CH222197A - Wärmeaustauscher für Anlagen zum Brennen von Material wie Zement und Erdalkali-Carbonate, wie Magnesit und Dolomit. - Google Patents
Wärmeaustauscher für Anlagen zum Brennen von Material wie Zement und Erdalkali-Carbonate, wie Magnesit und Dolomit.Info
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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Description
Wärmeaustauseher für Anlagen zum Brennen von 31aterial wie Zement und Erdalkali-Carbonate, wie 111agnesit und Dolomit. Die Erfindung betrifft einen Wärme- austauscher für Anlagen zum Brennen von Material wie Zement und Erdalkali-Carbo- nate, wie Magnesit und Dolomit.
Um die Wärmewirtschaft solcher Anla gen so günstig wie möglich zu gestalten, ist es von grösster Wichtigkeit, dass das ge brannte Gut mit möglichst tiefer Temperatur die Anlage verlässt. Um dieses Ziel mit Mitteln von gedrängtem und daher billigem Aufbau zu erreichen, ist es notwendig, die Wärmeübertragung durch Konvektion zwi schen einem Wärme aufnehmenden Medium und dem gebrannten Gut möglichst innig zu gestalten. Es muss daher darnach getrachtet werden, das Gut mit dem Medium unmittel bar in Berührung zu bringen und eine grosse relative Geschwindigkeit zwischen Medium und Gut zu schaffen., da ja der Wärmeüber gang bekanntlich proportional etwa der 0.71ten Potenz der Strömungsgeschwindig keit ist.
Mit Rücksicht auf diese Erforder nisse ist bereits vorgeschlagen worden, in einen als Drehtrommel ausgebildeten Klin- kerkühler Hubschaufeln einzubauen, durch die das Gut hochgehoben und darnach im freien. Fall in innige .Berührung mit einem die Trommel durchquerenden Luftstrom kommt.
Zum Zwecke, Verluste durch fühlbare Wärme möglichst zu vermeiden, ist auch schon vorgeschlagen worden, in Drehrohröfen Einbauten vorzusehen, welche die Brenngase veranlassen, einen verhältnismässig langen Weg zurückzulegen, damit sie ihre Wärme soweit wie möglich an das Brenngut ab geben.
Zweck der Erfindung ist, einen Wärme- austauscher für Anlagen der eingangs er wähnten Art zu schaffen, in welchem sich der Wärmeaustausch möglichst intensiv ge staltet. Zu diesem Behufe ist in einem als Drehtrommel ausgebildeten Wärmeaus- tauscher gemäss vorliegender Erfindung mindestens eine Gruppe von Einbauten vor gesehen, die aus einer Leitvorrichtung und einem Satz von an der Trommelwandung angebrachten Hubschaufeln besteht. Die Schaufeln der Leitvorrichtung haben dabei eine solche Form, dass sie der hindurch gehenden Gasströmung einen Drall auf zwingen.
Dadurch, dass in einem Wärmea.us- tauscher nach der Erfindung gleichzeitig die zwei an sich bekannten llassnalinien: 1. Hochheben des Gutes durch Hubschaufeln, um es nachher im freien Fall in innige Be rührung mit der Wärme abgebenden bezw. Wärme aufnehmenden Gasströmung zu bringen, und ?. Verlängerung der Bahn der den Wärmeaustauseher durchquerenden Gas strömung, zur Anwendung kommen, wird ein Wärmeaustausch von bisher nicht erreichter Intensität erzielt.
Als Folge davon lässt sieh für den Austausch einer bestimmten Wärme menge mit einem Wärmeaustauseher kleine rer Abmessung und daher von geringerem Herstellungspreis als bisher auskommen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausftihrungsfornien des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt: Fig. 1 einen axialen Schnitt eines als Vorwärmer oder Kühler verwendbaren Wärmeaustauschers, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 11-II der Fig. l , Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. ?,
Fig. 4 einen Schnitt naeli der Linie IV-IV der Fig. 1; Fig. 5 zeigt einen axialen. Längsschnitt durch eine zweite Ansführungsform, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 und Fig. 7 einen Sebnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 5.
In den Fig. 1 bis 4 bezeielmet 1 eine drehbar angeordnete und gegen. Wä rniever- luste isolierte Trommel eines @ärmeaus- tausehers. In dieser Trommel sind drei Ein bautengruppen vorgesehen, die sieh über den ganzen Innenumfang der Trommel 1 er strecken. Jede Einbautengruppe bestellt aus einer Leitvorrichtung 2 und einem dieser nachgeschalteten Satz von an der Wandung der Trommel 1 angebrachten Hubschau feln 4.
Die Schaufeln 8 der Leitvorrieh- tung 2 weisen eine solche Form auf, class sie einer durchgehenden Gasströmung einen Drall aufzwingen, so dass die aufzuheizende i oder a,bzril@tililende Gasströmung gezwungen wird, eine schraubenförmige Bahn zu be schreiben. Die Hubschaufeln 4 heben das an der Innenfläche der Trommel 1. sieh ab setzende Gut hoch, damit es in innige und, wiederholte Berührung mit der genannten Strömung kommt.
Diese kann somit zum Beispiel die gesamte Klinkerwä rnie bis zur Grenze ihrer Wärmeaufnahmefähigkeit auf nehmen bezw. die Strömung wird möglichst viel Wärine an das vorzuwärmende Roh material abgeben.
