CH141999A - Hochspannungskondensator. - Google Patents

Hochspannungskondensator.

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CH141999A
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Hermsdorf-Schomburg-Isolator H
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Hermsdorf Schomburg Isolatoren
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/28Tubular capacitors

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  • Power Engineering (AREA)
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Description


  Hochspannungskondensator.    Die Erfindung bezieht sich auf Roch  spannungskondensatoren, wie sie namentlich  gebraucht werden können, wenn mit Hilfe  von Hochfrequenzströmen über Hochspan  nungsleitungen eine     telephonische    oder tele  graphische Verständigung erzielt werden soll.  Kondensatoren für diesen Zweck müssen sehr  hohen Anforderungen genügen, und das ist  bisher nicht in ausreichendem Masse gelungen.  Der Grund dafür liegt teilweise in der Aus  wahl der Stoffe, die für das     Dielektrikum     solcher Kondensatoren verwendet worden  sind, und teilweise in ihrer     Gestaltung.    In  der Praxis haben am meisten die Kondensa  toren Verwendung gefunden, die aus einem  hochwertigen, innen und aussen mit Metall  belegungen versehenen gewickelten Papier  rohr bestehen.

   Dieses     Dielektrikum    muss ge  gen Witterungseinflüsse, vor allem gegen das  Eindringen von Feuchtigkeit, geschützt wer  den, was man durch einen Überwurf aus    Porzellan zu erreichen versucht hat. Ein  solcher Überwurf liegt aber nicht dicht auf  der Papieroberfläche auf; es müssen Füll  massen angewendet werden, und diese geben  zu Störungen Veranlassung, und ferner wei  sen die     Papierkondensatoren        vielfach    grosse       dielektrische    Verluste auf.  



  Man hat auch schon vorgeschlagen, mi  neralische Werkstoffe, wie Porzellan oder  Glas, als     Dielektrikum    für Hochspannungs  kondensatoren zu verwenden. Aber derartige  Kondensatoren sind bisher nicht in solcher  Ausführung bekannt geworden, in der sie  den zu stellenden hohen Anforderungen ge  nügen könnten.

   Es ist nämlich zu berück  sichtigen, dass bei einem Hochspannungs  kondensator, der für den oben erwähnten  Zweck (Leitungstelegraphie) mit einer  Hochspannungsleitung verbunden werden  soll; zwei Teile zu unterscheiden sind, näm  lich der eigentliche     Kondensatorteil,    bei dem      das Dielektrikum innen und aussen mit lei  tenden Belegungen versehen ist, und der so  genannte Durchführungsteil, der die von der  innern Belegung des Kondensatorteils zur  äussern     Anschlussklemme    führende Leitung  isolieren soll, an der die Spannung mit voller  Höhe wirksam     wird.    Hier entsteht die Auf  gabe, vorzeitige Randentladungen zwischen  der äussern Zuführungsklemme und der  äussern Belegung des Kondensatorteils zu  vermeiden.

   Auch die Gestaltung des Kon  densatorteils bei Kondensatoren, bei denen  das Dielektrikum aus Porzellan oder Glas  hergestellt war, hat bei bekannten Ausfüh  rungsformen Mängel aufgewiesen, beispiels  weise den, dass der das Dielektrikum bildende  Hohlkörper an der untern Zuführungsklemme  nicht fugenlos abgeschlossen war, wodurch  er für Hochspannung unbrauchbar werden  musste.  



  Gegenstand der Erfindung ist ein Hoch  spannungskondensator, bei dem die vor  erwähnten Gesichtspunkte sämtlich berück  sichtigt sind und der eine Kombination an  sich bekannter Merkmale mit dem Erfolg  darstellt, dass er, wie durch Versuche fest  gestellt wurde, den allerhöchsten Anforde  rungen genügen kann. Der Kondensaxorteil  des Kondensators nach der Erfindung weit  einen an einem Ende ohne Stossfuge durch.  einen Boden abgeschlossenen Hohlkörper aus  mineralischem Stoff, wie zum Beispiel Por  zellan oder Glas, mit beiderseitigen leiten  den Belegungen und einen Durchführungs  teil, der ebenfalls aus einem Hohlkörper aus  mineralischem Stoff besteht, und an der  Aussenfläche mit Mänteln besetzt ist, die vor  zeitige Randentladungen erschweren, auf.  



