CH142616A - Vorrichtung zum Anfeuchten gummierter Bänder. - Google Patents

Vorrichtung zum Anfeuchten gummierter Bänder.

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CH142616A
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  Vorrichtung zum     anfeuchten    gummierter Bänder.    Den Gegenstand vorliegender Erfindung  bildet eine Vorrichtung zum Anfeuchten       ;gummierter    Bänder, indem der Anfeuchter  des Bandes zur Zuführung der Flüssigkeit       imt    einem die betreffende Flüssigkeit an  saugenden Mittel kombiniert ist.  



  Der Gegenstand vorliegender Erfindung  ist in beifolgender Zeichnung in beispiels  weisen Ausführungsformen dargestellt.  



  Es stellen dar:       Fig.    1 im senkrechten Schnitt einen Teil  einer ein gummiertes Band ausliefernden Ma  schine in Verbindung mit einer ihr     ange,          schlossenen        Anfeuchtevorrichtung    gemäss  dieser Erfindung,       Fig.    2 die bereits in     Fig.    1 dargestellte       Anfeuchtevorrichtung    gemäss der Erfindung  in der Ansicht von oben,       Fig.    3, 4 und 5' vertikale Schnitte einiger  anderer Ausführungsformen.  



  Die das Band ausliefernde, mit. dem     Ge-          gcnstand    der Erfindung kombinierte Ma  schine ist in     Fig.    1 nur zum Teil dargestellt  und umfasst ein Gehäuse 1, in welchem das    gummierte Band auf Vorrat gehalten wird.  Das Band soll auf der gummierten Seite be  reits angefeuchtet ausgeliefert werden, so       dass    es auf einem Umschlag aus Papier. oder  an einem andern Material sich sofort fest  kleben lässt. Das Band ist in der Zeichnung  m it dem Bezugszeichen 2 versehen.

   Es ist  aufgespult auf einer Rolle (in der     Fig.    1  nicht dargestellt), die im Gehäuse 1 irgendwie  drehbar gelagert ist, derart.     dass    man das  Band in den jeweils     gewünschten    Längen  ohne weiteres herausziehen und abschneiden  kann. Zur Auslieferung des Bandes ist eine  Lieferwalze 3 vorgesehen. Sie wirkt im Ver  ein mit einer zweiten Lieferwalze 4 und  einem     Messer    5, welches zum Durchschneiden  des Bandes 2 bestimmt. ist. Der Anfeuchter  besitzt die Form einer Bürste 6. Das An  feuchtemittel,     beispielsweise    Nasser, wird  einem geeigneten Sammelbehälter 7 entnom  men.

   In den     Fig.    1 und ? ist die Bürste 6  auf dem Sammelbehälter 7, also über der Lie  ferquelle des     Anfeuchtemitteis    montiert. Das  Band 2 wird mit der gummierten     Seite    nach      oben gekehrt unter der Bürste 6 durchge  führt. Bei der Ausführung gemäss     Fig.    3, 4  und 5 ist die Bürste im Innern des     Sammel-          behälters    untergebracht und so bemessen,     dass     sie oben aus dem Sammelbehälter herausragt.

    Hier wird das Band zur     Anfeuchtung    durch  die Bürste 6     selbstverständlich    so an letzterer       vorbeibewegt.    dass immer die gummierte  Seite nach unten zeigt.  



  In der Ausführung nach     Fig.    1 und ? ist  neben der Bürste 6 ein zum Teil im     Wasser     untertauchender saugfähiger Stoff im vor  liegenden Falle ein Docht 8 vorgesehen, der  anderseits mit der Bürste in Berührung ge  bracht ist, um durch seine     hapillarkraft    das       Wasser    vom     Sammelbehälter    aus auf die  Bürste zu übertragen. Hiernach braucht man  die     Bürste    6 weder ganz noch teilweise im  Wasser unterzutauchen, vielmehr könnte man  sie gegebenenfalls und so wie es liier darge  stellt ist, gänzlich ausserhalb des Behälters  7 unterbringen. Auch spielt. es keine Rolle,  in welcher Stellung die Bürste ,jetzt ausser  halb des Behälters 7 angeordnet. wird.

   Auf  alle Fälle bleibt immer die gewünschte     WÜ--          kung    gewährleistet.  



