Zusammenlegbares Fahrzeugverdeek, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung betrifft ein zusammen legbares Fahrzeugverdeck, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei dem der Verdeck.,stoff an einem Btigel befestigt ist, der an durch Zug glieder bewegbaren Schlitten drehbar ist.
Be kanntlich werden zum Aufspannen eines Ver- deckes der vorgenannten Art durch Drehen einer Kurbel oder dergleichen die Zugglieder so beweo- t <B>,</B> dass die erwähnten Schlitten nach vorn gezogen und nach und nach alle zum Stützen des Verdeckstoffes dienenden Sprie- gel in die Spannstellung gebracht werden.
Bei bekannten Einrichtungen musste aber der vorher genannte<B>Bügel,</B> nachdem alle Sprie- gel in die Spannstellung bewegt'waren, von Tland nach unten geklappt werden, um den Verdeckstoff zu spannen. Ausserdem musste dann der Bügel in der untern Lage von Hand am Fahrzeuggestell gesichert werden.
Die vorgenannten Handgriffe erfordern<B>je-</B> doch viel Zeit, so dass eine unliebsame Ver zögerung verursacht wird, wenn etwa bei der Fahrt des 'Wagens plötzlich ein Platzregen eintritt, so dass das Verdeck sofort aufge spannt werden muss. Ausserdem sind auch die erwähnten Handgriffe mit Rücksicht auf die beträchtliche Höhe, in der das Verdeck über der Strasse liegt, unbequem auszuführen.
Um die geschilderten Mängel zu besei tigen, ist nach der Erfindung der Bügel, mit dem der Verdeekstoff verbunden ist, mit einem Steuerglied versehen, durch das dieser Bügel gegen Ende der beim Aufspannen des Verde,ckes erfolgenden Bewegung des Schlit tens selbsttätig abwärts in die Aufspannlage geschwenkt wird. *Ausserdem ist dem Bügel ein ihn in der Aufspannlage sicherndes, bei der Bewegung der Schlitten selbsttätig in Wirkung tretendes Sperrglied zugeordnet.
Diese Einrichtung bietet den Vorteil, dass durch Drehen der Handkurbel oder derglei chen nicht nur, wie bei bisherigen Aufspann- vorrichtungen, der Verdeckstoff mit Hilf(- der vordersten Spriegelsc'hlitten nach vorn ge-. zogen, sondern auch der mit dem vordern Verdeckstoffende verbundene Bügel selbst- tätig nach unten geklappt und gesichert wird,
so dass der gesamte Verdeckstoff ohne Anwendung besonderer Handgriffe mit gro sser Geschwin <B>'</B> digkeit vollständig aufgespannt werden kann. Das Zusammenklappen des Ver decks erfolgt ebenfalls selbsttätig durch Dre hung der Handkurbel oder dergleichen im umgekehrten Sinne.
Bei Verdeckaufspannvorrielltungen ist es bekannt, die zum Aufspannen bezw. Zusam menklappen des Verdecks dienenden Zug- C ieder, zum Beispiel Ketten, über am vor- dern Fahrzeugende angeordnete Räder oder dergleichen zu führen.
Nach einer bevorzug ten AusführungsfQrm sind zweckmässig das eine Zugglied oder die Zugglieder mit den Spriegelschlitten durch Schleppstangen ver bunden, deren mit den Zuggliedern verbun dene Gelenkzapfen beim Herumlaufen über die Räder oder dergleichen nach Über schreiten dur ell ein Widerlager angehalten werden. Hierdurch ist der Spriegelschlitten auf einfache Weise in der vordern Stellung gesichert.
Gleichzeitig werden die Teile des den Verdeckstoff tragenden Gestelles, das mit den vordersten Spriegelschlitten verbun den ist, fest gegeneinander gezogen, so dass ein Klappern der Gestellteile vermieden ist.
Ferner können am Fahrzeuggestell Rinnen vorgesehen sein, in die beim Aufspannen des Verdecks die Seitenränder des Verdeckstoffes mit Hilfe von am Verdeckstoffgestell vor- Uesehenen Stoffhaltern eingeführt werden. wälirend beim Zusammenlegen des -#7"erclecks die Seitenränder des Verdeckstoffes aus den R.innen herausgehoben werden.
Durch diese Einrichtung ist der Vorteil erzielt, dass beim Aufspannen ein seitlielidr Schutz gegen die Zugluft bietender Abschluss des Verdecks er reicht ist, während beim Zusammenlegen ein Einklemmen des Verdeckstoffes am Fahr- zeuggestell verhütet ist.
Auf der Zeichnung ist ein nach der<B>Er-</B> findung hergestelltes Fahrzeugverdeck in einer beispielsweisen Ausführungsform ver- anse haulicht.
Fig. <B>1</B> ist eine Gesaintansicht des Wagen- Izastens mit aufgespanntein Verdeck, wobei im obern Teil der Figur das Verdeck im Längsschnitt durch die senkrechte Mittel ebene des Wagens dargestellt ist; Fig. 2 veranschaulicht das Verdeck im Zit- stancle während des Aufspannens, und zwar ungefähr zur Hälfte aufgezogen und eben- fedls im Längsschnitt #durch die senkrechte Mittelebene des Wagens;
Fig. <B>3</B> stellt eine Teilansicht des Wagens im Zustand des Verdecks während des Zu- sammenlegens dar; Fig. 4 ist ein Querschnitt durch den hin- tern Teil des Wagenkastens ungefähr nach der Linie A-A der Fig. <B>5,</B> jedoch bei teil weise aufgespanntem Verdeck; Fig. <B>5</B> veranschaulicht den hintern Teil des Wagenkastens bei vollständig zurück geschlagenem Verdeck in Seitenansicht-;
Fig. <B>6</B> veranschaulicht im Längsschnitt durch die senkrechte Mittelebene des Wagens den vordern Teil des aufgespannten Verdecks in grösserem Massstab; Fig. <B>7</B> ist eine Teildraufsielit auf den glei chen Verdeckteil bei abgenommenem Ver- deckstoff, und zwar teilweise im wagrechten t:
Fig. <B>8</B> ist in noch grösserem Massstabe eine Teildarstellung des hintern Teils der Sprie- gelführung vom Wageninnern aus gesehen; Fig. <B>9</B> ist ein Teilquerschnitt durch die Spriegelführung und einen der mittleren Spriegelsehlitten-,
Fig. <B>10</B> veranschaulicht einen der mitt leren Spriegel in der Endstellung bei auf gespanntem Verdeck vom Wageninnern atis Fig. <B>11</B> ist eine Darstellung der einen vor- dern Kettenumführung, und Fi-. 12 eine Darstellung des Gehäuses (-iner der hintern Kettenumführungen, und zwar beide, in senkrechter Ebene geschnitten; Fig. 13-14 zeigen eine weitere Ausfüh rungsform.
An beiden Seiten des Wagenkastens<B>1</B> ist an den Fenstersäulen 2 je eine Führungs schiene<B>3</B> für die Spriegel 4 angebracht. Diese Schienen sind hinten abgebogen und senk recht nach unten bis in den Wagenkasten liineingefü'hrt. Der vorderste Spriegel <B>5</B> und die beiden hintern Spriegoel <B>6</B> und<B>7</B> weichen hinsichtlich ihrer Ausführung etwas von den mittleren Spriegeln 4 ab. Die Spriegel 4,<B>5, 6</B> sind mit. zwischen ihnen angeordneten Hilfs- spriegeln <B>8</B> durch an sich bekannte Spreizen <B>9</B> verbunden.
Der Verdeckstoff <B>10</B> ist am vordern, in der Aufspannstellung eine wag- rechte Lage einnehmenden Spannbügel<B>11,</B> ferner an beiden Seiten an den mit den Sprei zen<B>9</B> verbundenen Stoffhaltern<B>192</B> und an den mit den beiden hintern Spriegeln <B>6</B> und<B>7</B> verbundenen Stoffhaltern<B>13,</B> sowie endlich hinten am Wacenkasten <B>1</B> befestigt.
Zur Be- kn Testigung des hinte-rn Verdeckstoffendes am -Wagenkasten<B>1</B> dient die Abselilussleist-- 14 (Fig. <B>1).</B> Im Übrigen liegt aber der Verdech- stoff <B>10</B> lose über dem Spriegelgerippe, so dass er in jeder Richtung frei gespannt wer-. den kann.
Die an beiden Seiten des Wagens angeord neten Spriegel 4 bis<B>7</B> sind mit Schlitten<B>15</B> Tig. <B>9</B> und<B>10), 15'</B> (Fig. 2) und<B>15"</B> (Fig. 2 -Liud <B>8)</B> versehen, welche<B>je</B> zwei Laufrollen <B>16</B> tragen. Diese Rollen sind unten in Rillen <B>1.7</B> geführt und besitzen oben wenig Spiel gegen die Führungsschienen<B>3,</B> so dass die Rollen beim Laufen<B>je</B> nach der Kraftrich- tung immer nur entweder oben oder unten an liegen und daher unbehindert abrollen kön nen.
