CH142069A - Vorrichtung zum Einstellen von mit Aufdruck versehenen Gegenständen in die nämliche Lage hinsichtlich des Aufdruckes. - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen von mit Aufdruck versehenen Gegenständen in die nämliche Lage hinsichtlich des Aufdruckes.Info
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Description
Vorrichtung zum Einstellen von mit Aufdruck versehenen Gegenständen in die nämliche Lage hinsichtlich des Aufdruckes. Im Hauptpatent ist eine Vorrichtung zum Einstellen von mit Aufdruck versehenen Ge genständen in die nämliche Lage hinsichtlich des Aufdruckes beschrieben, bei welcher die Gegenstände an einer Lichtquelle vorüber geführt werden, welche die Stelle des Gegen standes beleuchtet, wo der Aufdruck zu su chen ist, wobei das von der beleuchteten Stelle reflektierte Licht einer durch Licht strahlen beeinflussbaren Vorrichtung zugelei tet wird,
welche bei einer falschen Lage des Gegenstandes auf die Veränderung der In tensität des reflektierten Lichtes durch Be einflussung eines elektrischen Stromes re agiert und dadurch über ein Relais eine me chanische Wendevorrichtung in Tätigkeit setzt, welche die hinsichtlich des Aufdruckes verkehrt liegende Gegenstände in die rich tige Lage bringt.
Nun ist es selbstverständlich, dass beim Vorbeiführen die Gegenstände sich nicht un- mittelbar nebeneinander reihen können, so dass Lücken zwischen ihnen entstehen, wel che ebenfalls unter der Lichtquelle vorbei wandern. Diese Lücken bedeuten Dunkelheit und sind demnach geeignet, in dem Sinne auf die durch Lichtstrahlen beeinflussbare Vorrichtung zu wirken, dass es das Relais jedesmal erregt.
Man könnte zwar die Vorrichtung so ein richten, dass während des Vorbeiganges der Lücke das Relais die mechanischen Einstell mittel nicht beeinflussen kann, was aber für den sicheren Betrieb der Vorrichtung un günstig ist, weil die immer neuen Relais impulse Unsicherheit in diesen Betrieb bringen.
Erfindungsgemäss wird das Problem in der Weise gelöst, dass Mittel vorgesehen sind, welche während des Vorbeigänges der zwi schen zwei sich folgenden Gegenständen be findlichen Lücke derart auf die durch Licht beeinflussbare Vorrichtung einwirken, dass die durch diese Vorrichtung gesteuerten Ein stellmittel während dieses Vorbeiganges un tätig bleiben.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise zwei Ausführungsformen einer solchen Vorrich tung für eine Zigarettenpackmaschine.
Fig. 1 und 2 zeigen in einem senkrech ten Querschnitt mit teilweiser Ansicht und in einer Ansicht von oben eine erste Aus führungsform; Fig. 3 und 4 zeigen in einem senkrechten Querschnitt und in einem wagrechten Quer schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3 eine zweite Ausführungsform.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 ist zwischen dem die Zigaretten Z tragenden Förderband 1 und der mit einer Photozelle ausgerüsteten Vorrichtung A eine auf dem Achszapfen 3 gelagerte Scheibe 2 angeordnet. Die Vorrichtung A ist in be kannter Weise mit zwei elektrischen Glüh birnen 4, 4' ausgerüstet, die ihr Licht im wesentlichen auf diejenige Stelle werfen, wo sich die Aufdrucke der Zigaretten befinden sollten. Liegt dann eine Zigarette verkehrt in ihrer Pfanne, das heisst mit dem Auf druck nach unten, dann wird die in der Vor richtung A angeordnete Photozelle 5 über ein Relais und mechanische Mittel das Ein stellen der Zigarette in die richtige Lage bewirken.
Während nun die unvermeidlichen Lük- ken zwischen den einzelnen Zigaretten an der Beleuchtungsstelle vorüber wandern, sollen sie durch eine Scheibe 2 abgedeckt werden, wozu diese letztere möglichst von demselben Farbton sein muss wie die Nahtseite der Zi garetten, also weiss.
Die Scheibe besitzt zwei rechteckige Aus schnitte 6, welche man vorzugsweise mit der Grösse der Aufdrucke entsprechend einstell baren Blendenpaaren 7 versieht. Der nach oben freie Teil der Ausschnitte 6 kann dann durch Verschwenken der bei 8' an den Blen den 7 angelenkten Steuerarme 8 der Grösse der Aufdrucke angepasst werden. Die Fig. 2 zeigt die Ausschnitte 6 einmal bei grösster und einmal bei geschlossener Blenden öffnung.