  Das Band 2 wird beim Austritt aus dem  Gehäuse 1 über eine an einer Kante abgerun  dete     Querschienc    9 gezogen. Dies eigens     zii     dem Zwecke, um es unter Spannung     zii    hal  ten und Falten     soR-ie    sonstige     LTnregelniässig-          keiten    herauszustreichen, bevor die Liefer  walzen 3 und 4 erreicht werden. Um das  Band mit dieser     Schiene    9 fest in     Beriilirung     zu halten, ist. ein     Druckkissen        10    vorgesehen.

    Dasselbe ist angefertigt aus einer Platte, (las  heisst aus einem in sich     ge;'alteten    an     dein     einen     Enile    bei 11 mit. .einem Lager ver  sehenen     Metallblech.    Der     eigentliche    Lager  körper für dieses Druckkissen 10 ist mit 12  bezeichnet.

   Das eine Ende der Platte ist bei  13 nach unten gebogen und mit     besonderen     Lappen zur Montage einer Leitrolle 11     v.3r-          sehen.    In der durch das Umbiegen des     einr,n          Endes    gebildeten Ecke ist das     eigentliche     Druckkissen 15 aus Filz oder irgend einem  <B>z</B> andern geeigneten     Material        unt";        rgebracht.     Obenauf ist ein Gewicht 16 gesetzt. Es    drückt das hissen 15 immer nach unten, das  heisst es hält es -immer mit dem über die  Stange 9 laufenden Band in innigster Be  rührung.

   Wenn also das Band über die  Stange 9 herausgezogen wird, wird es sowohl  geglättet als auch von etwaigen innern Span  nungen, die das Band nach dem Austritt viel  leicht selbsttätig sich wieder zusammenrollen  lassen würden, endgültig befreit.. Jedenfalls  wird das Band durch die beschriebene Vor  richtung stets gleichmässig glattgestrichen  und immer in     gestreclaer    Haltung ausgelie  fert.

      Nach dem     Überlaufen    der Stange<B>9</B> pas  siert das Band eine     Fübrung,    deren untere  Platte 17 oben auf dem     Gehäuse    1 gelagert  und mit einer Öffnung 18 versehen ist, durch  welche die Lieferwalze 3 mit einem Teil  ihres Umfanges     hiiidurchragt.    Die andere  Walze 1 ist in einem Teil 19     gehalten,    der       ntit    einem Lager     ?()        schwenkbar    montiert ist.

         l'in    das     Lager    20 ist eine Feder ?1 gewickelt;  das eine Ende der Feder ist mit. der Unter  seite des Teils 19 in Eingriff gebracht     und     das andere Ende auf einem am Gehäuse 1  festsitzenden Zapfen 22     befestigt.    Die Feder       \?l    ist immer bestrebt,     deii    Teil 10     horli,        das     heisst die     Walzen    3 und 1     gegenseitig    ausser  Berührung zu halten.

       Sobald    Band     ausgelie-          fert        werden    soll, kann der     'feil        191    jedoch  nach unten bewegt werden, so     ilass    die Wal  zen miteinander in     Berühren;

          gelangen        und.          dann    tatsächlich das Band     wie    ,gewünscht zur  Auslieferung bringen.     Zii    dem eben angedeu  teten     Zwecke    ist     der    Teil<B>19</B> mit     einem        Fort-          zzatz    23 versehen.

   Ihm gegenüber ist im Ge  häuse 1 ein Anschlag 2- befestigt, der im  Eingriff mit einem     Fortsatz        2:i    die     Bewe-          (ren#    des Teils 1 9 in Richtung nach oben     ent-          egen    der Feder ? 1     bestimmt    begrenzt.

           Iin        Forisatz        2#3    ist     eine        0l'1'nung        vorge-          sehen.    Durch dieselbe ist eine oben mit     einem          hopf    versehene Stange     2,7)    gezogen.

       Sobald     auf diese Stange ?5 ein     Zug    in Richtung  nach unten     ausgeübt        wird,    müssen sich die  Walzen 3 und 1 einander nähern und schliess  lich das Band erfassen, um es in Richtung      auf das     Schneidzeug    5 und den Anfeuchter  6     auszulief        ern.     



