CH143360A - Stanzmaschine, insbesondere zur Herstellung von Musterkarten, z. B für Strickmaschinen. - Google Patents

Stanzmaschine, insbesondere zur Herstellung von Musterkarten, z. B für Strickmaschinen.

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CH143360A
CH143360A CH143360DA CH143360A CH 143360 A CH143360 A CH 143360A CH 143360D A CH143360D A CH 143360DA CH 143360 A CH143360 A CH 143360A
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Siegrist Fritz
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B37/00Auxiliary apparatus or devices for use with knitting machines
    • D04B37/02Auxiliary apparatus or devices for use with knitting machines with weft knitting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Stanzmaschine,        insbesondere,    zur Herstellung von     Husterkarten,    z. B. für  Strickmaschinen.    Die Herstellung der für selbsttätige Bunt  strickmaschinen zur Steuerung der     Strick-          nadeln    erforderlichen Musterkarten, die aus       miteinander    vereinigten Metallbändern be  stehen, erfolgte bisher auf     Stanzmaschinen,     bei denen die Auslösung des     Stanzwerk-          zeuges,        zwecks    Ausführung der     Stanz-          schnitte    im Metallband.

   durch den     Stanzer     auf Grund einer entsprechend gezeichneten  Vorlage zu erfolgen hatte. Dabei lässt sich  aber auch bei geübten     Stanzern    selbst unter  Zuhilfenahme von auf dem Zeichnungsblatt  spielenden Zeigern oder     andern    optischen       Hilfsmitteln    nicht vermeiden, dass infolge  von     Stanzfehlern    unbrauchbare Metallbänder  entstehen.  



  Dieser Nachteil ist. bei der, insbesondere  zur Herstellung von Musterkarten, zum Bei  spiel für Strickmaschinen, bestimmten Stanz  maschine gemäss der Erfindung dadurch be  seitigt, dass bei derselben die durch das       Stanzwerkzeug    im Arbeitsstück, beispiels  weise im Metallband, auszuführenden Stanz-         schnitte    in vorausbestimmter Weise durch  eine     Fühlvorrichtung    veranlasst werden.    Dadurch wird ohne weiteres fehlerfreie  Stanzarbeit nach gegebener Musterung er  reicht.

   Dabei kann die     Stanzarbeit    selbst  verständlich auch schneller und billiger aus  geführt werden, als wenn,     wie    bis     anhin,    die       Stanzschnitte    durch den     Stanzer    zu bestim  men sind. Mit einer solchen     Sianzmaschine     kann sich zum Beispiel der Strickwaren  fabrikant die Musterkarten für die selbst  tätigen     Bunistrickmaschinen    selbst herstel  len, wodurch er der Gefahr enthoben ist, dass  unbefugte Entnahme seiner Muster, bei der  bisher meistens erfolgten Herstellung der  Musterkarten durch auswärtige     Berufsstan-          zer    stattfindet.  



  Zwei     Ausführungsbeispiele    des Erfin  dungsgegenstandes sollen mit Hilfe der Zeich  nung erläutert werden, welche im wesent  lichen auf die zur Erklärung der Erfindung  dienlichen Teile beschränkt ist. Es zeigt:           Fig.    1 das erste Beispiel im Aufriss mit  Schnitt,       Fig.    2 einen teilweisen Querschnitt     zii          Fig.    1,       Fig.    3 eine Einzelheit,       Fig.    4 einen Teil der zugehörigen Muster  vorrichtung in Ansicht,       Fig.    5 eine Oberansicht zu     Fig.    4,       Fig.    6 einen Teil eines gestanzten Ban  des.  



       Fig.    7 das zweite Beispiel im Aufriss     mil     Schnitt,       Fig.    8 eine Einzelheit,       Fig.    9 eine andere Einzelheit, und       Fig.    10 einen Teil eines     gesta.nzl.en    Ban  des.  



