CH141831A - Einrichtung zum Erwärmen oder Verdampfen kleiner Flüssigkeitsmengen mittelst elektrischer Heizkörper. - Google Patents
Einrichtung zum Erwärmen oder Verdampfen kleiner Flüssigkeitsmengen mittelst elektrischer Heizkörper.Info
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Description
Einrichtung zum Erwärmen oder Verdampfen kleiner Flüssigkeitsmengen mittelst elektrischer Heizkörper. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Erwärmen oder Verdampfen kleiner Flüssigkeitsmengen mittelst elektrischerlleiz- körper und besteht im wesentlichen in der Anordnung eines Stromschalters, dessen Stel lung von dem in einem Flüssigkeitsbehälter herrschenden Druck abhängig gemacht ist, indem die Stromzuführung zum Heizkörper mittelst einer auf den Schalter einwirkenden und vom Druck im Flüssigkeitsbehälter be einflussten Membran bei übermässiger Er wärmung oder Verdampfung, somit bei über schreitung eines bestimmten Druckes,
selbst tätig unterbrochen und erst wieder bei Unter schreitung eines bestimmten Druckes selbst tätig eingeschaltet wird, so dass in dem Heiz körper stets annähernd die gleiche Tempera tur aufrecht erhalten werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung bei spielsweise und in Anwendung an einem elektrischen Schnellkocher veranschaulicht.
Der elektrische Heizkörper a ist in üblicher Weise in einem Heizkörpermantel b angeordnet, der zentral in den Flüssigkeits- behälter c eingesetzt ist. Der Mantel b ist durch Schrauben d mit dem Flüssigkeits behälter verbunden, so dass er aus dem Ap parat herausgenommen und ausgewechselt werden kann. Der zwischen dem Heizkörper b und dem Mantel c gebildete schmale Ring raum e ist der Verdampfungsraum, in wel chen die Flüssigkeit durch ein zentral ge führtes Zuleitungsrohr f von oben eintritt.
Den untern Abschluss des Flüssigkeitsbehäl ters bezw. des Heizkörpermantels bildet eine Membran g. An dem untern Ende des Zu leitungsrohres f ist ein Ventilsitz da als Sitz für das den Flüssigkeitseintritt regelnde Ventil i vorgesehen, das mit einer Mutter ,j zum Feststellen des Ventils und zur Be grenzung des Flüssigkeitseintrittes, sowie mit einer Feder j', die bestrebt ist, das Ventil an seine Sitzfläche zu pressen, versehen ist. Die Zuleitung der Flüssigkeit zum Rohr f erfolgt durch ein Zuleitungsrohr f'.
DerVerdampfungsraum e steht oben durch einen Kanal<I>k.</I> mit einer Membran h' in Ver bindung, so dass die Membran unter Unmittel- barer Einwirkung des Druckes im Verdamp- fungsraum steht.
An der Membran k' ist ein Stift l vorgesehen, der bei einem bestimm ten Druck im Verdampfungsraum den Hebel d' eines Quecksilberschalters in anhebt und dadurch diesen aus der Stromschliess- in die Stromunterbrechungsstellung verschwenkt. Zur Rückführung des Quecksilberschalters in die Stromschliessstellung dient eine Fe der 7z. An der die Gesamteinrichtung um gebenden äussern Ummantelung o sind zwei Steckstifte p vorgesehen,
durch die der Sehal ter m durch die Drähte p' mit dem Heiz körper in Verbindung steht, Der Raum q zwischen Flüssigkeitsbehälter c und dem äussern Mantel o ist mit einer Isoliermasse ausgefüllt.
Vom Kanal k führt ein Ableitungsrohr r zu einem durch ein Handrädchen s oder der gleichen betätigbaren Ventil t, das den Ab fluss durch Rohr r zu dem Ausflussstutzen u sperrt oder freigibt. An der äussern Um mantelung o ist ferner ein Ablasshahn v vorgesehen, der in ein vom Verdampfungs- raum e abzweigendes Rohr w eingebaut ist.
Die beschriebene Einrichtung wirkt auf folgende Weise: Bei Öffnen des Ventils t wird durch Kanal lg mit Rohr 3 der Verdampfungs- raum e mit .dem Auslassstutzen ZG in Ver bindung gebracht;
infolgedessen findet in dem Raum unterhalb der Membran k' eine Druckabsenkung statt, die Membran k' geht daher nach abwärts und gibt den Hebel l des Quecksilberschalters 7n. frei, die Feder ii. schwenkt den Schalter na in die in der Zeichnung dargestellte Stromschliessstellung, womit der Heizstrom eingeschaltet ist und der Heizkörper a unter Strom gesetzt wird. Das Zuführungsrohr f und die Hembran g dehnen sich aus, infolgedessen hebt sich der Sitz h vom Ventil<I>i</I> ab,
und damit ist der Flüssigkeitseintritt durch die Rohre f' und f in den Verdampfungsraum e freigegeben. Der Querschnitt der Flüssigkeitseintritts- stelle, der Verdampfungsraum und die übrigen Verhältnisse sind so gewählt, dass dem Heizkörper nur so viel Flüssigkeit zu- geführt werden kann, dass sie innerhalb we niger Sekunden zum Verdampfen gebracht werden kann. Durch die besondere Anord nung des Zuleitungsrohres f wird die ein tretende Flüssigkeitsmenge im System ge regelt und gleichzeitig ein Überdruck ver mieden, ohne dass ein besonderer Thermostat vorgesehen werden muss.
