Wertstempelapparat mit Wertstempelapparat mit abnehmbarem registrierendem Vorgabeschlüssel. Die Erfindung betrifft einen beispiels weise als Freistempler verwendbaren Wert stempelapparat mit abnehmbarem registrie rendem Vorgabeschlüssel. Bei Stempelappa raten dieser Art wird bekanntlich nach Ver brauch der von Fall zu Fall mittelst des Vorgabeschlüssels eingestellten Vorgabe, das heisst des vorausbezahlten Betrages, die wei tere Benutzung des Apparates selbsttätig gesperrt.
Die bisher bekannten Wertstem pelapparate mit Vorgabeeinrichtung arbeiten ferner in der Weise, dass die die Benutzungs grenze bestimmende, meist in verschiedener Höhe wählbare Vorgabe nicht ihrem tatsäch lichen Werte nach, sondern als Zahl der vor ausbezahlten Stempelungen registriert wird. Wird zum Beispiel für einen Wertstempel apparat, der Stempel im Werte von 20 Cent. ausgibt, eine Vorgabe von 100 Fr. geleistet, so wird diese nicht mit diesem Betrage, son dern mit dem Betrage "500" registriert, da für 100 Fr. fünfhundert Stempelungen aus geführt werden können. Diese Art der Re gistrierung hat jedoch den schwerwiegenden Nachteil, dass immer nur Wertbeträge von gleicher Höhe verstempelt, in dem gewähl ten Beispiel also nur Stempel von 20 Cent. ausgegeben werden können.
Die als Vorgabe registrierte Voreinstellung des Betrages "500" wird hierbei jedesmal um "1" vermin dert, bis der Betrag völlig verbraucht ist, und der Wertstempelapparat gegen Weiter benutzung selbsttätig gesperrt wird. Eine Ausgabe von Stempeln abweichender Höhe, zum Beispiel von Stempeln im Werte von 15, 25, 30, 45, 85 Cent. usw., ist bei dieser Art der Vorgaberegistrierung und des Vor gabeverbrauches offensichtlich unmöglich, wodurch der Cebrauch derartiger Wertstem- pelapparate starken Einschränkungen unter worfen ist.
Demgegenüber verfolgt die Erfindung den Zweck, einen MTertstempelapparat zu schaffen, bei dem nicht nur stets gleiche, sondern Stempelwerte in beliebig wählbarer Höhe verausgabt werden können. Dieser Zweck wird erfindungsgemäss durch ein im Apparat vorgesehenes Hauptaddierwerk und ein Kontrollzählwerk im Vorgabeschlüssel erreicht, welche Werke dazu bestimmt sind, die die jeweilige, beliebig wählbare Benut zungsgrenze bestimmenden Vorauszahlungen ihrem tatsächlichen Werte nach anzugeben und zu summen; ferner wird dieser Zweck durch Mittel erreicht, welche gestatten, die jeweilen eingestellte Vorauszahlung in be liebig grossen Stempelwerten zu verbrauchen.
Die Zeichnungen veranschaulichen ver schiedene Ausführungsbeispiele der Erfin dung, und zwar zeigt Fig. 1 diel Seitenan sicht, Fig. 2 die Oberansicht, Fig. 3 die Un teransicht, Fig. 4 die Rückansicht, und Fig. 5 die Vorderansicht eines zum Beispiel als Freistempler verwendbaren Wertstempel apparates zum Drucken ein- oder zweistelli ger Wertbeträge.
Die Fig. 6 bis 17a stellen eine zum Drucken vierstelliger Wertbeträge dienende Ausführungsform des Wertstempelapparates dar, und zwar zeigt Fig, 6 einen an der linken Seitenwand des Wertstempelapparates entlangführenden Längsschnitt, die Fig. 7, 8 und 9 Rückansicht, Querschnitt und Ober ansicht des Hauptaddierwerkes, Fig. 10 Sei tenansicht, Fig. 10a Stirnansicht, Fig. 10b einen teilweisen Längsschnitt des Einstell schlüssels, Fig. 11 eine teilweise schaubild liche Rückansicht des Wertstempelapparates, Fig. 12 eine Seitenansicht der zu Sperrung des Trommelumlaufes dienenden Sperrvor richtung, von der rechten Seite gesehen, Fig. 12a und 12b gewisse Einzelteile dieser Sperrvorrichtung in zwei verschiedenen Ar beitslagen, Fig. 13 die Rückansicht dieser Sperrvorrichtung, Fig.
14 die Oberansicht der Druckwerktrommel und gewisser zuge höriger Getriebeteile, Fig. 14a eine Einzel heit des Druckwerkes, Fig. 15 eine Seiten ansieht der in Fig. 14 dargestellten Teile, von der rechten Seite des Apparates aus ge sehen, Fig 16 die Oberansicht, Fig. 17 die teilweise geschnittene Rückansicht, und Fig. 17a einen Längsschnitt der Einfärbe vorrichtung.
Die Fig. 18 bis 39 veranschaulichen die Einstellvorrichtung des Wertstempelappara- tes in zwei Ausführungsformen, und zwar zeigt Fig. 18 einen senkrechten Querschnitt der Druckwerktrommel und der Einstellvor richtung eines mit Einstellscheiben versehe- nen Wertstempelapparates, Fig. 19 einen Stempelabdruck, Fig. 20 einen senkrechten Schnitt der Druckwerktrommel mit teilweise aufgebrochenem Zahnkettengehäuse, Fig. 21 eine Einzelheit des Wertbetragdruckwerkes, Fig. 22 einen teilweisen Längsschnitt des Zahnkettengehäuses, Fig. 23 die Seitenan sicht der Einstellvorrichtung;
Fig. 24 zeigt die in der Bewegungsrichtung des Wertstem- pelapparates gesehene, in der untern Hälfte geschnittene Rückansicht der Einstellvor richtung einer mit Einstellhebeln versehenen zweiten Ausführungsform, Fig. 25 die in der obern Hälfte geschnittene Seitenansicht die ser Ausführungsform, Fig. 26 eine Einzel heit der Einstellvorrichtung, Fig. 27 und 28 Aussen- und Innenansicht des Wertbetrag druckwerkes, Fig. 29 und 30 Einzelheiten des Wertbetragdruckwerkes, Fig.
31 bis 34 verschiedene Einzelheiten der Einstellvor richtung und des Zahnkettengehäuses, Fig. 35 die Oberansicht des Wertstempelapparates nach Fig. 18, Fig. 36 die linke Seitenan sicht desselben Wertstempelapparates bei entfernter linker Seitenwand, Fig. 37 die Seitenansicht der Sperrvorrichtung für die Wertbetrageinstellung, Fig. 38 eine teilweise geschnittene linke Seitenansicht der Druck werktrommel, und Fig. 39 eine weitere Ein zelheit.
Die Fig. 40 bis 48 veranschaulichen ver schiedene Einzelheiten der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform; Fig. 40 zeigt eine teilweise Seitenansicht der Druck werktrommel, und Fig. 41 die zugehörige Unteransicht; Fig. 42 stellt in teilweise ge schnittener Seitenansicht das druckende Ad dierwerk dieser Ausführungsform dar, Fig. 43 die zugehörige Oberansicht, und Fig. 44 eine Oberansicht der Schalttrommel. Die Fig. 45 bis 48 zeigen Einzelheiten des druckenden Addierwerkes.