Neben den Laufrillen<B>17</B> sind Ketten- führungssehienen <B>18</B> und,<B>19</B> vorgesehen, iD denen die beiden Stränge der endlosen Kette -)0 sich mit. -wenig Spiel bewegen können.
Die Anordnun- der Ketten<B>-)0</B> in eng,-en Füh rungen hat den Zweek, eine genaue Bewe- "ung (T der mit ihnen zusammenarbeitenden Glieder zu gewährleisten und im Beltrieb das Klappern zu verhüten.
Die Rollen 21 der Ketten 20 sind hinsichtlieh ihres Durühmes- sers etwas grösser. als die Höhe der Ketten laschen beträgt, so dass die Ketten besonders <B>,in</B> den Stellen, an denen die Führungssehie- nen <B>3</B> und<B>18</B> gebogen sind, mit Hilfe der Rollen 21 laufen und nicht mit Hilfe der La schen gleiten.
Die Ketten 20 laufen vorn über Ketten räder 22 (Fig. <B>11)</B> und hiiiten über Ketten- räder 23 (Tig. <B>1).</B> Die letztgenannten Ketten rüder sind durch eine Querwelle 24 (Fig. 4) miteinander verbunden und können dureil eine aufgesteckte Handkurbel 25 oder durch ein geeignetes Getriebe mit Hilfe eines von der Wagenbatterie gespeisten Elektromoton# oder auch vom Wagenmotor selbst gemeinsam <B>C,</B> angetrieben werden.
Etwas vor dem vordersten Spriegel el sind in die in der Stellung nach Fig. 2 und<B>3</B> oben liegenden Stränge der Ketten 20 Mitnehmer <B>26</B> (Fig. 11-) eingenietet. Zur Verbesserum <B>- ,</B> der Geradführung und Erhöhung der Wide' <B>'</B> standsfähigkeit gegen einseitige Kräfte ragen die Mitnehmer <B>26</B> mit ihrem Ansatz 26a mög lichst weit in das benachbarte Kettenglied hinein.
An den Mitnehmern <B>26</B> sind Schlepp stangen<B>27</B> angelenkt. Die hintern Au--en dieser Schleppstangen sind mit dem Schlit ten<B>15'</B> (Fig. <B>7)</B> des vordersten Spriegels <B>5</B> gelenkig verbunden, so dass die Bewegung der obern Kettenstränge auf den vordern, Spriegel <B>5</B> übertragen wird.
Alle andern Sprie- gel sind nicht dauernd mit den Ketten ver bunden und werden beim Aufspannen des Verdecks durch die Spreizen<B>9</B> mitgezogen (vergleiche Fig. 2) bezw. beim Zurückwinden durch die Schlitten<B>15'</B> des ersten Spriegels <B>5</B> rückwärts geschoben _(vergleiche Fig. <B>3).</B> Durch das Vorwärtsdrehen der Kurbel<B>-25</B> Tiol. <B>1)
</B> wird hiernach das Aufspannen und durch Rückwärtsdrehen dieser Kurbel das Zurüchklappen des Verdecks herbeigeführt.
Je zwei Spreizen<B>9</B> sind mittelst Zapfen <B>28</B> (Fig. <B>6)</B> an den Hülfsspriegel <B>8</B> angelenkt. Ferner sind die Spreizen<B>9</B> durch Laschen 29 und gemeinsame Zapfen<B>30</B> miteinander ver- bun4en. Die Zapfen<B>30</B> sind in Schlitzfüh- rungen <B>31</B> (Fig. <B>6)</B> der Hilfsspriegel <B>8</B> ge- t' tz rade geführt,
so dass die Ebene der Hilfs- spriegel <B>8</B> immer senkrecht auf der Verbin dungslinie der ulitern Augen 32 der Spreizen <B>9</B> steht. Ein Umkippen der nur von den Sprei zen<B>9</B> getragenen Hilfsspriegel <B>8</B> ist daher in jeder Spreizenstellung verhütet.
Die ffilfs- spriegel <B>8</B> tragen ferner am äussern Ende Rol len<B>33,</B> mit denen sie oben auf den Fülirungs- schienen <B>3</B> laufen, wenn sie beim Aufspaii- nen des Verdecks ihre tiefste Lage erreicht haben (vergleiel-Le Fig. 2).
Einige Spreizen<B>9,</B> und zwar immer zwei an der rechten bezw. linken Wagenseite ein ander gegenüberliegende Spreizen sind in der Länge verstellbar. Bei der dargestellten Aus- führungsforni sind die beiden am vordern Spriegel <B>5</B> (Fig. <B>6)</B> anwelenkten Spreizen<B>9</B> verstellbar. Zu diesem Zweck sind die vor- 0.
enannten Spreizen am vordern Ende mit Gewinde 34 versehen, auf welches mit den Augen<B>32</B> gelenkig verbundene Gewindeliül- sen <B>35</B> aufgeschraubt sind. Nach Lösen der Befestigungssehraube am Auge<B>32</B> kann beim Drehen der Hül" <B>35</B> die Länge der Spreize verändert werden.
Diese Verstellbarkeit bietet den Vorteil, dass nach Fertigstellung des Ver decks durch entsprechende Kürzung der ver stellbaren Spreizen das ganze Spreizgerippe fest angepasst werden kann, bezw. die Rollen <B>33</B> sicher gegen die Führungsselliene <B>3</B> ge- presst werden können. Infolgedessen ist trotz des unvermeidlichen Spiels in allen Gelenken ,jedes Klappern vermieden. Die Einstellung der Hülsen<B>35</B> braucht nur einmal vorgenom men zu werden, denn die gewünschte An spannung wird dann beim jedesmaligen Auf ziehen des Verdecks von selbst erzielt.
Zweckmässig werden<B>je</B> vier an einem Hilfs- spriegel <B>8</B> angreifende Spreizen<B>9</B> in der be schriebenen Weise verstellbar eingerichtet und gleichmässig verstellt, damit nicht der betreffende Hilfsspriegel durch die Länger- änderung nur eines Spreizenpaares eine schräge Lage erhält.
n Zwischen den beiden hintern Spriegeln <B>6</B> und <B>7</B> (Fig. <B>8)</B> sind an Stelle der vorher be schriebenen Spreizen nur zwei kurze Verbin dungsglieder<B>36</B> angeordnet, welche durch einen Zapfen 36a aneinander angelenkt sind und den Zweck haben, beim Aufspannen des Verdecks den Spriegel <B>7</B> in die Spannlage zu ziehen.
Beim Zurückziehen des Spriegel- - ,er ippes klappen die Verbindungsglieder 36 nach oben zusammen. Auf den Spreizen<B>9</B> sind Stoffhalter<B>12)</B> (Fig. <B>9)</B> befestigt, zum Beispiel aufgelötet.
Der äussere linsenförmige <B>Kopf</B> 12a dieser Stoffhalter gleitet #in einer aus zwei Leder platten<B>37, 38</B> bestehenden Tasche, welche in der Nähe des: seitlichen Verdeckrandes innen am Verdeckstoff <B>10</B> festgenälit ist.
Der mitt lere, stangenförmige Teil des Stoffhalters 12 ist durch einen Längsschlitz<B>39</B> (Fig. <B>8</B> und ±#) der Tasche<B>37, 38</B> hindurchgefülirt. <B>Auf</B> diese Weise ist einerseits ein Gleiten des #Terdeckstoffes <B>10</B> an.
dem Halterkopf 12#t parallel zur Führungsschiene<B>3</B> ermöglicht, jedoch rechtwinklig zur Fülirungsschiene vpr- hindert, während anderseits eine leichte Auf- und Abkröpfbarkeit des Verdeckstoffes <B>10</B> erzielt ist.
Das Gleiten des Verdeckstoffes <B>10</B> am Halterkopf 12a ist erforderlich und zwar erstens, weil sich der Stoff unter dem Ein- fluss von Feuchtigkeit verkürzt oder beim trockenen Wetter verlängert, zweitens, weil sich der Stoff beim letzten festen Anspannen am Ende des Aufziehens :des Verdecks ein wenig gegen die Halter 12 verschiebt und drittens, weil auch beim Zurückwinden des Verdecks (vergleiche Fig. <B>3)</B> eine geringeVer- schiebbarkeit des Stoffes<B>10</B> gegen die Halter 12 zur Vermeidung örtlicher Anspannungen vorteilhaft ist.
Am seitlichen Rande des Ver- deckstoffes <B>10</B> ist ein Schlauch oder Seil 40 (Fig. <B>9)</B> oder dergleichen eingenäht. Aussen an den Führungsschienen<B>3</B> sind gekrümmte Abschlussleisten 41. angebracht.
