CH131048A - Heizvorrichtung für Laboratoriums-Wasserbäder. - Google Patents

Heizvorrichtung für Laboratoriums-Wasserbäder.

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CH131048A
CH131048A CH131048DA CH131048A CH 131048 A CH131048 A CH 131048A CH 131048D A CH131048D A CH 131048DA CH 131048 A CH131048 A CH 131048A
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CH
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heating device
water
vessel
electrodes
water baths
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Hans Von Christian
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Hans Von Christian
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L7/00Heating or cooling apparatus; Heat insulating devices
    • B01L7/02Water baths; Sand baths; Air baths

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description


  



  Heizvorrichtung   far      Laboratoriums-Wasserbäder.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Heiz vorrichtung f r   Laboratoriums-Wasserbader.   



   Es sind bereits AVasserbäder zu Labora toriumszwecken bekannt, die meist mit Gas heizung oder elektrischer   Glühkörperheizung    ausger stet sind und daher den Nachteil a. uf    weisen. dass durch    die offene Flamme oder glühenden Drähte   der Heizkörper Explosions-    gefahr beim Erhitzen von   explosiblen    Stof fen besteht.



   Der Zweck der Erfindung besteht nun darin, diesen   Ubelstand    durch eine   elektri-    sche Beheizung zu beheben, bei welcher die
Temperatur des Heizkörpers diejenige des
Wasserbades nicht   übersteigt beziehungs-    weise mit dieser gleich ist. Dies wird durch das direkte Einlegen von Elektroden in das
Wasserbad selbst zustande gebracht, und es betrifft die   vorliegende Erfindung eine Heiz-       vorrichtu. ng für Laboratoriums-Wasserbäder    mit Elektroden, die derart angeordnet sind.   daB das sie    umgebende Wasser als Heizwiderstand wirkt.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform dargestellt. Es ist :
Fig.   1    ein Vertikalschnitt durch die Fig.



   2 nach Linie A-A,
Fig. 2 ein   GrundriB    der Fig. 1, wobei
Teile weggelassen sind.



   In den Fig.   1    und 2 ist   1    ein Gefäss. welches zur Aufnahme des Wassers f r das s
Wasserbad, in welches Kochgefϯe einge stellt werden, dient und welches mit einem
Deckel, der aus mehreren Elementen 2 nach
Art der Kochplatten zusammengesetzt ist, abgedeekt werden   kann.Fusse3dienenzum   
Aufstellen des   Gefässes l    auf eine Unterlage in üblicher Weise.

   Auf dem Boden des Ge fässes   1    sind zwei einander diametral gegen   berliegende und an die Wandung desselben anliegende Isolierstücke 4 aus Porzellan ange bracht, welche mit zu einander parallelen, in Abständen voneinander angeordneten Schlitzen 5 versehen sind, in welche die aus Kupfer-oder Eisenlegierungen bestehenden flachen Elektrodenstäbe 6 hochkant   ausweeh-    selbar eingelegt werden. Dieselben sind durch Drähte 7 in metallischer Verbindung mit den Steckkontakten 8, die zum Anschluss an eine   elektrische-7. uleitunog dienen, welche    eine innerhalb zulässigen Grenzen beliebig gewählte Spannung aufweisen kann.

   Eine die   Temperatur ausgleichenden Wasserstro-    mungen im Innern des Gefässes 1 nicht be  hindernde, durchlöcherte,    leicht wegnehmbare Einlage 9 dient zum mechanischen Schutz, sowie auch zum Schutz der Elektroden 6 gegen   Eurzschluss    von oben her.



