CH143185A - Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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CH143185A
CH143185A CH143185DA CH143185A CH 143185 A CH143185 A CH 143185A CH 143185D A CH143185D A CH 143185DA CH 143185 A CH143185 A CH 143185A
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driving
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C S Storrer
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C S Storrer
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Description


  Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Wech  selgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge,  mit einer treibenden Welle und einer weiteren,  damit im Zahnradeingriff stehenden getriebe  nen Welle. Sie besteht darin, dass die trei  benden Zahnräder mit der Antriebswelle in  starrem Zusammenhang, zum Beispiel aufge  keilt oder mit dieser zusammen in einem  Stück gearbeitet sind, die getriebenen Zahn  räder jedoch lose auf der getriebenen Welle  sitzen und als Kupplungslamellen ausgebildet  sind, welche in Reibungseingriff mit entspre  chenden, mit Klauen auf der getriebenen  Welle sitzenden Kupplungslamellen gebracht  werden können.

   Vorteilhafterweise ist jedes  angetriebene Zahnrad für eine Geschwindig  keitsstufe in mehrere parallel arbeitende Lamel  len unterteilt, welche gleichzeitig in das  gleiche treibende Zahnrad eingreifen. Die  treibenden und getriebenen Lamellen und die  angetriebene Welle können mittelst hydrau  lisch, elektrisch oder mechanisch ausgeübter  Kräfte aufeinander gepresst werden.    Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung schema  tisch dargestellt, in welcher  Fig. 1 einen Schnitt nach der Schnittlinie  II der Fig. 2 durch das Getriebe darstellt und  Fig. 2 einen Schnitt nach der Schnittlinie  II II der Fig. 1 senkrecht zu den Wellen zeigt.  Die im Getriebegehäuse 1 befindliche trei  bende Welle 2 ist in den Lagern 3 und 4  gelagert, während die getriebene Welle 5 im  selben Gehäuse in zwei weiteren Lagern 6  und 7 gelagert ist.

   Die treibende Welle 2  und die getriebene Welle 5 sind durch zwei,  verschiedenen Geschwindigkeitsstufen dienen  den Zahnräderpaaren (8, 9) und (10, 11) mit  einander im Eingriff. Die Zahnräder 9 und 11  auf der getriebenen Welle sind mit diesen  zusammen nicht in unmittelbarem Eingriff,  sondern je in drei Lamellen unterteilt und  können als solche mit den Lamellen 12 bezw.  13, welche letztere mittelst Klauen 14 und 15  fest im Eingriff mit den Büchsen 16 bzw. 17  stehen, in     reibendem        Eingriff    gebracht werden.  Die beiden Büchsen 1.6 und 17 sind     mittelst         Keilen 18 und 19 fest auf die getriebene  Welle 5 aufgekeilt, Zu jeder dieser Lamellen  gruppe 9, 12 und 11, 13 gehören die mit den  Kolben 20 bezw. 21 ausgerüsteten Zylinder 22  bezw. 23.

   Einerseits steht der Zylinderraum  des Zylinders 22 durch die Bohrungen 24  und 25 der Flüssigkeitszuführungsbüchse 26  mit der Ringnute 27 der Flüssigkeitszufüh  rungshülse 28 in Verbindung und anderseits  ist der Zylinder 23 durch die Bohrungen 29,  30, 31 und 32 mit der Nute 33 der Hülse 28  verbunden. In der Flüssigkeitszuführungs  hülse 28 ist ein Zweiwegschaltorgan 34 vor  gesehen, welches die Flüssigkeitszuführungs  leitung 35 einerseits mit der, ringförmigen  Nute 33 und anderseits mit der Nute 27 der  Hülse 28 verbinden kann.  



  Die Wirkungsweise dieses Wechselgetrie  bes ist folgende  Soll die drehende Energie der Welle 2  in eine langsam drehende Energie an der  Welle 5 umgewandelt werden, so muss diese  über das Zahnradpaar 10, 11 übertragen wer  den. Die Zahnradlamellen 11 müssen daher  im reibenden Eingriff mit den Lamellen 13  stehen, dadurch dass das Zweiwegorgan 34  in die der Zeichnung dargestellte Stellung  gebracht wird. Die von einer nichtgezeich  neten Pumpe geförderte Druckflüssigkeit fliesst  nun durch die Leitung 35 und die Kanäle  32, 31; 30 und 29 in den Zylinderraum des  Zylinders 23 und presst durch den Kolben 21  die Kupplungslamellen 11 und 13 gegenein  ander, so dass der dadurch entstehenden Rei  bung zufolge die vom Zahnrad 10 auf die  Lamellenzahnräder 11 übertragene Energie  durch die Lamellen 13 auf die Hülse 17 und  schliesslich auf die Welle 5 übertragen wird.

