CH142391A - Verfahren und Drehofenanlage zum Brennen von Zement etc. - Google Patents

Verfahren und Drehofenanlage zum Brennen von Zement etc.

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CH142391A
CH142391A CH142391DA CH142391A CH 142391 A CH142391 A CH 142391A CH 142391D A CH142391D A CH 142391DA CH 142391 A CH142391 A CH 142391A
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CH
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heat transfer
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rotary kiln
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Inventor
Vogel-Joergensen Mikael
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Vogel Joergensen Mikael
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Description


  Verfahren und     Drehofenanlage    zum Brennen von Zement     ete.       Zum Brennen von Zement und ähnlichen  Stoffen werden in neuerer Zeit Drehöfen be  vorzugt, weil sie eine höhere Leistung er  geben als die älteren Schachtöfen. Der Dreh  ofen steht indessen dem Schachtofen hin  sichtlich der Wärmeökonomie nach, weil bei  ihm die Verbrennungsgase nicht in ebenso  innige Berührung mit dem zu brennenden  Material gelangen als bei Schachtöfen.  



  Man hat bereits versucht, diesen Nachteil  des Drehofens, wenigstens bei solchen Ofen,  denen das zu brennende Gut in Form von       Schlamm    zugeführt     -wird,    dadurch zu be  heben, dass man im Ofen Ketten oder andere  biegsame, metallische     Wärmeübertragungs-          körper    in der Trockenzone und ,!oder in der  Kühlzone, wo das gebrannte-Material durch  die Verbrennungsluft gekühlt wird, lose auf  hing, damit die     Wärmeübertragung    von den  Verbrennungsgasen auf das zu brennende       ,

  Material    und von dem gebrannten Material  auf die Verbrennungsluft durch die Ketten       etc.    gesteigert     wird.       Auf diese Weise ist die Brennstoffökono  mie des Drehofens erheblich verbessert wor  den, aber es ist bisher die Anwendung dieser  Massnahme nur in beschränktem Umfange  möglich gewesen. Eine Vermehrung der  Zahl der Ketten bewirkt nämlich eine Ver  mehrung des Widerstandes, den diese dem  Durchzug der Verbrennungsgase durch den  Ofen entgegensetzen,     sowie    unter Umständen  eine vermehrte Kühlung der Gase.

   Die Folge  davon ist, dass der normalerweise zur Ver  fügung stehende Schornsteinzug nicht aus  reicht, um die     wünschenswerte    Geschwindig  keit der     Verbrennungsluft        und    der Verbren  nungsgase durch den Ofen     sicherzustellen,          wodurch    sowohl die Leistung, als auch die  Wärmeökonomie leidet.  



       Vorliegende    Erfindung bezweckt, diese       Schwierigkeit,    welche sich einer weitergehen  den     Anwendung    von     Wärmeübertragungs-          körpern        entgegenstellt,    zu     überwinden    und  zwar dadurch, dass die     Anordnung    von den  Wärmeaustausch     begünstigenden        Ketten        etc.         durch die gleichzeitige Anwendung eines  Mittels zur Erzeugung von künstlichem Zug,  zum Beispiel einen zwischen Ofen und  Schornstein angeordneten Ventilator, ergänzt  wird.

   Durch dieses Mittel kann ein tech  nischer Effekt erzielt werden, der viel grösser  ist als man erwarten sollte.  



       Auf    diese Weise wird nicht nur der er  hebliche Vorteil erzielt, dass durch die An  wendung einer über das übliche Mass hinaus  gehenden Zahl von Ketten     etc.    die gesamte  wärmeübertragende Fläche der Ketten     ete.     über das sonst mögliche Mass gesteigert wer  den kann, sondern auch der weitere Vorteil,  dass der     Wärmeübertragungskoeffizient    zwi  schen Luft und Material beträchtlich über  den sonst erreichbaren Wert vergrössert wer  den kann.

   Der     Wärmeübertragungskoeffi-          zient        zwischen    Luft und Ketten     etc.    wächst  mit der zunehmenden Luftgeschwindigkeit  und die hier in Rede stehende Anordnung  macht es möglich, diejenige Luftgeschwin  digkeit     zu:    erzeugen, welche den bestmög  lichen     Wärmeübertragungskoeffizienten    er  gibt, das heisst diejenige Geschwindigkeit,  welche nicht überschritten werden sollte, da  bei einer Erhöhung der Geschwindigkeit  über ein gewisses Mass hinaus der Aufwand  an Energie zur Überwindung des Wider  standes gegen den Durchzug der Verbren  nungsprodukte in höherem Masse steigt als  die gleichzeitig erzielte Wärmeökonomie.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht die  Anwendung von Ketten     etc.    im Ofeninnere  mit den sich daraus ergebenden Vorteilen  ohne die bisher hervorgetretenen Schwierig  keiten.  



  Für die Wirkung der Ketten     etc.    in der  Kühlzone der im Ofen gebrannten Klinker  ist es gleichgültig, ob die Kühlung der     Klin-          ker.im    Ofenrohr selbst erfolgt, so dass auch  die     Wärine    der Klinker aufnehmenden Ket  ten     etc.    im Ofenrohr selbst zu liegen kom  men, oder ob die Kühlung der Klinker in  einem vom Ofen getrennten Kühlerrohr der       Drehofenanlage    vorgenommen wird.

