CH142675A - Brutapparat. - Google Patents

Brutapparat.

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CH142675A
CH142675A CH142675DA CH142675A CH 142675 A CH142675 A CH 142675A CH 142675D A CH142675D A CH 142675DA CH 142675 A CH142675 A CH 142675A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frame
incubator
chamber
inserts
fan
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Application number
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English (en)
Inventor
Louis Robbins John
Original Assignee
Louis Robbins John
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Publication date
Application filed by Louis Robbins John filed Critical Louis Robbins John
Publication of CH142675A publication Critical patent/CH142675A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description


  



  Brutapparat.



   Die Erfindung bezieht sich auf   Brutappa-    rate, die insbesondere in grossen Hühnerzüch    tereien    oder in Lohnbrutanstalten verwendet werden. Bei Brutapparaten dieser Art ist es wichtig. dass die Luft ununterbrochen in
Bewegung gehalten wird, damit die der Brii   tung unterworfenen Eier gleichmässig er-    wärmt werden. Durch eine derartige Zirku lation der Luft wird vor allen Dingen ver    hiitet,    dass die Luft sich an einzelnen Stel len staut, so dass Lufttaschen entstehen und sogar schlechte Gase sich entwickeln können,    welche-sehr nachteilig auf    die   auszubrüten-    den Eier einwirken können.



   Gemäss der Erfindung wird der die Luftbewegung verursachende Ventilator an der Rückwand des länglichen   Brutapparates    angeordnet, so dass er die Luft quer durch die   Brutkammer      hindurchtreibt.    Es hat sich herausgestellt, dass diese neuartige Luftstromrichtung eine äusserst zufriedenstellende Luftzirkulation zur Folge hat.



   In der Zeichnung ist ein   Nusführungs-    beispiel der   Erfindung dargesetllt.   



   Fig. 1 ist ein Horizontalschnitt nach
Linie   1-1    der Fig. 2 ;
Fig.   2    ist ein senkrechter Schnitt nach    Linie 2-2    der Fig. 1 ;
Fig. 3 ist eine Vorderansicht eines   Ein-       zelteils    in Richtung des Pfeils 3 in Fig. 4, und
Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach den Li nien 4-4 bezw. 5-5 der Fig. 3.



   Der dargestellte Brutapparat besitzt einen länglichen Kasten mit einem Boden 1, einer
Deckwand 2, Endwänden 3, einer Rückwand    4 und    einer Vorderwand, die ihrerseits aus den Türen 5, 6 und 7 gebildet wird. An der
Unterseite des Bodens 1 sind Querleisten 9 angebracht, welche dafür sorgen, dass der
Boden 1 in einem Abstand von dem Fussboden liegt, auf welchem der Brutapparat steht. Eine Zwischenwand 10 trennt das Innere des   Brutapparates    in zwei   nebeneinan-    derliegende Abteilungen A und B. In der Abteilung A sind die mit den auszubrütenden Eiern versehenen Bruteinsätze angeordnet, während in der   Abteilung T ? diejenigen     Einsätze angeordnet sind, in welchen sich die   beinalie    ausgebrüteten Eier befinden.

   Die in der Abteilung A befindlichen Bruteinsätze sind so angeordnet,   clnss    man sie kippen kann, und zwar ist zu diesem Zwecke eine Welle 11 angeordnet, deren eines Ende in der   End-    wand 3 und deren anderes Ende in einer Querleiste 12   gelagert Ist, die an der Zwi-      schenwand    10 sitzt. Die Einsätze 13 sind in Rahmen   14      eingeschobcn,    von denen leispielsweise vier dargestellt sind. Die Rahmen   1-1    sind mit Leisten 15 versehen, welche sich in Querrichtung erstrecken und Führungen für die Einsätze   13    bilden.

   Die besondere   Ausbildung der Einsätze, sowie    der   Rahmen    braucht wohl an dieser Stelle nicht   (leut-    licher   beschriel) en zu werclen, da dieselben      veine    Tele der vorliegenden Erfindung bilden. Die Rahmen 14 sind unverdrehbar an der Welle 11 befestigt und an dem äussern Ende dieser Welle ist ein   Schneckenrad IG    befestigt, welches mit einer Schnecke 17 kämmt, die an einem   Endc    einer   Weile 18       sitzt. Das andere Ende der Welle 18 ist    mit einer Kurbel 19 versehen, und wenn man (lie   Telle    18 dreht, dann wird die Welle 11 ebenfalls mit dem daran sitzenden Gestell 14 und Eicreinsätzen 13 gedreht.



