Vorrichtung zum anfeuchten gummierter Bänder. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Anfeuchten ;gummierter Bänder, indem der Anfeuchter des Bandes zur Zuführung der Flüssigkeit imt einem die betreffende Flüssigkeit an saugenden Mittel kombiniert ist.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist in beifolgender Zeichnung in beispiels weisen Ausführungsformen dargestellt.
Es stellen dar: Fig. 1 im senkrechten Schnitt einen Teil einer ein gummiertes Band ausliefernden Ma schine in Verbindung mit einer ihr ange, schlossenen Anfeuchtevorrichtung gemäss dieser Erfindung, Fig. 2 die bereits in Fig. 1 dargestellte Anfeuchtevorrichtung gemäss der Erfindung in der Ansicht von oben, Fig. 3, 4 und 5' vertikale Schnitte einiger anderer Ausführungsformen.
Die das Band ausliefernde, mit. dem Ge- gcnstand der Erfindung kombinierte Ma schine ist in Fig. 1 nur zum Teil dargestellt und umfasst ein Gehäuse 1, in welchem das gummierte Band auf Vorrat gehalten wird. Das Band soll auf der gummierten Seite be reits angefeuchtet ausgeliefert werden, so dass es auf einem Umschlag aus Papier. oder an einem andern Material sich sofort fest kleben lässt. Das Band ist in der Zeichnung m it dem Bezugszeichen 2 versehen.
Es ist aufgespult auf einer Rolle (in der Fig. 1 nicht dargestellt), die im Gehäuse 1 irgendwie drehbar gelagert ist, derart. dass man das Band in den jeweils gewünschten Längen ohne weiteres herausziehen und abschneiden kann. Zur Auslieferung des Bandes ist eine Lieferwalze 3 vorgesehen. Sie wirkt im Ver ein mit einer zweiten Lieferwalze 4 und einem Messer 5, welches zum Durchschneiden des Bandes 2 bestimmt. ist. Der Anfeuchter besitzt die Form einer Bürste 6. Das An feuchtemittel, beispielsweise Nasser, wird einem geeigneten Sammelbehälter 7 entnom men.
In den Fig. 1 und ? ist die Bürste 6 auf dem Sammelbehälter 7, also über der Lie ferquelle des Anfeuchtemitteis montiert. Das Band 2 wird mit der gummierten Seite nach oben gekehrt unter der Bürste 6 durchge führt. Bei der Ausführung gemäss Fig. 3, 4 und 5 ist die Bürste im Innern des Sammel- behälters untergebracht und so bemessen, dass sie oben aus dem Sammelbehälter herausragt.
Hier wird das Band zur Anfeuchtung durch die Bürste 6 selbstverständlich so an letzterer vorbeibewegt. dass immer die gummierte Seite nach unten zeigt.
In der Ausführung nach Fig. 1 und ? ist neben der Bürste 6 ein zum Teil im Wasser untertauchender saugfähiger Stoff im vor liegenden Falle ein Docht 8 vorgesehen, der anderseits mit der Bürste in Berührung ge bracht ist, um durch seine hapillarkraft das Wasser vom Sammelbehälter aus auf die Bürste zu übertragen. Hiernach braucht man die Bürste 6 weder ganz noch teilweise im Wasser unterzutauchen, vielmehr könnte man sie gegebenenfalls und so wie es liier darge stellt ist, gänzlich ausserhalb des Behälters 7 unterbringen. Auch spielt. es keine Rolle, in welcher Stellung die Bürste ,jetzt ausser halb des Behälters 7 angeordnet. wird.
Auf alle Fälle bleibt immer die gewünschte WÜ-- kung gewährleistet.
Das Band 2 wird beim Austritt aus dem Gehäuse 1 über eine an einer Kante abgerun dete Querschienc 9 gezogen. Dies eigens zii dem Zwecke, um es unter Spannung zii hal ten und Falten soR-ie sonstige LTnregelniässig- keiten herauszustreichen, bevor die Liefer walzen 3 und 4 erreicht werden. Um das Band mit dieser Schiene 9 fest in Beriilirung zu halten, ist. ein Druckkissen 10 vorgesehen.