Beim Auf spannen des Verdeeks werden die Stoffhalter 12 durch die Spreizen<B>9</B> nach unten bewegl. Hierbei werden durch die linsenförmigen Köpfe 12a (Fig. <B>9)</B> und ausserdem besonders auch die eine gewisse Steifigkeit besitzenden LedPrtaschen <B>37, 38,</B> die durch die Einlagen 40 versteiften Verdechstoffränder sicher m die zwischen den Abschlussleisten 41 und den F iihrun(Ysschieneii <B>3</B> voroesehenen Rillen 41a C,
zn hineingezogen. Auf diese Weise wird ein winddichter Abschluss der seitlichen Verdeck- stoffräuder selbsttätig hergestellt. Beim Zu rückziehen des Verdecks (vergleiche, Fig. <B>3)</B> lieben sich beim Hochklappen der Spreizen <B>9</B> die Stoffhalter aus den Rillen 41a heraus und verhindern infolgedessen ein Einklemmen des Verdeckstoffes an den Rändern.
,r In Fig'. <B>8</B> ist das äussere Ende des Sprie- Olels <B>6</B> so dargestellt, dass der Spriegel- schlitten <B>15</B> (Fig. 2) weggeschnitten ist.
Aus Fig. <B>8</B> geht hervor, dass zwischen den Lauf-- rollen <B>16</B> des Spriegelschlittens eine zwei armige Klinke 42, 43 angeordnet ist, die mit einem fest mit ihr verbundenen, im Spriegel- schlitten drehbaren Seliwingzapfen 44 ver sehen ist.
Der Klinkenarm 42 befindet sich ,auf der dem Wageninnern zugekehrten Seite und der Klinkenarm 43 auf der äussern Seite der Laufrollen<B>16.</B> Beide Arme sind mit dem mit gestrichelten Linien gezeichneten Zwi- sehenstück 46, welches in der Ebene der Rol len<B>16</B> angeordnet ist, aus einem Stiiel-, her gestellt und führen daher -leicharti-e Bewe gungen aus.
In der'Stellung der Teile nacli Fig. <B>8</B> befindet sich der Spriegel <B>6</B> in seiner vordern Endstellung, das heisst in der Auf- spannstellung. Der Klinkenarm 42 ist auf einem an der Führungsschiene<B>3</B> befestigten 47 abgelaufen und angehoben.
Infolgedessen ist auch der Klinkenarm 43 angehoben, so dass seine Nase 48 durch eine Öffnung 49 der Führungsschiene<B>3</B> nach oben hindurchtritt. Mit dem Arm 43 ist aueli die an seiner hin- tern Seite über der Kette 20 befindliche An lauffläche<B>50</B> angehoben, an welcher kurz vorher der in die, Kette 20 eingenietete Hilfs- mitnehmer <B>51</B> angegriffen hatte, nun aber nach Anheben des Armes 43 frei unter der Anlauffläche <B>50</B> vorbeigleiten konnte.
Auch der Hilfsmitnehmer <B>51</B> ragt, wie der Mit- nehmer <B>26</B> (Fig. <B>11)</B> mit seinem hintern Ende .51a möglichst weit in das benachbarte Ket tenglied hinein. Die Anordnung des Keils 47 bietet, den Vorteil, dass die Bewegung der Nase 48 in die Öffnung 49 zwangsläufig ohne Zuhilfenahme einer Feder erfolgt. Auf diese Weise ist eine sichere Herausbewegung der Nase 48 aus der Bahn dse Hilfsmitneh- mers <B>51</B> erreicht, so bald der Spriegel <B>6</B> in die Spannungsstellung gelangt.
Beim Zurückwinden des Verdecks bewegt sich der Mitnehmer <B>51</B> wirkungslos unter der Anlauffläche <B>50</B> vorbei nach hinten. Der Spriegel <B>6</B> bleibt in diesem Falle stehen, bis er von-.den andern durch den Hauptmit.nehmer '26 <B>2</B> rückwärts geschobenen Spriegeln 4, <B>5</B> mit- genommen und ebenfalls rückwärts geschoben wird.
Hierbei wirkt die Nase 48 nach einem kurzen Leerlauf mit ihrer schrägen Fläche -18a gegen den hintern Rand der -Öffnung 49. <B>Auf</B> diese Weise wird der Arm 43 und mit ihm der inzwischen vom Keil 47 abgelaufene Arm 4:) nach unten gedrückt. Die Nase 48 und der Arm 42 sind so bemessen, dass sie bei der Fortbewegung des Spriegels <B>6</B> mit wenig Spiel in der Führungsschiene<B>3</B> oben und unten anliegen, so dass kein Anheben der Klinke 42, 43 möglich ist.
Beim erneuten Vorwärtsgleiten des obern Kettenstranges muss daher der Mitnehmer <B>51</B> zwangsläufig die Klinke 42, 43 erfassen und den Spriegel <B>6</B> in seine in Fig. <B>8</B> dargestellte Endstellung bewegen, worauf der Mituehmer frei weiter- (Pleitet. Eine entsprechende Einrichtung ist an der entgegengesetzten Wagenseite eben falls vorgesehen.
Der Hilfsmitnehmer <B>51</B> ist in solchem Abstande rückwärts in bezug auf den Hauptmitnehmer <B>26</B> (Fig. <B>11)</B> in den obern Kettenstrang eingenietet, dass er bei vollständig zurückgewundenem Verdeck (ver- Olleiche Fig. <B>5)</B> sich ziemlich nahe am Ketten rad<B>293</B> ungefähr gerade vor dem Eintritt ii i die hintere Kettenumführung <B>19</B> (Fig. 12-) befindet,
während der Hauptmitnehmer <B>26</B> in diesem Fall eine Stellung oberhalb des Sprie- gels <B>5</B> einnimmt. Der Zweck der vorher be schriebenen Klinkenanordnung ist weiter un ten im Zusammenhang mit der Wirkungs weise anderer Vorrichtungen erläutert.
An beiden Enden des Spriegels <B>6</B> sind auch Bremsen angeordnet, die beim Aufspan nen des Verdecks selbsttätig ausser Wirkun <B><I>g</I></B> treten. während sie sich bei der Rückwärts bewegung des Spriegels <B>6</B> selbsttätig ein schalten.
Diese Bremsen sind bei der dar- Olestellten Ausführungsform wie folgt au,-- gebildet: Um einen am Spriegel <B>6</B> befestigten Zap fen<B>52</B> schwingt ein Querstück<B>53.</B> Dieses Qu#erstück trägt hinten einen Führungszapfen 54, auf dem ein durch eine Feder<B>55</B> belaste ter Bremsschuh<B>56</B> um eine gewisse Strecke verschiebbar ist. Der Bremsschuh ist mit einer gekrümmten Bremsfläche 56a versehen, die durch die Feder<B>55</B> nach unten gegen die auf der Führungsschiene<B>3</B> befestigte Brems schiene<B>57</B> gepresst wird.
Der Bremsdruck ist durch Verstellen des obern Federtellers 55a auf einem auf dem Zapfen 54 vorgesehenen Gewinde einstellbar. Am vordern Ende des Querstückes <B>53</B> ist ein winkliger Arm<B>58</B> an, gebracht, g an welchem eine verhältnismässig schwache, mit dem Spriegel <B>6</B> verbundene Fe der<B>59</B> angreift. Diese Feder sucht den Brems- sehuli <B>56</B> nach vorn zu ziehen.
Bewegt sich der Spriegel <B>5</B> vorwärts, so schwingt unter dem Einfluss der Reibung zwischen der Bremsfläche 56a und der<B>-</B> Bremsschiene<B>57</B> <B>der</B> Bremsschuh<B>56</B> in der Pfeilrichtung nach hinten. Hierbei gleitet der Schuh bis zum Anschlag seiner Fläche<B>56b</B> gegen den Kopf 54a des Zapfens nach unten.- In der untern Stellung des Bremssehuhes <B>56</B> hat die Brems wirkung fast vollständig aufgehört. Ledig- lieli die schwache Feder<B>59</B> ruft dann noch einen ganz geringen Bremsdruck hervor, der ab-er der Spriegelbewegung keinen nennens werten Widerstand entgegensetzt.
Sobald aber der Spriegel <B>6</B> rückwärts be wegt wird, haftet der Bremsschuh<B>56</B> an der Schiene<B>57</B> an und nimmt zunächst nicht an der Rückwärtsbewegung teil, während der Zapfen 52<U>mit</U> dem Spriegel <B>6</B> rückwärtsläuft. Auf diese Weise schwingt die Bremse an den Spriegel <B>6</B> heran, bis sie mit ihm in Berüh rung kommt, Hierbei wird gleichzeitig die Feder<B>55</B> wieder angespannt und infolgedes sen eine kräftige Bremswirkung hervor- 0, <B>U</B> ..er fen,
welche während der weiteren Rüek- wärtsbewegung des Spriegols <B>6</B> unverändert andauert.
