CH141701A - Verfahren und Einrichtung zur Nachrichtenübermittlung auf telegraphischem Wege. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Nachrichtenübermittlung auf telegraphischem Wege.

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CH141701A
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  Verfahren und Einrichtung zur     Nachrichtenübermittlung    auf telegraphischem Wege.    Es ist bekannt, Nachrichten von einer  Sendestelle zu einer Empfangsstelle auf  telegraphischem Wege zu     übermitteln,    indem  ein als sogenannter Sprechkopf ausgebildeter  Abhörmagnet an der Empfangsstelle die  durch die akustischen     Schwingungen    an der  Sendestelle erzeugten elektrischen Schwin  gungen auf einen     magnetisierbaren    Stahl  träger, insbesondere einen Stahldraht oder  ein Stahlband, als magnetische Eindrücke       überträgt.    Es tritt nun häufig bei der Nach  richtenübermittlung die     Aufgabe    auf,

   die  Übermittlung möglichst schnell von einer  Empfangsstelle zur zweiten weiter zu leiten,  wenn von der Sendestelle aus, sei es aus  Entfernungsrücksichten, sei es aus andern       CTründen,    nicht gleichzeitig zwei oder meh  rere voneinander entfernte Empfangsstellen       betätigt    werden können.  



  Das Verfahren und die Einrichtung nach       der    vorliegenden Erfindung dienen diesem       Zwealre.    Das Verfahren besteht darin, dass  von einer Sendestelle zunächst an eine erste    Empfangsstelle der Bericht elektrisch über  tragen und auf den Stahltonträger eines     Te-          legraphons        magnetisch    aufgezeichnet wird,

    worauf man den Stahltonträger des     Telegra-          phons    der ersten Empfangsstelle mit erhöh  ter Geschwindigkeit in umgekehrter Rich  tung zurücklaufen lässt und gleichzeitig     #_m     Stahltonträger eines     Telegraphons    an der  zweiten Empfangsstelle mit der gleichen Ge  schwindigkeit betreibt, dessen     Sprechkopf     mit dem Sprechkopf des     Telegraphons    der  ersten Empfangsstelle elektrisch     verbunden     ist, worauf man zwecks Abhörens des Be  richtes an der zweiten Empfangsstelle d     @n     Stahltonträger mit normaler Geschwindig  keit     zurücklaufen    lässt.  



  Das     Telegraphon    der ersten Empfangs  stelle kann gleichzeitig mit einem     Telephon-          hörer    parallel geschaltet sein, gegebenenfalls  auch mit einem lautsprechenden     Telephon,     durch welches der übermittelte Bericht un  mittelbar bei der Aufzeichnung abgehört  werden kann. Auf dem Aufnahmeträger der  
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      zweiten Empfangsstelle, dem der von der  ersten Empfangsstelle in umgekehrter Rich  tung, das heisst von hinten nach vorn, ge  sendete Bericht vom Empfangsapparat zu  geführt wird,     wird    natürlich der Bericht in  umgekehrter Richtung aufgezeichnet.

   Da  jedoch beim Aufwickeln des Aufnahme  trägers der Beginn des aufgezeichneten     Rüch-          wä.rtsberichtes,    das heisst das Ende des  eigentlichen Berichtes, ganz in das Innere  der Spule gelangt und das Ende des Rück  wärtsberichtes, das heisst der Anfang des  eigentlichen Berichtes, ganz oben auf der  Spule zu liegen kommt, so bedarf es nur  der bequemen Handhabung, den Aufnahme  träger sofort ohne vorherige     Umspulung    ab  laufen zu lassen, um den Bericht in der rich  tigen Reihenfolge hören zu können.

   Die       Telegraphone    an den     Empfangsstellen    müs  sen natürlich so konstruiert sein, dass die  Stahltonträger mit normaler Geschwindigkeit  vor- und mit erhöhter     Geschwindigkeit     rückwärts angetrieben werden können.  



  Durch das geschilderte Verfahren kann  eine wesentliche Beschleunigung der Über  tragung eines Berichtes von der einen Sende  stelle auf mehrere Empfangsstellen gegen  über der     Übertragungsgeschwindigkeit    bei  Verwendung gewöhnlich betriebener     Telegra-          phone        ermöglicht    werden.

Claims (1)

  1. <B>PATE</B> NTANSPR'CIIE I. Verfahren zur N achrichtenübermittlung auf telegraphischem Wege an mehrere Empfangsstellen, dadurch gekennzeich net, dass von einer Sendestelle zunächst an eine erste Empfangsstelle der Bericht elektrisch übertragen und auf den Stahl tonträger eines Telegraphons magnetisch aufgezeichnet wird,
    worauf man den Stahltonträger des Telegraphons der er sten Empfangsstelle mit erhöhter Ce- schwindigkeit in umgekehrter Richtung zurücklaufen lässt und gleichzeitig den Stahltonträger eines Telegraphons an der zweiten Empfangsstelle mit der gleichen Geschwindigkeit betreibt, dessen Sprech kopf mit dem Sprechkopf des Telegra- phons der ersten Empfangsstelle elek trisch verbunden ist, worauf man zwecks Abhörens des Berichtes an der zweiten Empfangsstelle den Stahltonträger mit normaler Geschwindigkeit zurücklaufen lässt.
    II. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch Telegraphone an den Empfangsstellen, die derart gestaltet sind, da.ss ihre Stahltonträger mit nor maler C-reschwindigkeit vor- und mit er höhter Geschwindigkeit rückwärts an getrieben werden können.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss parallel zu dem mit normaler Geschwindigkeit auf nehmenden und mit erhöhter Geschwin digkeit zurücklaufenden Telegraphon ein Telephonhörer geschaltet ist. ?. Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass als Telephon- hörer ein Telepbonlautsprecher verwen det wird.
CH141701D 1928-10-20 1929-08-17 Verfahren und Einrichtung zur Nachrichtenübermittlung auf telegraphischem Wege. CH141701A (de)

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