  Ein Kondensator von dieser Kombina  tion kann auf verschiedene Weise hergestellt  werden. Am einfachsten bestehen Durch  führungsteil und Kondensatorteil aus einem  einheitlichen Hohlkörper, der vergleichsweise  dünnwandig und ganz oder zum Teil zylin  drisch gestaltet ist. Besondere Vorteile las  sen sich erreichen, wenn man beide Teile ge  trennt herstellt.

   Man kann dann dem Werk  stoff, aus dem einerseits das     Dielektrikum       des     Kondensatorteils    und anderseits     da-          jenige    des Durchführungsteils hergestellt  wird, durch geeignete Mischung der Bestand  teile oder geeignete Behandlungsweise beson  dere     Eigenschaftün    erteilen, die ihn gerade  für den besonderen Verwendungszweck ge  eignet machen, oder man kann Spezialgläser  verwenden.

   Das     Dielektrikum    des     Konden-          satorteils    muss eine sehr hohe Durchschlags  festigkeit und eine sehr hohe     Dielektrizitäts-          konstante    haben, dem     Dielektrikuin    des  Durchführungsteils aber muss eine sehr hohe  mechanische und thermische Widerstands  festigkeit zukommen. Man kann bei Her  stellung des Kondensators aus zwei Teilen  auch den     Kondensatorteil    mehr oder weniger  in den Durchführungsteil einschieben, so     dass     die Bauhöhe geringer wird und der     Konden-          satorteil    geschützt ist.  



  Der     Kondensatorteil    kann dann von einer  im Durchführungsteil befestigten Metall  kapsel umgeben werden, die ihn gegen äussere  Verletzungen schützt oder ihn auch trägt.  Der     Kondensatorteil    wird dann vorteilhaft  von mechanischen Beanspruchungen ent  lastet, wodurch die Betriebssicherheit ge  steigert wird.  



  Insbesondere bei der zweiteiligen Aus  führung kann in diesem Falle der     Konden-          satorteil    aus einer "Masse" bestehen, bei wel  cher dem Gesichtspunkt besonders hoher       Durchschlagsfestigkeit    noch mehr     Rechnung     getragen werden kann, als wenn gleichzeitig  auch hohe Widerstandsfähigkeit gegen me  chanische Beanspruchungen erforderlich ist.  



  Besondere Aufmerksamkeit erfordert der  Anschluss der Zuleitungen an die Belegungen  des     Kondensatorteils.    Dieser wird entweder  durch     Lötung    ausgeführt oder, was häufig  sehr zweckmässig ist, durch Kontaktfedern,  die auf geeignete Weise     angepresst    werden.       Beinahe,unbegrenzten    Spannungen     kann    der  Kondensator dadurch angepasst werden. dass  man ihn, wie die Einzelteile von Hängeisola  toren, zu mehreren aneinander     hängt.    Dm  das zu erleichtern, sind beide Enden des Kon  densators mit Armaturen nach Art -der bei      Hängeisolatoren üblichen (Kappen und der  gleichen) versehen.  



  In den beiliegenden Zeichnungen ist die  Erfindung in einer Anzahl von Ausführungs  beispielen erläutert. Fig. 1 ist eine Aus  führungsform, bei der Kondensatorteil und  Durchführungsteil Teile eines aus einem  Stück bestehenden Körpers sind. Eine der  artige Ausführungsform ist auch Fig. 2,  die aber eine besondere Ausgestaltung der  Innenfläche des Kondensatorteils zeigt.  Fig. 3 bis 11 stellen verschiedene Ausfüh  rungsformen dar; bei einigen von ihnen sind  wieder Kondensatorteil und Durchführungs  teil aus einem Stück hergestellt, bei andern  bestehen sie aus gesondert hergestellten,  nachträglich zusammengesetzten Teilen. Bei  all diesen  sind verschie  denartige Vorrichtungen für die Stromzu  leitung zu den Belegungen angegeben. Fig.