  Die     Stanzmaschine    besitzt einen Tisch 1,       -,Selcher    beim Betrieb der Maschine,     wie    an  sich bekannt,     selbsttätig    schrittweise in der  in     Fig.    1. und 7 eingezeichneten     Pfeilrichtunu     geschaltet wird. Diese     Schaltbewegung    des  Tisches 1 erfolgt von einem (nicht gezeichne  ten) Antriebsmotor aus, der eine Welle 2 an  treibt. Auf der Welle 2 sind Hubdaumen 3,  1- vorgesehen, welche an Rollen von Steuer  hebeln 5, 6 wirken und diese periodisch ent  gegen dem Einfluss von Zugfedern 7, 8     ver-          schwenken.     



  Der Steuerhebel 5 ist am freien Ende  durch . einen Lenker 9 mit einem am Ma  schinengestell     (gelagerten    Winkelhebel 10  verbunden, der ,mit einem ebenfalls am Ma  schinengestell gelagerten Hebel 11 gekuppelt  ist, welcher eine Schaltklinke 12     trägt.    Bei  jedem Anheben des Steuerhebels 5 bewirkt  die Schaltklinke 12 die Vorwärtsbewegung  des Tisches 1 um einen Schritt, indem diese       Klinke    12 mit einer am Tisch 1 angebrach  ten Zahnleiste 13 zusammenarbeitet. Die  Zahnleiste 13 ist abnehmbar am Tisch 1 an  geordnet, um erforderlichenfalls gegen eine  Zahnleiste mit anderer     Teilung    ausgewech  selt werden zu können.

   Dadurch kann der,  entsprechend der Nadelteilung der in Be  tracht kommenden Strickmaschine einzu  stellenden Grösse des Schaltschrittes des Ti  sches 1 Rechnung getragen werden, zu wel-         claem    Zwecke auch der     Lenker    9 in Schlit  zen der Hebel 5 und 10 einstellbar ist.  



  Der Steuerhebel 6 steht durch einen     Lfn-          ker    14 mit einem Hebel 15 in     VerbindunO@I,     welcher seine Bewegung auf einen     Fiihlhelff < -I     16 überträgt. Der Lenker 14 ist     zweiteilige,     und zwar sind beide Stangenteile in bekann  ter Weise in einem Gehäuse 17 durch eine  Schraubenfeder derart miteinander gekup  pelt, dass diese Feder bei der Abwärtsbewe  gung des     Lenkers        1.1    zusammengedrückt  wird, wenn der     Fühlhebel    16 auf einen  Widerstand auftrifft, so     da.ss    der Verbin  dungshebel 15 nicht seinen vollen Hub aus  führen kann.

   Der     Verbindungshebel    15 ist  durch     ein        C:estän@ye    18 an einen am Ma  schinengestell gelagerten     Sperrhebel    19 an  geschlossen, welcher mit einem Dreharm 20       (Fig.3)        zusammenwirkt.    Wenn der Sperr  hebel 19 sich in der Drehbahn des Armes 20  befindet, hält er diesen in der Drehbewegung  auf.

   Dies hat in an sich "bekannter Weise  zur Folge, dass eine vom Antriebsmotor aus  angetriebene Riemenscheibe 21 leer weiter  dreht, das     heisst    ohne eine in sie eingebaute  Kupplung     mitzudrehen.    Infolgedessen bleibt  der Antrieb eines auf der Achse der Riemen  scheibe 2'1 exzentrischen Wellenkopfes 22       (Fig.    1) unterbrochen, so dass der Schlitten  23, an welchem (las     Stanzmesscr    24 befestigt  ist, nicht bewegt wird     bezw.    in angehobener  Lage stillsteht.

   Wenn dagegen der Sperr  hebel 1.9 aus der Drehbahn des koaxial zur  Riemenscheibe 21 angeordneten Dreharmes  20     herausgeschw'enkt    wird, wie in     Fig.3     strichpunktiert eingezeichnet, dann wird in  folge     Kraftsehlusses    durch die     P.iemenscheibe     21 die eingebaute Kupplung mit dem Arm  20     mitgedrelit.    Dadurch     wird    der Schlitten  23 gesenkt und     --ehoben    zwecks Ausführung  von     Stanzarbeit    durch das Messer 24.

   Dem       Stanzmesser        24    steht eine am Maschinen  gestell vorgesehene Matrize     2,5    (     Fig.1)    gegen  über.  