In Fig. <B>8</B> ist ferner die Ausbildung des an jeder Wagenseite vorgesehenen Schlittens<B>15"</B> des Spriegels <B>7</B> veranschaulicht. Jeder Schlii- ten <B>15"</B> ist unten mit einer Nase<B>60</B> ver sehen, die in der Aufspannstellung des Sprie- gels gegen einen an. der Führungsschiene<B>3</B> befestigten, in das Wageninnere hineinragen den Anschlag<B>61</B> wirkt, wodurch die Vor wärtsbewegung de? ganzen Verdecks beim Aufspannen begrenzt ist.
Die Spriegel <B>6</B> und<B>7</B> tragen ausserdem, wie in Fig. <B>1</B> angedeutet und in Fig. <B>8</B> der Deut lichkeit wegen nur bei dem Spriegel <B>7</B> dar- gestellt 01 ist, Stoifhalter 13. Diese Stoffhalter ,greifen ebenso wie der in Fig. <B>9</B> dargestellte <B>2</B> Stoffhalter 12 in Ledertaschen<B>37, 38,
</B> die mit Schlitzen<B>39</B> versehen und am Verdeck- stoff befestigt sind. Auf diese Weise wird der Verdeckstoff auch bei den Spriegelu <B>6, 1</B> unter Gewährung einer gewissen Beweglich keit in der Längsrichtung der Führungs schiene<B>3</B> am Seitenrand festgehalten.
Während die Spriegel <B>6</B> und<B>7</B> in der Auf- spannstellung (vergleiche Fig.1) durch starke Komponenten der Verdeckstoffspannung ge gen die Führungsschienen<B>3</B> kräftig ange drückt und infolgedessen gegen Klappern ge sichert sind, ist bei den mittleren Spriegeln 4 die rechtwinklig zur Schiene<B>3</B> wirkende Komponente der Verdeckstoffspannung fast gleich Null, so dass für diese Spriegel beson dere Vorkehrungen zur Verhütung des Klap perns erforderlich sind.
Die das Klappern der Spriegel verhindernden Vorrichtungen sind <B>t3</B> in Fig. <B>9</B> und<B>10</B> veranschaulicht.
Auf den int Spriegelselilitten <B>15</B> fest geschraubten Zapfen<B>62</B> sind neben den Lauf rollen<B>16</B> gegen das Wageninnere zu Rollen <B>63</B> von kleinerem Durchmesser als die Lauf rollen<B>16</B> drehbar. Ferner sind in den Auf- ,spannstellungen der Spriegel 4 oberhalb der Bahn der Rollen<B>63</B> Bügel aus Federstahl an der Führungsschiene<B>3</B> angeordnet. Jeder Bü gel 64 ist am einen Ende an der Schiene<B>3</B> festgenietet, während er an dem andern Ende mittelst eines Längssehlitzes <B>65</B> an dem Niet 65a der Schiene verschiebbar ist, so dass der Bügel eine gewisse Nachgiebigkeit besitzt.
Die Bügel 64 werden mit Hilfe von Stell schrauben<B>66,</B> die an der Schiene<B>3</B> angeord net sind, soweit gespannt, dass sie die Sprie- gelschlitten unter Vermittlung der Rollen<B>6,3</B> kräftig nach unten bezw. die Laufrollen<B>16</B> kräftig gegen die Laufschiene<B>17</B> drücken. Auf diese Weise ist das Klappern der Sprie- gelschlitten bei aufgespanntomVerdeck sicher verhütet.
Da die Rollen<B>16</B> unten an der- Laufsehiene <B>17</B> anliegen und oben frei lau- fen, während die Rollen<B>68</B> umgekehrt wir ken, erfolgt das Eintreten jedes Spriegels in die Klemmstellung rollend unter gegen läufiger Drehung der Rollen<B>16</B> und<B>63,</B> wä,h- rend eine, gleitende Reibung vermieden ist. Infolgedessen ist eine Festklemmung der Spriegelschlitten unter möglichst geringem Bewegungswiderstand gewährleistet.
Die Rol len<B>63</B> und die- Bügel 64 sind bei den verschie denen Spriegeln abgestuft, das heisst die Rollen<B>63</B> sind beim vordersten Spriegel 4 mit dem geringsten Durchmesser versehen, wäh rend die Bügel 64 bei diesem Spriegel ain stärksten nach unten gekröpft sind.
Nach hin- tün nimmt der Durchmesser der Rollen<B>63</B> zu und die Kröpfungshöhe der Bügel 64 ab, so (lass jedes Rollenpaar<B>63</B> nur mit dem zugehö rigen Bügel 64 in der Endstellung in Berüh rung kommt, an den andern Bügeln aber ohii(# Berührung vorbeigeht.
tD In Fig. <B>18</B> und 14 ist noch eine von der vorbesehriebenenAnordnung der Spreizen und Spriegel etwas abweichende Einrichtung dar- es teilt. Gemäss dieser Ausführungsform werder, alle Spriegel 4 vollständig weggelassen. Die Spreizen<B>9</B> werden unter sieh mit ihren Fuss stücken<B>111</B> und 112 durch Zapfen<B>62</B> g- lenkig verbunden.
Die letzteren tragen inner halb der Führungsschienen<B>3 je</B> nur eine Laufrolle<B>16</B> und eine Klemmrolle<B>63,</B> wel che mit dem entsprechenden Klemmbügel 64 zusammenarbeitet. Die vorderste Spreize<B>9</B> ist mit ihrem Fussstück<B>111</B> mittelst Zapfen <B>62</B> an den vordersten Spriegelschlitten <B>15</B> an- lenkt, ebenso wie die in Fig. <B>13</B> (nicht ge zeichnete) hinterste Spreize<B>9</B> mit ihrem Fuss stück 112 an den Schlitten<B>15</B> des vorletzteii Spriegels <B>6</B> angelenkt ist.
Mit Ausnahme des vordersten Spriegels sind die Spriegel <B>8</B> mit den Spreizen<B>9</B> gelenkig verbunden. Statt der Rollen<B>33</B> können auch Gleitschuhe<B>113</B> an gewandt werden.
Die gemäss Fig. 14 an den Spreizen<B>9</B> an gebrachten Stoffhalter 12 tragen oberhalb der Schienen<B>3</B> Rollen 114. Diese dienen dazu, die Spreizen beim Herumlaufen um die hin- lere Biegung der Führungsschienen<B>3</B> zu stützen. Bei dieser Ausführung ist es mög lich, beim Aufspannen des Verdecks die Spriegel einen nach dem andern um die Bie gung der Schienen<B>3</B> herumzuziehen, -wobei dann die Klinke 42, 43 entbehrlich wird.
Aus Fig. <B>1</B> bis<B>3</B> ist ersichtlich, dass der vordere Abschlussbügel <B>1.1</B> bei aufgespanntem Verdeck in die wagrechte Lage herunter klappt, jedoch beim Zurüehwinden und auch während des Aufspannens des Verdeckes auf gerichtet ist.
Mit diesem Bügel ist die in Fig. <B>6</B> und<B>7</B> dargestellte und im folgenden näher beschriebene" Verriegelungsvorrichtung zur Sicherung des Bü.ü-els in der Aufspann- lage, sowie eine Vorrichtung zum Spannen des Verdeckstoffes verbunden.
Der Schlitten<B>15'</B> (Fig. <B>7)</B> des vordersten Spriegels <B>5</B> ist mit einem nach vorn geric'hte- ten Auge<B>67</B> und einem gegen das Wagen innere gerichteten Ansatz<B>68</B> versehen. Im Auge<B>67</B> ist ein Gelenkzapfen<B>69</B> drehbar ge lagert. Auf dem innern Ende dieses Zapfens ist der Gabelkopf<B>70</B> einer Führungsstange <B>il</B> befestigt. In den Gabelschlitz des Kopfes <B>70</B> greift ein plattenförmiger Leitkörper 72-, in welchem der Zapfen<B>69</B> drehbar ist.
Das hintere Auge des Leitkörpers <B>72</B> ist. auf dem Ansatz<B>68</B> des Schlittens<B>15'</B> festgeschraubt so dass der Leitkörper<B>72</B> unverrückbar am Schlitten<B>15'</B> befestigt ist. Die Stange<B>71</B> mit dem Kopf<B>70</B> kann dagegen um de-n Zapfen <B>69</B> nach oben schwingen.