    12 und 13 zeigen Kondensatoren, bei denen  Kondensatorteil und Durchführungsteil ge  sondert ausgeführt und der erstere ganz  in den letzteren eingeschoben ist. Fig. 14  bis 17 stellen weitere Ausführungsformen  der Kondensatoren nach der Erfindung dar.  



  Der Kondensator nach Fig. 1 besteht aus  einem verhältnismässig dünnwandigen Hohl  körper aus Porzellan oder sonstiger kerami  scher Masse oder aus Glas, von dem     a    der  Kondensatorteil und b der Durchführungs  teil ist. Der Kondensatorteil ist innen und  aussen mit Belegungen 1 und 2 versehen,  der Durchführungsteil hat an der Aussen  fläche Mäntel 3. Auf das untere Ende des  Kondensatorteils a ist die Kappe 4     auf-          ,gesetzt,    und auf das obere Ende des Durch  führungsteils b die Kappe 5. Beide sind  nach Art der bei Hängeisolatoren gebräuch  lichen Kappenarmaturen ausgeführt und mit  Vorrichtungen 6 versehen, mit Hilfe deren  mehrere Kondensatoren dieser Art an  einander gehängt werden können.

   Die  äussere Belegung 1 des Kondensatorteils  ist     elektrisch    leitend an die Kappe 4  angeschlossen, die innere Belegung 2 durch       eine    Leitung 7 an die Kappe 5. Der  Durchführungsteil hat die Aufgabe, diese    Leitung 7 zu isolieren, die an seiner Ober  fläche befindlichen Mäntel verhindern Rand  entladungen von der Kappe 5 zum obern  Ende der äussern Belegung 1. Die innere Be  legung 2 kann sich auch, wie auf der Zeich  nung, über die innere Fläche des Durchfüh  rungsteils hin erstrecken. Die äussere Be  legung 1 endigt oben in einer Hohlkehle 8  des untersten Mantels 3, am untern Ende ist  der Körper aus keramischem Stoff oder Glas  fugenlos abgeschlossen.  



  Wenn vorstehend von "unten" und "oben"  gesprochen wird, so ist das bezogen auf die  in der Zeichnung dargestellte Lage des     Kon-          densators    im Betrieb. Eine Bedingung ist  diese Lage aber     selbstverständlich    nicht, der  Kondensator könnte vielmehr auch umge  kehrt oder wageecht oder schräg aufgehängt  oder aufgestellt werden. Dann müsste aber  die Form der Mäntel 3 der jeweiligen räum  lichen Lage angepasst werden.  



  Bei derartigen Kondensatoren treten zwi  schen den beiden untersten Mänteln unter  Umständen Gleitentladungen. auf, die das  elektrische Verhalten ungünstig beeinflussen.  Solche Gleitentladungen lassen sich in wirk  samster Weise verhindern, wenn der     Kon-          densatorteil,    wie aus     Fig.    2 links ersichtlich,  an seiner Innenwandung ungefähr gegenüber  der     vorerwähnten    Hohlkehle 8 mit einer  schräg gegen das Ende des Durchführungs  teils b hin ragenden Ringrippe 9 versehen  ist, deren innere Oberfläche bis oder fast bis  zum Rande 10 derart leitend belegt ist, dass  diese     hohlkehlenförmige    leitende Belegung  eine Fortsetzung der     innern    Kondensator  belegung 2 bildet.

    



  Die     Ringrippe    9 kann, wie in der Zeich  nung auf der rechten Seite dargestellt ist.,  bei 11 etwas nach aufwärts gezogen werden,  so     da.ss    sich eine Art Trog bildet, der mit  einer Masse-     oderÖlfüllung    12 versehen wer  den kann. Auch hierdurch wird das Auf  treten der     vorerwähnten        Gleitenladungen    ver  hindert, dadurch,     da.ss    das elektrische Rand  feld     zwischen    den Enden der beiden Belegun  gen zum grössten Teil in das     Dielektrikum     hinein verlegt     wird.         Die Leitung 7 ist mit einer Isolierhülle 13  umkleidet.  