       Mittelst    des Tisches 1 wird das zu  lochende Metallband 26 über die Matrize 25       hinweg    bewegt. Dieses Band 26 ist mit sei  nen Enden am Tisch 1 mit Hilfe von Klemm-           vorrichtungen    27, 28 eingespannt. Die       Klemmvorrichtung    2 7 ist am Tisch 1 mittelst       einer    Gewindespindel 29 verstellbar, wodurch       ein    genaues     Einstellen    des zu lochenden Ban  des in bezug auf den Arbeitsbeginn möglich  ist.

   Die Klemmvorrichtung 218 ist am Tisch  1 verschiebbar geführt und     mit    einem am  Tisch gelagerten Hebel 30     (Fig.    1, 2) ver  bunden, an welchem ein über eine Leitrolle  31 gelegtes Zugseil 32 angreift. Durch das  Zugseil 8'2 wird das zu lochende Band 26  gestreckt und zugleich eine Zugwirkung auf  den Tisch 1 entgegen dessen     Vorv-ärtsbewe-          gung    ausgeübt. Eine am Maschinengestell  angeordnete Sperrklinke 33     (Fig.    1) verhin  dert durch Eingriff in die     Zahnleiste    13     eine     unbeabsichtigte     Rückwärtsbeweb    eng des Ti  sches 1.  



  Beim ersten Beispiel arbeitet der     Fühl-          hebel    16 mit einer zerlegbar zusammen  gesetzten endlosen     11ustervorrichtung    34       (Fig.    1) zusammen, die über einen am Ma  schinengestell gelagerten Zylinder 35 gelegt  ist. Dieser Zylinder     35    wird beim Betrieb  der     Maschine    schrittweise durch eine Schalt  vorrichtung, bestehend aus Rad 36, Klinke  37 und Traghebel     038,    geschaltet; 36' ist eine  Sperrklinke.

   Der     Klinkentraghebel    38 ist  durch einen Lenker 39 mit einem     Steuerhebel     40     verbunden,    welcher     entgegen    dem     Einfloss     einer Zugfeder 41 periodisch durch einen auf  der Welle 2 vorgesehenen Hubdaumen 12     a.n-          @gehoben    wird, zwecks Schaltung des Zylin  ders<B>3,5.</B> Der Zylinder     35    nimmt die     Musfer-          vorrichtung    34 durch Zapfen     zwangläufig     mit, und zwar     wird    dieselbe bei jedem Schalt  schritt um den Betrag einer Teilung ver  stellt.

   Die Mustervorrichtung     31-    weist Stäbe  43     (Fig.    1, 4, 5) auf, welche durch     Gelenk-          -,lieder    zu einer endlosen     Kette    miteinander  vereinigt sind. Die Stäbe 43 dienen zur Auf  nahme von auf ihnen verschiebbaren An  schlagnocken 44 für den     Fühlhebel    16. Den  Nocken 44 ist durch Lagerung auf zwei zu  einander benachbarten Stäben 43 der erfor  derliche Halt gegeben.

   Die Stäbe 43 besitzen  Umfangskerben 45 für den Eingriff einer im  einzelnen Nocken 44 vorgesehenen, von einer         Druckfeder    46 belasteten Kugel 47, wodurch  ohne weiteres ein Sichern des     Nockens    44 in  der Einstellage an den Stäben 43 erreicht       wird.    Gemäss     Fig.    5 sind an den Stäben 43  sechs Kerben 45 vorgesehen, was die Einstel  lung von Anschlagnocken 44 in sechs Bewe  gungsbahnen     bezw.    die Anordnung von sechs  verschiedenen Gruppen von Nocken 44 an der  Mustervorrichtung ermöglicht.

   Der     Fühl-          bebel    1.6 kann auf seiner Welle 16', die auf  einem Träger 18 angeordnet ist, dementspre  chend verstellt werden, um in die Bewe  gungsbahn der verschiedenen Gruppen von  Nocken 44 gebracht zu werden, zwecks Zu  sammenarbeitens mit dieser oder jener       Nockengruppe.     