   Die Er  findung umfasst also sowohl     eine    solche       Drehofenanlage,    bei welcher die Kühlung im    Ofenrohr selbst vorgenommen wird und zur  Verbesserung der Wärmeübertragung in der  Kühlzone des Ofens     Wärmeübertragungs-          körper    vorgesehen sind, als auch Ofenanlagen.  mit besonderem Kühlrohr und in diesem vor  gesehenen     Wärmeübertragungskörpern.     



  Um den grösstmöglichen Nutzen aus der  Verwendung von künstlichem Zug neben dem  Schornsteinzug bezüglich der Wärmeökono  mie der Ofenanlage zu ziehen, muss für eine  bestimmte gegenseitige Anpassung der Menge  der     Wärmeüberiragungskörper    und der  Stärke des verwendeten künstlichen Ofen  zuges Sorge getragen werden, derart,     da.ss    der       Gesamtenergieaufwand    für das Brennen und  das Erzeugen des Zuges     näherungsweise    auf  einen Mindestwert für die Gewichtseinheit  der gebrannten Klinker herabgesetzt wird.

      Damit bei der durch die     Mitverwendung     von künstlichem Zug neben dem Schornstein  zug ermöglichten Vermehrung der Zahl der  Ketten     etc.    der     Betrieb    störungsfrei verläuft,  müssen besondere Massnahmen getroffen  werden, besonders um einen übermässigen  Verschleiss der Ofenwand durch die Ketten       etc.    zu vermeiden. Eine dieser Forderung  genügende     Kettenanordnung    ist auf der bei  gefügten Zeichnung in einem Ausführungs  beispiel dargestellt, wobei die Zeichnung  einen     Querschnitt    durch eine Ofenzone zeigt.  welche mit Ketten ausgerüstet ist.

   Die Ket  ten 1 sind an beiden Enden an Eisenträger  2 lose angehängt, welche an der Ofenwand  befestigt sind und über die innere Wand  fläche 4 vorstehen, und ihre Länge wird  zweckmässig so bemessen, dass sie beim  Durchhängen während der Trommeldrehung  sich der Wandung höchstens bis zum Zu  stande leisen     Berührens    nähern. Während der  Drehung des Ofens wirken die Tragbalken  2 der     Kette    als Huborgane für das zu bren  nende Material, wodurch der Durchgang des  selben durch den Ofen befördert wird.

   Die  Träger für die Ketten können entweder in  der Längsrichtung des Ofens in Reihen an  geordnet sein oder, was für den Material  transport günstiger ist, in Sehraubenwiu-           dungen.    Die mechanisch angetriebene Saug  vorrichtung wird zweckmässig zwischen dem       Einlassende    des Ofenrohres und dem Schorn  stein vorgesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Brennen von Zement etc. in einer Drehofenanlage mit Schorn stein, unter Verwendung von lose auf gehängten, metallischen Wärmeübertra- gungskörpern im Wege des Brenngutes, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zum Schornsteinzug künstlicher Zug im Ofen zur Verwendung gelangt unter gleichzeitiger Steigerung der Menge der eingebauten Wärmeübertragungskörper über das für den Betrieb ausschliesslich mit Schornsteinzug zulässige Mass hin aus.
    1I. Drehofenanlage mit Schornstein zur Ausübung des Verfahrens gemäss Patent anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung metallischer Wärmeüber- tragungskörper in dem vom Gutstrom durchflossenen Raum in Verbindung mit einer Saugvorrichtung zur Unterstützung der Gasbewegung an den Wärmeüber- tragungskörpern vorbei. UNTERANSPRttCHE: 1.
    Ofenanlage nach Patentanspruch 1I, mit Kühleinrichtung für die gebrannten Klinker, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugvorrichtung zwischen dem Ein lassende des Ofenrohres und dem Schorn stein vorgesehen ist. 2. Ofenanlage nach Patentanspruch II, mit aus Fetten bestehenden Wärmeübertra- gungskörpern, dadurch gekennzeichnet, dass je die Länge der mit ihren beiden Enden mit der Drehtrommelwandung der Ofenanlage verbundenen Ketten so be messen ist, dass diese sich beim Durch hängen während der Trommeldrehung der Wandung höchstens bis zum Zu stande leisen Berührens nähern. 3.
    Ofenanlage nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Wärme übertragungskörper an Trägern auf gehängt sind, welche in den vom Ar beitsgut durchströmten Trommelraum hineinragen.
CH142391D 1928-08-13 1929-08-12 Verfahren und Drehofenanlage zum Brennen von Zement etc. CH142391A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060775B (de) * 1956-01-18 1959-07-02 Theodor Horstkoetter Drehtrommel zur Waermebehandlung von Schuettgut, insbesondere Zementdrehrohrofen
DE1168320B (de) * 1957-11-06 1964-04-16 Prerovske Strojirny Np Vorrichtung in Drehrohroefen zum Vorwaermen von Zementrohschlamm

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060775B (de) * 1956-01-18 1959-07-02 Theodor Horstkoetter Drehtrommel zur Waermebehandlung von Schuettgut, insbesondere Zementdrehrohrofen
DE1168320B (de) * 1957-11-06 1964-04-16 Prerovske Strojirny Np Vorrichtung in Drehrohroefen zum Vorwaermen von Zementrohschlamm

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