Allgemeines: Sämtliche Ausführungsformen des Wert stempelapparates weisen ein kastenförmiges Gehäuse a auf, das auf seiner linken Seite durch einen durch Schrauben b befestigten Deckel c abgeschlossen ist. An seinem obern Rande ist der Deckel c mit einem löffelför- mig ausgehölten Ansatz d versehen, der zum Einlegen des Daumens der rechten Hand dient, während auf der rechten Seite des Ge häuses a eine schräge Leiste e befestigt ist, unter die die Spitzen der vier andern Finger greifen. An seiner Unterseite besitzt das Gehäuse<I>a</I> einen Ausschnitt<I>f,</I> durch den hindurch ein kleiner Teil der Druekwerk- trommel g nach aussen ragt.
Zwei am hin- tern Ende des Gehäusebodens vorgesehene Schlitze dienen zum Durchtritt von zwei Gleitrollen h, die den Vorschub des Wert stempelapparates erleichtern. Hinten ist das Gehäuse a durch eine herausnehmbare Tür i abgeschlossen, die durch eine plombenge- sicherte Schraube j, sowie eine zweite Plombe k gegen unbefugte Öffnung geschützt ist.
In der Vorderseite des Gehäuses a ist das als technische Einzelheit ausgebildete Farb- werk l eingesetzt, das durch den Druck auf einen Sperrknopf m ohne weiteres aus dem Gehäuse a herausgenommen werden kann, zum Beispiel um es neu mit Farbstoff zu füllen. Der Gehäusedeckel c trägt auf seiner Aussenseite die Einstellvorrichtung n, die zum Einstellen des jeweils gewünschten Wertbetrages dient und bei den verschie denen Ausführungsformen verschieden aus geführt ist.
Bei der zum Drucken zweistel liger Wertbeträge dienenden Ausführungs form nach Fig. 1 bis 5, und 40 bis 47 weist die Einstellvorrichtung zwei Einstellhebel o1 und o 2 auf, von denen der erste zum Ein stellen der Einer und der zweite zum Ein stellen der Zehner dient. Die Einstellung dieser Einstellhebel kann jedoch erst erfol gen, wenn ein Sperrhebel p nach unten ge drückt wird. Nach erfolgter Einstellung wird der Sperrhebel p wieder nach oben be wegt und sperrt hierdurch die Hebel o1 und o2 in der neuen Einstellung. Die Einstell vorrichtungen der übrigen Ausführungsfor- men werden später ausführlich beschrieben werden.
Die Inneneinrichtung sämtlicher Ausfüh rungsformen ist, abgesehen von besonders hervorgehobenen Unterschieden oder einzel nen Ausführungsformen, im wesentlichen dieselbe. Die Druckweg ktrommel.
In das Gehäuse ja (Fig. 6, 11) des Wert stempelapparates ist ein, von oben gesehen, rechtwinkliger Stützrahmen 2a eingesetzt, der zur Lagerung einer Achse 3a dient. Um diese dreht sich ein trommelförmiges Druck werk 4a (Fig. 6, 14, 15), das auf seiner Mantelfläche beispielsweise mit zwei Sätzen teils veränderlicher, teils unveränderlicher Druckvorrichtungen versehen ist und bei je der halben Drehung einen dieser Sätze zum Abdruck bringt, indem es sich, durch eine im Boden des Gehäuses la vorgesehene Öff nung nach aussen ragend, auf einer geeig neten Unterlage, zum Beispiel einem Brief oder einer Karte, abrollt.
Die unveränder lichen Druckvorrichtungen dienen beispiels weise zum Abdruck des Ortsnamens, der Postanstaltsbezeichnung, der Apparatnum mer und etwaiger Werbeinschriften oder -abbildungen, während die veränderlichen Druckvorrichtungen jedes Satzes in einem Wertbetragdruckwerk 9a und einen druk- kenden Addierwerk loa (Fig. 2, 3) beste hen, das dazu dient, die durch die einzel nen Abstempelungen dargestellten Einzelbe träge aufzusummen und fortlaufend zum Abdruck zu bringen.
Jedes der beiden Ad dierwerke loa setzt sich aus einer Anzahl von Druckziffernscheiben 12a (Fig. 14, 14a) zusammen, die auf je einer die beiden Trom melböden 7a (Fig. 14a) und 821 (Fig. 14) verbindenden Achse lla drehbar sind und mit den jeweils zum Abdruck kommenden Ziffern durch einen Querschlitz des Trom melmantels hindurch nach aussen ragen.
Von den Druckziffernscheiben 12a jedes Addier werkes loa ist die Druckziffernscheibe 12a beispielsweise der höchsten Zahlenstelle mit einer Hohlwelle 13a (Fig. 14a) verbunden, die auf die Achse 11a aufgeschoben ist, durch den (mit Bezug auf die Arbeitsrich tung des Wertstempelapparates) rechten Trommelboden 7a hindurchgeführt und auf ihrem freien äussern Ende zwei je fünfzah- nige Schalträder 14a (Fig. 15, 14, 14a) trägt. Diese sind derart gegeneinander ver setzt, dass die Zähne des einen den Zahn lücken des andern Schaltrades gegenüberste hen.
Mit dein jeweils hinten liegenden Doppel schaltrad dieser beiden Schaltradpaare wirkt unter bestimmten noch zu erläuternden Um ständen ein etwas grösseres, gleichfalls aus zwei fünfzahnigen Rädern bestehendes Ge genschaltrad 14a' zusammen, dessen Welle 16a (Fig. 6, 8, 9, 15) in dem hintern Teil des Stützrahmens 2a drehbar ist. Eine an dem hintern Querjoch 15a des Stützrahmens 2a befestigte Blattfeder 18a (Fig. 15) legt sich bremsend in die Zahnlücken des Gegen schaltrades 14a' ein, so dass dieses gewöhn lich in seiner Lage verharrt.
In dem bügel- förmigen obern Ende eines aufwärtsgerich teten Armes 19a (Fig. 14, 15, 6, 8, 9) des Stützrahmens 2a ist auf einem Zapfen 21a ein doppelarmiger Hebel 20a drehbar, den eine Belastungsfeder 22a dauernd in der Lage nach Fig. 15 zu halten sucht, der aber entgegen dem Streben dieser Feder gewöhn lich eine Lage einnimmt, bei der er mit seinem einen hakenförmigen Ende 23a über den jeweils nächsten Zahn des Gegenschal ters 14a' greift.
Das entgegengesetzte gega- belte Ende des Hebels 20a dient zur Lage rung einer Gleitrolle 24a, die um einen Zap fen 25a drehbar ist und sich bei der Dre hung der Druckwerktrommel 4a auf dem Rande 5a des rechten Trommelbodens 7a ab rollt, in welchem zwei flache Randaus schnitte 119a (Fig. 15) vorgesehen sind. So bald die Gleitrolle 24a in den jeweils oben und hinten liegenden Ausschnitt 119a ein fällt, kann der Hebel 20a die Lage nach Fig. 15 einnehmen und hierbei das bis da hin. gesperrte Gegenschaltrad 14a' freige ben.