Die in den Fig. 5 bis 7 gezeigte Aus- fübrungsform unterscheidet sieh von der vor stehend beschriebenen dadurch, dass jede Leitvorriehtiing einer Gruppe sechs um die Längsachse des Wärmeausta,usebers an- g(,ordnete Eiüzelleitvorrichtungen 5 auf weist, und dass die Hubseliaufeln jeder Gruppe sechs Untersätze 6 bilden.
Die sechs Untersätze 6 jeder Gruppe sind gleichfalls uin die Längsachse des Wärmeaustauschers angeordnet, und die Schaufeln jedes Unter satzes 6 sind ihrerseits um eine gemeinsame Achse a-iigeordiiet. T)ie Einbauten erstrecken sieh nicht über den ganzen Quersehni.tt der Trommel.
Wä rmeaustauseher der beschriebenen Bauart können auch mehr oder weniger Crruppen von Einbauten aufweisen, als in den Figuren veranschaulicht ist.
Es hat sich gezeigt, dass besonders gute Wärmeaustauscbergebnisse erzielbar sind, wenn die Leitschaufeln der aufzuheizenden hezw. abzukühlenden Gasströmung eine rotierende .Bewegung von 6 bis 8 m;'Seli. Um- i Zugsgescliwindigkeit erteilen.
Hai: einer der dargestellten Wärmeaustauseher als Vor- wä rasier für das zu behandelnde Gut zu dienen, so kann er getrennt von einem Dreh robrofen eingeordnet werden, oder er kann eine unmittelbare Fortsetzung des Ofenrohres bilden. Hat ein solcher Wärmeaustauscher dagegen als Klinkerkühler zu dienen, so kann er zum Beispiel unterhalb des Dreh rohrofens aufgestellt oder gleichachsig um mindestens einen Teil des auslaufseitigen Endes des Ofens angeordnet werden.
Wärmeaustauscher sind meist für eine bestimmte Leistung, z. B. 5 t/h, und eine be stimmte Drehzahl, z. B. 1,5 U/Min., gebaut. Als Vorwärmer ausgebildete Wärmeaus- tauscher werden meist für eine maximale Gaseintrittstemperatur, z. B. von 900 C, und einen maximalen Feuchtigkeitsgehalt des eintretenden Materials, z.
B. von 13 % , gebaut bezw. berechnet, während ein als Klinkerkühler zu dienen bestimmter Wärme- austauscher für eine maximale Eintritts temperatur des Klinkers, z. B. von 1400 C, konstruiert ist.
Zweckmässig lässt man nun die Einbauten am eintrittsseitigen Ende eines Vorwärmers erst dort anfangen, wo der Feuchtigkeitsgrad des Rohmaterials nicht mehr als<B>12)%</B> be trägt, und ferner lässt man sie sich bis dort hin erstrecken, wo sich die Temperatur der Einbaute noch unter 700 C halten lässt. In einem Klinkerkühler lässt man die Einbaute am eintrittsseitigen Ende zweckmässig erst dort anfangen, wo sich deren Temperatur ebenfalls etwa unter 700 C halten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wärmeaustauscher für Anlagen zum Brennen von Material wie Zement und Erd- alkali-Carbonate, wie Magnesit und Dolomit, welcher als Drehtrommel ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Trom mel mindestens eine Gruppe von Einbauten vorgesehen ist, die aus einer Leitvorrichtung mit der hindurchgehenden Gasströmung einen Drall aufzwingenden Leitschaufeln und aus einem Satz von an der Trommel wandung angebrachten Hubschaufeln be steht.UNTERANSPRüCHE 1. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauten nur an solchen Stellen vorgesehen sind, wo ihre Temperatur<B>700'</B> C nicht über steigt. 2. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch, der als Vorwärmer für Rohmaterial ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbauten am eintrittsseitigen Ende erst dort anfangen, wo der Feuchtigkeitsgrad des Rohmaterials nicht mehr als 12 % beträgt.3. Wärmeaustauscher nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschaufeln der Gasströmung eine rotie rende Bewegung von 6 bis 8 m/Sek. Um fangsgeschwindigkeit erteilen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH222197T | 1941-08-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222197A true CH222197A (de) | 1942-07-15 |
Family
ID=4452515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222197D CH222197A (de) | 1941-08-09 | 1941-08-09 | Wärmeaustauscher für Anlagen zum Brennen von Material wie Zement und Erdalkali-Carbonate, wie Magnesit und Dolomit. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH222197A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE869468C (de) * | 1949-09-28 | 1953-03-05 | Karl Albert | Drehtrommel zur Waerme- und Kaeltebehandlung von rieselfaehigem Gut |
| DE967459C (de) * | 1951-01-03 | 1957-11-14 | Walter Rothe | Drehtrommeltrockner |
| DE1174680B (de) * | 1955-08-25 | 1964-07-23 | Azbe Corp | Einrichtung zur Waermebehandlung von kalk-haltigem Material, insbesondere von Zement-rohgut |
-
1941
- 1941-08-09 CH CH222197D patent/CH222197A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE869468C (de) * | 1949-09-28 | 1953-03-05 | Karl Albert | Drehtrommel zur Waerme- und Kaeltebehandlung von rieselfaehigem Gut |
| DE967459C (de) * | 1951-01-03 | 1957-11-14 | Walter Rothe | Drehtrommeltrockner |
| DE1174680B (de) * | 1955-08-25 | 1964-07-23 | Azbe Corp | Einrichtung zur Waermebehandlung von kalk-haltigem Material, insbesondere von Zement-rohgut |
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