CH142040A - Bremseinrichtung für Fahrzeuge. - Google Patents

Bremseinrichtung für Fahrzeuge.

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CH142040A
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brake lever
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Bremseinrichtung für Fahrzeuge.    Es sind Über- und     Unterdruckbrenisen     bei Fahrzeugen bekannt, mit einem vom  :Fahrer unmittelbar     beeinflussbaren,        beweg-          liel-i    am Bremshebel     ano,eordneten    Betäti  gungsorgan, zum Beispiel einer     Trittplahe     oder einem Handgriff, und mit einem die       Breinskraft    auf den Bremshebel und das Be  tätigungsorgan übertragenden Vermittlungs  hebel.

   Bei diesen Bremsen kann der Fahrer  die Bremsstärke gefühlsmässig einstellen,  weil ein bestimmter Teil der im Bremszylin  der erzeugten Bremskraft stets auf das Be  tätigungsorgan am     Bremsliebel    und damit auf  den Fuss oder die Hand des Fahrers zurück  wirkt. Die bekannten Einrichtungen haben  aber den Nachteil,     dass    ihre Einzelteile so  zueinander angeordnet und miteinander ver  bunden sind,     dass    eine billige Herstellung       nielit    möglich und auch der Einbau verhält  nismässig umständlich ist.  



  Uni derartige Einrichtungen zu verein  fachen und vor allem die reihenmässige Her  stellung zu ermöglichen, wird deshalb er-         findungsgemäss    der Vermittlungshebel an  einem am Bremshebel     befestigbaren    Halter  gelagert, der die hauptsächlichsten Steuer  teile für die Bremse enthält, so     dass    die den  Bremswert angebenden Teile samt der Steue  rung als fertige Einheit. am     Bremshebelkopf     befestigt sind.  



  Einige Ausführungsbeispiele gemäss     dei     Erfindung sind in den Abbildungen skiz  ziert.  



       Fig.   <B>1</B> bis 4 zeigen Ausführungen für       Luftsaugebremsen,    bei denen die     Servo-          bremskraft    auf einen Vermittlungshebel  wirkt.  



  Nach     Fig.   <B>1</B> ist<B>1</B> der Bremszylinder,  dessen Kolben 2 durch ein Drahtseil<B>3</B> mit  einem an den Bremshebel     angelenkten    Ver  mittlungshebel 4 verbunden ist. Dieser     Ile-          bel    4 ist durch einen Schlitz im Halter<B>5,</B>  der die bewegliche, als Betätigungsorgan der  Bremse dienende Trittplatte<B>6</B> trägt, hin  durchgeführt und im Punkt<B>7</B> an dem Hal  ter<B>5</B>     angelenkt.    Zwei Druckstangen<B>8</B> ver-      binden den Hebel 4 mit der Trittplatte<B>6</B>       (Fig.    2). Der Halter ist in den Bremshebel<B>9</B>  eingeklemmt. Vom Bremshebel führt die  Zugstange<B>10</B> zu den Bremsen.

   Eine Feder  <B>11</B> sucht den Bremshebel<B>9</B> in seine Anfangs  lage     zurüakzuziehen.     



  Die Vorrichtung wirkt wie     folgt-          Durch    einen Druck auf die     Trittplatte6     wird auf mechanischem oder elektrischem  Wege ein Ventil geöffnet, das den Brems  zylinder mit dem Saugrohr des Wagenmotors       verbindet.        Infolgedessen        wird        der   <B>7</B>     Kolben    2  in den Zylinder<B>1</B> hineingezogen. Die Kol  benkraft wirkt durch das Drahtseil<B>3</B> auf  den Hebel 4 und sucht diesen im     Uhrzeiger-          sinne    um den Punkt<B>7</B> zu drehen.

   Da durch  den Führer aber ein Druck auf die     Tritt.-          platte   <B>6</B> und damit auch auf den nach oben       ,geriehteten    Arm des Hebels 4     aus-eübt    wird.  so entsteht in dem Punkt<B>7</B> ein Zug, der  den Bremshebel<B>9</B> nach links bewegt und die  Bremse anzieht. Dieser Ausschlag des     Brems-          .hebels    wird so lange anhalten, als der     Fall-          rer    mit seinem     Fuss    dem Bremshebel folgt  und dabei der wachsenden Bremskraft in  dem durch die Untersetzung gegebenen Masse  das     Gleicho-ewicht    hält.

   Er erhält also ge  fühlsmässig einen Massstab für die jeweilige  Bremskraft. Folgt der Fuss dem Bremshebel  nicht mit der nötigen Kraft nach, so wird  in an sich bekannter Weise der Bremsvorgang  begrenzt     bezw.    unterbrochen.  



  Zur Klärung der Kräfteverhältnisse möge  angenommen werden,     dass    im     Bremsz        inder          Yl     bei voller     Ventilöffnung    eine auf den Kol  ben wirkende Kraft von<B>60</B> kg erzeugt -wird.