Sobald jedoch die Druckwerktrommel 4ä auf ihrer jeweiligen Unterlage wieder ab gerollt wird, schwingt der Hebel 20a unter Überwindung des durch die Belastungsfeder 22a geleisteten Widerstandes wieder derart aus, dass sein hakenförmiges Ende 23a über den nächsten Zahn des Gegenschaltrades 14a' greift und somit dessen Drehung abermals unmöglich macht. Der Zweck dieser Einrich tung wird später erläutert werden.
<I>Die</I> Vorgabeeinstellung. Die Welle 16a (Fig. 8, 9, 15) des Ge- genschaltrades 14a' trägt in der Nähe ihrer Mitte ein Zahnrad 26a, das mit einem zu ihm rechtwinklig gelagerten Zahnrad 27a in Eingriff steht. Die Welle 28a dieses zwei ten Zahnrades 27a ist in Lageraugen 29a, 30a (Fig. 8, 9) des hintern Stützrahmen- Joches 15a drehbar und trägt auf ihrem äussern Ende eine Scheibe 31a, die am Rande ihrer vordern, gemäss Fig. 6, 8, 9 nach links gerichteten Fläche mit zehn Rasten 32a ver sehen ist.
Auf das freie äussere Ende 28a ist ein Stellknopf 33a aufgeschoben, der auf der Welle 28a sowohl drehbar, als auch ver schiebbar ist, gewöhnlich jedoch durch eine auf die Scheibe 31a sich abstützende Druck feder 36a nach hinten, das heisst gemäss Fig. 6, 8, 9 nach rechts gedrückt wird. Die ser Stellknopf 33a ist mit einem Zeiger 37a (Fig. 7, 8) versehen, dessen hakenförmige Ende sich unter der Wirkung der Druck feder 36a je nach der Einstellung des Stell knopfes 33a in die eine oder andere der Ra sten 32a einlegen kann.
Der Stellknopf 33a besitzt auf seiner rückwärts gerichteten Oberfläche einen An satz 34a in der Form eines Vieleckes, der mit geringem Abstand hinter einer in der Verschlussklappe 70a (Fig. 11) des Apparat gehäuses ja vorgesehenen Öffnung 71a (Fig. 11, 6) liegt und durch diese Öffnung hindurch zugängig ist. Die Öffnung 71a wird jedoch zweckmässig durch einen Schie ber, einen Deckel oder dergleichen, der nach Abnahme eines beliebigen Verschlusses ge öffnet werden kann, gewöhnlich verschlos sen gehalten.
Die Welle 28a endet in einem runden Kopf 35a (Fig. 7), der in einer ent- sprechenden Ausdrehung des Stellknopfes 33a, 34a ruht und mit einer Vertiefung 35a' in Form eines Vieleckes versehen ist.
Zwischen dem Lagerauge 29a (Fig. 8, 9) und der Rastenscheibe 31a ist noch eine zweite Rastenscheibe 38a vorgesehen, die in Form und Grösse der Rastenscheibe 31a ent spricht, jedoch auf der Welle 28a frei dreh bar ist, ihre Rasten 40a der Rastenscheibe 31a zukehrt und auf ihrer den Rasten 40a abgewendeten Seite mit einem Zahnrad 41a starr verbunden ist. Dieses dient in noch zu erläuternder Weise zum Antrieb des so genannten Hauptaddierwerkes 43a (Fig. 6 bis 9), das gleichlaufend zur Welle 16a auf einer in Ansätzen 45a, 46a des Stützrahmen- joches 15a gelagerten Achse 47a angeordnet ist.
Der Antrieb des Hauptaddierwerkes 43a erfolgt durch ein auf der Achse 47a befe stigtes Zahnrad 48a, das durch Vermittlung eines Zwischenzahnrades 49a von dem Zahn rad 41a der Rastenscheibe 38a aus eingestellt wird. Das Zwischenzahnrad 49a dreht sich um einen Zapfen 50a (Fig. 7, 9) des von dem Stützrahmenjoch 15a getragenen Lager auges 29a.
Dem Hauptaddierwerk 43a gegenüber liegt die Vorgabeanzeigevorrichtung, die aus einer auf der Zählwerkachse 47a starr be festigten Walze 55a (Fig. 7, 9) besteht. Diese trägt auf ihrer Mantelfläche beispiels weise die Zahleneinheiten "100" bis "1000" und ist auf ihrer dem Hauptaddierwerk 43a abgewendeten Stirnseite starr mit einem Sperrzahnrad 125a verbunden, das ebenso viel Zähne 126a besitzt, als die Walze 55a Zahleneinheiten aufweist. Mit dem Sperr zahnrad 125a wirkt ein flacher Sperrstift 121a zusammen, der durch eine gegen einen Splint 192a des Sperrstiftes 121a wirkende Druckfeder 124a gewöhnlich in eine der Zahnlücken des Sperrzahnrades 125a ge drückt wird.
Der Sperrstift 121a führt durch einen Schlitz des äussern Stützrahmen ansatzes 46a (Fig. 6) und des Gehäuses ja hindurch nach aussen und ist an seinem äu ssern Ende mit einem Knopf 123a (Fig. 7, 9) versehen, mittelst dessen er mit im Bedarfs- falle zur Freigabe des Sperrzahnes 125a zu rückgezogen werden kann. Sobald dies ge schieht, führt eine Spiralfeder 56a, die mit ihrem einen Ende an der Zählwerkachse 47a und mit ihrem andern Ende an dem innern Lagerauge 46'a befestigt ist, die Vorgabe anzeigevorrichtung 55a selbsttätig wieder in die Nullstellung zurück, nachdem sie zuvor bei der Einstellung der Vorgabeanzeigevor richtung mehr oder weniger gespannt wor den war.
Das Hauptaddierwerk 43a kann iin Ge gensatz zu der in beiden Drehrichtungen drehbaren Vorgabeanzeigevorrichtung 55#t nur in einer Richtung geschaltet werden, so dass der von ihm aufgesummte Betrag sich immer vermehren kann.
Um zu verhindern, dass das Hauptaddierwerk in betrügerischer Absicht bis zur Erreichung seines höchsten Fassungsvermögen weiter geschaltet, dann auf Null zurückgestellt und schliesslich auf einen niedrigeren Betrag eingestellt wird, ist die höchststellige Ziffernscheibe 432 (Fig. 9a) mit einer Sperrscheibe 44a starr verbunden, deren zehn Rasten 44a' mit einem winkelförmigen Sperrhebel 51a zusammen wirken können.
Dieser ist an dem Gehäuse des Hauptaddierwerkes 43a oder einem An satz des Stützrahmens 2a drehbar gelagert und durch eine Feder 52a derart belastet, dass er mit seiner Sperrnase 54a durch einen Ausschnitt 42a (Fig. 15) des Gehäuses hin durch dauernd gegen die Sperrscheibe 44a gedrückt wird.