  Wenn nun nach einem Schaltschritt des  Tisches 1 der     abwärtsschwingende        Fühlhebel     16 auf einen Nocken 44 der Mustervorrich  tung aufschlägt, führt dieser Hebel nun  einen kurzen Ausschlag aus. Dadurch ver  mag das dem Einfluss des     Verbindungshebels          1.5        unterstellte        Gestängre    18 nicht, den Sperr  hebel 19 aus der Bahn des Dreharmes 20 her  aus zu     versebv;

  enken,    so dass     keine    Arbeits  bewegung des     Stammessers    24 erfolgt.     Wenn          dagegen    nach dem nächsten oder einem spä  teren     Schaltschritt    des Tisches 1, sowie des       ,lie        Mustervorrichtung    34 bewegenden Zylin  ders 35 der     abwärtsschwingende        Fühlhebel     16 keinem Nocken     44    der     Mustervorrichtung     begegnet, führt er mit dem Verbindungs  hebel 15 den vollen Hub aus, so dass das       Stanzmesser    24 am Band 26 einen Aus  schnitt erzeugt;

   in     Fig.        ;6    ist mit 49 ein sol  cher einzelner     Ausschnitt-    im Band 26 be  zeichnet. Wenn das     Stanzmesser    24 bei auf  einanderfolgenden Schaltschritten des Ti  sches 1 zur Wirkung kommt, entstehen im  Band 26 entsprechend grosse Öffnungen, wie  in     Fig.    6 mit 50 und 51 bezeichnet.

   Da beim  gegebenen Beispiel jeder     Schaltschritt    des  Tisches 1 der     Nadelleitung        einer    Strick  maschine entspricht, fällt jeder     Stanzschnitt     auf eine Stricknadel, wie an der Mustervor  richtung 3     l-    durch entsprechende Anord  nung der Nocken 44     vorausbestimmt    worden  ist.

        Das Einstellen der Nocken 44 an der       Mustervorrichtung    34 erfolgt nach Massgabe  einer     Musterzeichnung.    Nocken in gleicher  Bewegungsbahn an der Mustervorrichtung  dienen ein und derselben Fadenfarbe, so dass  zum Beispiel für ein     3-farbiges    Muster drei       Nockengruppen    erforderlich sind. Es wer  den dann nacheinander die drei verschiede  nen Bänder gestanzt, welche zusammen nach  ihrer Vereinigung bei Verwendung an einer       Strickmaschine    zur Bildung einer Masche  dienen.

   Die Verwendung einer endlosen  Mustervorrichtung zur Steuerung des     Stanz-          vorganges    kommt hauptsächlich dann in Be  tracht. wenn es sieh um kleinere Motive han  delt, welche sich auf der Länge des einzelnen       Stanzbandes    und somit in der Nadelreihe der  Strickmaschine mehrmals wiederholen. Diese  endlose     Mustervorrichtung    kann nach Bedarf  eine grössere oder kleinere Anzahl von Stä  ben aufweisen, die zur Aufnahme von An  schlussnocken für den     Fühlhebel    16 dienen,  das     heisst    sie muss aus derselben Anzahl  Nocken bestehen wie die     Rapportbreite    des  herzustellenden     Motives    Nadeln beansprucht.  



  An Stelle einer endlosen Mustervorrich  tung zur     Steuerung    des     Stanzvorganges    kann  auch die     beim    zweiten Beispiel     (Fig.7    bis  10) vorgesehene Vorrichtung treten. Dieselbe  kommt. hauptsächlich in Betracht zum Stan  zen von Bändern für wechselnde Motive, also  solche, die sich an der     Strickmaschine    in der  ganzen Maschenreihe nicht wiederholen, und  auch für ganz grosse sieh wiederholende Mo  tive, die sich zum Beispiel auf mehr als 125  Nadeln erstrecken.  



  Diese Vorrichtung besitzt einen vom An  triebsmotor der Maschine aus schrittweise ge  schalteten Zylinder 52     (Fig.    7, 8). Dieser  Zylinder 52 besitzt eine     schraubenlinienför-          mig    verlaufende Umfangsnut 53 mit vier da  zu     gleichlaufenden    Reihen von Bohrungen  54. In die Nut 53 des Zylinders 52 fasst ein  Arm eines in der Achsrichtung des Zylinders  52 verschiebbar geführten (nicht gezeichne  ten) Schlittens, welcher ferner einen     Fühl-          hebel    55 trägt, der durch eine Stange 56 mit  einem Hebel 57     gekuppelt    ist.