   Damit die Eiereinsätze 13 während ihrer Drehung bezw. Kippung nicht aus dem Gestell 14 heransgleiten können, sind besondere Verriegelungsvorrichtungen angeordnet. An den rückwärtigen Leisten der Rahmen 14 sind Streifen 20 (Fig. 1) befestigt. welche als Anschlag dienen und ein Herausrutschen   der    Einsätze nach rückwäts verhindern. Damit die Einsätze gegen die Vorwärtsverschiebung während ihrer Kippung festgehalten werden, ist an den   vordern      senl ; rechten    Leisten der Rahmen 14 eine Leiste 22 angeordnet, welche eine Anzahl Längsschlitze 23 hat, durch welche sich Schrauben 24 hindurch erstrecken. Diese Schrauben sind mit Flügelmuttern 25 versehen und dienen dazu, die Leisten 22 in der gewünschten Stellung   Zll    befestigen.

   Die Leisten 22 sind mit seitlichen Ansätzen 26 versehen, welche sich über die Vorderenden der Einsätze 13 hin  wegerstreckcn,    wenn die Leisten 22 sich    in    der in Abb. 3 in ausgczogenen. Linien dargestellten Stellung befinden. Wenn jedoch die Leisten 22 in senkrechter Richtung ver  schoben    werden,   non    beispielsweise in die in gestrichelten Linien dargestellte Stellung zu gelangen, dann geraten die seitlichen Ansätze   26    ausser Eingriff mit den Einsätzen 13, und die Einsätze können leiclit vorwärts aus dem Gestell herausgezogen und wieder eingesetzt w-erden.

   Die   Nnordnung    und   AVir-      kungsweisc    dieser   Verriegelungsvorriehtung    ist besonders deutlich in   den Abb. 3, 4 und    5 dargestellt. Im Innern des   Brutkastens    sind elektrische Heizelemente 27 angeordnet, welche die   Brutkammer    auf der gewünschten Temperatur halten. Heizelemente dieser Art werden heutzutage sehr viel verwendet und sind lediglich der Vollständigkeit halber dargestellt. Der Stromkreis dieser Heizelemente und die Art   land    Weise, wie der Stromkreis   überwacht wird,    ist nicht besonders dargestellt, da die Anordnung derselben bekannt Ist.

   Oberhalb der Heizelemente ist eine Wasserpfanne 28 angeordnet, welche dazu dient, den Feuchtigkeitsgehalt der Luft auf ein   bestimmtes      il    aufrecht zu erhalten.



   Zwecks Erzielung einer guten Luftzirkulation im   Tnnern    der Abteilung A der Brutkammer ist diese in einem Raum zwischen der Rückseite des Gestelles 14 und der Rückwand   i des Brutkastens mit einem Ventila-    tor versehen, der vier Flügel 29 hat, die an einer Nabe 30 sitzen. Diese Nabe sitzt an einer Welle 31, welche sich durch die Kastenrückwand hindurch nach rückwärts erstreckt und in einem Lager 32 ruht. An dem äussern Ende der Welle 31 sitzt eine   Schnur-    schcibe 33, welche mittelst einer Schmur 34 von einem Motor 35 angetrieben wird. Ein gleichartiger Ventilator ist mit dem rückwärtigen Teil der abteilung B angeordnet und die verschiedenen Teile desselben sind mit   denselben Xummern bezeichnet, wie sie    in Verbindung mit dem andern Ventilator benutzt worden sind.

   Der einzige Unterschied   besteht nur darin, dass die einzelnen    Teile des   Ventilators    in der Abteilung B kleiner sind. 



  Der Brutapparat ist in der Rückwand 4 mit einer Türe 36 versehen, welche Zutritt zu dem Raum des Brutapparates gestattet, wo der grössere Ventilator angeordnet ist, so da. ss man etwaige Reparaturen ausführen kann.