Dasselbe ist angefertigt aus einer Platte, (las heisst aus einem in sich ge;'alteten an dein einen Enile bei 11 mit. .einem Lager ver sehenen Metallblech. Der eigentliche Lager körper für dieses Druckkissen 10 ist mit 12 bezeichnet.
Das eine Ende der Platte ist bei 13 nach unten gebogen und mit besonderen Lappen zur Montage einer Leitrolle 11 v.3r- sehen. In der durch das Umbiegen des einr,n Endes gebildeten Ecke ist das eigentliche Druckkissen 15 aus Filz oder irgend einem <B>z</B> andern geeigneten Material unt"; rgebracht. Obenauf ist ein Gewicht 16 gesetzt. Es drückt das hissen 15 immer nach unten, das heisst es hält es -immer mit dem über die Stange 9 laufenden Band in innigster Be rührung.
Wenn also das Band über die Stange 9 herausgezogen wird, wird es sowohl geglättet als auch von etwaigen innern Span nungen, die das Band nach dem Austritt viel leicht selbsttätig sich wieder zusammenrollen lassen würden, endgültig befreit.. Jedenfalls wird das Band durch die beschriebene Vor richtung stets gleichmässig glattgestrichen und immer in gestreclaer Haltung ausgelie fert.
Nach dem Überlaufen der Stange<B>9</B> pas siert das Band eine Fübrung, deren untere Platte 17 oben auf dem Gehäuse 1 gelagert und mit einer Öffnung 18 versehen ist, durch welche die Lieferwalze 3 mit einem Teil ihres Umfanges hiiidurchragt. Die andere Walze 1 ist in einem Teil 19 gehalten, der ntit einem Lager ?() schwenkbar montiert ist.
l'in das Lager 20 ist eine Feder ?1 gewickelt; das eine Ende der Feder ist mit. der Unter seite des Teils 19 in Eingriff gebracht und das andere Ende auf einem am Gehäuse 1 festsitzenden Zapfen 22 befestigt. Die Feder \?l ist immer bestrebt, deii Teil 10 horli, das heisst die Walzen 3 und 1 gegenseitig ausser Berührung zu halten.
Sobald Band ausgelie- fert werden soll, kann der 'feil 191 jedoch nach unten bewegt werden, so ilass die Wal zen miteinander in Berühren;
gelangen und. dann tatsächlich das Band wie ,gewünscht zur Auslieferung bringen. Zii dem eben angedeu teten Zwecke ist der Teil<B>19</B> mit einem Fort- zzatz 23 versehen.
Ihm gegenüber ist im Ge häuse 1 ein Anschlag 2- befestigt, der im Eingriff mit einem Fortsatz 2:i die Bewe- (ren# des Teils 1 9 in Richtung nach oben ent- egen der Feder ? 1 bestimmt begrenzt.
Iin Forisatz 2#3 ist eine 0l'1'nung vorge- sehen. Durch dieselbe ist eine oben mit einem hopf versehene Stange 2,7) gezogen.
Sobald auf diese Stange ?5 ein Zug in Richtung nach unten ausgeübt wird, müssen sich die Walzen 3 und 1 einander nähern und schliess lich das Band erfassen, um es in Richtung auf das Schneidzeug 5 und den Anfeuchter 6 auszulief ern.
In dem Gehäuse 1 ist unterhalb der Lie ferwalze 3 eine Welle 26 mit einem Zahn- rade 2 7 angeordnet. Das Zahnrad kämmt mit einem zur Lieferwalze 3 gehörigen Zahnrad 28 und dieses wiederum mit. einem zur Lie ferwalze 4 gehörigen Zahnrad 29. Der An trieb der Welle 26 und des Rades 27 kann von irgend einer geeigneten Stelle aus er folgen. Solange die Stange 25 nicht. nach unten gezogen wird, bleibt die Lieferwalze 3 in ihrer obern Stellung, in der sie mit dem Band 2 sich ganz ausser Berührung befindet.