   Der Hebel 57    ist durch einen Lenker 58 mit einem Winkel  hebel 59 verbunden, welcher durch eine  Schaltklinke 60 mit dem Schaltrad 61 einer       Nockenscheibe    62 zusammenarbeitet. Mit die  ser     Nockenscheibe    6? wirkt der     Fühlhebel    1     C     zusammen.  



  Der     Fühlhebel        55    arbeitet mit am Zy  linder 52     angeordneten        Anschlagnocken    63  zusammen, für deren Aufnahme die Boh  rungen 54 dienen. Die Nocken 63 sind als  Stecknocken  < ausgebildet, zu welchem Zwecke  dieselben, wie aus     Fig.    9 ersichtlich, am Ein  steckschaft einen Längsschlitz     6.1    und ein  verdicktes Ende 65 aufweisen, so     dass    sie sich  durch Klemmwirkung in der Bohrung 54, in  welche sie eingesetzt worden sind, festhalten.  Die Nocken 63 werden nach Massgabe einer  Musterzeichnung am Zylinder 52 angeordnet.       welcher    somit eine Mustervorrichtung dar  stellt.

   Die     vier    Reihen Bohrungen 54 am  Zylinder 52, auf welche der     Fühlhebel    55 an  seinem Schlitten wahlweise eingestellt wer  den kann, ermöglichen die Bildung von vier       Nockengruppen.    die zur     Stanzung    einer vier  farbigen Maschenreihe,     bestehend        aus    vier  Bändern, dienen. Zwecks Bereitstellung des  Zylinders, zum Beispiel zur Herstellung einer  dreifarbigen Maschenreihe, bestehend aus  drei Bändern, benötigt man drei Reihen von  Bohrungen, welche fortlaufend numeriert  sind.

   Das dreifarbige     Dessin    wird nun ab der  Zeichnung in der     Weise    auf den Zylinder  übertragen, dass jeder Reihe von Bohrungen  eine Farbe zugeteilt wird, und in dieser     leihe     wird der Anfang der betreffenden Farbe, so  wie das Ende derselben Farbe derart gekenn  zeichnet, dass man in die Bohrungen der nach  Zeichnung vorgesehenen Teilung einen Steck  nocken einsetzt. Es muss nach dieser Aus  führungsart nur für den Farbenwechsel. nicht  aber für jede einzelne Zwischenteilung     ein     Stecknocken     vorgesehen    sein.  



  Durch den periodisch geschalteten     Zy    lin  der 52 wird dementsprechend der den     Fühl-          hebel    55 tragende Schlitten     achsial    längs die  ses Zylinders verschoben. Sobald nun der       Fühlhebel    55 über einen Nocken 63 des Zy  linders 52 gleitet, wird durch das     Hebelwerk         57,<B>58,</B> 59 und die Klinke 60 die Nocken  scheibe 62 um den Betrag einer Teilung ge  schaltet.

   Wenn dem     Fühlhebel    16 ein Nocken  der Scheibe 62 gegenübersteht, ist dieser vom  Verbindungshebel 15 beeinflusste     Fühlhebel     16 an der Ausführung seines vollen Hubes  behindert, so dass, wie schon beim ersten Bei  spiel dargestellt, das     Stanzmesser    nicht zur  Wirkung kommt. Steht dem     Fühlliebel    16  dagegen eine Lücke der     Noekenscheibe    6?  gegenüber, dann schwingt der vom Verbin  dungshebel 15     bewegte        Fühlhebel    16 ganz  aus. was die Auslösung des     Stanzvor < ganges     zur Folge hat, wie früher beschrieben.

   Dies  ändert sich nun erst,     wenn    der     Fühlhebel    55  neuerdings mit einem Nocken 63 des Zylin  ders 52 zum Zusammenwirken kommt, wor  auf dann der     Stanzvorgang    unterbrochen  wird, bis ein neuer Anschlagnocken 63 den       Fühlhebel    55 erreicht usw. In     Fig.        1(1    ist  ein mittelst dieser Vorrichtung gelochtes  Band 26 gezeigt, bei welchem sich der Rap  port (das Motiv) auf der ganzen Maschen  reihe nicht wiederholt, also das Bild stets  wechselt.  