   Zum Gebrauch wird das   GefäB      1    beliebig mit Wasser angefüllt und Strom in die Elektroden geschickt, wobei das Wasser selbst als Heizwiderstand wirkt. Dadurch wird ein viel rascheres Erwärmen des Wassers erzielt, als dies bei den vorerwähnten üblichen Wasserbädern der Fall ist, weil bei diesen die von den Heizkörpern erzeugte Wärme zuerst durch die Wandung des Ge  fables    durchdringen muss, bevor sie das   Was-    ser erreicht, wobei selbstredend ein Teil derselben verloren geht-, während bei dem erfindungsgemä. Ben Wasserbad die ganze durch die Heizvorrichtung erzeugte Wärme in das Wasser übergeht beziehungsweise in demselben selbst erzeugt, wird.



   Es ist klar, dass auf diese Weise   vina    vollständige Ausnutzung der durch den elektrischen Strom erzeugten Wärme zur Er  wärmung    des Wassers stattfindet, so dass das Wasserbad-deshalb sehr ökonomisch wirkt.



   Elektroden   6,    Isolierstücke 4 und eventuell der Siebboden 9 könnten auch auf einer besonderen Unterlage befestigt und als Ganzes in irgend ein als Wasserbad zu beniitzendes Gefäss einsetzbar sein, wobei letzteres mit den Steckern 8 gemϯ vorliegendem Bei spiel   versehen-sein lionnte    oder mit einer über dem Wasserspiegel angeordneten Durchtrittsstelle f r Kabelleitungen nach den    Elektroden, welche Leitungen dann ausser-      halb-des Gefässes    an einen Stecker angeschlossen sein konnten.



   Indem der Heizwiderstand das Wasser selbst ist, wird Gewähr geboten, da¯ er niemals eine hohe Temperatur annehmen,   ge-      schweige denn zum Glühen kommen kann,    auch dann nicht ; wenn die   ganze Wasser-    menge verdampft ist, weil in diesem Fall der elektrische Strom und damit die Heizung durch Leitungsunterbruch zwischen den Elektroden 6 im Gefäss ¯ 1 von selbst abgestellt wird. Dies ist besonders dann von gro ssem Vorteil, wenn das Wasserbad zum ErwÏrmen von explosiblen Stoffen Verwendung findet, weil eine Explosionsgefahr durch die Vermeidung von Temperaturen in   allenTeilen    desselben, die höher als die Verdampfungstempera. tur des Wassers liegen, ausgeschlossen wird.



   Durch den Erfindungsgegenstand wird eine da. uernd ruhige Destillation möglich gemaeht, weil die Beheizung von keiner bestimmten elektrischen Spannung abhängig ist, sondern auch bei kleinen Spannungen a. rbeitet, so   da.    sie leicht reguliert und der gewünschten   Verdampfungsmenge angepaSt    werden kann.



   Schliesslich ist zu sagen, da¯ zufolge der Unmöglichkeit des Ausbrennens des Heizkörpers Reparaturen an demselben selten sind, und wenn solche vorgenommen werden müssen, so lassen sie sich wegen der einfachen und leicht zugÏnglichen Konstruktion des Heizkörpers leicht bewerkstelligen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Heizvorrichtung für Laboratoriums-Was serbäder, gekennzeichnet durch Elektroden, die derart angeordnet sind, dass das sie umgebende Wasser als Heizwiderstand wirkt.
    UNTERANSPRUCHE : 1. Heizvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB sie ein run des Gefäss besitzt, in welches flache Elek- trodenstäbe in im Abstand voneinander angeordnete Schlitze von zwei im Innern des Gefä. Bes diametral gegenüberliegen- den Isolierstücken leicht auswechselbar eingelegt sind.
    2. Heizvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass oberhalb der Elektroden ein Siebboden zum Schütze der ersteren vor gesehen ist.
CH131048D 1928-02-20 1928-02-20 Heizvorrichtung für Laboratoriums-Wasserbäder. CH131048A (de)

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CH131048A true CH131048A (de) 1929-01-31

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CH131048D CH131048A (de) 1928-02-20 1928-02-20 Heizvorrichtung für Laboratoriums-Wasserbäder.

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