CH143465A - Nachstellbares Lager. - Google Patents

Nachstellbares Lager.

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CH143465A
CH143465A CH143465DA CH143465A CH 143465 A CH143465 A CH 143465A CH 143465D A CH143465D A CH 143465DA CH 143465 A CH143465 A CH 143465A
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CH
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bearing
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bushing
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Gottmanns Karl
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Gottmanns Karl
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Description


  Nachstellbares Lager.    Um bei Lagerstellen den Verschleiss der  Lager ausgleichen zu können, hat man be  reits vorgeschlagen, die Wellen innerhalb  der Lager in nachstellbaren Lagerbüchsen  zu lagern, die mit konischen Aussenflächen  an konischen Innenflächen des Lagergehäuses  anliegen und die mit Schlitzen versehen sind.  Beim Einziehen dieser geschlitzten konischen  Lagerbüchsen in die Lagergehäuse mittelst  Schraubenwirkung oder dergleichen, soll  durch die Längsschlitze ein Anpassen der  Bohrung der Lagerbüchsen an den Wellen  durchmesser gewährleistet werden.  



  Bei diesen längsgeschlitzten konisch ein  stellbaren Lagerbüchsen macht sich nun der  Übelstand äusserst unangenehm bemerkbar,  dass die geschlitzten Stellen der Büchse ein  knicken, und dass dadurch die Bohrung der  Büchse zu einem Vieleck entsprechend der  Anzahl der Schlitze verzerrt wird. Infolge  dessen liegen die Wellen nur noch an den  zwischen den Schlitzen liegenden Stellen der  Büchsen an der Bohrung der Büchsen an, wo-    durch an diesen Stellen eine hohe spezifische  Flächenpressung und dadurch bedingte sehr  starke Abnutzung sowohl dieser Stelle der  Büchse, als auch des ganzen Wellenumfanges  eintritt.  



  Dieser Nachteil soll nun gemäss der Er  findung dadurch vollkommen vermieden  werden, dass die Lagerbüchse aus einem  schraubenförmig geschlitzten Band besteht,  wobei die Innenfläche zur Wellenlagerung  dient, während die Aussenfläche in Mitteln  zum Verstellen des Durchmessers der Innen  fläche gelagert ist. Zweckmässig ist dabei  die zylindrisch oder konisch gestaltete  Aussenfläche der Schraubenbüchse mit Ge  winde versehen, auf der das gleichgestaltete  Gewinde einer der Aussenform der Schrau  benbüchse angepassten Mutter aufgeschraubt  ist, um den lichten Durchmesser der Schrau  benbüchse ändern zu können.

   Bei zylindri  scher Gestaltung der Aussenfläche der  Schraubenbüchse liegt die längsgeschlitzte       Mutter    mit konischer Anlagefläche an ent-      sprechend konisch ausgebildeten Flächen des  Lagergehäuses an, während bei konisch ge  stalteter Aussenfläche der Schraubenbüchse  die Mutter mit zylindrischer Anlagefläche  an zylindrisch ausgebohrten Flächen des  Lagergehäuses anliegt.  



  Durch das Aufschrauben der Mutter auf  die schraubenförmig geschlitzte Büchse tritt  unter Wirkung der konischen Anlageflächen  ein Zusammenziehen und Strecken der  schraubenförmig geschlitzten Lagerbüchse  ein, wodurch der Innendurchmesser der  Lagerbüchse an allen Stellen gleichmässig  verkleinert wird, ohne dass dabei die genaue  Kreisform dieses Innendurchmessers verloren  geht.  



  Daher besteht der Vorteil der neuen  Schraubenbüchse darin, dass die lichte Weite  der Bohrung in beliebigen Grenzen verstell  bar ist, wobei eine gleichmässige Anlage  der Büchse an der Welle an allen Stellen ge  währleistet ist, so dass der Verschleiss sowohl  der Wellen, als auch der Büchse sich in den  normalen Grenzen bewegt.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  der bisher gebräuchlichen konisch einstell  baren Lagerung gegenübergestellt.  



  Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, und  Fig. 2 eine Ansicht in achsialer Richtung  einer bisher gebräuchlichen längsgeschlitzten  Lagerbüchse;  Fig. 3 veranschaulicht die neue Lagerung  mittelst schraubenförmig geschlitzten Bän  dern, wobei die Aussenfläche der Schrauben  büchse konisch gestaltet ist, und  Fig. 4 zeigt eine ähnliche Ausführungs  form der Lagerung, wobei die Aussenfläche  der Schraubenbüchse zylindrisch gestaltet  ist.  