Durch Druck auf das knopf- förmige Ende 53a (Fig. 9, 9a) des Sperr hebels 51a kann dessen Sperrnase 54a aus der jeweils besetzten Rast 44a' der Sperr scheibe 44a zurückgezogen werden, was je doch nur mit dem einer Auslösevorrichtung für die Verschlussklappe 70a (Fig. 11) verse lienen Beamten möglich ist.
Die jeweilige Einstellung sowohl des Hauptaddierwerkes 43a, als auch der Vor gabeanzeigevorrichtung 55a ist durch je ein im Gehäuse ja vorgesehenes Fenster 57a bezw. 58a (Fig. 11, 6) ablesbar. Die Ein stellung beider Zählwerke erfolgt mittelst eines Einstellschlüssels 59a (Fig. 10, 10a, 10b), der selbst als Kontrollzählwerk ausge bildet und zu diesem Zweck in seinem Hohl raum mit einem an sich bekannten Addier werk ausgestattet ist. Die Ziffernscheiben dieses Addierwerkes sind auf einer Achse 60a drehbar, deren freies Ende 61a kantig geformt ist und genau in die Vertiefung 35a' (Fig. 7) des das Ende der Welle 28a (Fig. 7 bis 8) bildenden Kopfes 35a hineinpasst.
Das vordere Ende des Einstellschlüssels 59a ist zu einem Greifer 62a (Fig. 10, 10a) ausge bildet, mittelst dessen er auf den vieleckigen Ansatz 34a (Fig. 7 bis 9) des Stellknopfes 33a aufgesteckt werden kann, wobei sich gleichzeitig das kantig geformte Achsen ende 61a (Fig. 10) in die Vertiefung 35a' einschiebt. In gleicher Weise wie das Haupt addierwerk 43a ist auch das Kontrollzähl- werk des Einstellschlüssels 59a mit einer Sperrvorrichtung versehen, die eine beliebige Weiterschaltung seiner höchstwertigen Zif fernscheibe 59a' verhindert.
Diese Ziffern scheibe 59a' (Fig. 10b) des Schlüsseladdier- werkes ist hierzu mit einer Sperrscheibe 65a fest verbunden, deren Rasten 66a mit einem in dem Boden des Schlüsselgehäuses ver schiebbaren federnden Sperrstift 67a zusäm- menwirken. Der Zugang zu diesem Sperr stift ist gewöhnlich durch einen Kopf 63a verdeckt, der in geeigneter Weise auf dem hintern Ende des Einstellschlüssels 59a lös bar befestigt ist und gleichzeitig auch zur Lagerung der den Sperrstift 67a belasten den Druckfeder 68a dient. Die jeweilige Einstellung des nur in einer Richtung schalt baren Schlüsseladdierwerkes ist durch ein seitliches Fenster 64a des Einstellschlüssels hindurch ablesbar.
Die Sperrvorrichtung für die Druckwverk- trommel. Die Druckwerktrommel 4a (Fig. 6, 14) ist an ihrem mit Bezug auf die Arbeitsrich tung des Wertstempelapparates linken Boden 8a mit Anschlagzapfen 8a' versehen, deren Zahl sich darnach richtet, wieviel Sätze von Druckvorrichtungen auf der Mantelflädhe der Druckwerktrommel vorgesehen sind. Da bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Druckwerktrommel zwei Sätze von Druck vorrichtungen trägt, so sind demgemäss auch zwei Anschlagzapfen 8a' an dem Trommel boden 8a befestigt.
Diese Anschlagzapfen 8a' dienen dazu, die Abrollbewegung der Druckwerktrommel 4a derart zu begrenzen, dass jeweils immer nur ein Satz der Druck vorrichtungen zum Abdruck gelangt. Hierzu ist folgende Einrichtung vorgesehen. .In einem Ansatz 74a (Fig. 6, 12, 13) des Stütz rahmens 2a ist in ein Zapfen 76a befestigt, am den sich in dem Zwischenraum zwischen dem Stützrahmen 2a und dem linken Trom melboden 8a ein Winkelhebel 79a, 80a dreht. Eine Belastungsfeder 75a sucht die Schenkel 80a des Winkelhebels 79a, 80a dauernd nach unten zu drücken.
Der untere Schenkel 80a des Winkelhebels 79a, 80a ist zu einer Gleit- kufe 77a, das Ende seines obern Schenkels 79a zu einer seitlich abgebogenen Sperrnase 78a ausgebildet, die unter der Wirkung der Belastungsfeder 75a wechselweise in zwei Randausschnitte 6a des Trommelbodens 8a einfallen kann.
An dem Schenkel 80a des Winkelhebels 79a, 80a ist ein kleiner Sperr hebel 81a (Fig. 12, 12a, 12u) drehbar gela gert, der mittelst einer Anschlagnase 81a' mit der entsprechenden Anschlagnase 86a eines zweiten Sperrhebels 85a zusammenwir- ken kann. Der Sperrhebel 81a ist um einen Zapfen 81a" des Schenkels 80a drehbar und steht unter dem Einfluss einer Zugfeder 83a, die ihn dauernd nach oben, das heisst in Rich tung der Uhrzeigerbewegung zu drehen sucht.
Diese Drehung wird jedoch dadurch begrenzt, dass ein kürzerer Arm 84a des Sperrhebels 81a sich gegen einen Anschlag stift 82a des Schenkels 80a legt. -Der Sperr hebel 85a ist um einen Zapfen 85a' drehbar, der von dem bügelförmigen Ende eines nach unten gerichteten Ansatzes 88a (Fig. 6, 12. 12a, 12h, 13) des Stützrahmens 2a getragen wird. Auch der Sperrhebel 85a wird durch eine Zugfeder 87a gewöhnlich soweit nach oben gezogen, bis sich seine doppelseitig aus gebildete Anschlagnase 86a gegen einen An- schlagstift 88a' (Fig. 12, 12a) des Rahmen ansatzes 88a legt.
Der kufenförmige Schenkel 80a des Win kelhebels 79a, 80a trägt weiterhin noch einen aufwärts gerichteten Sperrarm 89a (Fig. 6, 12, 12a), der beim Hube des Schenkels 80a mit seinem freien Ende in den schlitzförmi- gen Ausschnitt 91a einer Nabe 92' greift und hierdurch eine Drehung der mit der Nabe 92a' starr verbundenen, auf der Trommel achse 3a durch den Hebel p (Eig. 1, 2) dreh baren Büchse 92a verhindert. Der Zweck dieser Einrichtung ist der, während des ei gentlichen Druckvorganges eine Umstellung der durch die Einstellsegmente 90a einstell baren Wertbetragdruckwerke 9a (Fig. 14) unmöglich zu machen.
Um eine Drehung der Druckwerktrom mel 4a (Fig. 6, 14, 15) und damit eine Be nutzung des Wertstempelapparates nach Verbrauch der Vorgabe, das heisst des vor ausbezahlten Betrages zu verhindern, ist an dem hintern Teil 2a auf einen Zapfen 116a' (Fig. 7) ein Winkelhebel 116a, 118a dreh bar gelagert, der sich mit seinem abwärts gerichteten Schenkel 118a vor die eine oder andere von zwei an dem linken Trommel boden 8a befestigten Sperrnasen 117a legen kann, gewöhnlich jedoch durch eine Feder 115a in seine Ruhelage (Fig. 6) zurückge zogen wird, bei der die Nasen 117a unge hindert an dem Schenkel 118a vorbeikreisen können. Die Einfärbevorrichtung.