Tritt nun bei übermässiger Verdampfung eine Erhöhung des Druckes über eine be stimmte Grenze ein, so hebt dieser Druck die Membran k' an und der Stift <I>l</I> schwenkt den Schalter m durch Vermittlung des He bels l' in die Stromunterbrechungsstellung und die Stromzufuhr zum Heizkörper bleibt so lange unterbrochen, bis der Druck wieder um ein gewisses Mass gesunken ist. Ist dies geschehen, so wird der Stromkreis durch die Feder n. wieder geschlossen.
Hierdurch wird auf einfache Weise die Zufuhr von elektri scher Energie geregelt und der Heizkörper kann stets die gleiche Temperatur aufrecht erhalten, wodurch die grösstmögliche Öko nomie im Stromverbrauch erreicht wird.
Wird das Ventil wieder geschlossen, so entsteht im Verdampfungsraum gleichfalls ein 1=Tberdruck, der sich auf die beschriebene Weise auf die Membran k' auswirkt und den Stromkreis unterbricht, das Heizkörperrohr kühlt sich ab, zieht sich wieder zusammen und nimmt die ursprüngliche Lage ein, wo durch der Flüssigkeitseintritt unterbrochen wird.
Der Hahn v dient zur zeitweisen Ent leerung des Inhaltes des Flüssigkeitsbehälters beziehungsweise des Verdampfungsraumes e. Durch Öffnen des Hahnes z) kann natür lich gleichfalls eine Druckabsenkung im Verdampfungsraum und damit eine Unter brechung des Stromkreises herbeigeführt werden.
Die Erfindung kann in allen Fällen ver wendet werden, bei denen eine rasche Er zeugung kleiner Warmwassermengen ge- w ünschtwird, zum Beispiel als Warmwasser bereiter für Hauswirtschaftszwecke und der gleichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Erwärmen oder Ver dampfen kleiner Flüssigkeitsmengen mittelst elektrischer Heizkörper, gekennzeichnet durch einen Stromschalter, dessen Stellung von dem in einem Flüssigkeitsbehälter herr schenden Druck abhängig gemacht ist, indem die Stromzuführung zum Heizkörper mit- telst einer auf den Schalter einwirkenden und vom Druck im Flüssigkeitsbehälter be einflussten Membran bei übermässiger Er wärmung oder Verdampfung, somit bei Über schreitung eines bestimmten Druckes,selbst tätig unterbrochen und erst wieder bei Un terschreitung eines bestimmten Druckes selbsttätig eingeschaltet wird, so dass im Heizkörper stets annähernd die gleiche Tem peratur aufrechterhalten werden kann. L, N TERANSPRtrCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der als Queck silberschalter ausgebildete Schalter (7n) durch die auf eine Membran (1c') ein wirkende Druckdifferenz zwischen dem Druck im Flüssigkeitsbehälter beziehungs weise im Verdampfungsraum (e) einer seits und einer in entgegengesetzter Rich tung wirkenden Feder (n) anderseits je nach der Druckdifferenz geöffnet oder ge schlossen wird. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass die Verhältnisse so gewählt sind, dass die Flüssigkeit bei Eintritt in den Verdampfungsraum sogleich verdampft. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verdampfungs- raum (e) als Ringraum ausgebildet ist, der durch den Heizkörpermantel (b) und den Mantel (c) des Flüssigkeitsbehälters gebildet ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass das durch den Flüssig keitsbehälter hindurchgeführte Flüssig keitszuleitungsrohr (f) und eine Membran (g) in einer solchen Weise angeordnet sind, dass sie infolge ihrer bei Einschal tung des Stromes auftretenden Ausdeh nung den Flüssigkeitseintritt freigeben, beziehungsweise diesen bei unterbreche nem Strom schliessen, so dass die Öffnung des Flüssigkeitseintrittes selbsttätig und bloss bei eingeschaltetem Strom erfolgt. 5.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schalter (m) durch Öffnung des Auslaufventils (t) selbst tätig in die Stromschliessstellung gelangt und der Stromkreis durch Schliessen die ses Ventils selbsttätig unterbrochen wird.
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| CH141831D CH141831A (de) | 1929-08-26 | 1929-08-26 | Einrichtung zum Erwärmen oder Verdampfen kleiner Flüssigkeitsmengen mittelst elektrischer Heizkörper. |
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