CH141820A - Heizvorrichtung. - Google Patents
Heizvorrichtung.Info
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Description
Heizvorrichtung. Es sind elektrische Kocher bekannt, bei welchen die Heizkörper oder Elektroden di rekt mit der zu erhitzenden Flüssigkeit in Berührung kommen, wobei die letztere als Heizwiderstand dient. Der zufolge dieser A.nordnung in der F lüssigkreit kreisende elek trische Strom überträgt sich dabei zumeist auf den Metallmantel des Kochers und kann bei Berührung durch die bedienende Person gefährliche elektrische Entladungen herbei führen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Heizvorriehtuno- mit Elektroden und Wasser als Ileizwiderstand, bei welcher die ser Nachteil behoben ist, indem gemäss der Erfindung die Elektroden in einem Wasser behälter angeordnet sind, welch letzterer in ein ITeizgefäss eingesetzt ist, das Ganze der art, dass ein Stromübergang nach der Gefäss wand des Heizgefässes vermieden ist.
In- der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und es zeigt: Fig. <B>1</B> das erste Ausführungsbeispiel im Grundriss mit abgehobenem Deckel, Fig. 2 einen lotreeliten Schnitt zu Fig. <B>1;</B> Fig. <B>3</B> und 4 zeigen Einzelheiten der zwei ten Ausführungsform.
Es bedeutet<B>1</B> einen Wasserbehälter aus elektrisch isolierendem Stoff, wie Porzellan, kochsiellerem Glas, Bakelit oder einem son stigen Kunstharz, in welchem mit lotrech ten Schlitzen 2 versehene isolierende Stützen <B>3</B> angeordnet sind. In die Schlitze 2 sind flache Elektrodenstäbe 4, zum Beispiel aus Metallegierungen bestehend, eingeschoben, welche im Verein mit dem in den Wasser behälter<B>1</B> einzubringenden Wasser die Elek- trodenheizung bilden.
Die Elektrodenstäbe sind vermittelst Drähten<B>5</B> mit Anschluss- gliedern <B>6</B> elektrisch verbunden, welche elek trisch isoliert an der Wand.des Heizgefässes <B>7</B> befestigt sind, in welchem der Wasser behälter<B>1</B> eingesetzt ist. Eine Schutzkappe<B>8</B> schützt die innern Enden der Anschlussglie- der <B>6;</B> zum gleichen Zwecke liegt auf dem obern Rand des Behält6rs <B>1</B> ein die Elek troden 4 bedeckender Siebboden<B>10.</B>
Das Heizgefäss<B>7</B> besitzt oben einen aus ringförmigen abnehmbaren Teilen bestelten- den Deckel, in den, nachdem einzelne Teile weggenommen sind, ein Koc'hgefäss eingesetzt werden kann, welches durch die im Wasser behälter entwickelte Wärme erhitzt wird.
Um die Wasserverluste des Wasser behälters<B>1</B> durch Verdampfen Lind Verdun sten zu ersetzen, ist oberhalb desselben ein aus isolierendem Material hergestelltes Zu- laufrohr <B>11,</B> zum Beispiel aus Glas, für Was ser angeordnet, während ein Ablauf 12 im Boden des Gefässes<B>7</B> zur Ableitung des Kondenswassers und des bei einem allfälli gen Überlaufen des Wasserbehälters<B>1</B> auf den Gefässboden gelangenden Wassers dient; es wird so ein Anstauen des überlaufenden Wassers und ein daller rührender Strom übergang nach der Gefässwand des Heiz- Crefässes vermieden.
Diese Heizvorrichtung ist hauptsächlich zum Gebrauch in Laboratorien bestimmt. Ein Stromübergang vom Wasserbad nach der Gefässwand 'kann auch verhindert wer den, wenn, wie im zweiten Ausführungsbei spiel, das im übrigen gleicher Bauart ist wie das erste, der Wasserbehälfer I' aus Metall besteht und isoliert in dem Heizgefäss<B>7</B> auf gehängt ist. Zu diesem Zweck sind am Be hälter<B>I'</B> Ösen<B>13</B> aus Isoliermaterial vor gesehen, in welchen Stifte 14 gelagert sind, die auf an der Gefässwand<B>-</B>festen Stützen<B>15</B> aufliegen.
Die dargestellten Heizvorrichtungen kön nen niemals hohe Temperatur annehmen, ge schweige denn zum Glühen kommen, auch dann nicht, wenn die ganze Wassermenge im Behälter verdampft ist, weil in diesem Falle der elektrische Strom und damit die Heizung durch Leifungsunterbruch zwischen den Elektrüden 4 von selbst abgestellt wird. Dieser Umstand ist besonders dann von gro ssem Vorteil, wenn die dargestellten Heiz vorrichtungen zum Erwärmen von explosiblen Stoffen Verwendung finden, weil eine Ex plosionsgefahr durch die Vermeidung von Temperaturen, die höher als die Verdamp- fungstemperatur des -Wassers liegen, aus geschlossen wird.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Heizvorrielitung mit Elektroden und Wasser als Heizwiderstand, dadurch gekenn zeichnet, dass die Elektroden in einem Was serbehälter angeordnet sind, welch letzterer in ein Heizgefäss eingesetzt ist, das Ganze zn derart, dass ein Stromübergang nach der Ge fässwand des Heizgefässes vermieden ist.UNTERANSPRüCHE: 1. Heizvorrie ,htuno. nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Wasser behälter aus einem elektrisch isolierenden Stoff hergestellt ist. 1). Heizvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Ablauf in dem Reizgefäss für die Ableitung des Wassers vorgesehen ist, zum Zwecke, den Stromübergang auf das Heizgefäss bei überlaufendem Wasserbehälter zu ver hindern.<B>3.</B> Heizvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Wasser behälter isoliert in dem Ileizgefäss auf gehängt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE141820X | 1929-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH141820A true CH141820A (de) | 1930-08-31 |
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ID=5668875
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH141820D CH141820A (de) | 1929-01-22 | 1929-08-22 | Heizvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH141820A (de) |
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1929
- 1929-08-22 CH CH141820D patent/CH141820A/de unknown
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