Der Antrieb der Scheibe 2 geschieht durch zwei Schraubenräder 9 und 10, die die @Soheibe, während das Förderband 1 die Zi garetten um einen Schritt weiterbefördert, in Richtung des eingezeichneten Pfeils um eine halbe Drehung, das heisst um<B>180',</B> drehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 ist A' die die Photozelle be sitzende Vorrichtung, vor deren Fenster 11 die zu kontrollierenden Zigaretten vorüber geführt werden. Das im wesentlichen röhren förmige Gehäuse 12, in welchem die Vor richtung A' untergebracht ist, steht durch die Öffnung 13 mit einem rechtwinklig dazu liegenden Gehäuse 14 in Verbindung, in wel chem nahe der Öffnung 13 eine elektrische Glühbirne 15 angeordnet ist, die durch die Leitung 16 mit einer Stromquelle verbunden ist. In dem Gehäuse 14 ist ein als Blende dienender Zylinder 16' angeordnet, der auf der bei 18 gelagerten Welle 17 befestigt ist.
Der Antrieb der Blende erfolgt von Schrau benrädern 19, 20 aus, die den Zylinder so drehen, dass die an demselben vorgesehene Öff nung 2:1 jedesmal zur Deckung mit der Öff nung 13 kommt, wenn die zwischen den Zi garetten liegende Lücke vor dem Fenster 11 vorübergeht, so dass also die Photozelle, wäh rend der Zwischenraum Z7,u an dem Fenster vorübergeht, @eiu zusätzliches Licht von der Glühbirne 15 erhält, die das Ansprechen des Relais verhindert.
Es sei noch bemerkt, dass bei sinngerech- ter Verdrehung die Zylinderblende 16' auch mit mehreren Öffnungen 2.1 versehen werden kann.
Noch einfacher kann man die Vorrich tung derart vorsehen, dass man sich eines mindestens an den Stellen, wo sich die Lük- ken befinden, hell gefärbten Förderbandes bedient. Dabei können aber immerhin noch Undichtigkeiten usw. nachteilig in die Er scheinung treten, weshalb die herbeigeführten Mittel zweckmässiger in einer mechanisch wirkenden Blende bestehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Einstellen von mit Auf druck versehenen Gegenständen in die näm liche Lage hinsichtlich des Aufdruckes, bei welcher eine Förderbahn die Gegenstände unter einer durch Lichtstrahlen beeinfluss- baren Vorrichtung, sowie einer Beleuchtungs vorrichtung vorbeiführen, um die Stelle, wo sich der Aufdruck .am Gegenstand befinden muss, derart zu beleuchten, dass mindestens ein Teil der reflektierten Lichtstrahlen die durch Strahlen beeinflussbare Vorrichtung treffen, welche bei einer falschen Lage des Gegenstandes auf die Veränderung der In tensität des reflektierten Lichtes durch Be einflussung eines elektrischen Stromes re agiert und dadurch über ein Relais eine me chanische Wendevorrichtung in Tätigkeit setzt,welche die hinsichtlich des Aufdruckes verkehrt liegenden Werkstücke in richtige Lage bringt, gekennzeichnet durch Mittel, welche während des Vorbeiganges der zwi schen zwei sich folgenden Gegenständen be findlichen Lücke derart auf die durch Licht beeinflussbare Vorrichtung einwirken, dass die durch diese Vorrichtung gesteuerten Ein stellmittel während dieses Vorbeiganges un tätig bleiben. UNTERANSPRüCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel aus einer Drehscheibe mit minde stens einem Ausschnitt bestehen, welche zwischen die Beleuchtungsvorrichtung und die Förderbahn für die vorbeiwandern- den Gegenstände ragt und sich derart be wegt, dass ein Ausschnitt jedesmal dann über die zu beleuchtende Stelle des Ge genstandes gelangt, wenn eine Weiter schaltung dieses Gegenstandes beendet ist, wobei die beleuchtete Fläche der Dreh scheibe derart gefärbt ist, dass ihre Ober fläche auf die durch Lichtstrahlen beein- flussbare Vorrichtung wirkungslos ist. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Grösse des Ausschnittes oder der Ausschnitte der Drehscheibe einstell bar ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel aus einer Hilfslichtquelle bestehen, welche mit einer Blende versehen ist, dank welcher ihre Strahlen die durch Licht be- einflussbare Vorrichtung jedesmal treffen, wenn die Fördervorrichtung eine Weiter schaltung ausführt. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel aus einer mindestens teilweisen Färbung der Förderbahn bestehen, welche bezweckt, dass die zwischen zwei sich fol genden Gegenständen befindlichen Lük- ken die durch Licht beeinflussbare Vor richtung im Sinne einer Nichtbetätigung der Einstellmittel beeinflussen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH137356T | 1928-08-06 | ||
| DE142069X | 1929-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH142069A true CH142069A (de) | 1930-08-31 |
Family
ID=25712968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH142069D CH142069A (de) | 1928-08-06 | 1929-09-19 | Vorrichtung zum Einstellen von mit Aufdruck versehenen Gegenständen in die nämliche Lage hinsichtlich des Aufdruckes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH142069A (de) |
-
1929
- 1929-09-19 CH CH142069D patent/CH142069A/de unknown
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