  Der Kondensator nach Fig. 3 ist in elek  trischer Beziehung noch weiter vervollkomm  net. Einmal ist die Ringrippe 9 noch weiter  nach oben gezogen, so dass sie die Zuleitung 7  noch auf einer weiteren Strecke umgibt und  die Massefüllung 12 vergrössert werden kann,  beispielsweise bis zum Punkt 14, wo nennens  werte Beanspruchungen in dem Hohlraum  des Durchführungsteils nicht mehr auftre  ten. Die innere Belegung 2 endet an der In  nenfläche des hochgezogenen Teils 11 der  Rippe 9 in einer Hohlkehle 15.  



  Da, wo sich die Hohlkehle 8 unter dem  untersten Mantel 3 des Durchführungsteils  befindet, ist der Kondensatorteil stark ein  geschnürt, was im Verein mit der Masse  füllung 12 mit den Rippen 3 bewirkt, dass  das elektrische Feld nahezu ganz in das  Isoliermittel hinein verlegt ist und deshalb  vorzeitige Glimm- und     Gleitfunkenentladun-          gen    an den Rändern der Belegungen 1 und 2  nicht auftreten können. Für Hochspannungs  kondensatoren, die in erster Linie als Kopp  lungskondensatoren für     Hochfrequenztelepho-          nie    Anwendung finden sollen, wird erst da  durch die erforderliche sehr hohe Sicherheit  geschaffen.  



  Die Innenbelegung 2 sowohl, wie die  Aussenbelegung 1, die im allgemeinen durch  eine Metallbespritzung oder einen elektro  lytischen Niederschlag hergestellt ist, werden       zweckmässigerweise    verstärkt durch eine  zweite Belagschicht 16, die auf elektro  lytischem Wege hergestellt wird. Das er  leichtert eine gut leitende Verbindung mit  den Anschlussleitungen, auf die grösster Wert  gelegt werden muss. In den Zeichnungen sind  die Belegungen 1 und 2 mit strichpunktier  ten Linien dargestellt, die Verstärkung 16  mit punktierten Linien.

   Im Ausführungs  beispiel ist die Verbindung mit der Ableitung  7 durch ein federndes Kontaktstück 17 her  gestellt, das durch Pufferfedern 18 zwischen  einer auf dem Leitungsdraht 7 befestigten  Scheibe 19 und der Kappe 5 fest an die       innere    Belegung     angepresst    wird. Will man    solche Kontaktfedern nicht verwenden, so  muss man die Zuleitung mit der Belegung  sehr sorgfältig verlöten, so dass möglichst  geringe Übergangswiderstände entstehen.  



  Bei den bisher beschriebenen Ausfüh  rungsformen besteht das Dielektrikum des  Kondensatorteils und des Durchführungs  teils aus einem Stück aus Porzellan oder  sonstiger keramischer Masse oder aus Glas.  Wenn hier der Kondensatorteil verhältnis  mässig komplizierte Formen hat, wie bei den  Ausführungsformen der Fig. 2 und 3, so  muss man mit grossem Fabrikationsausschuss,  nur wegen der eigenartigen Form des     Kon-          densatorteils    mit seiner nach aufwärts ge  zogenen Ringrippe, rechnen, während der  Durchführungsteil, für sich allein betrach  tet, mit verhältnismässig geringem Ausschuss  hergestellt werden könnte.

   Um diese Schwie  rigkeiten zu vermeiden,     .können,    wie     bereits     erwähnt,     Kondensatorteil    und Durchfüh  rungsteil jeder für sich gesondert hergestellt  und erst nachträglich zusammengesetzt wer  den. Alsdann braucht nicht immer der ganze  Körper     verworfen    zu werden, wenn der un  tere, schwieriger herzustellende Kondensator  teil fehlerhaft ausfällt, so dass der Gesamt  ausschuss erheblich herabgemindert wird.  



  Einen derartigen, aus zwei Teilen zusam  mengesetzten Kondensator zeigt die     Fig.    4.  Hier ist der     Kondensatorteil        a    mit dem  Durchführungsteil b     mittelst    einer.Metall  fassung 20 verbunden, in die beide Teile ein  gekittet sind. In elektrischer Beziehung ent  spricht der Kondensator nach     Fig.    4 in allen  Teilen demjenigen nach     Fig.    3.  



