CH141473A - Radiatorglied. - Google Patents

Radiatorglied.

Info

Publication number
CH141473A
CH141473A CH141473DA CH141473A CH 141473 A CH141473 A CH 141473A CH 141473D A CH141473D A CH 141473DA CH 141473 A CH141473 A CH 141473A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
radiator element
element according
ribs
hollow body
radiator
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Mautner Isidor
Original Assignee
Mautner Isidor
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mautner Isidor filed Critical Mautner Isidor
Publication of CH141473A publication Critical patent/CH141473A/de

Links

Landscapes

  • Domestic Hot-Water Supply Systems And Details Of Heating Systems (AREA)

Description


      Radiatorglied.       Die Erfindung betrifft ein     Radiatorglied     für einen Heizkörper.  



  Die üblichen     Radiatorglieder    für Heizkör  per wirken hauptsächlich     durch-Konvektion,     indem die Glieder selbst so ausgebildet und  ihre     Anschlussstutzen    so angeordnet sind,  dass beim Zusammenfügen zweier Glieder  diese sich ihre Breitseiten zukehren, wodurch  zwischen den Gliedern vertikale Kanäle oder  kanalartige     Zwischenräume    entstehen, die  den Antrieb der Luft des Raumes begünsti  gen. Die gegen den zu erwärmenden Raum  hin gerichtete direkte Strahlung ist aber bei  den üblichen     Radiatorgliedern    nur gering.  Wenn diese Strahlung auch die von ihr  durchsetzte Luft nur in sehr geringem Mass  erwärmt, so macht sie sich doch dort fühlbar,  wo sie auftritt, und ist deshalb wichtig.  



  Beim     Radiatorglied    gemäss der Erfindung  wird die Ausstrahlung von Wärme gegen  den Raum hin dadurch begünstigt, dass es  aus einem an der gegen den zu beheizenden  Raum hin gerichteten Seite mit Längsrippen,    welche die Strahlung nach dieser Seite hin  begünstigen, versehenen, lotrechten Hohlkör  per besteht, der einen     Querschnitt    von läng  licher, gegen die Schmalseiten hin sich ver  jüngender Gestalt besitzt und dass die obern  und untern Verbindungsstutzen in der Längs  richtung des länglichen     Querschnittes    des  Hohlkörpers verlaufen, so dass, wenn mehrere  solche     Radiatorglieder    durch Zusammen  schrauben der Verbindungsstutzen aneinander  gereiht werden, einen Radiator ergeben,

   des  sen Glieder ihre schmalen Seiten einander  zukehren.  



  Die mit Rippen versehenen Strahlungs  flächen oder auch die Rippen selbst werden  dabei am günstigsten so ausgebildet, dass die  gegenseitige Bestrahlung der Rippen selbst  gering ist.  



  In der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsformen der Erfindung beispielsweise  dargestellt.  



  Die     Fig.    1, 2 und 3 zeigen im Aufriss,  Seitenansicht und in einem     wagrechten    Quer-      schnitt die eine Ausführungsform, und die       Fig.    4, 5 und 6     wagrechte    Querschnitte von  drei weitern     Ausführungsformen    von Heiz  körpergliedern.  



  Das     Heizkörperglied    nach den     Fig.    1 bis  3 besteht aus einem lotrechten, rohrförmigen  Hohlkörper 1 von im     Wesen    dreieckigem  Querschnitt, dessen ebene Vorderfläche 2  mit lotrechten Rippen 3 .versehen ist und zu  beiden Seiten bei 4 über die die Rückseite  begrenzenden Wände etwas vorragt. Dieser  Hohlkörper 1 mündet oben und unten in je einen       wagrechten    Verbindungsstutzen 6. Diese Ver  bindungsstutzen 6 verlaufen parallel zu der  Wandung 2 des     Radiatorgliedes    und besitzen  an ihren Enden in bekannter Weise Gewinde  zum Einschrauben der Verbindungsnippel,  mit denen eine Reihe solcher     Radiatorglieder     aneinander geschlossen werden.

   In     Fig.    1  sind nur zwei solche nebeneinander befind  liche Glieder dargestellt, und daraus ersieht  man, dass die mit Rippen versehenen Be  grenzungswände 2 beim     Aneinanderschliessen     mehrerer solcher Glieder in einer Ebene  liegen. Die Hohlkörper 1 bilden mit den an  einandergeschlossenen Stutzen 6 ein     Zirkula-          tionssystem    für das Heizmittel (Wasser,  Dampf oder dergleichen), und die Wärme  dieses     Heizmittels    wird durch die Begren  zungswände der Hohlkörper ausgestrahlt, und  zwar hauptsächlich durch die mit Rippen  versehenen Wandungen 2, weil durch die  Rippen die strahlende Oberfläche vergrössert  wird.