Auf der Stange<B>71</B> ist lose dr#Iibar ein Kolben<B>73</B> angeordnet, welcher hinten oben eine nach hinten vorstehende Klaue 74, vorn oben eine nach oben ausladende Nase<B>75</B> und vorn unten eine Aussparung<B>76</B> besitzt. Die Klaue 74 greift in eine Ausspa,rung des Stangenkopfes<B>70,</B> welche dem Kolben<B>73</B> eine -ewisse Verdrehung um die Achse der Stange <B>71</B> uestattet. Der Zweck dieser Verdrehun- ist weiter unten erläutert. Auf dem Kolben 73 ist, ein Rohr<B>77</B> längsverschiebbar ange ordnet.
Dieses Rohr besitzt einen Schlitz<B>78.</B> in den die Nase<B>75</B> ohne seitliches Spiel ein greift. Infolgedessen muss sich das Rohr<B>7</B> 1 C)#em#,insam mit dem Kolben<B>73</B> verdrelie,i. wobei jedoch der Kolben<B>73</B> sich aehsial im Ptolir -um die Länoe des Schlitzes<B>78</B> un gehindert verschieben kann.
Auf das hintere Ende des Rohres<B>77</B> ist der hülsenförmige, teilweise über den Schlitz<B>78</B> hinweo-- ifende Teil 79a eines Hebels (Fig. <B>6)</B> auf- gesteck 't und mittelst, einer Stellseliraube 80 befestigt.
Der Kolben<B>73</B> und die Stange<B>71</B> sind daher gegenüber dem Hebel<B>79</B> längs- verschiebar angeordnet, jedoch muss sich der Hebel<B>79</B> mit dem Kolben<B>73</B> um die Stange <B>71.</B> drehen.
Eine Hülse<B>81</B> ist einerseits auf dem Rohr <B>77</B> unä anderseits auf dem vordern Ende der Stange<B>71</B> derartig geführt, dass diese Hülse ohne Rücksicht auf eine etwaige Verdre hung des Rohres<B>77</B> längsverschiebbar ist. Mit der Hülse<B>81</B> fest verbunden, zum Bei spiel verschweisst, ist der schon oben er- wälinte vordere Spannbügel<B>11,</B> an dessen vorderem, abwärts gebogenen Rande der Ver- deckstoff <B>10</B> in seiner ganzen Breite befestigt ist.
Innerhalb des Rohres<B>77</B> ist eine Schrau- beüfeder <B>82</B> angeordnet, durch welche die Stangen<B>71</B> hinclurchgeführt ist und welche in der Hauptsache als Druchfeder wirkt. Die Feder<B>82</B> stützt sich vorn gegen den deckel förmigen Teil 81a der Hülse<B>81</B> und hinten gegen den Kolben<B>73,</B> so dass diese Feder die Hülse<B>81</B> mit dem Bügel nach vorn zu drücken und daher den Verdeckstoff <B>10</B> zu spannen sucht.
Ausserdem wird durch die Fe der<B>82</B> auf den Hebel<B>79</B> ein Drehmoment in dem Sinne ausgeübt, dass dessen unteres, mit einem Zapfen<B>95-</B> und einer Rolle<B>96</B> ver- sehenes Auge in der Richtung vom Wagen- iunern nach aussen gedrückt wird. Die Fe der 82 ist daher einmal in der Längsrichtung auf Druck und ausserdem entgegen dem aus zuübenden Drehmoment gespannt.
Zur Aus übung dieses Drehmomentes greift die Fe der<B>82</B> mit ihrem vordern, abgebogenen Ende in eine Bohrung<B>83</B> im Boden der Hülse<B>81</B> und mit ihrem hintern, abgebogenen2 Ende in die Aussparung<B>76</B> des Kolbens<B>73.</B> Der Bü gel<B>11</B> ist an jeder Wagenseite mit einer Hülse<B>81</B> verbunden, so dass jede Hülsd <B>81</B> gegen Verdrehen auf dem zugehörigen Rohr 77#gesiehert ist. Das auf den Kolben<B>73</B> über- tragenel)rehmoment teilt sieh dem Hebel<B>79</B> Init.
Die Vorwärtsbewegung der Hülse<B>81</B> und <B>kn</B> damit das Spannen des Verdeckstoffes <B>10</B> durch die Feder<B>82</B> ist durch ein auf der Stange<B>71</B> aufgesehraubtes Auge 84 eines Sperrgliedes<B>85</B> begrenzt. In der in Fig. (i veranschaulichten Lage der Teile ist beim 1ufspannen des Verdeck das Umlegen des Bügels<B>11</B> gerade beendet. In dieser Lage der Teile kann die Feder<B>8:9,</B> noch keinen Druelz auf den Verdeckstoff <B>10</B> ausüben.
Der Sprie- gel <B>5</B> hat aber in diesem Augenblick seine vorderste Stellung noch nicht erreicht, viel mehr -wird er noch soweit nach vorn gescho ben, dass der Zapfen<B>69</B> bis nahe an den hin tern Rand der auf dem Rohr<B>77</B> befestigten Hülse 79a des Hebels<B>79</B> herantritt, wie i-ii Fig. <B>7</B> dargestellt ist. Bei dieser Bewegung wird die Stange<B>71</B> mit dem Spriegelschlitten <B>15'</B> und mit dem Sperrglied<B>85</B> nach links in Fig. <B>6</B> und<B>7</B> geschoben.
Solange der Druch. der Feder<B>82.</B> grösser als die rüekwärts- ziehende Spannung des Verdeckstoffes <B>10</B> ist, <B>n</B> nehmen auch die Hülse<B>81</B> und der Spann bügel<B>11</B> an der beschriebenen Vorwärtsbewe <B>gung</B> teil.
Wird allmählich die Spannung des Verdeckstoffes grösser als der Federdruck, so bleibt die Hülse<B>81</B> in der Gleichgewichts lage zurück, während die Stange<B>71</B> und da., Sperrglied<B>85</B> stets ihren bestimmten Wegl zurücklegt, so dass sie in die in Fig. <B>7</B> ver- anschaulielite Stellung gelangen.
Die vorher erwähnte Bewegung des Sperrgliedes<B>85</B> aus der in Fig. <B>6</B> dargestellten Stellung in die Endstellung nach Fig. <B>7</B> bewirkt eine Ver riegelung des unigeklappten Sperrgliedes<B>85</B> t3 t5 in der wagrechten Lage, sowie ein Festziehen dieses Bügels zur Verhütung des Klapperns, Das Sperrglied<B>85</B> ist zu dem vorher dar gestellten Zweck an mehreren, züm Beispiel zwei bis drei über die Breite des Wagens gleichmässig verteilten Stellen mit<B>je</B> einem Arm<B>86</B> bezw. <B>87</B> versehen, der eine Rolle<B>88</B> bezw. <B>89</B> trägt.
Die Rollen<B>88</B> werden bei der Vorwärtsbewegun des Sperrgliedes<B>85</B> unter Hörner<B>90</B> geschoben, welche mittelst Schrauben<B>91</B> oder dergleichen einstellbar am vordern Querbügel<B>92</B> des Fahrzeuggestelles befestigt sind. Durch den Querbügel<B>92</B> sind die zu beiden Seiten des Wagens angeord- rieten Führungssehienen <B>3</B> vorn miteinander verbunden. Die Rollen<B>89</B> greifen bei der Vor wärtsbewegung des Sperrgliedes<B>85</B> über Winkelschienen<B>93,</B> welche an dem umklapp baren Bügel<B>11</B> angebracht sind, zum Beispiel angeschweisst.
Zur Aufnahme der Schienen <B>93,</B> welche hiernach an der Auf- und Nieder- klappbewegung der Spannbügel<B>1.1</B> -und des Sperrgliedes<B>85</B> um die Zapfen<B>69</B> teilnehmen, sind im festen Querbügel<B>92</B> Ausschnitte 94 derartig vorgesehen, dass der Bügel<B>11</B> in sei ner ganzen Breite nach zur Erzielung einer -V#Tiiidabdielitung auf den obern Rand des Bi!- z,els <B>92</B> aufgepresst werden kann, ohne dass di"2# Schienen<B>93</B> mit der Grundkante der Ausspa rungen 94 in Berührung kommen.
Sobald durch das Unterschieben der Rol len<B>88</B> unter die Hörner<B>90</B> ein abwärtsgerieh- leter Druck auf das Sperrglied<B>85</B> ausgeübt wird, pflanzt sich dieser Druck über die Rol len<B>89</B> und Schienen<B>93</B> auf den Bügel<B>11.</B> fort, so-dass dieser Bügel an den Bügel<B>92</B> fest angepresst wird. Auf diese,Weise ist das Klappern des Bügels<B>11.</B> und die Entstehung von Zugluft verhindert. Durch die Stell schrauben<B>91</B> kann der Anpressungsdruck des Bügels<B>11</B> eingestellt werden.
Die Bewegung der Rollen<B>89</B> auf den Schienen<B>93</B> gestattet eine unbehinderte Einstellung des Bügels<B>11</B> entsprechend der Spannung des Verdeck- ,4offes unabhängig von der fest bestimmten Bewegung des Bügels<B>85</B> in seine Endlage.