1@Tenn gleich die Lieferwalze 3 sich immer drehen mag, wird also deren Reibung gegen über dem Band 2 niemals genügen, um es vorzutransportieren. Die Zähne der Räder 28 und 29 sind verhältnismässig tief geschnitten, so dass, selbst wenn die Walze 4 angehoben ist, sie immer miteinander in Eingriff blei ben und die Lieferwalze 4 sich mit der Lie ferwalze 3 dauernd gemeinsam drehen wird. Sobald die Stange 25 nach unten gezogen wird und beide Walzen 3 und 4 mit dem Band 2 gehörig in Eingriff gebracht werden; wird sofort der Transport des Bandes in Richtung auf den Anfeuchter f, einsetzen.
Zwischen den Walzen 3 und 4 und dem Schneidzeug 5 ist ein Block 30 angeordnet; der auf der Unterseite an dem einen Ende eine Platte 31 trägt. Der Block und diese Platte 31 bilden zusammen mit der oben ein mal erwähnten untern Platte 17 die Band führung. Die Platte 31. ist befestigt an einer Platte 32, die selbst wieder auf der Ober seite des Blockes 30 festgelegt ist. Um Platte 31 mit Platte 32 zusammenzuhalten, mögen eine oder mehrere Schrauben 33 verwendet werden. Der Block 30 ruht mit beiden Enden auf den Seiten des Gehäuses 1 und reicht bis an (las Messer 5 heran. Es ist eine weitere hohle Bandführung vorgesehen.
Sie besteht aus einer obern, das Schneidmesser 5 und den Block 30 überdek- kenden Platte 34 und einer untern Platte 35. die kurz vor dem Schneidmesser endigt. Das Ende der untern Platte 35 gegenüber dem Schneidmesser ist nach unten gezogen, um im Verein mit den entsprechenden Enden der obern Platte 34 eine weite Eingangsöffnung für das Band 2 zu bilden, sobald dieses mit seinem Ende über das Schneidmesser hinweg nach vorn transportiert wird. Das Schneid messer ist. zur Laufrichtung des Bandes quer gestellt und mit dem Teil 36 nach aussen ge bogen.
In dem Teil 36 ist eine Öffnung vor gesehen, durch die eine oben einen ILopf tra gende Stange 37 gezogen ist. Verbunden ist diese Stange anderseits mit einem quer ge lagerten und am einen Ende im Gehäuse 1 in einem Lager 39 gehaltenen Hebel 38, dem an irgend einer gegebenen Stelle eine im Ge häuse 1 befestigte Feder 40 angeschlossen ist. Die Feder 40 ist immer bestrebt, den Hebel 38 und die Stange 3 7 hochzuhalten.
Natürlich muss die Stange 3 7 am Teile 36 des Schneidmessers fixiert sein, damit sie beim Hochstossen das Sclineidmesser 5 zum Durch schneiden des Bandes 2 ebenfalls mit hoch gehen lässt. Mit dem freien Ende des Hebels 38 ist eine Stange 41 verbunden, die unten zu einem Fusshebel führt. Im Gehäuse 1 ist auf dem Drehzapfen 43 ein Arm 42 gelagert, und bei 44 gelenkig verbunden mit clem untern Ende der Stange 25. Der Arm -12 reicht bis unter den Hebel 38, wo er dicht neben die Stange 41 zu liegen kommt.
Die Stange 3 7 des Schneidzeuges 5 wird für _;ewöhnlich durch die Feder 40 und der "Peil 19 durch die Feder 21 bis zu dem An schlag 24 hochgehalten. Demzufolge bleibt (lie Walze 4 für gewöhnlich ausser Berüh rung mit dem Bande \?. Wenngleich dis. Welle 26 mit dem Zahnrad <B>-27</B> die Walzen 3 und 4 über (11u Räder 28 und 29 in Drehung halt, wird das Band niano;
cls geitiigc>nder Rei bung gegenüber der untern Lieferwalze 3 nicht vortransportiert. Hier kommt noch der L; mstand hinzu, dass gleichzeitig (las Schneid zeug 5 gegenüber dem vordern Bandende als Anschlag wirkt.