   Dagegen ist die Ausstrahlung gegen  die Zimmerwand 7 hin, in deren Nähe der  Radiator aufgestellt ist, viel geringer.  



  Die der Zimmerwand 7 zugekehrten     hin-          tern    Begrenzungswände 5 des Hohlkörpers 1  sind, wie     Fig.    3 leicht erkennen lässt, so ge  staltet, dass dabei vermieden ist, dass beim  Anschliessen mehrerer Glieder aneinander in  geringem Abstand von einander gegenüber  stehende     Wandungsteile    vorkommen, die enge  lotrechte Kamine bilden, durch die der Auf  trieb der Luft verstärkt würde.

   Dass aber  die zwischen der Rückseite des Radiators  und der Zimmerwand 7 befindliche Luft  einen Antrieb erfährt, kann natürlich nicht    verhindert werden; es fehlen hier aber die  bei bekannten Radiatoren vorkommenden  schmalen Zwischenräume zwischen den heissen  Begrenzungswänden, durch welche die Luft  mit grosser- Geschwindigkeit aufwärts getrie  ben wird.  



  Um die strahlende Wirkung der Rippen  platten zu verstärken und eine seitliche Aus  strahlung jeder Rippe über eine benachbarte  hinüber ermöglichen,     können    die Rippen, wie  die Ausführungsform nach     Fig.    4 zeigt, un  gleich hoch gemacht werden. Bei der in     Fig.    4  dargestellten Ausführungsform nimmt die  Höhe der Rippen von den Seiten gegen  die Mitte hin zu, und nun können die höhe  ren Rippen über die benachbarten niedrigeren  seitlich     ausstrahlen,    wie dies durch die ge  strichelten Pfeile angedeutet ist.  



  Noch weiter verstärkt wird die strahlende  Wirkung der Rippenplatte, wenn diese in  der Richtung der gewünschten Ausstrahlung  konvex gewölbt wird, und zwar vorzugsweise  nach einer     Zylindermantelfläche    mit vertika  ler Achse, wie dies die     Fig.    5 und 6 zeigen.  Auch die hintere Begrenzungswand kann ge  krümmt, zum Beispiel kreisförmig gekrümmt  sein.  



  Bei den Ausführungsformen nach     Fig.    5  und 6 ist die     Vorderwand    8 mit den Rip  pen 9 nach einer vertikalen     Zylindermantel-          fläche    gekrümmt und die Rückwand 10 sym  metrisch dazu gleichfalls auswärts gewölbt,  so dass ein linsenförmiger, bikonvexer Quer  schnitt des     Hohlkörpers    11 gebildet ist, der  oben und unten in je einen Verbindungs  stutzen 12 mündet, der in der Richtung der  Längsachse des linsenförmigen Querschnittes  verläuft.

   Auch diese     Radiatorglieder    werden  so aneinander gereiht, dass ihre Schmalseiten       aneinanderstossen,    so dass also alle Rippen  platten 8 nach einer Seite und alle Platten  10 nach der andern Seite (gegen die Zim  merwand hin) gerichtet sind. Durch die Wöl  bung der Rippenplatten wird, auch wenn  alle Rippen 9 gleich hoch sein würden, eine  ähnliche     Strahlwirkung    erzielt, wie sie mit  Bezug auf die Ausführungsform nach     Fig.    4      geschildert worden ist. Die Wärmestrahlung  wird hier aber noch dadurch verbessert,  dass, wie dies in     Fig.    6 dargestellt ist, die  Höhe der Rippen von den Seiten gegen  die Mitte zu grösser wird.  



  Der Querschnitt der     Radiatorgliederkann     anstatt der bikonvexen Form der     Fig.    5  und 6 auch plankonvexe Form haben, wenn  nämlich die Rückwand eben ist. Der Quer  schnitt kann aber auch     oblonge    Form ande  rer Art erhalten, wobei nur die vordem er  wähnten Bedingungen erfüllt sein müssen,  die die gewünschte Wirkungsweise gewähr  leisten.  



  Die in den     Fig.    5 und 6 dargestellten  Ausführungsformen mit in bezug auf die       Längsmittelebene    symmetrischem Querschnitt  ihres Hohlraumes haben den Vorteil, dass  bei der Herstellung der     Radiatorglieder    aus  Gusseisen sehr einfache Kerne verwendet  werden können, bei deren Einlegen in die       Gussform    nicht darauf geachtet werden     muss,     wo die     Vorder-    und wo die Rückseite ist.  



  Anstatt wie in den     Fig.    5 und 6 können  die Rippen auch radial von der gekrümmten  Platte vorragen, was allerdings in     giesserei-          technischer    Beziehung die Herstellung etwas  umständlicher macht. Die Glieder nach     Fig.     5 und 6 können auch, ebenso wie die nach  den     Fig.    1-4 seitliche Fortsetzungen der  Rippenplatten erhalten, so     da.ss    also die Rip  penplatten zu beiden Seiten etwas über die       Rückenplatten    10 vorragen.