    Zu gleicher Zeit stehen aber die Lamellen 9  und 12 ausser Eingriff, so dass die Zahnrad  lamellen 9 leer mit der treibenden Welle mit  laufen und die Lamellen 12 mit derselben  Geschwindigkeit der getriebenen Welle drehen.  



  Wird an der Welle 5 eine grössere Geschwin  digkeit verlangt, so wird das Zahnradpaar 10,  11 ausser Eingriff gesetzt, indem das Zwei  wegorgan in die in der Zeichnung gestrichelt  angegebene Stellung gebracht wird. Die für    Zylinder 23 befindliche Flüssigkeit kann durch  die geringen Undichtheiten oder durch ein  besonderes mit dem Organ 34 verbundene  nicht gezeichnetes Ablassorgan in den Sumpf  des Gehäuses 1 entweichen, wodurch eine  achsiale Kraft auf die Lamellen 11, 13 nicht  mehr ausgeübt wird und diese somit ausser  Reibungseingriff gesetzt werden.

   Die durch  die Leitung 35 zugeführte Druckflüssigkeit  strömt jedoch durch die Ringnut 27 und die  Bohrungen 25 und 24 in den Zylinder 22,  in welchem sie den Kolben 20 gegen die  Lamellen 9, 12 presst, wodurch diese gegen  seitig in reibenden Eingriff gelangen, so dass  die Energie von der Welle durch das  Zahnradpaar 8, 9 auf die Welle 5 übertragen  wird.  



  Für den Leerlauf, d. h. für den Fall, dass  die Welle 2 drehen und die Welle 5 still  stehen soll, wird das Organ 34 so gestellt,  dass die in der Leitung 35 befindliche Flüs  sigkeit nicht zu den Nuten 27 und 33 gelan  gen kann. Allfällig noch in den Zylindern  22 oder 23 befindliche Flüssigkeit kann durch  Undichtheit oder durch besondere Entleerungs  organe aus diesen entweichen, so dass keines  der beiden Zahnradpaare 8, 9 oder 10, 11  noch miteinander im Eingriff sein können.  



  Vorteilhafterweise wird als Druckflüssig  keit ein Schmieröl verwendet, welches für die  Zahnräder und die Lager, im Gehäuse 1 am  besten geeignet erscheint.  



  Selbstverständlich können die Lamellen  auch anstatt durch hydraulische Kräfte durch  elektromagnetische oder mechanische Kräfte  gegeneinander gepresst werden, ebenso kann  sich das Wechselgetriebe anstatt aus zwei  Geschwindigkeitsgruppen aus deren mehreren  zusammen setzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselgetriebe, insbesondere für Kraft fahrzeuge, mit einer treibender Welle und einer weiteren, damit im Zahnradeingriff ste henden getriebeneu Welle, dadurch gekenn zeichnet, dass < lie treibenden Zahnräder mit der Antriebswelle in starrem Zusammenhang sind, die getriebenen Zahnräder jedoch lose auf der getriebenen Welle sitzen und als Kupplungslamellen ausgebildet sind, welche in Reibungseingriff mit entsprechenden, mit Klauen auf der getriebenen Welle sitzenden Kupplungslamellen gebracht werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Wechselgetriebe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die angetrie benen Zahnräder für je eine Geschwindig keitsstufe in mehrere parallel arbeitende Lamellen unterteilt sind, welche gleichzeitig in das gleiche treibende Zahnrad eingreifen 2. Wechselgetriebe, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die treibenden und getriebenen Lamellen auf der ange triebenen Welle mittelst hydraulisch, elek trisch oder mechanisch ausgeübter Kräfte aufeinander pressbar sind.
CH143185D 1929-12-31 1929-12-31 Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge. CH143185A (de)

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CH143185D CH143185A (de) 1929-12-31 1929-12-31 Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2559337A (en) * 1944-10-30 1951-07-03 Brown David & Sons Ltd Fluid engaged and released clutch
US2825234A (en) * 1954-06-05 1958-03-04 Papst Hermann Multiple arrangement for frictional power transmission

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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