         11     Diesen<B>60</B> kg müssen bei einer Hebelüber  setzung von<B>1 : 3</B> vom Fahrer 20<B>kg</B>     ent-          (Y        -          ",egeiigest,ellt    werden, so     dass    die     Reaktions     kraft des Systems bei Gleichgewicht, also  die auf den Bremshebel im Punkt<B>7</B> wirkende  Kraft<B>8,0</B> k-     beträo-t.    Die vom Fahrer     auf-          t'        tD     zuwendende Kraft ist also nicht verloren,  sondern wird zum Bremsen mitbenützt.

   Die  angegebenen Zahlenwerte gelten natürlich       el     nur ungefähr, da die Seitenkomponenten der  Kräfte nicht     berüe,1,-sielitigt    wurden und de-         ren    Grösse vor allem von der Linienführung  für die     Kraftübertragung    abhängt.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt ein Beispiel des Erfindungs  gegenstandes mit einer mechanisch gesteuer  ten Servobremse. Der Halter<B>5</B> für die  Trittplatte<B>6</B> ist rohrförmig und trägt auch  ein Ventilgehäuse 122 mit seinen Anschlüssen  <B>13</B> für den Unterdruck, 14 für die Aussen  luft und<B>15</B> zum Bremszylinder. Zwischen  das Ventil<B>16</B> und das in der     Halterachse     verlaufende     Druckstängchen   <B>8</B> der Tritt  platte<B>6</B> greift der Vermittlungshebel 4, des  sen     Drehaehse   <B>7</B> in einem Auge<B>17</B> des Hal  ters<B>5</B> gelagert ist.  



  Ein Druck auf die Trittplatte<B>6</B> teilt       siel-i    dem     Stängehen   <B>8</B> mit, so     dass    beide  gegen den Vermittlungshebel verschoben  werden. Nach Überwindung des toten Weges  wird dann das Ventil von seinem Sitz ab  gehoben und gegen den     Anschluss    für die  Aussenluft     jelegt.    Die Bremse ist nun ein  geschaltet. Sobald der Druck auf die Platte<B>6</B>  unter den Anteil des sie     zurücksehiebenden     Bremswertes sinkt, dreht sich der Hebel 4  um seinen Drehpunkt<B>7</B> im     Uhrzeigersinn     und gibt das Ventil<B>16</B> frei, das unter dem       Einfluss    des Unterdruckes wieder schliesst.  



  Ein Beispiel der Erfindung, angewendet  auf eine Bremse mit elektromagnetisch ge  steuertem Ventil ist in     Fig.    4 gezeigt. An  Stelle des Ventils der     Fig.   <B>3</B> sind hier eine  Kontaktfeder<B>17</B> und ein Kontakt<B>18</B> isoliert  in den Halter<B>5</B> eingebaut. Von der Klemme  <B>18</B> führt eine Leitung<B>19</B> zu dem Magneten  20 im Gehäuse 12 eines     ele'ktroma,-,net-ise-h     gesteuerten Ventils am Bremszylinder und  geht dann zur Masse. Die<U>Klemme</U> der Kon  taktfeder<B>17</B> ist mit der Batterie 21 verbun  den, deren anderer Pol ebenfalls an Masse  gelegt ist.  



  Anstatt, wie bei der mechanisch gesteuer  ten Bremse das Ventil unmittelbar zu be  tätigen, ist hier lediglich entgegen dem       Einfluss    der     Kolbenkraft    die     Kontaktieder     <B>17</B> mit dem Kontakt<B>18</B> in Berührung zu  bringen, wodurch der Stromkreis geschlossen  und das Ventil<B>16</B> nach rechts gezogen wird.      Im übrigen wirkt die Vorrichtung genau       tD     so wie bei dem Beispiel der mechanischen       Steuerun1-1.  

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Bremseinrielltung für Fahrzeuge mit 'Ober- oder -Unterdruakbremse und mit einem vom Fahrer beeinflussten, beweglich am Bremshebel angeordneten Betätigungsorgan, ferner mit einem die Bremskraft auf den Bremshebel und das Betätigungsorgan über- el <B>kn</B> tragenden Vermittlungshebel, gekennzeichnet durch die Lagerung des Vermittlungshebels an einem am Bremshebel befestigbaren Halter für die hauptsächlichsten Steuerteile der Bremse,
    so dass die den Bremswert an gebenden Teile samt der Steuerung als fer tige Einheit am Bremshebelkopf befestigt e kl sind.
CH142040D 1928-10-24 1929-09-25 Bremseinrichtung für Fahrzeuge. CH142040A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE142040X 1928-10-24

Publications (1)

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CH142040A true CH142040A (de) 1930-08-31

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ID=5669003

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CH142040D CH142040A (de) 1928-10-24 1929-09-25 Bremseinrichtung für Fahrzeuge.

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