   Sollen die     Radia-          torglieder    für einen in einem     grössern    Raum  frei, also nicht in der Nähe einer Wand auf  zustellenden Radiator bestimmt sein, so kön  nen sie auf beiden Seiten mit Rippen ver  sehen werden. Die Höhe der Rippen kann  auch in dem Sinne verschieden sein, als  diese in     Fig.    4 und 6 veranschaulicht ist,  dass die Rippen von links nach rechts oder  umgekehrt an Höhe zunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Radiatorglied für Heizkörper, gekennzeich net durch einen lotrechten, rohrförmigen, an der gegen den zu beheizenden Raum hin ge richteten Seite mit Längsrippen, welche die Strahlung nach dieser Seite begünstigen, ver sehenen Hohlkörper, der oben und unten in je einen horizontalen Verbindungsstutzen mündet, wobei der Querschnitt des Hohl körpers von länglicher, gegen die Schmalsei ten hin sich verjüngender Gestalt ist, und die obern und untern.
    Verbindungsstutzen in der Längsrichtung des länglichen Querschnittes des Hoblkörpers verlaufen, so dass, wenn mehrere solche Radiatorglieder durch Zu- sammenschrauben der Verbindungsstutzen an einandergereiht werden, einen Radiator erge ben, dessen Glieder ihre Schmalseiten ein ander zukehren. UNTERANSPRÜCHE: 1. Radiatorglied nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Hohlkörpers im Wesen dreieckig ist. 2. Radiatorglied nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Hohlkörpers linsenförmig ist.
    3. Radiatorglied nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rippen an einer gegen den zu beheizenden Raum hin gerichteten ebenen Begrenzungsfläche der Hohlkörperwand angeordnet sind. 4. Radiatorglied nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Rippen an einer gegen den zu beheizenden Raum hin gewölbten Begrenzungswand des Hohl körpers angeordnet sind. 5. Radiatorglied nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die mit Rip pen versehene Begrenzungswand nach einer vertikalen Zylinderfläehe gekrümmt ist.
    6. Radiatorglied nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Höhe der aufeinanderfolgenden Rippen verschieden ist. 7. Radiatorglied nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Höhe der aufeinanderfolgenden Rippen von den Seiten gegen die Mitte hin zunimmt.
CH141473D 1928-04-02 1929-03-25 Radiatorglied. CH141473A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT141473X 1928-04-02
AT30728X 1928-07-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH141473A true CH141473A (de) 1930-08-15

Family

ID=25599522

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH141473D CH141473A (de) 1928-04-02 1929-03-25 Radiatorglied.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH141473A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3014506C2 (de) Wärmeaustauscher mit einem spiralenförmigen Raum für den Wärmeaustausch zwischen wenigstens zwei Medien
DE1905148C3 (de) Strahlungsbrenner
CH141473A (de) Radiatorglied.
DE709736C (de) Plattenheizkoerper
AT338469B (de) Gliederheizkorper
DE403138C (de) Gliederheizkoerper
DE1934780C3 (de) Konvektorheizkörper
AT127482B (de) Dampferzeuger oder Wärmeaustauscher.
DE884406C (de) Lufterhitzer, bestehend aus Geblaese und Waermeaustauscher
DE687696C (de) Gliederheizkoerper
DE364839C (de) Radiator
DE522652C (de) Kreuzstrom-Taschenlufterhitzer mit mehreren ueber-, vor- und nebeneinander angeordneten Heizelementen
DE2200251A1 (de) Zentralheizungskessel
DE2209389A1 (de) Kessel
DE886959C (de) Heizkoerper in Form einer Schraubenlinie, aus Einzelgliedern
CH108792A (de) Element für Wärmeaustauschapparate.
DE399822C (de) Vorrichtung zum Loesen von Salzen
DE612210C (de) Rauchrohrueberhitzer
DE709735C (de) Gliederheizkoerper mit Luftkanaelen
DE26294C (de) Neuerungen an Ausstrahlapparaten für Heizzwecke und in der Herstellung derselben
AT106085B (de) Wasserrohr-Feuerbüchse, insbesondere für Lokomotivkessel.
AT107491B (de) Kühler mit schraubenförmig gewundenen Wasserrohren, insbesondere für Verbrennungskraftmaschinen von Fahr- und Flugzeugen.
AT133966B (de) Einrichtung an Kesseln und Heizkörpern.
AT93090B (de) Vorrichtung zur Beförderung des Wasserumlaufes in Dampfkesseln.
DE69106466T3 (de) Heizkessel mit verstärkten Zwischenelementen.