  Die bisherige Ausführungsform gemäss  Fig. 1 weist grosse Mängel auf, da die mit  einem durchgehenden Schlitz 1 und drei teil  weise durchgehenden Schlitzen 2 versehene  Büchse 3 lediglich am Anfang eine dem  Wellendurchmesser angepasste Bohrung be  sitzt. Beim Nachziehen der Büchse unter  Vermittlung der konischen Anlagefläche 4    knicken die geschlitzten Stellen 2 der Büchse  ein und bilden dadurch in der Bohrung ein  Vieleck entsprechend der Anzahl der  Schlitze, wie es in der Fig. 2 gestrichelt an  gedeutet ist.  



  Dieser Nachteil wird durch die Lagerung  gemäss der Fig. 3 vermieden, die ein doppelt  konisch nachstellbares Ringschmierlager im  Schnitt zeigt.  



  Die Lagerbüchse 4 ist aus Bronze und  mit zylindrischer Bohrung versehen. In der  Mitte hat dieselbe einen zylindrischen Teil  5, welcher der Bohrung des Lagergehäuse  6 angepasst ist. Dieser Teil ist als Hohlraum  für den Ölkanal ausgebildet, und zwar der  art, dass ein Schmierring darin Aufnahme  finden kann. Zu beiden Seiten dieser Büchse  ist konisches Gewinde 7 angeschnitten, wel  ches von Büchsen 8, die im Innern mit har  tem Weissmetall 9 ausgegossen sind, umgeben  ist. Das Gewinde der nachstellbaren Bronze  lagerbüchse 4 ist in der Gewindelücke bis auf  die Bohrung mit der Steigung des Gewindes  entsprechenden schmalen Schlitzen 10 ver  sehen, welche die Büchse als Schraubenbän  der erscheinen lassen.

   Werden nun die bei  den Aussenbüchsen (8, 9) auf diese konischen  Schraubenbänder aufgeschraubt, so ziehen  sie sich zusammen, wodurch eine innige An  lage am Wellenumfang gewährleistet ist.  



  Bei der Lagerung gemäss der Fig. 4 be  sitzt die schraubenförmig geschlitzte Lager  büchse 11 zylindrische Gewinde 12, während  die beiden mit entsprechendem Gewinde     ver-          sehenen    Aussenbüchsen 13 geschlitzt sind und  mit konisch ausgebildeter Anlagefläche an  entsprechend konisch ausgebildeten Flächen  des Lagergehäuses 14 anliegen. Dadurch  werden beim     Nachziehen    der Aussenbüchse  13 ebenfalls die schraubenförmig geschlitzten  Teile der Lagerbüchse 11 zusammengezogen  und dem Wellendurchmesser entsprechend  angepasst.  



  Am Wesen der Erfindung wird nichts  geändert,     wenn    das Lager lediglich einseitig.  also einfach konisch ausgebildet wird, wo  bei selbstverständlich Vorsorge getroffen  werden muss, dass das eine Ende der sehrau-      benförmig geschlitzten Büchse entweder in  achsialer Richtung oder in der Richtung des  Umfanges festgelegt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Nachstellbares Lager, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lagerbüchse aus einem schraubenförmig geschlitzten Band besteht, wobei die Innenfläche zur Wellenlagerung dient, während die Aussenfläche in Mitteln zum Verstellen des Durchmessers der Innen fläche gelagert ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Nachstellbares Lager nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche der Schraubenbüchse mit Ge winde versehen ist, auf das das gleich gestaltete Gewinde einer der Aussenform der Schraubenbüchse angepassten Mutter aufgeschraubt wird, um den lichten Durchmesser der Schraubenbüchse ändern zu können. 2.
    Nachstellbares Lager nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche der Schraubenbüchse zylin drisch ist und die Aussenfläche der Mut ter mit konischer Anlagefläche an ent sprechend konisch ausgebildeten Flächen des Lagergehäuses anliegt. 3. Nachstellbares Lager nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche der Schraubenbüchse konisch gestaltet ist.
CH143465D 1928-12-07 1929-12-04 Nachstellbares Lager. CH143465A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE143465X 1928-12-07

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CH143465A true CH143465A (de) 1930-11-15

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ID=5669723

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CH143465D CH143465A (de) 1928-12-07 1929-12-04 Nachstellbares Lager.

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