  In dem Gehäuse 1 ist unterhalb der Lie  ferwalze 3 eine Welle 26 mit einem     Zahn-          rade    2 7 angeordnet. Das Zahnrad kämmt mit  einem zur Lieferwalze 3 gehörigen Zahnrad  28 und dieses wiederum mit. einem zur Lie  ferwalze 4 gehörigen Zahnrad 29. Der An  trieb der Welle 26 und des Rades 27 kann  von irgend einer geeigneten Stelle aus er  folgen. Solange die Stange 25 nicht. nach  unten gezogen wird, bleibt die Lieferwalze 3  in ihrer obern Stellung, in der sie mit dem  Band 2 sich ganz ausser Berührung befindet.

         1@Tenn    gleich die Lieferwalze 3 sich immer  drehen mag, wird also deren Reibung gegen  über dem Band 2 niemals genügen, um es       vorzutransportieren.    Die Zähne der Räder 28  und 29 sind verhältnismässig tief geschnitten,  so dass, selbst wenn die Walze 4 angehoben  ist, sie immer miteinander in Eingriff blei  ben und die Lieferwalze 4 sich mit der Lie  ferwalze 3 dauernd gemeinsam drehen wird.  Sobald die Stange 25 nach unten gezogen  wird und beide Walzen 3 und 4 mit dem  Band 2 gehörig in Eingriff gebracht werden;  wird sofort der Transport des Bandes in  Richtung auf den Anfeuchter     f,    einsetzen.  



  Zwischen den Walzen 3 und 4 und dem       Schneidzeug    5 ist ein Block 30 angeordnet;  der auf der Unterseite an dem einen Ende  eine Platte 31 trägt. Der Block und diese  Platte 31 bilden zusammen mit der oben ein  mal erwähnten untern Platte 17 die Band  führung. Die Platte 31. ist befestigt an einer  Platte 32, die selbst wieder auf der Ober  seite des     Blockes    30 festgelegt ist. Um Platte  31 mit Platte 32 zusammenzuhalten, mögen  eine oder mehrere Schrauben     33        verwendet     werden. Der Block 30 ruht mit beiden Enden  auf den Seiten     des    Gehäuses 1 und reicht bis  an (las Messer 5 heran.    Es ist eine weitere hohle     Bandführung     vorgesehen.

   Sie besteht aus einer obern, das       Schneidmesser    5 und den Block 30     überdek-          kenden    Platte 34 und einer untern Platte 35.       die    kurz vor dem     Schneidmesser    endigt. Das  Ende der untern Platte 35 gegenüber dem         Schneidmesser    ist nach unten gezogen, um im  Verein mit den entsprechenden Enden der  obern Platte 34 eine weite Eingangsöffnung  für das Band 2 zu bilden, sobald dieses mit  seinem Ende über das     Schneidmesser        hinweg     nach vorn transportiert wird. Das Schneid  messer ist. zur Laufrichtung des Bandes quer  gestellt und mit dem Teil 36 nach aussen ge  bogen.

   In dem Teil 36 ist eine Öffnung vor  gesehen, durch die eine oben einen     ILopf    tra  gende Stange 37 gezogen ist. Verbunden ist  diese Stange anderseits mit einem quer ge  lagerten und am einen Ende im Gehäuse 1  in     einem    Lager 39 gehaltenen Hebel 38, dem  an irgend einer gegebenen Stelle eine im Ge  häuse 1 befestigte Feder 40 angeschlossen  ist. Die Feder 40 ist immer bestrebt, den  Hebel 38 und die Stange 3 7 hochzuhalten.

    Natürlich muss die Stange 3 7 am Teile 36 des       Schneidmessers        fixiert    sein, damit sie beim       Hochstossen    das     Sclineidmesser    5 zum Durch  schneiden des     Bandes    2 ebenfalls mit hoch  gehen     lässt.    Mit dem freien Ende des  Hebels 38 ist eine Stange 41 verbunden, die  unten zu einem Fusshebel führt. Im Gehäuse  1 ist auf dem Drehzapfen 43 ein Arm 42  gelagert, und bei 44 gelenkig verbunden mit       clem    untern Ende der Stange 25. Der Arm -12  reicht bis unter den Hebel 38, wo er dicht  neben die Stange 41 zu liegen kommt.  