  Ähnliche Ausführungsformen zeigen die       Fig.    5 und 6, mit den Einzelheiten nach den       Fig.    7 bis 10. Hier ist eine besondere, aus  Metall bestehende Schutzkappe 21 für den  jenigen     Abschnitt    des     Kondensatorteils    vor  gesehen, der aus dem Durchführungsteil  herausragt. Die Schutzkappe 21 ist mit der  Fassung 20 verbunden; sie umgibt den     Kon-          densatorteil    entweder frei oder trägt ihn,  was namentlich dann     wichtig    ist, wenn meh  rere Kondensatoren     aneinandergehängt    wer-      den und daher jeder von ihnen eine nicht  unerhebliche Gewichtsbelastung aufzuneh  men hat.

   Zu diesem Zweck ist an die Metall  kappe 21 ein besonderer Boden 22 angesetzt,  an dem sich die     Aufhängearmatur    6 (siehe  auch Fig. 1) befindet.  



  Die F ig. 5 bis 11 zeigen verschiedene  Ausführungsformen für die     Herstellung    der  leitenden Verbindung zwischen der Zuleitung  und den Belegungen des Kondensatorteils.  Die Verbindung zwischen der     Zuleitung    7  und der innern Belegung 2, verstärkt durch  die Schicht 16, ist in der Ausführungsform  nach Fig. 5 durch einen federnden Ring 23  Hergestellt, der durch einen Schraubkopf 24  angepresst wird. Diese Verbindung könnte  ersetzt werden durch die in Fig. 10 dar  gestellte, bei welcher an die Stelle des federn  den Ringes 23 ein schmiegsamer Teilring 25  tritt, der durch Federn 26 nach aussen an  die innere Belegung 2, 16 angepresst wird.  Der Ring 25 wäre durch eine besondere Zu  leitung 27 mit der obern Armatur 5 zu ver  binden.  



  Die leitende Verbindung zwischen der  äussern Belegung und der untern Armatur 22  geschieht durch Kontaktfedern, die in den  Fig. 5 bis 9 in verschiedenen Ausführungs  formen 28, 29, 30 und 31 dargestellt sind.  Die Federn sind entweder an der Metall  kappe 21 befestigt, zum Beispiel angenietet  (Fug. 7, 9) oder durch ein Blechband 32  an der äussern Belegung 1 angeklemmt  (Fug. 8).  



  Nach Fig. 11, in der ein einteiliger Kon  densator (Kondensatorteil und Durchfüh  rungsteil aus einem Stück) dargestellt ist,  ist der Kontakt zwischen der innern Be  legung 2, 16 und der Ableitung 7 durch  bürstenartige Federn 33 hergestellt, die     mit-          telst    einer Hülse 34 durch eine Feder 35  angedrückt werden. Die Ableitung 7 ist rohr  artig ausgebildet und durch eine beiderends  verlötete Leitung 36 leitend mit den Federn  33 verbunden. Das Rohr steht wieder in gut  leitender Verbindung mit der obern Kappe 5.

    Selbstverständlich könnte die leitende Ver  bindung zwischen der     innern    Belegung 2, 16    und der rohrförmigen Ableitung 7 auch  durch eine beide Teile unmittelbar verbin  dende, beiderseits verlötete Leitung 37 er  folgen, wie in der Zeichnung Fig. 11 auf  der rechten Seite dargestellt ist. In diesem  Falle muss, um eine gute Verlötung der Lei  tung mit der innern Belegung 2, 16 zu er  zielen, die Verstärkungsschicht 16 entspre  chend stark ausgeführt werden, was nicht  in dem Masse erforderlich ist, wenn die     Kon-          taktfedern    33     Verwendung    finden. Mit der  innern Belegung könnte die Leitung 31  übrigens auch durch Galvanisierung anstatt  durch Lötung verbunden werden.  



  Wie schon oben bemerkt, kann bei mehr  teiliger     Ausführung    des     Kondensators    der       Kondensatorteil    ganz in den Durchführungs  teil hineingeschoben werden, so dass dieser  zugleich einen schützenden Überwurf für  den     Kondensatorteil    darstellt. Eine derartige  Ausführungsform von Kondensatoren ist in  den     Fig.    12 und 13 dargestellt. Der Durch  führungsteil     b.    ist wiederum, gleich unter  halb der untern, mit der Hohlkehle 8     ver-          sehenen    Rippe stark eingezogen, wodurch die  Entstehung von Gleitfunken sehr erschwert  wird.