Sobald aber der Fusshebel am untern Ende der Stange 41 niederge- drückt wird, muss (las Schneidzeug 5 nach unten gehen und der Hebel 38 durch Druck auf den Arm 42 die Stange 25 abwärts zie- lien. Es folgt somit eine Abwärtsbewegung des Teil;
I1), (las heisst' die Walzen 3 und 4 werden ,jetzt das Band fassen und es in der Führung übr,r (las Sehneidzeug hinweg und unter die angefeuc.litete Bürste G schieben. TA eine gewisse Lüngc@ des Bandes ange feuchtet, so wird der FLisslif@bel wieder frei gegeben.
Die Feder 4() wird nunmehr das Sehneidzeug 5 zum Durc@hsc.hneiclen des Ban des aufwärts bewegen. Glc@ic hzcitig mit dem Hochgang des Hebels 38 kann dir Arm 42 nicht länger mehr abwärts gehalten werden,
so dass die Walze 4 ebenfalls in ihre obere Stellung zuriiclckehrt-. Der Baiidvörscliub ist damit bis auf weiteres wieder unterbroelien. Die abgeschnittene Bandlänge wird nun auf der Länge zwischen Scliiicidzeug und Bürste noch vollstündig herausgezogen und kann dann ohne weiteres mit einem Paket bezw. Umschlag desselben verklebt werden.
An dem Behälter 7 sind in der Ausfüh- rung gemäss Fig. 1 und 2 zwei geschlitzte Arme 45 befestigt. Die Schlitze dieser Arme sind mit 46 bezeichnet und zur Aufnahme der Enden einer Stange 4<B>1</B> bestimmt. Die Stangenend(-n sind reit Muttern verschraubt. die fest angezogen die Stange in der jeweils gegebenen Einstellung auf dvii Armen 46 festzulegen gestatten.
Auf jedem @tangen- ünde sind zwei Muttern vorgesehen, so dass jeder Arm 45 zwischen denselben fest einge spannt werden kann. Die Borsten der Bürste G sind in einer Hülse 48 festgelegt. Die Bürste s@@llist ist mit einem Schutz 4J ver sehen.
Auf der einen Seite ist dieser Schutz dermassen konvex geformt, dass der Docht 8 darunter bequem Raum hat.
Es kann dieser Schutz in Form einer Klammer gegeben sein, die an der Hülse 48 und an der Stange -17 starr befestigt wircl. An beiden Seiten steht der Schutz offen, damit der Docht 8 dureli- gczogen werden kann.
Der untere Rand des I;onvel gekrümmten Teils des Schutzes liegt gegen das Ende der Bürste und verhindert, dass sich deren Borsten allzustark spreizen. Der Docht ist unter den Schutz 49 mehr fach in Falten gelegt. Die Dochtenden füh ren an den Seiten abwärts und durch beson- dere Öffnungen 50 in den Behälter 7.
Die Bürste ist. vorzugsweise etwas schräg ge stellt und das Vorderteil des Schutzes 49 etwas länger gehalten als der gegenüber lie gende ebene Rückenteil. Dies speziell zu dem Zwecke, die Borsten an einer Spreizung nach aussen durch wiederholtes Ausliefern von Band zwischen Oberseite des Behälters und unterm Bürstenende G zu verhüten.
Das Un terteil 35 der oben auf dem Behälter 7 sitzen den Führung ist länger als das zur gleichen Führung gehörige Oberteil, welches kurz oder besser gesagt fast. unmittelbar unter dem ebenen Rückenteil des Schutzes 40 endigt. Die Borsten der Bürste G werden da durch mit dem Unterteil 35 der Führung in ganz leichter Berührung gehalten, so dass (las von den Walzen 3 und 4 ausgelieferte Band bequem unter der Bürste vorgeschoben wer den kann.
Das AnUuchtemittel wird der Bürste G, die natürlich auch eine gewisse kapillare An- zieliungsl;r.ift besitzt, durch den Docht 8 in re(relm,issigen aber niemals übergrossen Men gen zugeführt. also kann das Band 2 auch niemals übermässig stark angefeuchtet wer den.