  Die Stange 3 7 des     Schneidzeuges    5 wird  für     _;ewöhnlich    durch die Feder 40 und der       "Peil    19 durch die Feder 21 bis zu dem An  schlag 24 hochgehalten. Demzufolge bleibt       (lie    Walze 4     für    gewöhnlich ausser Berüh  rung mit dem Bande     \?.    Wenngleich     dis.     Welle 26 mit dem     Zahnrad   <B>-27</B> die     Walzen    3       und    4 über     (11u    Räder 28 und     29    in     Drehung     halt, wird das Band     niano;

  cls        geitiigc>nder    Rei  bung     gegenüber    der untern     Lieferwalze    3  nicht     vortransportiert.    Hier     kommt    noch der       L;        mstand    hinzu, dass     gleichzeitig    (las Schneid  zeug 5 gegenüber dem vordern Bandende als       Anschlag    wirkt.

   Sobald aber der Fusshebel  am untern Ende der Stange 41     niederge-          drückt        wird,    muss (las     Schneidzeug    5 nach  unten gehen und der Hebel 38 durch Druck  auf den Arm 42 die Stange 25 abwärts zie-           lien.    Es folgt somit eine     Abwärtsbewegung     des Teil;

       I1),    (las     heisst'    die Walzen 3 und 4       werden    ,jetzt das Band     fassen    und es in der       Führung        übr,r    (las     Sehneidzeug    hinweg und  unter die     angefeuc.litete    Bürste G schieben.       TA    eine     gewisse        Lüngc@    des     Bandes    ange  feuchtet, so     wird    der     FLisslif@bel    wieder frei  gegeben.

   Die Feder 4() wird nunmehr das       Sehneidzeug    5 zum     Durc@hsc.hneiclen    des Ban  des aufwärts     bewegen.        Glc@ic        hzcitig    mit     dem     Hochgang des     Hebels    38     kann        dir        Arm    42  nicht länger     mehr    abwärts     gehalten        werden,

       so dass die Walze 4 ebenfalls in ihre obere  Stellung     zuriiclckehrt-.    Der     Baiidvörscliub    ist       damit    bis auf weiteres     wieder        unterbroelien.     Die abgeschnittene Bandlänge     wird    nun auf  der Länge zwischen     Scliiicidzeug        und    Bürste  noch     vollstündig    herausgezogen und kann       dann    ohne     weiteres    mit einem     Paket        bezw.     Umschlag desselben     verklebt        werden.     

  



  An dem Behälter 7 sind in der     Ausfüh-          rung    gemäss     Fig.    1     und    2     zwei    geschlitzte  Arme 45 befestigt. Die     Schlitze        dieser    Arme  sind mit 46     bezeichnet    und zur Aufnahme  der     Enden    einer Stange 4<B>1</B> bestimmt. Die       Stangenend(-n    sind     reit        Muttern    verschraubt.  die fest angezogen die Stange in der jeweils       gegebenen    Einstellung auf     dvii    Armen 46  festzulegen gestatten.

   Auf jedem     @tangen-          ünde    sind zwei     Muttern    vorgesehen, so dass  jeder Arm 45 zwischen denselben fest einge  spannt     werden    kann. Die     Borsten    der Bürste  G sind in einer Hülse 48     festgelegt.    Die  Bürste     s@@llist    ist mit einem     Schutz        4J    ver  sehen.

       Auf    der     einen    Seite ist     dieser    Schutz       dermassen        konvex    geformt,     dass    der Docht 8       darunter    bequem     Raum    hat.

   Es kann dieser  Schutz in Form einer     Klammer        gegeben    sein,  die an der Hülse 48 und an der Stange -17  starr befestigt     wircl.    An     beiden    Seiten     steht     der Schutz offen,     damit    der     Docht    8     dureli-          gczogen        werden    kann.

   Der untere Rand des       I;onvel        gekrümmten    Teils des Schutzes liegt  gegen das Ende der     Bürste        und        verhindert,     dass sich deren Borsten     allzustark    spreizen.  Der Docht ist unter den Schutz 49 mehr  fach in     Falten    gelegt. Die     Dochtenden    füh  ren an den Seiten abwärts und durch beson-         dere    Öffnungen 50 in den     Behälter    7.

   Die  Bürste ist. vorzugsweise etwas schräg ge  stellt und das Vorderteil des Schutzes 49  etwas länger gehalten als der gegenüber lie  gende ebene     Rückenteil.    Dies speziell zu dem       Zwecke,    die Borsten an einer Spreizung nach  aussen durch wiederholtes Ausliefern von       Band    zwischen Oberseite des Behälters und  unterm     Bürstenende    G zu verhüten.