   Der Raum     zwischen    dem     Kondensa-          torteil   <I>a</I> und dem Durchführungsteil<I>b</I> wird  wiederum bis zum Punkt 14 mit 01 oder       Ausgussmasse    12 von hoher spezifischer  Durchschlagsfestigkeit gefüllt. Kondensator  teil und Durchführungsteil sind durch eine  Armatur 38 miteinander verkittet, die ver  glichen werden könnte mit der Armatur 20  der     Fig.    5.

   Diese Armatur     kann    entweder  wieder mit einem gabelförmigen Verlänge  rungsstück 6 ausgerüstet sein, an das ein  anderer Kondensator angehängt werden kann,  oder sie kann unten glatt ausgeführt werden,       zum    Aufstellen     auf    einer Fläche, wie     Fig.    13  zeigt. An einer äussern Ringrippe 9 des     Kon-          densatorteils    ist zweckmässig     wieder    eine  Hohlkehle 15 angeordnet (Fug. 12, rechte  Seite), in der die äussere Belegung des     Kon-          densatorteils    endigt.

   Die leitende Verbindung  der     äussern    Belegung des     Kondensatorteils     mit der Kappe 5 ist dadurch hergestellt, dass  der Ableitungsbolzen 7     mit    einem auf den      Kondensatorteil und dessen äussere Belegung  aufgesetzten Deckel 39 in Verbindung steht,  und anderseits durch eine Feder 40 mit der  Kappe 5. Zur Vergrösserung des Kriechweges  können Rippen 41 vorgesehen sein.  



  Die Ausführungsform der Fig. 12 und 13  bietet den besonderen Vorteil, dass der Kon  densatorteil, der verhältnismässig dünnwan  dig hergestellt werden kann, da mit einer  Vergrösserung der Wandstärke die Kapazität  auf allzu geringe Werte zurückgehen würde,  im Innern des Durchführungsteils gegen Be  schädigungen geschützt liegt. Das ist we  sentlich, weil die Hochspannungskondensa  toren im Freien auf den Hochspannungs  masten, zum Teil in sehr niedriger Boden  höhe aufgehängt werden, und daher unter  Umständen ein willkommenes Ziel für Stein  würfe, Schrotschüsse usw. bilden. Für den  Durchführungsteil sind Beschädigungen die  ser Art weniger zu befürchten, weil er stark  wandig hergestellt und auch durch die Män  tel 3 einigermassen geschützt ist.  



  Bei Kondensatoren, die, wie vorstehend  beschrieben, für die Leitungstelegraphie oder  -telephonie auf Hochspannungsfreileitungen  verwendet werden, ist auch der Durchfüh  rungsteil elektrisch hoch beansprucht, wenn  auch wesentlich geringer als der Kondensa  torteil. Es wäre deshalb vorteilhaft, wenn  er, anstatt mit Luft, mit einer Isoliermasse  gefüllt werden könnte.

   Das ist aber bei, den  vorstehend beschriebenen Kondensatoren nicht  wohl möglich, weil bei diesen in Aussicht  genommen ist, dass sie so aufgehängt werden,  dass der     Kondensatorteil    ganz oder teilweise  tiefer liegt als der Durchführungsteil, und  deshalb, wenn sie einen gemeinschaftlichen  Hohlraum darstellen, dieser ganze Hohlraum  mit Masse gefüllt werden müsste, während  doch die Füllung des     Kondensatorteils    mit  Masse zwecklos ist.

   Deshalb ist bei den  Ausführungsformen, wie sie beispielsweise  die Fig. 3 und 4 darstellen, der Kondensator  teil mit der hochgezogenen Ringrippe 9, 11  versehen, durch die ein Raum geschaffen       wird,    auf dem wenigstens teilweise der    Durchführungsteil mit Öl oder sonstiger  Masse von geringer Dielektrizitätskonstante  und hoher Durchschlagsfestigkeit gefüllt  werden kann.  