Die Einfärbung der jeweils zum Abdruck kommenden Druckvorrichtungen erfolgt un mittelbar vor jedem neuen Druck durch eine Einfärbevorrichtung, die mittelst einer Platte 97a (Fig. 6) an der Innenseite der Stirnwand des Gehäuses 1a abnehmbar be festigt ist und mittelst einer Farbwalze 94a (Fig. 6, 16, 17) ständig mit den Druckvor richtungen der Druckwerktrommel 4a zusam menwirkt. Die Farbwalze 94a wird von zwei Stützarmen 95a getragen, die um eine in Lageraugen der Platte 97a gelagerte Achse 95a' drehbar sind und durch je eine Druck- feder 96a dauernd nach oben gedrückt wer den.
Der obere Teil der Einfärbevorrichtung besteht aus einem kastenförmigen Farbbe- hälter 98a, der mit einer verschliessbaren Ein füllöffnung 100a und einer Kapsel 101a ver sehen ist, die zum Zweck des Luftzutrittes eine Öffnung besitzt. In zwei seitlichen, aufwärts gerichteten Stützarmen 103a des Farbbehälters 98a ist eine Welle 102a dreh bar gelagert, auf deren einem Ende ein in der Bahn der Trommelzapfen 8a' (Fig. 6 und 14) liegender ein- und feststellbarer Schwengel 107a (Fig. 6, 16 und 17) befe stigt ist, während ihre Mitte einen Arm 104a zeigt.
An dem freien Ende dieses Armes 104a ist eine Ventilstange 105a angelenkt, die durch eine in der obern Wandung des Farbbehälters 98a vorgesehene Bohrung hin durchgeführt und mit ihrem kegelförmigen Ende 106a gewöhnlich die Ausflussöffnung 108a des Farbbehälters 98a abschliesst. Die Ausflussöffnung 108a mündet in den Farb- trog 109a, der mittelst armförmiger Ansätze 109a' seiner Seitenwände gleichfalls um die Achse 95a' drehbar und an seiner Unterseite über seine gesamte Breite hinweg mit Schlit zen versehen ist.
In dem Farbtrog 109a, der durch einen mit einer Öffnung versehenen Deckel 112a abgeschlossen ist, ist unterhalb der Ausflussöffnung 108a eine Verteilerrippe 111a (Fig. 17a) angeordnet, die mittelst Ril len die auf sie herabtropfende Farbe gleich mässig über den Boden des Farbtroges 109a verteilt.
Schliesslich ist mittelst seitlicher Stützarme um die Achse 95a' noch eine Leiste 113a (Fig. 17) drehbar, die sich unter dem Zuge von zwei Zugfedern 114a mit ihrer Unterseite dauernd auf die Farbwalze 94a auflegt und dazu dient, die aus den Farb- trogschlitzen 110a ausfliessende Farbe gleich mässig über die gesamte Breite der Farb walze 94a zu verreiben.
Die Zugfedern 114a sind mit ihren Enden an Zapfen 99a' des Farbtroges 109a und der Verreiberleiste 113a aufgehängt, umschlingen in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise die Stützarme 95a der Farbwalze 94a und ziehen somit sowohl die Unterseite des Farbtroges 109a wie auch die Verreiberleiste 113a ständig gegen die Farb walze 94a.
Die Gebrauchs- und Arbeitsweise des Apparates. Der Apparat ist in folgender Weise zu benutzen: Die Wert- und Kontrollzeichen, die mit- telst der beiden in der Druckwerktrommel 4a vorgesehenen Wertbetragdruckwerke 9a (Fig. 14) beispielsweise auf Briefe oder Kar ten abgedruckt werden können, stellen belie big wählbare Einzelwerte dar, deren Ver brauch bis zu einer bestimmten Grenze, der sogenannten Vorgabe, kontrolliert und schliesslich auch begrenzt werden soll. Die laufende Kontrolle des Wertzeichenverbrau ches erfolgt hierbei durch die druckenden Addierwerke 10a, nachdem zuvor bei der Einstellung des Apparates die Vorgabe, das heisst die Grenze des zulässigen Wertzeichen verbrauches in der Vorgabeanzeigevorrich tung 55a sichtbar festgelegt worden ist.
Gleichzeitig mit dieser, ihrem zahlenmässigen Werte nach erfolgenden Festlegung der Vor gabe soll die der Weite der Begrenzung ent sprechende Wertspanne auch von dem Kon- trollzählwerk des Einstellschlüssels 59a er fasst und aufgesummt werden.
Die Begren zung des zulässigen Wertzeichenverbrauches erfolgt durch eine aus den Schalträdern 14a und 14a' (Fig. 15), dem Sperrhebel 20a, den beiden Rastenscheiben 31a und 38a (Fig. 6 bis 9), der Stellvorrichtung 33a, 37a, sowie dem Winkelhebel 116a, 118a bestehende Sperrvorrichtung, während das Hauptaddier- werk 43a, die Vorgabeanzeigevorrichtung 55a, sowie das Kontrollzählwerk des Ein stellschlüssels 59a (F ig. 10) zur Erfassung der von Fall zu Fall eingestellten Werte dienen.
Wie schon erwähnt, kann die dargestellte Ausführungsform des Wertstempelapparates beispielsweise als Postfrankiermaschine ver wendet werden, die seitens der Postbehörde, Geschäften und Privatpersonen zur Barfran kierung ihrer Postsendungen überlassen wird. Hierbei muss der Benutzer den für eine Zeit spanne veranschlagten Wertzeichenver- brauch dem Gesamtwerte nach der Postbe hörde im voraus bezahlen; worauf diese die Benutzungsmöglichkeit der Maschine durch entsprechende Einstellung begrenzt.
Diese wird in der Weise vorgenommen, dass der mit der Überwachung beauftragte Postbeamte den Einstellschlüssel 59a (Fig. 10) mit sei nem greiferartigen vordern Teil 62a durch die Öffnung 71a (Fig. 11 und 6) der Ver schlusskappe 70a hindurch auf den vieleckigen Ansatz 34a (Fig. 7, 9) des Stellknopfes 33a aufsteckt, wobei gleichzeitig das vordere kantige Ende 61a (Fig. 10 und l0a) der Schlüsseladdierwerkachse 60a in die entspre chende Vertiefung 352 (Fig. 7) des K,)pfes 35a eingeführt wird, der das äussere Ende der Welle 28a (Fig. 7 und 9) bildet.
Selbst verständlich könnte jedoch die Anordnung auch so getroffen sein, dass die Verschluss klappe 70a (Fig. 11) keinerlei Öffnung zur Einführung des Einstellschlüssels 59a besitzt, sondern hierzu von Fall zu Fall aufgeschlos sen und hochgeklappt werden muss.