   Das Un  terteil 35 der oben auf dem Behälter 7 sitzen  den     Führung    ist länger als das zur gleichen       Führung    gehörige Oberteil, welches kurz       oder    besser gesagt fast. unmittelbar unter  dem ebenen     Rückenteil    des Schutzes 40       endigt.    Die Borsten der     Bürste    G werden da  durch mit dem Unterteil 35 der Führung in  ganz leichter Berührung gehalten, so     dass    (las  von den Walzen 3 und 4 ausgelieferte Band  bequem unter der     Bürste    vorgeschoben wer  den kann.  



  Das     AnUuchtemittel    wird der Bürste G,  die     natürlich        auch    eine gewisse kapillare     An-          zieliungsl;r.ift    besitzt, durch den Docht 8 in       re(relm,issigen    aber niemals übergrossen Men  gen     zugeführt.    also     kann    das Band 2 auch  niemals     übermässig    stark angefeuchtet wer  den.

       Anderseits    wäre hervorzuheben, dass  jetzt auch in     den    Betriebspausen eine     über-          i    Uic n  n, -e     Anfeuchttni-    des     untern    Teils 35 der       T)'andfülirting    nicht mehr erfolgen wird. Es  ist dies dadurch     ermöglicht,    dass der     Behälter     7 unterhalb     der    Bahn des     Bandes    2     ange-          ordnet    ist.  



  ,ach     Fig.    3 ist auf einer     Grundplatte    5? ein  Behälter<B>51</B> und in demselben drehbar auf einer  Schneide 54 ein Hebel 53 angeordnet. Das  eine Ende dieses Hebels trägt ein Gewicht  55. Dem andern Ende ist eine die Borsten  der     Bürste        G        aufnehmende        Hülse    48 ange  schlossen.

   Die Bürste ist hier verkehrt in den       Beh;iltt@r        ein;,esetzt.        Tm    Behälter selbst ist       ebenfalls    einsaugfähiger Stoff, zum Beispiel  ein Docht<B>56</B>     untergebracht,    der mit seinen  Enden im     'Wasser        untertaucht        und    an  einer Stelle zwischen beiden Enden mit der  Bürste     G    in     Beriihrung        gesetzt    ist, um die  Borsten selbst dann noch feucht zu     halten,

       wenn der     Wasserstand    bis unter den     obern         Rand der Hülse 48 gesunken sein sollte. Das  Band durchläuft eine Führung,     bestehend     aus einem mit 2 Haltern 58 auf jeder Seite  des Behälters 51 befestigten Unterteil 57 und  einem Oberteil 59, welches, wie dargestellt,  an den Haltern 58 des Unterteils 57 befestigt  ist. Oberteil 59 der Führung und Bürste 6  werden in leichter Berührung gehalten,  damit das Band im Vorschub durch die Füh  rung bequem zwischen Führungsoberteil und  Bürste 6 hindurchgeführt werden kann.     Die;     Hülse 48 der Bürste ist auf dem Hebel 53  m "t einer besonderen Klammer 60 festgelegt.

    Das Gegengewicht 55 wird bei dieser Aus  führung die Bürste dauernd mit dem Füh  rungsoberteil 59 in Berührung halten und so  gleichzeitig etwaigen Abnützungen der Bor  sten Rechnung tragen. Der Docht. 56 hält  die Bürste feucht, solange wie überhaupt  Wasser im Behälter vorhanden ist, das heisst.  auch dann     noch,    wenn der     Wasserstand     bis unter den obern Rand der Hülse 48 ge  sunken sein sollte.  



  Nach     Fig.    4 ist der Behälter 61 auf eine  Grundplatte 52 gesetzt und die Hülse 48 der  Bürste in eine Klammer 62 eingespannt. Die  Klammer sitzt hier unmittelbar auf dem Bo  den des Behälters 61. Über dem Behälter  wird das Unterteil der Führung 57 auf Trä  gern 58 gehalten. Im Behälter ist ein Docht  56 vorgesehen, der mit der Bürste 6 genau  so wie bei der zuletzt beschriebenen     Ausfüh-          rungsform    in Berührung gebracht ist. Oben  bei 65 ist der Behälter teilweise abgeschlos  sen. Die Bürste ragt zwischen der einen  Kante des Abschlusses 65 und dem Ende  des Führungsunterteils 57 oben aus dem Be  hälter heraus.