Die vorher beschrit:bene letzte Anspannung des Verdeckstoffes und die zuletzt erläuterte Verriegelung und Anpressung des Bügels<B>11</B> erfolgen gleichzeitig und völlig selbsttätig lediglich durch den Spriegelschlitten <B>15'</B> während des letzten Teils seiner Vorwärts- bewe ung.
tn Das vorher erwähnte Umlegen des Bü;gels 1<B>1</B> mit, den zugehörigen Teilen b,-im Auf span - iien des Verdecks und das Aufrichten dieses Bügels beim Zurückziehen des -Verdecks wird in nachstehend b(,se hriebener W-eise init Hilfe des Hebels<B>79</B> (Fig. <B>6)</B> herbeigeführt.
Dieser Ilebel trägt am untern Auge den obein- genannten Zapfen<B>95,</B> auf dem die als Wider- lag.er dienende Laufrolle<B>96</B> gelagert ist. Ausserdem besitzt der Hebel<B>79</B> oben eine Durchbrechung, in der eine ein Widerlager bildende Leitrolle<B>97</B> drehbar ist.
Die Lauf rolle<B>96</B> befindet sich in der Stellung nach Fig. <B>6</B> im untern Ende einer am Türpfosten <B>98</B> befestigten, cloppelseitigen Führung<B>99.</B> Diese Führung öffnet sieh am obern Ende und biegt sich zugleich in einer Krümmung nach hinten um. Schliesslich geht die Füh rung<B>99</B> in die U-förmige Laufsehiene <B>100</B> (Fig. <B>7)</B> über.
Wird der Spriegullschlitten 1,5' aus der Lage nach Fig. <B>6</B> zurückbewegt, so wird die Rolle<B>96</B> zunächst an nahezu der gleicher Stelle in der Führung<B>99</B> festgehalten, wäli- rend das obere Ende des Hebels<B>79</B> mit dem Rohr<B>77</B> und dem Bügel<B>11</B> oben nach hinten schwingt, das heisst der Bügel<B>11</B> beginnt sieh aufzurichten. Sobald der Zapfen<B>69</B> bei der Rückwärtsbewegung hint-er die senkrechte Mittelebene der Führung<B>99</B> gelangt, beginnt- die Rolle<B>96</B> in der Führung<B>99</B> aufzusteigen.
ED um zuletzt in die wagrechte Führungsschiene <B>100</B> einzutreten. Sobald die Rolle<B>96</B> die Füh- riiiig-i;N,ehiene <B>100</B> erreicht hat, ist das Auf richten des Bügels<B>11</B> beendet (vergl. Fig. <B>3).</B> Dureh die am Leithörper <B>72</B> vorgesehene Stell- #:
chraube <B>1.01</B> (Fio-. <B>6)</B> ist ein weiteres Um- t' legen des Bügels<B>11</B> nach hinten verhindert-, n so d- ass zwischen der Hülse 81 und dem Sprie- 0,el <B>5</B> noch ein kleiner Zwischenraum bleibt.
um das Einklemmen des in Falten herunter- Itäno-enden Verdeckstoffes <B>10</B> (Fig. <B>3)</B> zu ver meiden. Durch die dauernde Führung der Rolle<B>96</B> in der Sehiene <B>100</B> ist ein Umfallen des Bügels<B>11</B> nach vorn während des Auf- spannens und Zurückwinden des Verdecks verhütet.
Da die vordere Türsäule<B>98</B> (Fig. <B>1</B> und<B>6)</B> bei den neuzeitlichen Wagenkastenformen ge wöhnlich gegenüber der hintern Türsäule<B>98a</B> und den Fenstersäulen<B>2</B> etwas gegen das Wageninnere hin versetzt ist, während die XZettenführung <B>3</B> bis zum vordern Kettenrad 22 gerade verlaufen muss, ist der vordere Teil der Führung<B>100</B> in wagrecliter Ebene nach innen abgebogen (vergleiche Fig. <B>7).</B> Damit nun die Laufrolle<B>96</B> des Hebels<B>79</B> der<B>Ab-</B> biegung der Führung<B>100</B> folgen kann, ist dem Hebel<B>79</B> die oben beschriebene,
durch die Klaue 74 (Fig. <B>6)</B> begrenzte Verdrehung um die Stange<B>71</B> gestattet. Der Zapfen<B>95</B> der Rolle<B>96</B> ist aus dem gleichen Grunde in einer mittleren Schrägstellung angeordnet, wie in Abb. <B>7</B> angedeutet ist.
Das Umlegen des Bügels beim Aufspannen des Verdecks vollzieht sich in umgekehrter Reihenfolge, wie das vorher beschriebene Aufrichten. Hierbei kann jedoch, beispiels weise, wenn der Verdeckstoff stark, feucht ist und sich infolgedessen stark. kürzt, der Fall eintreten, dass der Stoff schon eine kräf tige Spannung nach hinten ausübt, bevor dpr Bügel<B>11</B> die Stellung nach Fig. <B>6</B> erreicht hal. In diesem Fall könnte die Feder<B>82</B> vorzeitig zusammengedrückt werden und der Bügel seiner Umlegbewegung unbeabsich- tigterweise zurückbleiben.
trotzdem der Spriegelschlitten <B>15'</B> und mit ihm der Zapfen <B>69</B> die für das regelrechte Umlegen erforder- liehe Bewegung ausführen. Bei den vorher beschriebenen Verriegelungsbewegungen wür den dann die Rollen<B>88</B> die Hörner<B>90</B> unter Umständen nicht erreichen, so dass das völlige Schliessen des Verdecks verhindert würde. Um dies zu vermeiden, ist am Hebel<B>79</B> die mit dem Leitkörper<B>7.9</B> zusammenwirkeude Leit- rolle <B>97</B> vorgesehen.
Die Rolle<B>97</B> rollt sich sowohl beim Umleuen, wie auch beim<B>Auf-</B> richten des Bügels<B>11</B> auf der vordern Fläche, 102 des Leitkörpers <B>72</B> ab, wodurch ein Rüek- wärtsgleiten des Rohres<B>77</B> und damit zu gleich der Hülse<B>81</B> und des Bügels<B>11</B> auf dem Kolben<B>73</B> verhindert wird, solange der Bügel<B>11</B> die in Fig. <B>6</B> dargestellte wagrechte Lage noch nicht erreicht hat.
Bei der weite ren Vorwärtsbewegung des Spriegelsehlittens <B>15'</B> mir Erzielung der oben beschriebenen Stoffspanninig und Verriegelung läuft die <B>C</B> untere wagrechte, Fläche<B>103</B> des Leitkörpers tn 12 über die nunmehr stehenbleibende Rolle <B>97</B> hinweg, so dass ein unbeabsichtigtes Auf- richten des Bügels<B>11</B> verhindert ist. Bei der Bewegung der Rollen<B>88, 89</B> unter die Hör- lier <B>90</B> erfolgt dann die endgültige Verriege lung des Bügels<B>11.</B>
Wie oben erwähnt ist, erfolgt die Vor wärtsbewegung des Spriegelschlittens <B>15',</B> wodurch. das Umlegen des Bügels<B>11</B> mit allen zugehörigen Arbeitsvorgängen herbeigeführt wird, durch eine Sehleppstange <B>27,</B> welche an dem in die Kette 20 eingeschalteten Mitneh- mer <B>26</B> Tig. <B>11)</B> angelenkt ist.
Würde nun die vorderste Stellung des Spriegels <B>5</B> unfl damit auch die Endstellung des Bügels<B>11</B> erreicht sein, bevor der Mituehmer <B>26</B> bis zum Kettenrad 22 bewegt ist, so könnte durch die Spannung des Verdechstoffes <B>10</B> der Bügel <B>11</B> wieder unter Rückwärtsbewegung der Kette 20 aus der Verriegelungsstellung her ausgedrückt werden, sobald die Handkurbel <B>25</B> (Fig. <B>1</B> und 4) losgelassen wird.
Um diese uiibeabsichtigtz2 Rückwärtsbewegung des Bü- e, - 1.els <B>11</B> zu verhindern. wird der Mitnehmer <B>26</B> um das vordere Kettenrad. 22 so weit her umbewegt, dass er den vordern Totpunkt überselireitet und sieh schliesslich gegen den untern Flansch der Führungsschiene <B>3</B> stützt.
Nunmehr wird der Mitnehmer durch die Spannung des Verdeckstoffes <B>10,</B> die<I>sich als</I> rückwärtsgerichteter Zug auf die Schlepp stange<B>27</B> auswirkt, fest an die Schiene<B>3</B> an- gepresst. Auf die vorher beschriebene Weise ist das ganze Verdeck in sein-er Aufspann- lage so sicher und zwangsläufig verriegelt, <B>:Z</B> dass es durch keine äussere Kraft ohne Zer störung von Verdeckteilen geöffnet -werden en kann.