  Durch die   Anordnunn    des Ventilators   29    hinten in der Brutkammer ist derselbe   zu-      gänglich,    ohne dass dabei die Drehbarkeit des Gestelles   14    beeinflusst wird, während dies bei dessen Anordnung am Stirnende der Kammer nicht möglich wäre, Hinter jedem Ventilator sind Ventilationsöffnungen 37 angeordnet, durch welche frische Luft in die Abteilungen hineinströmen kann. Die Deckwand des   Brutapparates    ist ferner mit Offnungen   39    versehen, aus welchen die Luft   hinausströmen    kann. Wenn sich die Ventilatoren drehen, dann erzeugen sie einen Luftstrom, welcher von der Rückwand der Brutkammer nach vorwärts gerichtet ist, so dass eine gründliche Ventilation erreicht wird.

   Durch geeignete Wahl der Grösse der Öffnungen   33    und   39    ist es möglich, die Luft im Innern des   Brutapparates    stets frisch zu   halten, wo-    bei gleichzeitig die gewünschte Temperatur und Feuchtigkeit aufrecht erhalten wird.



   Es sei besonders   darauf aufmerksam ge-    macht, dass die Anordnung der Ventilatoren im rückwärtigen Teil der Brutkammer den Vorteil hat, dass die Luft bedeutend leichter durch das   Brutgestell    hindurchströmt, als wenn die Ventilatoren an den Enden des    Brutapparates angeordnet wären. Dieser    Vorteil geht besonders deutlich aus der Fig. 2 hervor, aus welcher man ersieht, dass in der Richtung des Luftstromes keine Widerstände vorhanden sind, welche den Eintritt der Luft in den Raum zwischen den Einsätzen erschweren würden.

   Wenn man jedoch versucht, die Luft von den Enden oder in Längsrichtung durch den   Brutapparat hin-    durch zu schicken, dann sind die Gestelle   14    im Wege, und es ist dann äusserst schwierig. eine gleichförmige Luftzirkulation   zn    errei  chen,    insbesondere dann, wenn drei oder noch mehr Abteilungen von   Bruteinsätzen    in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind, wie es heutzutage allgemein üblich ist.



  Dieser Vorteil ist ebenfalls in der Abteilung   13    vorhanden, in welche die Eier am Ende der Brutzeit eingebracht werden. Es ist äusserst wichtig, dass sowohl in der Abteilung A, wie auch in der   Abteilung B eine gute    Ventilation aufrecht erhalten wird, damit die   bestmöglichen Brutergebnisse erzielt wer-    den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Brutapparat, dadurch gekennzeichnet, dass in einer länglichen Kammer, die an ihrer Vorderseite mit Türen (6, 7) versehen ist, ein mit Querführungen (15) versehenes Gestell (14) zur Aufnahme der Eiereinsätze (13) um eine Längsachse drehbar angeord- net ist, und dass an der Rückwand (4) der Kammer ein um eine AVagrechte und rechtwinklig zur Drehachse des Gestelles drehbarer Ventilator (29) angeordnet ist, der die Luft im Innern der Kammer in Bewegung erhält.
    UNTERANSPRtJCHE : 1. Brutapparat nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass der Ventilator (29) in einem Raum zwischen der Rück- wand (4) der Kammer und der Riìek- seite des drehbaren Gestelles (14) sich be- findet und von der Rückseite des Appa rates zugänglich ist, ohne dass dabei die Drehbarkeit des Gestelles beeinflusst wird.
    2. Brutapparat nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass an der Rück seite des drehbaren Gestelles (14) senk rechte, die Enden der wagrechten Quer fiihrungen (15) verschliessende Leisten (20) befestigt sind, während an der Vor- derseite senkreehte, in Längsrichtung ein- stellbare Leisten (22) sitzen, welche seit liche Ansätze (26) haben, die die Vorder enden der Eiereinsätze (13) für gewöhn lich überlappen und sie gegen Herausglei ten nach vorn sichern.
CH142675D 1929-08-10 1929-08-10 Brutapparat. CH142675A (de)

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CH142675T 1929-08-10

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