   Das Oberteil 63 der Führung  läuft in     eine    Schneide aus, mit deren Hülfe  das Band bequem vom übrigen Vorrat abge  rissen werden kann, nachdem es in der<B>je-</B>  w     ei        'l        s        en        ewünsehten        Län(,e        C        über        die        Bürste    6  hinweggezogen worden ist. Speziell bei dieser       Ausführung    der Erfindung ist das Band 2  zweckmässig mit den Fingern abzuziehen, und  zwar mit Bezug auf die     Füb-ung    5 7 in hori  zontaler Haltung.

   Die Lage des Führungs  oberteils 63 noch unterhalb der Höhe der    untern     Borstenenden    gewährleistet, dass das  Band mit den Borsten unter ausreichendem  Druck in Berührung gelangt und so die rich  tige Anfeuchtung erhält.  



  In     Fig.    5 ist noch eine andere Ausführung  dargestellt, die der in     Fig.    4 allerdings ziem  lich ähnlich ist und sich insbesondere da  durch unterscheidet, dass das Führungsunter  teil 57a neben der Bürste 6 schräg angestellt  ist und Lager 66 vorgesehen sind, die, zur  Aufnahme einer Stange 67 bestimmt, der  drehbaren Lagerung einer am freien Ende  bei 69 gewichtsbelasteten Platte 68 dienen.  Das gewichtsbelastete Ende der Platte legt  sich auf die Bürste und gewährleistet so eine  einwandfreie Berührung zwischen letzterer  und dem über die Führung zugeführten  Bande. Diese gewichtsbelastete Platte wird  ebenfalls eine     etwaige    Abnützung der Bürste  kompensieren.

   Indem man die Bürste gleich  von vornherein schräg anstellt, derart,     dass     die allmähliche Umbiegung der     Borsten-          enden    den     Druck,    der Platte 68 nicht so gross  werden lässt, dass sich die Platte selbst noch  wesentlich unter die Horizontale neigt., kann  der, dem     Durchgange    des Bandes 2 durch den  Anfeuchter, durch Beanspruchung bezüglich  Biegung der Borsten entgegengesetzte     )\T-          derstand    nicht gross erhöht werden.

   In der  Ausführung nach     Fig.    3, 4 und 5 wird die  Bürste leicht geneigt gehalten, so     dass    das  Band beim     Vorbeigang    an der Bürste deren  Borsten von der Führung etwas abzubiegen  sucht. Es kann demnach das Band die Bürste  immer bequem passieren, ohne sich irgendwie  in Falten zu legen, wie das wohl unbedingt  der Fall wäre, wenn die Bürste 6 dem Vor  beigang des Bandes an den     Borstenenden     grössere     Hindernisse    entgegenstellen würde.  



  Aus obiger Beschreibung ergibt sich,     dass     die vorliegende     Anfeuchtevorrichtung    eine  Bürste     aufweist,    welche feucht gehalten       wird,    indem der Anfeuchter des Bandes zur  Zuführung der Flüssigkeit mit einem die be  treffende Flüssigkeit ansaugenden Mittel  kombiniert ist. In der Ausführung gemäss       Fig.    3, 4 und 5 ist die Bürste mit der Hülse  48 nach unten und den Borsten nach oben      in die Flüssigkeit hineingesetzt.

   Würde der  Docht 56 fortgelassen, so könnte das     An-          feuelitemittel    von den Borsten immer nur  dann aufgenommen werden, wenn das Flüs  sigkeitsniveau noch über dem Rand der  Hülse 48 mit den Borsten unmittelbar in  Berührung steht..

   Hier ist jedoch ein Docht  56 vorgesehen, der jetzt. die Bürste auch dann  noch genügend feucht halten wird, wenn das  Niveau der     Flüssigkeit    schon unter den obern  Rand der Hülse 48 gesunken sein sollte.     r.     kann die Vorrichtung also auch dann noch       m        i        it        Erfolg        Erfolg        benutzt        werden,        wenn        nur        relativ     geringe Wassermengen vorhanden sein soll  ten.  



  Bei der. Beispielen ist der absorbierende  Stoff also der Docht 56 lediglich zu dem  Zwecke vorgesehen, die Bürste auch dann  noch feucht zu halten, wenn sie selbst     nielit     mehr vermag, die Flüssigkeit vom Boden     dc:s     Flüssigkeitsbehälters aufzunehmen.