Anderseits wäre hervorzuheben, dass jetzt auch in den Betriebspausen eine über- i Uic n n, -e Anfeuchttni- des untern Teils 35 der T)'andfülirting nicht mehr erfolgen wird. Es ist dies dadurch ermöglicht, dass der Behälter 7 unterhalb der Bahn des Bandes 2 ange- ordnet ist.
,ach Fig. 3 ist auf einer Grundplatte 5? ein Behälter<B>51</B> und in demselben drehbar auf einer Schneide 54 ein Hebel 53 angeordnet. Das eine Ende dieses Hebels trägt ein Gewicht 55. Dem andern Ende ist eine die Borsten der Bürste G aufnehmende Hülse 48 ange schlossen.
Die Bürste ist hier verkehrt in den Beh;iltt@r ein;,esetzt. Tm Behälter selbst ist ebenfalls einsaugfähiger Stoff, zum Beispiel ein Docht<B>56</B> untergebracht, der mit seinen Enden im 'Wasser untertaucht und an einer Stelle zwischen beiden Enden mit der Bürste G in Beriihrung gesetzt ist, um die Borsten selbst dann noch feucht zu halten,
wenn der Wasserstand bis unter den obern Rand der Hülse 48 gesunken sein sollte. Das Band durchläuft eine Führung, bestehend aus einem mit 2 Haltern 58 auf jeder Seite des Behälters 51 befestigten Unterteil 57 und einem Oberteil 59, welches, wie dargestellt, an den Haltern 58 des Unterteils 57 befestigt ist. Oberteil 59 der Führung und Bürste 6 werden in leichter Berührung gehalten, damit das Band im Vorschub durch die Füh rung bequem zwischen Führungsoberteil und Bürste 6 hindurchgeführt werden kann. Die; Hülse 48 der Bürste ist auf dem Hebel 53 m "t einer besonderen Klammer 60 festgelegt.
Das Gegengewicht 55 wird bei dieser Aus führung die Bürste dauernd mit dem Füh rungsoberteil 59 in Berührung halten und so gleichzeitig etwaigen Abnützungen der Bor sten Rechnung tragen. Der Docht. 56 hält die Bürste feucht, solange wie überhaupt Wasser im Behälter vorhanden ist, das heisst. auch dann noch, wenn der Wasserstand bis unter den obern Rand der Hülse 48 ge sunken sein sollte.
Nach Fig. 4 ist der Behälter 61 auf eine Grundplatte 52 gesetzt und die Hülse 48 der Bürste in eine Klammer 62 eingespannt. Die Klammer sitzt hier unmittelbar auf dem Bo den des Behälters 61. Über dem Behälter wird das Unterteil der Führung 57 auf Trä gern 58 gehalten. Im Behälter ist ein Docht 56 vorgesehen, der mit der Bürste 6 genau so wie bei der zuletzt beschriebenen Ausfüh- rungsform in Berührung gebracht ist. Oben bei 65 ist der Behälter teilweise abgeschlos sen. Die Bürste ragt zwischen der einen Kante des Abschlusses 65 und dem Ende des Führungsunterteils 57 oben aus dem Be hälter heraus.
Das Oberteil 63 der Führung läuft in eine Schneide aus, mit deren Hülfe das Band bequem vom übrigen Vorrat abge rissen werden kann, nachdem es in der<B>je-</B> w ei 'l s en ewünsehten Län(,e C über die Bürste 6 hinweggezogen worden ist. Speziell bei dieser Ausführung der Erfindung ist das Band 2 zweckmässig mit den Fingern abzuziehen, und zwar mit Bezug auf die Füb-ung 5 7 in hori zontaler Haltung.
Die Lage des Führungs oberteils 63 noch unterhalb der Höhe der untern Borstenenden gewährleistet, dass das Band mit den Borsten unter ausreichendem Druck in Berührung gelangt und so die rich tige Anfeuchtung erhält.