  Dieses Hilfsmittel ist entbehrlich, wenn  man die Kondensatoren so aufhängt oder auf  stellt, dass der Kondensatorteil über dem  Durchführungsteil liegt. Gegenüber einer  Ausführungsform, wie sie beispielsweise die  Fig. 2 darstellt, ist dann keine andere Än  derung nötig, als dass die Mäntel oder Rip  pen auf dem Durchführungsteil in entspre  chende Richtung gestellt werden.  



  Derartige Ausführungsformen sind in  Fig. 14 und 15 dargestellt. Fig. 14 zeigt  einen hängenden und Fig. 15 einen stehen  den Kondensator; bei beiden liegt der Durch  führungsteil b unter dem Kondensatorteil a  und ist mit Ausgussmasse 12 vollständig aus  gefüllt, was wegen der getroffenen Auf  hängung oder Aufstellung ohne weiteres  möglich ist. An der Kappe 5 lässt sich     dureh     eine Dichtungsscheibe 49 leicht eine Abdich  tung erzielen. In allem übrigen, auch in     be-          zug    auf ,die     ,Stroimzuleitucng    zu den Belegungen  entspricht die Ausführungsform den vorher  erläuterten.

   Aus     Fig.    14 der     Zeiclil.ung    ist  auch ersichtlich, wie der Kondensator an  einen gleichartigen, höher gelegenen. aufge  hängt ist.  



  In der Ausführungsform nach der     Fit-.    15  ist der Kondensator, nach Art der     Fig.    12  und 13, in eine tellerartige Fassung<B>9.3</B> ein  gekittet, mit der er auf einer Fläche stehen  kann. Auch hier lässt sich durch Dichtungs  scheiben 42 eine Abdichtung herstellen, so  dass der Durchführungsteil ohne weiteres  gänzlich mit     Ausgussmasse    gefüllt werden  kann. Kondensatoren dieser Art lassen sich,  wie auch die Zeichnung zeigt, ohne weiteres  in grosser Zahl säulenartig     übereinander    auf  bauen.  



  Die beispielsweise in der     Fig.    12 dar  gestellte     Einschachtelung    des Kondensator  teils in den Durchführungsteil lässt sich auch  bei Ausführungsformen der vorstehenden  Art durchführen, also bei solchen, bei denen  der Durchführungsteil gänzlich mit Masse      ausgefüllt ist. Derartige Kondensatoren sind  in den Fig. 16 und 17 dargestellt, wiederum  für hängende und stehende Anordnung. Wie  die Zeichnung zeigt, muss man den Konden  satorteil durch eine verlängerte Ringrippe 11  bis auf die Kappe 5 durchführen, wo wieder  um durch     Einlegung    einer Dichtungsscheibe  42 eine Abdichtung erzielt werden kann.

    Wollte man diesen Kondensator umgekehrt  aufhängen, so liesse sich der Raum zwischen  Durchführungsteil und Kondensatorteil nicht  so leicht mit Masse 12 ausfüllen, weil an  der Fassung 20, mit der, wie bei Fig.4. Durch  führungsteil und Kondensatorteil miteinan  der verkittet sind, sich nicht so leicht eine  Abdichtung erzielen liesse. Bei dieser Aus  führungsform ist übrigens der Kondensator  teil wieder durch eine die mechanischen Be  anspruchungen aufnehmende Metallkappe 21  geschützt, wie in Fig. 6. Der Kondensator  teil ist auf der im Durchführungsteil liegen  den verlängerten Ringrippe 11 mit Rippen  (Mänteln) 43 besetzt, zur Vergrösserung des  Kriechweges.  



