CH143507A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH143507A
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tungsten
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  • Solid Thermionic Cathode (AREA)
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Description


  Elektrische     Entladungsröhre.       In elektrischen     Entladungsröhren    werden  oft mit einer emittierenden Schicht über  zogene Kathoden verwendet, deren Kern aus  Wolfram besteht. Während der     Herstellung     der Röhren müssen solche Kerne zur Besei  <B>tigung</B> der im Wolfram vorkommenden Gase  auf hohe Temperatur erhitzt werden, da,  falls dies nicht geschälte, die Gase im Betrieb  der Röhre frei würden und die rationelle  Wirkungsweise der Entladungsröhre gefährden  könnten.  



  Bei dieser Erhitzung, die oft vor dem  Anbringen der     Glühkörper    in den Entladungs  röhren erfolgt,     werdet)    die aus Wolfram  bestehenden     Glühköper    brüchig, so dass die       mechanische    Festigkeit der Körper wesent  lich geringer und das Anbringen der Körper  in den Entladungsröhren sehr erschwert wird.  



  Nach der     Erfindung    werden diese Schwie  rigkeiten dadurch     vermieden,    dass der Träger  der emittierenden Schicht der Kathode nicht  ans Wolfram, sondern ans einem Manteldraht  mit einem aus einer zusammenhängenden         Wolframschicht    bestehenden Mantel und mit  einem Kern aus einem Metall, das bei höherer  Temperatur als Wolfram brüchig wird, her  gestellt wird.     Zweckmässig    besteht der Kern  des     Glühkörpers    aus     Molybdän.     



  Wenn auch der     Wolframmantel    eines  solchen     Glühkörpers    beim Erhitzen brüchig  wird, kann durch geeignete Wahl des Stoffes,  aus dem der Kern des     Glühkörpers    besteht,  und der Dicke des     Wolframmautels    dennoch  ein genügend widerstandsfähiger Körper er  halten werden. Zweckmässig ist die Dicke des       Wolframmantels    geringer als 15  /o der Dicke  des     Glühkörpers,    zum Beispiel 3 bis     101)/o.     



  Die Erfindung ist anhand eines Beispiels  näher erläutert.  



  Als     Ausgangsstoff    für den     Glühkörper     der herzustellenden Entladungsröhre kann  ein     Stoff    gewählt werden, der bei einer  höheren Temperatur als Wolfram brüchig  wird, zum Beispiel ein     Holybdändraht,    der  einen Durchmesser von 1500     ss    aufweisen  kann. Dieser Draht wird mit einem Wolfram-           häutchen    beispielsweise derart überzogen,  dass der so hergestellte Manteldraht einen  Durchmesser von<B>1580</B>     a    aufweist.

   Dieses  Überziehen mit Wolfram<B>kann</B>     in    der Weise  erfolgen, dass der     Molybdändraht    zum Bei  spiel auf<B>1700'</B> C in einer Atmosphäre er  hitzt wird, die eine flüchtige     Wolframver-          bindung,        Wolframhexachlorid,    enthält. Der  so gebildete Manteldraht kann zu einem  Draht mit kleinerem Durchmesser gezogen  werden. Es empfiehlt sich, den gezogenen  Draht, bevor man damit fortfährt, diesen zu  verarbeiten, dadurch zu prüfen, dass man ihn  in eine Flüssigkeit tauchen lässt, die Wolfram  nicht angreift, dagegen aber wohl den     Stoff,     aus dem der Kern besteht.

   Die Stellen, wo  der Kernstoff nicht mit Wolfram überzogen  ist, können somit sichtbar gemacht werden,  so dass man einen Überblick über das Mass  gewinnen kann, in dein der     Kernstoff    mit  dem Wolfram überzogen ist. Besteht der  Kern des Manteldrahtes aus     Molybdän,    so  kann man den Draht beispielsweise in eine  Mischung konzentrierter     Schwefesäuie    und  starker Salpetersäure tauchen lassen.  



  Es ist gefunden worden, dass ein in der  beschriebenen Weise hergestellter Glühkörper  auf eine höhere Temperatur erhitzt werden  kann, ohne wesentlich an mechanischer Fe  stigkeit zu verlieren, als ein ganz aus Wol  fram bestehender Glühkörper. Infolgedessen  kann der Körper vor seinem Anbringen in  der Entladungsröhre entgast werden, ohne  brüchig zu werden und unbedenklich den  erforderlichen Formveränderungen unterworfen  werden.  



  Der Glühkörper wird in bekannter Weise  mit einem stark elektronenemittierenden     Stoffe,     wie einem     Erdalkalimetall    oder einem     Erd-          alkalimetalloxyd,    überzogen und kann als       Wehnelt-Kathode    verwendet werden.- Das       Erdalkalimetall    kann zum Beispiel auf den  Glühkörper aus denn Dampf niedergeschlagen  werden, der durch Zersetzung einer in der  Röhre, zum Beispiel auf einer Anode, befind  lichen     Erdalkalimetallverbindung    entwickelt  werden kann, die beispielsweise aus einem       Bariumazid    bestellt.

       Gewünschtenfalls    kann    zwischen dem     Wolfrainmantel    und dem elektro  nenemittierenden Stoff ein weiteres Material,  zum Beispiel Kupfer, angebracht werden.  Gegenüber einer     Wehnelt-Kathode,    die aus  einem. unmittelbar     finit    einem     Erdalkaliinetall     überzogenen     Moly        bdändraht    besteht, weist  die beschriebene Kathode den Vorteil auf,  dass zwischen dem     Erdalkalimetall    und dem       Molybdäri        keineVerbindungengebildet    werden.  



  Die Entladungsröhren nach der Erfindung,  die luftleer sein können, lassen sich für ver  schiedene Zwecke, zum Beispiel zum Emp  fangen und Verstärken von elektrischen  Schwingungen, als     Senderröhre,    zum Gleich  richten von Wechselströmen, verwenden. Vor  teilhaft können Entladungsröhren, deren  Glühkörper eineu     Wolfrainmantel    aufweist,  auch als gasgefüllte Röhren, die zum Beispiel  mit einem Edelgas gefüllt sind, ausgeführt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entladungsröhre mit einer Kathode, die mit einer elektronenemittie renden Schicht überzogen ist, dadurch ge kennzeichnet, dass die emittierende Substanz auf einem 22Ianteldralit angebracht ist, der einen ans einer zusammenhängenden Wolfram sollicht bestehenden Mantel und einen Kern aus einem Metall aufweist, das bei höherer Temperatur als Wolfram brüchig wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern .des Manteldrahtes aus Molybdän besteht. 2.
    Elektrische Entladungsröhre nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke des aus Wolfram bestehenden Mantels geringer ist als 15 % der Stärke des Glühkörpers.
CH143507D 1928-11-30 1929-11-20 Elektrische Entladungsröhre. CH143507A (de)

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