CH142314A - Maschine zum Etikettieren stehender Flaschen. - Google Patents

Maschine zum Etikettieren stehender Flaschen.

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CH142314A
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Weiss Johann
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Weiss Johann
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/08Affixing labels to short rigid containers to container bodies
    • B65C3/14Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line vertical

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  • Labeling Devices (AREA)

Description


  Maschine zum Etikettieren stehender Flaschen.    Die Erfindung betrifft     eine        Maschine     zum Etikettieren stehender Flaschen, welche  den Vorteil hat, dass weder die Flaschen  noch die mit Leim     versehenen        Etiketts    eine  Drehung oder Schwenkung erfahren.

   Bei der  Maschine nach der Erfindung sind die den  Leim auftragenden Walzen stehend ange  ordnet und die Leimstempel, welche den  Leim von den Walzen auf die Etiketts über  tragen und ein Etikett zu einer Flasche be  fördern, gehen geradlinig an den stehenden  Walzen und den daneben angeordneten     Eti-          kettstapeln,    sowie der parallel zu den Leim  walzen an der     Etikettierungsstelle    stehen  den Flasche vorüber.  



  Der Erfindungsgegenstand ist in einem  Ausführungsbeispiel in der Zeichnung dar  gestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Grundriss der Maschine,       Fig.    2 eine Seitenansicht, und       Fig.3    eine Vorderansicht derselben.  Auf einem Tisch 1 ist eine ringförmige  Platte 2 auf Rollenlagern 3 drehbar gelagert.  Der Ring 2 trägt in geeigneten Zwischen-    räumen     Mitnehmer    4 für die Flaschen F.  Diese     Mitnehmer    bestehen aus     Z-förmigen     Stücken, die auf der Aussenseite einen Zwi  schenraum 5 mit der Oberfläche der Platte 2  lassen, in welchen ein festgelagertes Blech 6,  über welches die Flaschen     1'    auf den Ring 2  gleiten, eingreift.

   Die Flanschen F werden  durch ein radiales Transportband 7 dicht       hintereinanderstehend    zugeführt. Jede  Flasche gleitet über das Blech 6 hinter den       Mitnehmer    4, dessen innerer Teil einen An  schlag bildet und der so gestaltet ist, dass er  gerade eine Flasche aufnimmt, während die  andern Flaschen auf dem Bande stehen blei  ben, bis der betreffende Anschlag mit der  Flasche sich weiter bewegt hat und die  nächste Flasche nachgedrückt wird. Zum  Antrieb der ringförmigen Platte 2 ist diese  mit einer     Zahnung    8 versehen, in welche ein  Zahnrad 9 eingreift, das von einem Getriebe  10     angetrieben    wird.  



  Die auf der Ringplatte 2 in der Pfeil  richtung beförderten Flaschen gelangen  gegenüber dem Transportband 7 zu der Eti-           kettierungsstelle    11     (Fig.    1) und dahinter  gegen einen Anschlag 12, der sie auf ein  Transportband 1,3 bringt, welches die etiket  tierten Flaschen abführt. Bei ihrer Beförde  rung auf der Ringplatte 2 und den Trans  portbändern 7 und 13 werden die Flaschen  seitlich durch ein     niedriges    Geländer 14 ge  halten.  



  Die Etikettierung erfolgt, ohne dass die  Flaschen oder die     Etikettzubringevorrich-          tung    ihre Lage ändern. Dies wird dadurch       bewirkt,    dass die den Leim auftragenden  Walzen stehend angeordnet sind, und die  Leimstempel, welche den Leim von den Wal  zen auf die Etiketts übertragen und ein Eti  kett zu der Flasche befördern, in gleicher  Richtung an der stehenden Leimwalze und  dem daneben angeordneten     Etikettstapel,    so  wie der ebenfalls daneben und parallel zu  den Leimwalzen stehenden Flasche vorüber  gehen.

   Hierbei ist die Anordnung so getrof  fen, dass auf beiden Seiten der     Ringplatte    2  je ein Leimbehälter 15     bezw.    116 und ein     Eti-          kettstapel    17     bezw.    18 sich befindet, und  zwar liegen diese Vorrichtungen sämtlich in  einer Linie mit der Flasche     Fi,    wenn sich  dieselbe an der Stelle befindet, wo das Eti  kett durch Andrücken mittelst Bürsten 19       bezw.    Gummipolster oder sonstige     nach-          gibige    Druckvorrichtungen an die Flasche  angeklebt wird. Parallel zu dieser Linie be  wegen sich die Leimstempel 20     bezw.    21.

    Diese werden durch einen Wagen 2'2 in  einem Führungsrahmen 23 hin und her be  wegt und sind jochförmig ausgebildet, so  dass die Flaschen durch sie hindurch gehen  können. Die Schenkel dieser Leimstempel  tragen auf der Vorderfläche bandförmige  Druckflächen 24, welche an den     beleimten     stehenden Mänteln 25     bezw.        926    der Leim  behälter 15, 16 sich beim Vorübergehen an  legen und dadurch     beleimt    werden.