  Beide erläuterten Ausführungsarten der  Mittel zur Auslösung und     Unterbindung    des       Stanzvorganges    können miteinander kombi  niert an ein und derselben     Stanzmaschine        vor-          @0-es        ehen    werden, um wahlweise, je nach Be  darf, in Benutzung genommen werden zu  können.  



  An Stelle eines Zylinders mit     Einsteck-          nocken    könnte auch ein     radförmiger    Dreh  körper oder ein anderer beweglicher     Noekeil-          t@räger    vorgesehen sein, beispielsweise in Ge  stalt einer mit     Einstecknocken    ausgerüsteten  Gleitschiene. Es leuchtet ein, dass Ände  rungen in der praktischen Ausführung     #egen-          iiber    den erläuterten Beispielen auch in bezug  auf andere Einzelheiten möglich sind, ohne       vom    dargelegten     Erfindungsgedanken    abzu  weichen.

   So zum Beispiel könnte, vom er  klärten zweiten Beispiel ausgehend, ein mit  Stecknocken ausgerüsteter     Drehkörper    als       Nustervorrichtung    verwendet werden, von  welcher aus durch Vermittlung eines Fühl  liebels, ohne Zuhilfenahme eines     zureiten       Fühlers mit zugeordnetem     Nockenträger,    der       Stanzvorgang    bestimmt würde.  



  Mit der     Stanzmaschine    gemäss der Er  findung können selbstredend auch Muster  karten oder dergleichen für andere     Verwen-          dungszv-eelke.    als beschrieben,     hergestellt    wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCII Stanzmaschine, insbesondere zur Herstel lung von Musterkarten, zum Beispiel für Strickmaschinen, dadurch gekennzeichnet. dass die durch das Stanzwerkzeug im Arbeits stück auszuführenden Stanzschnitte in vor ausbestimmter Weise durch eine Fühlvor- richtung veranlasst werden.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Stanzmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Fühlhebel in seiner Bewegung durch eine Mustervor richtung beeinflusst wird, an welcher Nocken für den Fühlhebel durch Ver schiebung in verschiedene Bewegungs bahnen gebracht werden können.
    ?. Stanzmaschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Nocken der Mustervorrichtung auf Stäben verschieb bar angeordnet sind, welche gerben auf weisen für den Eingriff von federbelaste ten Sperrorganen der Nocken, zwecks Sicherung der letzteren in der jeweiligen Einstellage. 3. Stanzmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Fühlhebel mit nach einer Schraubenlinie auf einem Drehkörper angeordneten Nocken unter Relativverschiebung von Fühlhebel und Drehkörper zusammenwirkt. 4.
    Stanzmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Drehkörper eine zur Schraubenlinie der Nocken pa rallele Bahn aufweist zur Führung eines den Fühlhebel tragenden Schlittens, zwecks entsprechender Verschiebung des Schlittens beim Drehen des Drehkörpers. 5. Stanzmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass am Drehkörper mehrere nach einer Schraubenlinie an geordnete, zueinander parallele Reihen von Bohrungen vorgesehen sind zur Auf nahme von Stecknocken, wobei der Fühl- hebel wahlweise mit dieser oder ,jener Nockengruppe zum Zusammenarbeiten ge bracht werden kann.
    6. Stanzmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein mit einer Mustervorrichtung zusammenarbeitender Fühlhebel die Sehaltung einer Vorrich- tung bewirkt, welche ihrerseits einen Fühlhebel aufweist, der mit einem Gegen körper zusammenwirkt, zwecks Veran lassung bezw. Unterbindung der Stanz- schnitte. 7.
    Stanzmaschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass beide vorgese henen Fühlhebel mit je einem Nocken- träger zusammenarbeiten.
CH143360D 1930-01-11 1930-01-11 Stanzmaschine, insbesondere zur Herstellung von Musterkarten, z. B für Strickmaschinen. CH143360A (de)

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