   Der     lei-          tende        Gedanke        ist        jedenfalls        der,        die     den Borsten auch von solchen Stellen       noch    zuführen zu können, die unterhalb des  jenigen     Niveaus    liegen, auf welchem die Bor  sten die Flüssigkeit noch     selhiit    aufzunehmen  vermögen.  



  \ach     Fig.    1 werden die Borsten in der  Bürste mit einer Hülse     zusammengehalten,    je  doch ist hier     die    Bürste ganz und gar ausser  halb des Behälters 7 und in anderer Stellung.  das heisst mit der Hülse nach oben und den  Borsten nach unten gerichtet angeordnet.     Dc,r     Docht. 8 hebt die Flüssigkeit bis zur Bürste  wobei nicht wie in der     Ausführung    gemäss       Fig.    3, 4 und 5 die Unterseite, sondern die  Oberseite des gummierten Bandes von der  Bürste bestrichen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Anfeuchten gummierter Bänder, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfeuchter des Bandes zur Zuführung der Flüssigkeit mit einem die betreffende Flüs sigkeit ansaugenden Mittel kombiniert ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass das Mittel zum Aufsaugen der Flüssigkeit und zur Cbertragung der Flüssigkeit auf den An feuchter unmittelbar mit letzterem in Berührung gesetzt ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Anfeuchter in Gestalt einer Bürste und das -die Flüssigkeit aufsau gende Mittel in Form eines einesteils in der Flüssigkeit untertauchenden und an derseits mit der Bürste unmittelbar in Berührung stehenden Dochtes gegeben ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssig keitsbehälter und der Anfeuchter vonein ander getrennt angeordnet sind, und zwar der Anfeuchter über (lern Flüssig keitsbehälter so angeordnet ist, dass mit einem vorgesehenen Docht die Zufüh rung der Flüssigkeit von unten her mög lich ist.
    -l. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Anfeuchter mit einem Schutz umgeben und der die Flüssigkeit ansaugende Docht innerhalb dieses Schut zes untergebracht ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Bürste, welche den An feuchter bildet, über dem Flüssigkeits behälter mit einer Stange in feststehen den geschlitzten Armen verstellbar be festigt ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass der genannte Schutz der Bürste in Form einer Klammer ge- ;eben ist und die eine Seite der Klammer konvex gestaltet ist, um hier den die Flüssigkeit auf die Bürste übertragenden Docht mitunterzubringen. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dass der Anfeueli- ter in Gestalt einer Bürste unmittelbar im Flüssigkeitsbehälter angeordnet ist, derart, dass er aufwärts mit einem oben über dein Behälter fortbewegten Bande in Berührung gehalten wird und die Zuführung des Anfeuchtemittels durch einen mit der Bürste in Berührung ge haltenen Docht erfolgt. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gel;eiin7eicli- net, (lass die Bürste im Flüssigkeitsbehäl ter auf einem mit einem CTegengewicht ausbalancierten Hebel angeordnet ist. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Bürste in Flüssiglieitsbehäl- ter stationär angeordnet mit einem die Flüssigkeit aufsaugenden Docht in Be rührung gebracht und das Oberteil der über dem Flüssigkeitsbehälter vor gesehenen Bandführung als Schneidmes- ser ausgebildet ist, wel-.hes die ange feuchtete Bandlänge vom übrigen Band vorrat ohne weiteres abzutrennen ge stattet.
    111. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich- net, da ss (las Oberteil der über dem Flüs- sig@nitshehä@ter angeordneten Bandfüh rung mit der unmittelbar im Behälter untergebrachten etwas schräg angestell ten Bürste in leichte Berührung gesetzt ist und dureli eine am freien Ende ge wichtsbelastete auf- und abbewegliche Platte dargestellt ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass bei Anordnung der Bürste unmittelbar im Flüssigkeitsbehäl ter und derart, dass die Borstenenden oben aus dem Behälter herausragen, die Band zuführung horizontal so gesetzt ist, dass ihr Oberteil noch etwas unterhalb der Höhe der obern Borstenenden liegt und dadurch (las Band iin Vorbeigang an der Bürste einen gewissen Druck auf letztere ausübt.
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