   Sobald  sie alsdann beim Weitergang vor den     Etiket-          tenstapel    17     bezw.    18 gelangen, bewegt sich  dieser gegen die Leimstempel 20, 21 unter  dem Antrieb der Kurvenscheibe 27     bezw.    28       (Fig.    2). Ein     Etikett    bleibt an dem Stempel  hängen, und dieser bewegt sich alsdann zu-    rück auf den Ring '2 zu. Geht er dabei an  der     Beleimungsvorrichtung    15 vorbei, so  bewegt sich diese durch den Antrieb der  Kurvenscheiben 29     bezw.    30     (Fig.    2) zu  rück, so dass das mitgenommene     Etikett    die  Leimwalze nicht berührt.

   Alsdann gelangt  der Leimstempel über den Ring 2, wo eine  Flasche     Fi    durch sein Joch hindurchgeht       und    hierbei das Etikett 31     (Fig.    2) abzieht,  welches alsdann beim Weiterwandern der  Flasche durch die Bürsten 19 an die Flasche  gepresst und angeklebt wird.

   Derselbe Vor  gang     wiederholt    sich bei dem zweiten Leim  behälter 1,6 und     Etikettstapel    18 mit dem  zweiten Leimstempel, und zwar in solcher  Weise, dass, während der erste Leimstempel  20 an dem     Etikettenstapel    17 sich befindet,  der andere Leimstempel<B>21</B> sich gerade vor  der Flasche     Fi    über dem Ring befindet,       bezw.    wenn sich der erste Leimstempel 20  auf dem Wege vom     Etikettstapel    zur  Flasche     Fi    befindet, ist der Leimstempel 21  gerade auf dem Wege von dem Ring 2 zum       Etikettenstapel    18.

   Hierbei erfolgt ein Still  stand der Leimstempel jedes Mal, wenn sich  einer derselben vor dem     Etikettstapel    be  findet und dieser gegen ihn angedrückt wird.  Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel  wird diese     intermittierende    Bewegung von  dem Antriebsrad 32     (Fig.    2) aus     bewirkt,     welches mit dem Getriebe 10 in Verbindung  steht; das Rad     2,2    treibt eine Lenkerstange  33 kontinuierlich an, welche an dem Zapfen  34 des Rades 3,2     angelenkt    ist. Der Zapfen  kann auf dem     Rade    32 verstellbar sein, um  den Hub     bezw.    die Zeit der Periode zu ver  ändern.

   Die Stange 33     (Fig.    2) schwenkt  einen Hebel 35 um den Drehpunkt 36, und  das Ende 37 des Hebels 35 ist     mit    einer       Schieberstange    38 gelenkig verbunden, die in  einer Hülse     .39    hin und her gleitet. Diese  Hülse 39 ist an einem Zapfen des Wagens  22 befestigt.

   Auf der Stange 3,8 sind zwei  Anschläge 4.0, 41     (Fig.1)    verstellbar be  festigt, welche die Gleithülse 39 bei der     Hin-          und        Herbewegung    der     Schieberstange    3,8 mit  nehmen, so dass der Wagen bei dem Leer  gang der Hülse 39 stillsteht und bei der Mit-           nahme    dieser Hülse in Bewegung gesetzt  wird.

   Statt dieser     intermittierenden    An  triebsvorrichtung kann auch ein Exzenter  oder auch ein Sternrad in bekannter Weise  Verwendung finden; indes ist diese Vorrich  tung besonders einfach und vorteilhaft, weil  die Geschwindigkeit der durch diesen An  trieb erzielten Bewegung konstant bleibt,  während zum Beispiel bei     Exzenterantrieben     die     Geschwindigkeiten    ungleichförmig sind.  Die Zeit des Stillstandes der     Etiketten-          stempel    vor den     Etikettenstapeln    und über  der Ringplatte 2 kann bei dieser Anordnung  auch durch Verstellung der Anschläge 40,  41 leicht geregelt werden.  



  Der Antrieb der Leimwalzen 25, 26 wo  durch diese ständig mit frischem Leim ver  sorgt werden, erfolgt gemäss     Fig.    1 bis 3 vor  teilhaft durch eine biegsame Welle 42 von  der Antriebswelle 43 aus durch Kegelräder  44. Die hin- und hergehende Bewegung der  Leimbehälter 15, 16 und der     Etikettenbehäl-          ter    17, 18 wird vorteilhaft, wie in der Zeich  nung aus     Fig.    3 ersichtlich, durch schwin  gende Doppelhebel 45     mit    dem Drehpunkt  46, und durch die Kurvenscheiben 27, 2,8, 29.  30, welche an Rollen 47 am untern Ende des  Hebels 4,5 angreifen, bewirkt; letztere liegen  mit ihren freien Enden 48 gegen Rollen 49  an, die die hin- und herzubewegenden Be  hälter tragen.