Nach dem Aufstecken des Einstellschlüssels 59a werden dieser und der Stellknopf 33a (Fig. 9) unter Überwindung des von der Druckfeder 36a geleisteten Widerstandes zu- n 'hst niedergedrückt, wobei das hakenför- äe t> mige Ende des Stellknopfzeigers 37a aus der jeweils eingenommenen Rast 32a der Scheibe 31a heraus- und in die gegenüberliegende Rast 40a der Scheibe 38a hineingleitet.
Wird jetzt der Einstellschlüssel 59a in der Rich tung der Uhrzeigerbewegung gedreht, so muss infolge der Kupplung des Einstellschlüssels mit dem Stellknopf 33a, 34a und infolge des Eingriffes des Stellknopfzeigers 37a in eine der Rasten 40a auch die Scheibe 38a an der Drehung des Einstellschlüssels teilnehmen und diese weiterhin durch ihr Zahnrad 41a und das Zwischenzahnrad .19a (Fig. 6 und 9) auf das Zahnrad 48a übertragen.
Dieses treibt mittelst der Achse 47a in bekannter Weise die Ziffernscheibe niedrigster Ord nung des Hauptaddierwerkes 43a an und schaltet sie und durch Zehnerschaltung ge- gebenenfalls auch die Ziffernscheiben hö herer Ordnung um die jeweils an der Ra stenscheibe 38a eingestellten Zahleneinheiten weiter. Ebenso ist durch die Achse 47a der eingestellte Betrag auch in die vorher auf Null gestellte Vorgabeanzeigevorrichtung 55a übertragen worden. Bei der dargestell ten Ausführungsform der Erfindung entspre chen die Zahleneinheiten "1" bis "10" der beiden Rastenscheiben 31a und 38a dem Werte nach den auf der höchststelligen Druckziffernscheibe 12a' (Fig. 14, 14a)@jedes der druckenden Addierwerke 10a vorgesehe nen Ziffern.
Stellen diese Ziffern zum Bei spiel die Hundertereinheiten des von den druckenden Addierwerken 10a aufgesumm ten Betrages dar, so ist dasselbe auch bei den Zahleneinheiten der beiden Rastenschei- ben 31a und 38a der Fall, das heisst, bei Einstellung der Rastenscheibe 31a werden sowohl in die Vorgabeanzeigevorrichtung 55a wie auch auf die Ziffernscheibe nie drigster Ordnung des Hauptaddierwerkes 43a nur Hundertereinheiten, zum Beispiel Hundertdollarbeträge, übertragen.
Da bei ,jeder derartigen Schaltung der mit dem Sperrzahnrad zusammenwirkende Sperrstift 121a hinter einem andern Zahn 126a schnappt, so wird die Vorgabeanzeigevor richtung 55a stets eine dem jeweils einge zahlten Gebührenbetrag entsprechende Stel lung einnehmen und diesen Betrag in dem Fenster 58a (Fig. 11) des Gehäuses ja zur Anzeige bringen. Das Hauptaddierwerk 43a (Fig. 6 bis 9) ist als sogenannter Hubzähler ausgebildet, das heisst, es wird nur in addi tivem Sinne weitergeschaltet, zeigt also stets diejenige Zahlengrenze an, bis zu der, unter, Einrechnung auch aller früheren Gebühren zahlungen, der Wertstempelapparat Wert- oder Kontrollzeichen drucken kann.
Die Vor gabeanzeigevorrichtung 55a dagegen kann sowohl in auf- wie auch in absteigendem Sinne geschaltet werden. Bei additiver Schaltung der Vorgabeanzeigevorrichtung 55a nimmt mittelst der gemeinsamen Achse 47a auch das Hauptaddierwerk 43a zwang läufig an dieser Schaltung teil, während bei subtraktiver Schaltung der Vorgabeanzeige vorrichtung 55a die jeweilige Einstellung des Hauptaddierwerkes 48a infolge seiner Ausbildung als Hubzähler unverändert bleibt. Die subtraktive Schaltung der Vor gabeanzeigevorrichtung 55a erfolgt, wie be reits erwähnt, nach Rückzug des Sperrstif tes 121a selbsttätig durch die Spiralfeder 56a, und zwar in die Nullstellung, wodurch der zuletzt eingezahlte Betrag zwecks Ein zahlung eines neuen Betrages wieder ge löscht ist.
Bei der Einstellung des Appa rates auf den neuen, eingezahlten Betrag wiederholen sich alsdann die so gescUilder- ten Vorgänge von neuem.
Die Schaltung des in dem Einstellschlüs sel 59a (Fig. 10) angeordneten Kontrollzähl- werkes erfolgt auf folgende Weise: Im Ruhe zustande des Wertstempelapparates liegt die Sperrhebelrolle 24a (Fig. 15) auf dem vol len Teil des Trommelrandes auf und zwingt hierdurch den Sperrhebel 20a mit seinem hakenförmigen Ende 2'8a über einen der Zähne des Gegenschaltrades 14a' zu grei fen und dieses hierdurch gegen eine Drehung zu sperren.
Damit aber sind auch die Wel len 16a (Fig. 6, 8, 9) des Gregenschaltrades 14a' und das auf ihr befestigtes Zahnrad 26a, sowie dessen Welle 28a an seiner Dre hung behindert. Da beim Aufstecken des Einstellschlüssels 59a auf den Ansatz 34a des Stellknopfes 33a die Zählwerkachse 60a (Fig. 10) des Einstellschlüssels durch ihren Eingriff in die Vertiefung 35a' (Fig. 7) des Wellenkopfes 35a starr mit der Welle 28a gekuppelt wird,
so kann bei der durch ent sprechende Drehung des Einstellschlüssels bewirkten Einstellung der neuen Vorgabe die Achse 60a (Fig. 10 an der Drehung des Einstellschlüssels nicht teilnehmen, verbleibt vielmehr zusammen mit der Welle 28a (Fig. T bis 9) in Ruhe.
Die Drehung des Einstellschlüssels 59a (Fig. 10) gegenüber seiner festgehaltenen Achse 60a hat aber zur Folge, dass das in dem Einstellschlüssel an geordnete Kontrollzählwerk gleichzeitig in gleichem .Masse weitergeschaltet wird, wie das ortsfest. gelagerte und durch Drehung seiner Zählwerkachse 47a (Fig. 8 und 9) an getriebene Hauptaddierwerk 43a des Wert stempelapparates. Die in dem Fenster 64a (Fig. 10) des Einstellschlüssels 59a und in dem Fenster 57a (Fig. 11) des Gehäuses 1a sichtbaren Zahlen stellen die durch die ein zelnen Apparateinstellungen erzielte Gesamt einnahme beziehungsweise Gesamteinzahlung dar.
Betrügerische Umstellungen des Haupt addierwerkes 43a, sowie des in dem Einstell schlüssel 59a angeordneten Kontrollzählwer- kes werden, wie schon weiter oben erwähnt, durch die in den Fig. 9a bezw. l0a darge stellten Sperrvorrichtungen verhindert, die eine Weiterschaltung der höchststelligen Ziffernscheibe jedes der beiden Addierwer- kes in jedem Falle nur nach Lösung eines besonders gesicherten Verschlusses und nach vorübergehender Zurückziehung des Sperr- organes 51a, 54a bezw. 67a gestatten.
