CH143464A - Schraubenbolzen. - Google Patents
Schraubenbolzen.Info
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Description
Schraubenbolzen. Im Alaschinenbau werden vielfach Schrau- benverbindungen verwendet, die ohne Gefähr dung ihrer Haltbarkeit gegebenenfalls grosse ela. stische Verlängerungen aushalten müssen. Die normale Schraube, deren Kernquerschnitt im Gewindeteil kleiner ist als der Querschnitt des Bolzens, wird bei einer aufgezwungenen elastischen Verlängerung im Gewinde leicht überanstrengt, und zwar nicht nurallein deshalb, weil der Kernquerschnitt an sich schon schwä cher ist, sondern vor allem deshalb, weil dieKerb- wirkung im Gewindegrund der Anlass zu einer mehrfachen Spannungssteigerung ist. Wenn die Belastung nicht wechselt, sondern ruhend ist, so ist eine Überbeanspruchung bei einem sehr zähen Werkstoff im allgemeinen nicht gefährlich. Bei Wechselbeanspruchungen da gegen kann man "mit Sicherheit damit rech nen, dass die Überbeanspruchung zu einem Bruch führt. Um die Gefahr des Bruches auszuschal ten, könnte man den Kernquerschnitt der Schraube entsprechend gegenüber dem Bol- zenquerschnitt vergrössern. Dann müsste man aber, um die nötige Passung herbeizuführen, teure Sondermassnahmen, zum Beispiel zwei teilige Passhülsen anwenden. Gemäss der Erfindung werden Schrauben zur Verhütung von Überbeanspruchungen im Gewindegrund mit einer Längsbobrung mit Schaft versehen und zwar von solchem Durch messer, dass das für die Festigkeit günstigste Verhältnis zwischen Kernquerschnitt und ver bleibendem Schaftquerschnitt herbeigeführt wird. Die Abbildungen zeigen einige Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung. In der Abb. 1 ist eine Kopfschraube dar gestellt. Es bezeichnet h'" den Kernquerschnitt des Gewindes, Fo den ursprünglichen, Fi den durch die Bohrung verminderten Schaft querschnitt. In der Abb. 2 ist eine Schraube gezeigt, die auf ihrem Abschnitt 1i als Passschraube ausgeführt ist, während der Abschnitt 12 lose in der Bohrung sitzt. Die Bohrung in dieser Schraube ist entsprechend den Absät zen des Schaftes ebenfalls abgestuft. In der Abb. 3 ist schliesslich eine Stift schraube gemäss der Erfindung dargestellt. Die Bezeichnungen sind dieselben wie bei den andern Abbildungen. Das Verhältnis des verbleibenden Schaft querschnittes F, zum Kernquerschnitt F,; hängt, wie erwähnt, davon ab, ob die Schraube wechselnd oder ruhend beansprucht ist. In manchen Fällen geht man auf h', = 0,4F,1 herunter. Bei ruhender Belastung und zähem Material kommt es jedoch, wie gesagt nur darauf an, dass man verhindert, dass im Kern querschnitt F" eher eine bleibende Dehnung auftritt als im Schaftquerschnitt Fi. In die- sein Falle kann man F, ungefähr gleich F, machen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schraubenbolzen, insbesondere zur Auf nahme wechselnder Beanspruchungen, dadurch gekennzeichnet, dass dar Schaftquerschnitt durch eine Bohrung so weit verringert ist, dass das Verhältnis des verbleibenden Schaftquer schnittes zum Kernquerschnitt des Gewindes etwa gleich oder kleiner als 1 ist, um bei elasti scher Verlängerung des Schraubenbolzens ein Überanstrengen des Gewindes zu vermeiden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE143464X | 1928-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH143464A true CH143464A (de) | 1930-11-15 |
Family
ID=5669722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH143464D CH143464A (de) | 1928-12-19 | 1929-12-07 | Schraubenbolzen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH143464A (de) |
-
1929
- 1929-12-07 CH CH143464D patent/CH143464A/de unknown
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