  Fig. 17 zeigt eine ebenso ausgeführte  stehende Anordnung. Auch hier liesse sich,  wenn man den Kondensator umgekehrt auf  stellen wollte, eine Abdichtung des mit Masse  gefüllten Raumes zwischen Durchführungs  teil und Kondensatorteil nicht so leicht     her-          stelleu    wie durch die Dichtungsscheibe 42 in  der Fassung 38.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hochspannungskondensator, dadurch ge kennzeichnet, dass der als Hohlkörper mit beiderseitigen leitenden Belegungen aus geführte Kondensatorteil (a) aus minera- lischern Werkstoff besteht und an einem Ende ohne Stossfuge durch einen Boden ab geschlossen ist, während der Durchführungs teil (b), ebenfalls einen aus mineralischem Werkstoff bestehenden Hohlkörper darstel lend, an der Aussenfläche mit Mänteln (3) besetzt ist, die vorzeitige Randentladungen erschweren. UNTERANSPRÜCHE 1. Hochspannungskondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchführungsteil (b) aus eineng Stück mit dem Kondensatorteil (a) be steht. 2.
    Hochspannungskondensator nach Patent anspruch, daduxch gekennzeichnet, dati an beiden Enden des Kondensators Ar maturen (4, 5, 6) angebracht sind, mit- telst deren die Kondensatoren zu meh reren aneinandergehängt werden können. 3.
    Hochspannungskondensator nach Patent anspruch, bei dem die äussere Belegung (1) des Kondensatorteils an dem diesem am nächsten liegenden Hantel des Durch führungsteils in einer Hohlkehle endigt, dadurch gekennzeichnet, dass ungefähr gegenüber dieser Hohlkehle, etwas in der Richtung auf das äussere Ende des Durchführungsteils verschoben, die In nenwandung des Kondensatorteils mit einer schräg gegen das Ende des Durch führungsteils hin ragenden Ringrippe (9) versehen ist, deren innere Oberfläche mindestens teilweise derartig leitend be legt ist, dass sie den lückenlosen Ab schluss der innern Kondensatorbelegung (2) bildet. 4.
    Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Ringrippe (9, 11) derartig aus gebildet ist, dass sie eine aus einem Iso lationsstoff bestehende Füllung (12) auf nehmen kann. 5. Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensatorkörper da, wo sich die leitende Hohlkehle (8) befindet, ein geschnürt ist, zum Zwecke, da.ss das elek trische Randfeld nahezu ganz im Isolier mittel verläuft. 6.
    Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Innenwandung des Kondensas torkörpers ansetzende Ringrippe (9, 11) so weit nach dem äussern Ende des Durch führungsteils zu gezogen ist, dass sie die Zuführungselektrode noch eine Strecke weit umgibt. Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche des hochgezogenen Teils der Ringrippe (9, 11) mit mindestens einem Mantel besetzt ist, der den Kriech weg vergrössert. Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Belegung (2) am äussern Ende des hochgezogenen Teils (11) der Ring rippe (9) in einer Hohlkehle (15) en digt.
    Hochspannungskondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Kondensatorteil (a) und Durchführungs teil (b) gesondert ausgeführt und der Kondensatorteil in den Durchführungs teil mindestens teilweise eingeschaltet ist. Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensatorteil (a) in eine Metall fassung (20) eingekittet ist, die das in nere Ende des Durchführungsteils (b) trägt. Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die den Durchführungsteil (b) auf nehmende Fassung (20) nach dem äussern Ende des Kondensatorteils (a) zu durch einen metallenen Schutzmantel (21) ver längert ist, der den aus dem Durch führungsteil herausragenden Abschnitt des Kondensatorteils umgibt. .
    Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Durchführungsteil und Kondensatorteil von einer gemeinsamen Fassung (38) ge tragen sind. Hochspannungskondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dafle die Stromzuführung zu den äussern und innern Belegungen durch Kontaktfedern (28, 29, 30, 31, 33) erfolgt.
    Hochspannungskondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kondensatorteil aus einem minera lischen Werkstoff besteht, dessen Durch schlagsfestigkeit und Dielektrizi #,ä.ts- konstante höher sind als diejenigen des mineralischen Werkstoffes, aus dem der Durchführungsteil hergestellt ist, wäh rend der Werkstoff des letzteren höhere mechanische und thermische Festigkeit hat als der Werkstoff des Kondensator teils. 15.
    Hochspannungskondensator nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass seine Ausbildung ihn so zu installieren gestattet, dass der Durchführungsteil (b) unterhalb des Kondensatorteils (a) zu liegen kommt und deshalb für sich allein, ohne den Kondensatorteil, mit. Isoliermasse gefüllt werden kann.
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