Selbst verständlich können beide Addierwerke auch mit einer Nullstellvorrichtung bekannter Art ausgestattet sein, um sie im Bedarfsfalle, zum Beispiel bei Übergabe des Wertstem pelapparates an einen neuen Besitzer auf Null zurückstellen zu können.
Nach beendeter Einstellung der neuen Vorgabe wird der Einstellschlüssel 59a von dem Stellknopf 33a, 34a (Fig. 7 bis 9) wie der abgezogen, wobei auch die Kupplung zwischen der Welle 28a und der Achse 60a, 61a (Fig. 10) des Einstellschlüssels wieder gelöst wird. Unter der -Wirkung der Druck feder 36a (Fig. 8 und 9) kehrt der Stell knopf 33a, 34a alsbald in seine Ruhelage zurück, was zur Folge hat, dass das haken förmige Ende des Stellknopfzeigers 37a die bis dahin eingenommene Rast 40a der Scheibe 38a verlässt und sich in die gerade gegen überliegende Rast 32a der Scheibe 31a ein legt.
Die bisher von dem Stellknopfzeiger 37a mitgenommene Rastenscheibe 38a ist in zwischen gegen eine etwaige Rückwärtsdre hung gesperrt worden, da sie je durch den Zahnradsatz 41a, 49a, 48a in zwangläufiger Verbindung mit dem nur vorwärts schalt baren Hauptaddierwerk 43a steht. Zuletzt wird schliesslich noch die Deckelöffnung 71a (Fig. 11) abgeschlossen und der Verschluss gesichert.
Der so vorbereitete Wertstempelapparat kann nunmehr von seinem Benutzer bis zu der festgelegten Grenze, das heisst bis zur Erschöpfung des vorausbezahlten Betrages, zur Frankierung von Postsachen oder zu dem sonst bestimmten Zweck benutzt werden. Setzt der Benutzer den Apparat auf die zu bestempelnde Fläche, zum Beispiel einen Brief auf, so wird die aus dem Gehäuse ja herausragende Gleitkufe 77a (Fig. 6, 12, 12a, 12b) durch das Eigengewicht des Appa rates nach innen gedrückt, wobei der Win kelhebel 79a, 80a sich derart um einen Zap fen 76a dreht, dass die Sperrnase 78a des obern Winkelhebelschenkels 79a den bis da hin eingenommenen Randausschnitt 6a der Druckwerktrommel 4a freigibt.
Diese kann also nunmehr beim Vorschube des Apparates auf der zu bestempelnden Fläche abrollen. Bei der ebenerwähnten Drehung des Winkel hebels 79a, 80a ist der an dem Winkelhebel sehenkel .80a gelagerte Sperrhebel 81a aus der Lage nach Fig. 12 in die Lage nach Fig. 12b bewegt, das heisst dem an dem Stützrahmenansatz 88a gelagerten zweiten Sperrhebel 85a soweit genähert worden, dass beide nunmehr auf gleicher Höhe liegen.
Durch den Hub des Winkelhebelschenkels 77a, 80a ist gleichzeitig.auch der Sperrarm 89a gehoben und in die Nabenausschnitte 91a (Fig. 12) der Einstellsegmente 90a (Fig. 6) geschoben worden, so dass die beiden Wert betragdruckwerke 9a (Fig. 14) gegen eine etwaige Umstellung. während des nun folgen den Arbeitsganges gesichert sind.
Bei dem von Hand oder durch Maschi nenkraft bewirkten Vorschub des Apparates rollt sich die Druckwerktrommel 4a (Fig. 6, 13, 14, 15) jedesmal um einen Winkel von 180 auf der zu bestempelnden Fläche ab und bewirkt hierbei den Abdruck des jeweils in Frage kommenden Satzes der über den Trommelumfang verteilten Druckvorrichtun gen.
In einem gewissen Zeitpunkt des Trom melumlaufes nähert sich einer der an dem linken Trommelboden 8a vorgesehenen An- schlagzapfen 8a' dem Sperrhebel 81a (Fig. 12, 12a, 12b) gleitet an ihm entlang und dreht ihn dabei um seinen Zapfen 81a" nach unten, bis die Anschlagnase 81a' dieses Sperrhebels auf die obere Anschlagnase 86a des zweiten Sperrhebels 85a auftrifft. Ein Nachgeben des Sperrhebels 85a unter der Wirkung des durch die Anschlagnase 81a' auf ihn ausgeübten Druckes ist aber un möglich, da einmal seine untere Anschlag nase 86a sich gegen den Zapfen 88a' ab stützt, und weiterhin der Anschlagzapfen 8a' der Druckwerktrommel 4a sich inzwi schen auch auf den zweiten Sperrhebel 85a aufgelegt hat.
Der Anschlagzapfen 8a und damit auch die Druckwerktrommel 4a selbst werden also gemeinsam von den beiden Sperrhebeln 81a und 85a in ihrer Drehbewe gung aufgehalten, das heisst die Druckwerk trommel vermag sich nicht weiter abzurol len. Diese Unterbrechung der Abrollbewe- gung erfolgt, nachdem gerade sämtliche der zu einem Satz gehörigen Druckvorrichtun gen zum Abdruck gelangt sind, und einer der beiden Randausschnitte 6a (Fig. 6) des linken Trommelbodens 8a wieder gegenüber der Sperrnase 78a des obern Winkelhebel schenkels 79a liegt.
Die weitere Benutzung des Apparates wird erst dadurch ermöglicht, dass man ihn nach eingetretener Sperrung der Druckwerk trommel von der abgestempelten Fläche ab hebt. Hierbei kehrt der Winkelhebel 79a, 80a (Fig. 6 und 12) unter dem Druck der Feder 75a wieder in seine Ruhelage (Fig. 6) zurück, greift mit seiner Sperrnase 78a in den gerade darunter liegenden Randausschnitt 6a des Trommelbodens 8a ein und führt gleichzeitig den an den Schenkeln 80a ge lagerten Sperrhebel 81a (Fig. 12) aus der zuletzt eingenommenen Lage (Fig. 12b) in die Lage nach Fig. 12a zurück. Bei seiner Rückwärtsbewegung wird der Sperrhebel 81a von dem bisher auf ihm ruhenden Zapfen 8a' wieder freigegeben, so dass er unter dem Zuge seiner Feder 83a in seine Ruhelage (Fig. 12) zurückschnellen kann.
Gleichzei tig hat seine Anschlagnase 81a' auch die Anschlagnase 86a des zweiten Sperrhebels wieder freigegeben, so dass dieser einer Wei terbewegung des Anschlagzapfens 8a' keinen weiteren Widerstand entgegensetzt. Wird der Wertstempelapparat nun auf eine andere abzustempelnde Fläche aufgesetzt und vor wärtsbewegt, so nimmt die Druckwerktrom mel 4a ihre unterbrochene Abrollbewegung wieder auf, wobei zunächst der Sperrhebel 85a nach Freigabe durch den Anschlagzap fen 8a' durch seine Feder 87a in seine Aus gangslage zurückgeführt wird, worauf sich die vorstehend geschilderten Vorgänge von neuem wiederholen.