   Die Kurvenscheiben 27 bis  30 sitzen auf einer Querwelle 50, welche den  Antrieb für die hin- und hergehende Bewe  gung sowohl der Leimbehälter 15, 16 wie  der     Etikettenbehälter    17, 18 bewirkt. Diese  Welle 50 erhält ihren Antrieb durch Kegel  räder 51 von dem Hauptantrieb 10 aus. Die  Rückwärtsbewegung der Behälter 15, 16, 17,  18 erfolgt durch Antrieb von Gewichten 5.2  durch Seile oder Ketten<B>53,</B> die an den  Lagern der Rollen 49 entgegen der An  triebsrichtung der Doppelhebel 45, 48 an  greifen.  



  Wie ersichtlich, wird durch die Anord  nung je eines Paares von Leimbehältern und       Etikettstapeln    auf beiden Seiten des Füh  rungsringes 2     bezw.    der     Etikettierungsstelle       11 und zweier hin- und hergehender Leim  stempel eine Verdoppelung der Geschwindig  keit des     Etikettierungsvorganges    gegenüber  den bekannten Maschinen mit einseitiger An  ordnung dieser Behälter erreicht, so dass die  Maschine die doppelte Leistung hat. Ferner  ergibt sich aus der Beschreibung und Zeich  nung,     da.ss    keine Drehung oder Schwenkung  des das geleimte Etikett tragenden Stempels  oder der Flaschen erfolgt.

   Die     Beförderung     der Flaschen ist dabei kontinuierlich, und  die Flaschen können auf dem Zubringer  bande 7 dicht hintereinander stehen, so dass  eine Flasche die andere schiebt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Etikettieren stehender Flaschen, dadurch gekennzeichnet, dass die den Leim auftragenden Walzen (2-5), (26) stehend angeordnet sind und die Leim stempel (20), (21), welche den Leim von den Walzen auf die Etiketts übertragen und ein Etikett zu einer Flasche befördern, gerad linig an den stehenden Walzen (25), (2(6) und den daneben angeordneten Etikett stapeln (17), (18), sowie der parallel zu den Leimwalzen an der Etikettierungsstelle stehenden Flasche vorübergehen. UNTERANSPRüCIIE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Seiten des Standortes der zu etikettierenden Flasche je ein stehender Leimbehälter (15), (16) neben dem Etikettstapel (1,7) bezw. (18) sich befindet, und diese Maschinenteile sämtlich in einer Linie mit der am ge nannten Standort stehenden Flasche lie gen, wenn sich diese an der Etikettie- rungsstelle (11) befindet. 2.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flaschen zu der Etikettierungs- stelle (11) durch eine ringförmige, kon tinuierlich bewegte Förderplatte (2) be fördert werden, der die hintereinander stehenden Flaschen durch ein Förderband (7) zugebracht und von der sie, durch ein Band (13) abgeführt werden. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Leim stempel (20), (21) jochförmig ausgebildet sind, so dass die Flaschen durch sie hin durch gehen können und ihre Schenkel bandförmige Druckflächen (24) tragen, die an den beleimten Mänteln der stehen den Leimwalzen (2:5), (2:6) sich beim Vor übergehen anlegen und dadurch beleimt werden, worauf sie beim Weitergang ein Etikett von den Stapeln (17), (18) unter Beleimung abheben und an die Etikettie rungsstelle befördern. 4.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die stehenden Leimbehälter (15), (16) und die Etikettstapel (17), (1!8) eine in- termittierende hin- und hergehende Be wegung senkrecht zur geradlinigen Be wegungsbahn der gleichfalls intermittie- rend bewegten Leimstempel ('20), (21) in der Weise ausführen, dass beim Flingang die Beleimungsflächen (24) der Leim stempel mit den Leimwalzen (25), (26) in Berührung kommen und alsdann vor den Etikettstapeln (17), (18) stehen blei ben,
    worauf sich diese gegen die Leim- stempel andrücken und von ihnen wieder entfernen, während beim Rückgang die Leimbehälter (15), (16) aus der Bewe gungsbahn der Leimstempel zurückgezo gen sind. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Antrieb der Leimwalzen (2,5), (2,6) durch eine bieg same Welle (42) erfolgt. 6. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 3 und 4, dadurch gekenn zeichnet, da.ss die Leimstempel durch eine Kurbelstange (33) mittelst verstellbarer Anschläge (40), (41) angetrieben werden und in einem Rahmen (2)3) geführt sind. 7.
    Maschine nach Patentanspruch und L .-- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mitnehmer (4) für die auf der Förderplatte (2) beförderten Flaschen aus Z-förmigen Stücken be stehen, die auf der Aussenseite einen Zwischenraum (5) mit der Platte (2) las sen, in welchen ein festgelagertes Blech (6) eingreift, das den Übergang der dur < h das Transportband (7) zugebrachten Fla schen auf die Ringplatte (2) bewirkt.
CH142314D 1929-02-28 1929-02-28 Maschine zum Etikettieren stehender Flaschen. CH142314A (de)

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