CH141499A - Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer aus Kupferabfallaugen. - Google Patents

Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer aus Kupferabfallaugen.

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CH141499A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer aus     Kupferabfallaugen.       Für die Rentabilität chemischer Prozesse,  bei denen Kupfer als Abfallprodukt auftritt,  wie zum Beispiel bei der     Kunstseideherstel-          lungnach    dem     Kupferoxydammoniakverfahren,     ist bekanntlich die Rückgewinnung des Kupfers  von ausschlaggebender Bedeutung.

   Während  bei dem angeführten Verfahren aus der     kupfer-          reichen        Spinnsäure        (Cu-Gehalt        ca.    5     %)        das     Kupfer verhältnismässig leicht, beispielsweise  durch     Zementation,    wiedergewonnen werden  kann, gestaltet sich dessen Regeneration aus  dem     Fällwasser    - einer schwach     ammonia-          kalischen        Lösung        mit        etwa        0,

  01        %        Cu-Ge-          halt    - äusserst schwierig. Bei der geringen  Kupferkonzentration bedarf es zu seiner Ab  scheidung, sei es als Metall durch     Zemen-          tation    oder als     Hydroxyd    durch Lange ent  weder sehr grosser und kostspieliger Appara  turen oder die Lösungen müssen weitgehend  eingedampft werden, was wiederum mit grossen  Kosten verbunden ist.  



  Es hat sich nun gezeigt, dass man in ein  facher Weise das     Fällungswasser    von Kupfer    befreien kann, indem man die Lösung mit  absorbierenden     Stoffen    (Kieselsäure, Bleich  erden, aktive Kohle und dergleichen) be  handelt. Aus den erhaltenen Absorptionsver  bindungen löst man dann das Kupfer mit  verdünnten oder konzentrierten Säuren her  aus, wobei selbstverständlich zur Erhaltung  reiner Kupfersalzlösungen die völlige     Unan-          greifbarkeit    der angewandten Absorptions  mittel durch Säuren Bedingung ist.

   Die hier  bei verwendeten Absorptionsmittel können,  wie ferner gefunden wurde, nach Entfernung  des Säureüberschusses ohne weitere     Vorbe-          handlung    wieder benutzt werden.  



  Das geschilderte Verfahren bietet für die  Entfernung des Kupfers aus dein     Fällwasser     den Vorteil, dass sie ohne das vielfach üb  liche Austreiben des Ammoniaks, d.     b.    bei  normaler Temperatur ohne Wärmezufuhr er  folgen kann.  



       Beispiel:     100 Liter     Fällwasser        (Cu-Gehalt    0,01 %)  werden mit 80-100     gr    Kieselsäure zirka     '/2         bis 1 Stunde in der Kälte     ausgerührt    und  die farblose Lösung rasch     abfiltriert    oder die  ursprüngliche Lösung wird sofort durch ein  mit der angeführten Menge Kieselsäure     über-          schichtetes    Filter filtriert. Aus dem Filter  rückstand wird dann mit kalter 10     o/oiger     Schwefelsäure das gebundene Kupfer in Form  von Kupfersulfat herausgelöst.

   Die als Ab  sorptionsmittel verwendete Kieselsäure wird  von überschüssiger Säure durch Waschen  befreit und kann dann wieder erneut benutzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer aus kupferhaltigen Abfallaugen, dadurch ge- kennzeichnet, dass man dieselben mit ab sorbierenden Stoffen behandelt, die in Säuren unlöslich sind und ihre Eigenschaften bei Einwirkung von Säuren nicht verändern und dann das Kupfer aus seiner Absorptionsver bindung durch Säuren herauslöst. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man das Absorptions mittel nach Entfernung des Säureüberschusses wieder verwendet.
CH141499D 1928-04-25 1929-04-22 Verfahren zur Rückgewinnung von Kupfer aus Kupferabfallaugen. CH141499A (de)

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