh     ist, erhält nun eine Abdeckung in Form eitles  Glattstriches<B>G,</B> um deren Unebenheiten aus  zugleichen und eine glatte Oberfläche als  Auflage für ein Linoleum L oder dergleichen  zu schaffen.  



  Der Glattstrich<B>G</B> wird zum Beispiel durch       zwechinässiges    Mischen von     Natron-Wasser-          glas,    Mehlkalk, Natronlauge, Magnesia,     Alu-          m        inium-Hydroxyd        und    Asbestfasern unterein  ander als streichbare und dabei rasch erhär  tende, praktisch wasserfreie Masse erhalten.  



  Durch Beifügung von Farbstoff entsteht  ein fertig begehbarer Bodenbelag, so     dass    ein       Linoletimbelag    oder dergleichen auch     entbehr-          lieh    sein kann.  



  Für den Glattstrich<B>G</B> könnten auch     bitu-          mengetränkte    und mit     Norkschrot    abgedeckte       Woll-    oder Asbestfasern verwendet werden.  



  Das beschriebene Verfahrensbeispiel bietet  den Vorteil,     dass    durch dessen -Anwendung  fugenlose,     schall-    und     feuchtigkeitisolierende,     säurefreie Böden erstellt werden können, die  rasch trocken sind, wobei ein Bruch der         Teermakadam-Masse    und des Glattstriches  ausgeschlossen sind, und zwar infolge ihrer  Elastizität und weil der Belag mit der     Massiv-          decke    nicht abgebunden, sondern nur auf  derselben aufgestampft ist, durch Änderungen  der letzteren somit nicht     beeinflusst    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Isolier- und Unterlagsböden und fertig be gehbaren Bodenbelägen, dadurch gekennzeich net, dass einem auf eine Massivdecke aufzu tragenden Füllinaterial Teer zur Makadam- bildung beigegeben wird, worauf das. aufge schüttete und einge stampfte Miscbmaterial als Abdeckung einen praktisch wasserfreien Grlattstrich ei-hält, dessen Bindemittel rasch erhärtet.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf die aus dem Füll material gebildeten Isolierschicht als<B>Ab-</B> deckung ein Glattstrich aus einer Mischung voll Natron-Wasserglas, Mehlkalk, Natron lauge, Magnesia, Aluminium-Hydroxyd Lind Asbestfasern aufgetragen wird.
CH141469D 1931-03-30 1930-02-22 Verfahren zur Herstellung von fugenlosen Isolier- und Unterlagsböden und fertig begehbaren Bodenbelägen. CH141469A (de)

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