In Fig. 5 ist noch eine andere Ausführung dargestellt, die der in Fig. 4 allerdings ziem lich ähnlich ist und sich insbesondere da durch unterscheidet, dass das Führungsunter teil 57a neben der Bürste 6 schräg angestellt ist und Lager 66 vorgesehen sind, die, zur Aufnahme einer Stange 67 bestimmt, der drehbaren Lagerung einer am freien Ende bei 69 gewichtsbelasteten Platte 68 dienen. Das gewichtsbelastete Ende der Platte legt sich auf die Bürste und gewährleistet so eine einwandfreie Berührung zwischen letzterer und dem über die Führung zugeführten Bande. Diese gewichtsbelastete Platte wird ebenfalls eine etwaige Abnützung der Bürste kompensieren.
Indem man die Bürste gleich von vornherein schräg anstellt, derart, dass die allmähliche Umbiegung der Borsten- enden den Druck, der Platte 68 nicht so gross werden lässt, dass sich die Platte selbst noch wesentlich unter die Horizontale neigt., kann der, dem Durchgange des Bandes 2 durch den Anfeuchter, durch Beanspruchung bezüglich Biegung der Borsten entgegengesetzte )\T- derstand nicht gross erhöht werden.
In der Ausführung nach Fig. 3, 4 und 5 wird die Bürste leicht geneigt gehalten, so dass das Band beim Vorbeigang an der Bürste deren Borsten von der Führung etwas abzubiegen sucht. Es kann demnach das Band die Bürste immer bequem passieren, ohne sich irgendwie in Falten zu legen, wie das wohl unbedingt der Fall wäre, wenn die Bürste 6 dem Vor beigang des Bandes an den Borstenenden grössere Hindernisse entgegenstellen würde.
Aus obiger Beschreibung ergibt sich, dass die vorliegende Anfeuchtevorrichtung eine Bürste aufweist, welche feucht gehalten wird, indem der Anfeuchter des Bandes zur Zuführung der Flüssigkeit mit einem die be treffende Flüssigkeit ansaugenden Mittel kombiniert ist. In der Ausführung gemäss Fig. 3, 4 und 5 ist die Bürste mit der Hülse 48 nach unten und den Borsten nach oben in die Flüssigkeit hineingesetzt.
Würde der Docht 56 fortgelassen, so könnte das An- feuelitemittel von den Borsten immer nur dann aufgenommen werden, wenn das Flüs sigkeitsniveau noch über dem Rand der Hülse 48 mit den Borsten unmittelbar in Berührung steht..
Hier ist jedoch ein Docht 56 vorgesehen, der jetzt. die Bürste auch dann noch genügend feucht halten wird, wenn das Niveau der Flüssigkeit schon unter den obern Rand der Hülse 48 gesunken sein sollte. r. kann die Vorrichtung also auch dann noch m i it Erfolg Erfolg benutzt werden, wenn nur relativ geringe Wassermengen vorhanden sein soll ten.
Bei der. Beispielen ist der absorbierende Stoff also der Docht 56 lediglich zu dem Zwecke vorgesehen, die Bürste auch dann noch feucht zu halten, wenn sie selbst nielit mehr vermag, die Flüssigkeit vom Boden dc:s Flüssigkeitsbehälters aufzunehmen.
Der lei- tende Gedanke ist jedenfalls der, die den Borsten auch von solchen Stellen noch zuführen zu können, die unterhalb des jenigen Niveaus liegen, auf welchem die Bor sten die Flüssigkeit noch selhiit aufzunehmen vermögen.
\ach Fig. 1 werden die Borsten in der Bürste mit einer Hülse zusammengehalten, je doch ist hier die Bürste ganz und gar ausser halb des Behälters 7 und in anderer Stellung. das heisst mit der Hülse nach oben und den Borsten nach unten gerichtet angeordnet. Dc,r Docht. 8 hebt die Flüssigkeit bis zur Bürste wobei nicht wie in der Ausführung gemäss Fig. 3, 4 und 5 die Unterseite, sondern die Oberseite des gummierten Bandes von der Bürste bestrichen wird.