Ein regelrechtes Zurückklappen ist nur durch rückläufige Bewegung der Kette <B>2</B> 20 mit Hilfe der Handkurbel 2,5 ermöglicht.
Beim Rückwärtslaufen des auf-erichteten Bügels<B>11</B> in der in Fig. 2 dargestellten Lage langt schliesslich der Spriegelschlitten <B>15'</B> in den gebogenen Teil der Führungsschieue <B>3</B> und neigt sich rückwärts. Infolgedessen neigt sich auch die Anschlagschraube <B>101,</B> und der Bügel<B>11</B> legt sieh unter dem Einfluss seiner Schwere naeli hinten über.
Hierbei wird die Führungsrolle<B>96</B> aus der Führungsschiene <B>100</B> nach oben abgehoben und legt sieh gegen <B>C</B> den obern Flansch der Führungsschien-e <B>3,</B> wo sie das Gewichtsmoment des Bü"ls <B>11</B> in Gemeinschaft mit dem gegen den untern Flanseli der Schiene<B>3</B> drückenden Spriegel- schlitten <B>15'</B> aufnimmt.
Damit die Rolle<B>96,</B> die, wegen der Kröpfung der Schiene<B>100</B> am vordern Ende die Möglichkeit der Bewegung gegen das Wageninnere hin besitzen muss, nicht von der obern Führung der Schiene<B>3</B> abrollt, ist die oben am hintern Teil der Schiene<B>3</B> befestigte Bremsschiene<B>57</B> (Fig. <B>8)</B> mit einem nach unten gezogenen Führungs rand 104 versehen, hinter dem die Rolle<B>96</B> gehalten wird.
Die Führungsschiene<B>100</B> wird, weil sie im hintern Wagenteil nicht in Wirkung zu treten braucht, nicht bis in die Biegung der Schiene<B>3</B> hineingefülirt. Damit beim Übergang von der untern zur obern Führung die Rolle<B>96</B> nicht gegen dag Wageninnere heraustreten kann, wird der Hebel<B>79</B> (Fig. <B>6),</B> wie oben beschrieben ist., durch die Feder<B>82</B> ständig nach aussen ge drückt.
<B>Alk,</B> im Zusammenhang mit der Bewegung des Bü:-,-els <B>11,</B> der Stoffspannung und der Verriegelung nun für eine Wagenseite dar- n Plestellten und erläuterten Teile sind in sym- inetrischer Weise auch an der andern Wagen- Seite vorgesehen.
In Fig. 12 -ist die, Ausbildung der hintern Kettenführung veranschaulicht. Die Füh- rungsseliiene <B>3</B> erweitert sich am hintern Ende zu einer Geradführung, in welcher ein Schlitten<B>105</B> durch eine mit Rechts- und Linksgewinde versehene Stellschraube<B>106</B> zur Einstellung der Kettenspannung auf- und abbewegt werden kann. Durch Schrauben<B>107</B> kann der Schlitten<B>105</B> in der gewünschten ZD Stellung fest gegen die Ilinterwand der er weiterten Schiene<B>3</B> gezogen werden.
Durch die Schraube<B>107</B> ist auch ein in Fig. 12 nicht dargestellter, gegen den Beschauer gerichte ter, nabenförmiger Deckel<B>108</B> (Fig. 4) an dem durch das hintere<B>Ei</B> nde der Führungs schiene<B>3</B> gebildeten Schlittengehäuse 3a be festigt. Dieser Deckel bildel ein Lager für el die in Fig. 12 ebenfalls nicht, verauschau- lichte, das hintere Kettenrad 23 tragende Verbindungswelle 24 (Fig. 4).
<B>-</B> Die Kette 20 wird bei ihrer Bewegung um das hintere Kettenrad mit Hilfe einer Nut<B>109</B> (Fig. 12) des Selilittens <B>105</B> auch aussen herumgeführt. Da die Ketten 20 bei grösseren Längen Unterschiede bezüglich der Gliedlängen aufweisen und infolgedessen bei unveränderter Achsenentfernung bald straff. bald lose sein würden, und da sie ferner bei Übertragung grosser Kräfte eine gewisse nachgiebige Formveränderung erleiden, so -,#%,ürde die alleinige Führung durch das An- triebskettenrad 23 (Fig. 4) nicht genügen.
Die Ketten könnten vielmehr, trotzdem sip stellenweise stark angespannt würden, aus den Kettenrädern herausspringen. Durch die Führungen in der Nut<B>109</B> (Fig. 12) ist ein Herausspringen der Kette aus dem Ket tenrad<B>23</B> selbst #ei loser Kettenspannung sicher verhütet. Das Gehäuse 3a für den Schlitten<B>105</B> ist mit einem Längsschlitz<B>110</B> versehen, um das Aufstecken der Kurbel<B>25</B> in verschiedenen Höhenlagen des Sehlittens 105 <B>zu</B> ermögliellen.
Nachdem im Vorstehenden die Einzel glieder des Verdecks erläutert worden sind, soll im Folgenden die Arbeitsweise der gan zen Einrichtung im Zusammenhang beschrie ben werden.
Es s#i angenommen, dass das Verdeck voll ständig zurückgesehlagen ist, wie in Fig. r) veranschaulicht ist. Um das Verdeck auf spannen zu können, ist kein anderer Hand griff erforderlich, als das Aufstecken und Vorwärtsdrehen der Handkurbel 25 (Fig. 4), Durch die Vorwärtsdrehung der Kurbel _M werden die Ketten 20 (Fig. <B>1)</B> und mit, ihnen die MitneUmer <B>26</B> (Fig. <B>11)</B> bewegt.
Diese Mitnehmer setzen mit Hilfe der Schlepp- stan-en <B>27</B> den vordersten Spriegel <B>5</B> mit dem <B>en</B> Bügel<B>11</B> und allen zugehörigen Teilen sofort aufwärts und dann um die Biegung der Füh rungsschienen<B>3</B> herum irn wagreellten Teil dieser Schienen nach vorn in Bewegung. Die Spriegel 4,<B>6</B> und<B>7</B> bleiben vorläufig noch unbeweglich.
Der Spriegel <B>5</B> mit dem Bügel <B>11</B> und den zugehörigen Teilen besitzt ein verhältnismässig grosses Gewicht, so dass durch sein Vorauseilen die andern Spriegel entlastet werden und das Anheben dieser Spriegel erleichtert wiTd. Sobald aber der ZD vorderste Spriegel <B>5</B> in den wagrechten Teil der Füli-rungsschienen <B>3</B> eingetreten ist, ha ben inzwisellen die Hilfsmitnellmer <B>51</B> (Fig. <B>8)
</B> den vorletzten Spriegel <B>6</B> erreicht, er fassen die Anlaufflächen<B>50</B> der Klinken arme 43 und nehmen den Spriegel <B>6</B> mit nach oben. Der Spriegel <B>6</B> schiebt jetzt alle Sprie- ,el 4 vor sich her.
Ausserdem zieht der Sprie n 1.el <B>6</B> nach einem geringen Aufwärtsweg mii- telst der Zwischenglieder<B>36</B> auch den Sprie- gel <B>7</B> nach oben.
Das geineinsame Aufziehen der Spriegel 4,<B>6, 7</B> hat den doppelten Zweck, -um erstens zu verhindern, dass beim senkreelt- ten Hochziehen die Verdeckstoffalten regel los herunterfallen, so dass beim weiteren Auf ziehen örtliche Spannungen im Stoff auf treten können, und zweitens, die Stoffhalter 12 bei angehobenen Spreizen<B>9</B> um<B>'</B> die Bie- tr no. der Schienen<B>3</B> herumzuführen.
nu tD Sofort beim Beginn der Bewegung des Sprieg,21s <B>6</B> lösen sieh die Bremsen<B>52</B> bis<B>59</B> (Fig. <B>8),</B> so dass diese Bremsen der Aufwärts bewegung der Spriegel keinen Widerstand entgegensetzen. Inzwischen läuft der Sprie- n gel <B>5</B> in wagrechter Richtung weiter nach vorn, ohne seinen ursprünglichen Vorsprung zu vergrössern.
Kurz bevor der Spriegel <B>6</B> den wagreehten Teil der Führungen<B>3</B> voll ständig erreicht hat, laufen die Klinkenarme 42 (Fig. <B>8)</B> auf die Keile 47 auf und lösen die Mitnehmer 51. vom Spriegel <B>6.</B> Infolge dessen bleiben der Spriegel <B>6</B> und alle voll ihm mitgenommenen Spriegel 4 und<B>7</B> sofort stehen, während der Spriegel <B>5</B> unverändert weiterläuft.
In diesem Augenblick haben die Nasen<B>60</B> der Schlitten IY' des Spriegels <B>i</B> auch gerade die Anschläge<B>61</B> erreicht. Der Spriegel <B>7</B> bleibt nunmehr, bis auf ein ganz geringes Anziehen am Ende des Aufspannens, endgültig stehen. An sieh könnte jetzt der Spriegl <B>7</B> wieder herunterfallen und die,an- dem Spriegel noch mitziehen, jedoch wird dies durch die Bremse<B>52</B> bis<B>59</B> verhütet.
Der jetzt allein noch von den Ketten 20 bewegte Spriegel <B>5</B> streckt allmählich nach einander die Spreizen<B>9</B> (Fig.2), und die 1-Iilfsspriegel <B>8</B> sinken einer nach dem andern auf die Führungsschienen <B>3</B> herab, auf denen sie mit. Hilfe der Rollen<B>33</B> weiterlaufen. In gleicher Weise strecken sich nacheinander die Falten des Verdeckstoffes <B>10,</B> so dass jetzt un gefähr das Bild nach Fig. <B>2</B> entstellt.
Hat der Spriegel <B>5</B> die vordern Tür säulen<B>98</B> (Fig. <B>6)</B> nahezu erreicht, so treten die Laufrollen<B>96</B> der Hebel<B>79</B> in die Füll rungen<B>99</B> hinein, drücken diese Hebel herab und legen allmählich den Bügel<B>11</B> nach vorn um. Schliesslich erreicht der Spriegel'5 die in Fig. <B>6</B> vl-ranschaulichte Stellung, in welcher das eigentliche Umlegen des Bügels<B>11.</B> be endet ist. In diesem Augenblick ist der Ver- dee,kstoff <B>10</B> in der Längsrichtung noch ver hältnismässig wenig gespannt.
Während die Spreizen<B>9</B> in dem vorher be schriebenen Abschnitt des Aufspannens sieh den Führungsschienen<B>3</B> näherten, wurden auch die seitlichen Verdeckränder mit ihren Einlagen 40 (Fig. <B>9)</B> durch die Stoffhalter<B>12)</B> und die Ledertasehen <B>37, 38</B> in die Rille 4V1 zwischen jeder Führungsschiene<B>3</B> und A1)- .schlussleiste 41 hineingeführt. Hierdurch wurde gleichzeitig der Verdeckstoff <B>1</B> quer zur Fahrtrichtung gespannt.
Die Stoffhalter <B>13</B> an den Spriegeln <B>6</B> und<B>7</B> führten die hin- tern senkrechten Verdeekränder schon beim Aufsteigen der Spriegel 4.. <B>6</B> und<B>7</B> in den gebogenen und senkrechten Teil der Rillen 41a zwischen den Schienen<B>Ö</B> und Leisten 41.
Nachdem der vorher beschriebene Zustand des Verdecks, der ungefähr in Fig. <B>6</B> und<B>8</B> dargestellt ist-, erreicht ist, läuft der Sprie- gel <B>5</B> infolge der Zugwirkung der Ketten 20 weiter vorwärts. Hierbei schiebt- der Sprie- gel <B>5</B> die Stangen<B>71,</B> die Kolben<B>73</B> und das Sperrglied<B>85</B> unmittelbar und die Hülsen<B>81</B> init dein Bügel<B>11</B> unter Vermittlung der Fe- dem <B>82</B> vor sich her.
Die Hebel<B>79</B> und die mit ihnen verbundenen Rohre<B>77</B> bleiben un- veräiid,--rt in der bisherigen Lage. Sobald die Stoffspannung gleich der Federn<B>82.</B> ist, bleibt auch der Bügel<B>11</B> stehen. Unbehindert hiervon schieben sieh die Rollen<B>88</B> unter die Hörner<B>90,</B> so dass der Bügel<B>11</B> fest gegen seine Unterlage<B>92</B> gepresst wird.
Inzwischen sind auch alle Spriegel 4 mit ihren Klemmrollen<B>63</B> (Fig. <B>10)</B> unter die zugehörigen Klemmbügel 64 gefahren. so dass ,iuc'h die Spriegel 4 gegen Klappern gesichert sind.
im letzten Augenblick der Vorwärtsbewe- ng des Spriegels <B>5</B> wird noch auf die Sprei- ,u in zen <B>9</B> (Fig. <B>6)</B> ein kräftiger Zug ausgeübt, wodurch sie und die Hilfsspriegel <B>8</B> durch Anpressen dieser Hilfsspriegel an die Füh rungsschienen<B>3</B> und Spannen aller Gelenke ge g gen Klappern gesichert werden,
Das Klap- pern des Spriegels <B>5</B> ist durch die Wirkung der Federn<B>82,</B> insbesondere dureh die rück wärts gerichteten Pteaktionskräfte dieser Fe dern, verhindert, während das Klappern der Spriegel <B>6</B> und<B>7</B> durch den Zug des Verdeck- stoffes <B>10</B> verhütet ist.
Gleichzeitig mit der letzten Anspannung aller Glieder des Verdeckgestelles übersehrei- ten die Mitnehmer <B>26</B> (Fig. <B>11)</B> den vordern Totpunkt auf ihrem Wege um die vordern Kettenräder 22 und stossen in ihrer Endstel lung gegen die untern Flanschen der Schienen <B>3,</B> wodurch das ganze Verdeck gegen un- beabsichtio-tes Lösen gesichert ist.
Das Zurückwinden des Verdecks erfolgt ebenfalls lediglich durch Rückwärtsdrehen der Handkurbel 25.
Beim Zurückwinden erfolgt zunächst das Entsiehern der Mitnehmer <B>26</B> (Fig. <B>11)</B> das Entriegeln des Sperrgliedes<B>85</B> (Fig. <B>7),</B> das Entspannen des Stoffes<B>10</B> und das Aufrich- [en des Bügels<B>11</B> in umgekehrter Reihen folge, wie vorher beschrieben ist.
Dann aber beginnen zuerst die Spreizen<B>9</B> (Fig. <B>3)</B> zwi schen den ersten beiden Spriegeln <B>5</B> und 4 sich aufzurichten, weil alle, Spriegel 4 in ihren Klemmstellungen verharren, bis sie durch den zurücklaufenden Schlitten<B>15'</B> des Spriegels <B>5</B> mitgenommen werden. Es erheben sich nunmehr auch die Hilfs- spriegel <B>8</B> von vorn nach hinten einer nach dem andern.
Hierbei strecken sie den Stoff zwischen sich und den Stoffhaltern 12 leicht aus, so dass er in<B>-</B> ordentliche Falten gelegt wird., wie in Fig. 2., <B>3</B> und <B>5</B> angedeutet 21 ist. Kurz nach dem Aufrichten des Bügels <B>11</B> bietet sich beim Zurückwinden des Ver decks ungefähr das Bild der Fig. <B>3.</B>
Allmählich werden dann alle Spiiegel <B>5</B> und 4 mit den zwischen ihnen aufrechtgestell- ten Spreizen<B>9</B> und Hilfsspriegeln <B>8</B> am Ende des v#,a-,rechten Teils der Schienen<B>3</B> eng an- einandergereiht. In diesem Zustand erreichen #sie den Spriegel <B>6.</B>
Sobald der Spriegel <B>6</B> eine rückläufige Be wegung ausführt, treten die Bremsen<B>52</B> bis <B>59</B> (Fig. <B>8)</B> in Wirkung und verhindern, dass die Spriegel beim Eintritt in den abfallenden Teil der Schienen<B>3</B> unordentlich herunter fallen und sich unter Umständen durch sehrä- ges Einstellen verklemmen.
Die Hilfsmitnehmer <B>51</B> (Fig. <B>8)</B> sind in zwischen an den Klinken 42, 43 bei der Rückwärtsbewegung der Ketten<B>20</B> bereits wieder vorbeicelaufen, bevor der Spriegel <B>6</B> n in Bewegung gesetzt wurde. Infolgedessen können nunmehr auch die Klinken 42, 43 ihre absperrende Lage in den Führungsschienen<B>3</B> wieder einnehmen, was beim Beginn des Rücklaufes des Spriegels <B>6</B> sofort geschieht.
Unter der kräftigen Wirkung der Brem- C sen 52 bis<B>59.</B> deren Widerstand etwas grö sser ist als das G'esamtgewicht des ganzen Verdecks ist, werden schliesslich alle Spriegel in die wagrechte Endlage nach Fig. <B>5</B> wieder heruntergezogen.
Wird das Verdeck, durch irgend eine an dere Kraftquelle als durch den menschlichen Arm bewegt, so kann das Aufspannen und Zurückwinden ohne weiteres auch während c<B>.</B> [er Fahrt erfolgen, weil alle Vorgänge allein durch das Drehen der Welle 24 (Fig. 4) aus geführt werden können und keinerlei Neben handgriffe erforderlich sind.