Die Anschlagzapfen 8a' bewirken also im Verein mit den Sperrhebeln 81a, 85a, dass die Abrollbewegung der Druckwerktrommel stets nur auf einen ganz bestimmten Teil ihres Umfanges beschränkt bleibt, das heisst nur solange stattfindet, als erforderlich ist, um einen zusammengehöri gen Satz der veränderlichen Druckvorrich tungen zum Abdruck zu bringen. Nach ordnungsmässigem Verlauf dieser teilweisen Abrollbewegung der Drucktrommel und deren sodann selbsttätig eintretenden Sper rung werden die hierzu vorgesehenen Sperr hebel 81, 85a durch einfaches Anheben des Apparates wieder unwirksam gemacht.
Wird der Apparat dagegen angehoben, bevor die zum Abdruck eines vollen Satzes der Druck vorrichtung erforderliche teilweise Abrol- lung der Druckwerktrommel beendet ist, so behalten alle Teile ihre augenblickliche Lage bei, da ja die Sperrnase 78a des Winkel hebels 79a, 80a auf dem vollen Rande 5a des Trommelbodens 8a aufruht, eine Rück kehr des Winkelhebels also ausgeschlossen ist. Die unterbrochene Stempelung muss in folgedessen zunächst einmal zu Ende geführt werden.
Beim Aufsetzen des Apparates auf die zu bestempelnde Fläche wird ferner, wie schon erläutert, durch die Tätigkeit des Sperrarmes 89a (Fig. 6 und 12) auch eine etwaige Umstellung der Wertbetragdruck- werke 9a (Fig. 14) verhindert, und zwar solange, bis die zu einer ordnungsmässigen Abstempelung erforderliche Abrollbewegung der Druckwerktrommel beendet ist, wäh- rend bei etwa unterbrochener Stempelung die Sperrung des Wertbetragdruckwerkes 9a fortdauert,
da ja in diesem Falle der den Sperrarm 89a tragende Winkelhebel 79a 80a seine Lage nicht ändert.
Die Druckziffernscheiben 12a (Fig. 14, 14a) der beiden druckenden Addierwerke 10a schalten sich, wie schon erwähnt, bei jeder Stempelung um den jeweils in den Wertbetragdruckern 9a eingestellten Betrag weiter. Die Möglichkeit, mit Hilfe der bei den Wertbetragdrucker 9a Wertzeichen ab zudrucken, ist nun aber begrenzt durch die Höhe der von der Vorgabeanzeigevorrich tung 55a (Fig. 7 bis 9) angezeigten und von dem Hauptaddierwerk 43a (Fig. 7 bis 9), sowie dem Kontrollzählwerk des Einstell schlüssels 59a (Fig. 10) aufgesummten Vor auszahlung.
Betrug diese zum Beispiel 800% so ist der Apparat dann nicht mehr benutz bar, sobald die Summe der durch die vorge nommenen Stempelungen verausgabten und durch die Addierwerke 10a (Fig. 14) auf gesummten Einzelbeträge 800 $ erreicht hat. Diese Begrenzung der Wertzeichenausgabe erfolgt hierbei auf folgende Weise: Jedes mal, wenn im Laufe der vorgenommenen Stempelungen der Wertzeichenverbrauch die Höhe von 100 $ erreicht hat, schaltet sich die höchststellige, nach dem gewählten Bei spiel eben die Hunderter-Einheiten registrie rende Druckziffernscheibe 12a' (Fig. 14, 14a) jedes der beiden druckenden Addierwerke 10a um eine Ziffer weitet.
Natürlich könnte gegebenenfalls auch jede beliebige andere Druckziffernscheibe mit einer Hohlwelle ver bunden werden, um somit auch die entspre chende Zahleneinheit als Sperrgrenze verle gen zu können. Infolge der durch die Hohl welle 13a bewirkten starren Verbindung zwi schen der Druckziffernscheibe 12a' und dem Doppelschaltrad 14a wird hierbei auch dieses um eine Zehntelteilung gedreht, so dass an Stelle des bisherigen ein neuer, jedoch in anderer Ebene liegender Zahn dieses Dop pelschaltrades 14a in die Bahn des Gegen schaltrades 14a' (Fig. 10) geführt wird.
Die jedesmalige Weiterschaltung der druckenden Addierwerke 10a und damit des Doppel schaltrades 14a erfolgt in hier nicht näher interessierender Weise kurz bevor die Sperr nase 78a (Fig. 6, 12) in eine der beiden Randausschnitte 6a der Druckwerktrommel einfällt und diese durch das Auftreten eines ihrer Anschlagzapfen 8a' auf die Sperrhebel 81a, 85a angehalten wird. Unmittelbar vor Eintritt dieses Falles trifft der zuletzt in die Arbeitslage bewegte Zahn des Schalt rades 14a (Fig. 15) auf den in seiner Bahn liegenden Zahn des Gegenschaltrades 142 auf und schaltet dieses um eine Zehntel teilung weiter.
Durch die Welle 16a (Fig. 6 bis 9) des Gegenschaltrades 14a' wird dessen Drehung auch auf das Zahnrad 26a, das mit diesem in Eingriff stehende Zahnrad 27a und durch dessen Welle 28a schliesslich auch auf die Rastenscheiben 31a übertragen, so dass auch sie jedesmal um eine Einheit weitergeschal tet wird.
Die Drehung der Rastenscheibe 31_a erfolgt hierbei mit Bezug auf die Fig. 11 entgegengesetzt zur Uhrzeigerbewegung. Die schrittweise Weiterschaltung des Gegen schaltrades 1-1-a' und der Rastenscheiben 31a wiederholt sich so oft, als Zahleneinheiten, zum Beispiel Hunderte, eingezahlt worden sind, in dem als Beispiel gewählten Falle also acht mal.
Bei der letzten (achten) Schaltung schlägt der mit der Rastenscheibe 31a natürlich mitwandernde Zeiger 37a an dem in Fig. 11 mit "0" bezeichneten Punkte gegen den Hebelarm 116a (Fig. 6) des Win kelhebels 116a, 118a an und schwingt diesen derart aus, dass sein Sperrarm 118a in die Bahn der beiden Sperrnasen 117a des Trom melbodens 8a geführt wird und die Abroll- bewegung der Druckwerktrommel 4a infol gedessen unmöglich macht.
Der Apparat ist somit bis zur nächsten Einstellung gegen widerrechtliche Benutzung gesperrt. Bei der neuen Einstellung, beispielsweise auf eine Vorgabebezahlung von 500 $ wird der Zeiger 37a um eine entsprechende Strecke, hier also um fünf Einheiten von dem Hebelarm 1163 entfernt und in eine andere Rast 32a der Scheibe 31a eingelegt, so dass der hierdurch freigegebene Winkelhebel 116, 118a durch seine Feder 115a wieder in die Ruhelage (Fig. 6) zurückgeführt. werden kann. Der Apparat ist somit für eine weitere Benutzung freigegeben.
Wie bereits weiter oben gesagt, wird das Gegenschaltrad 14a' durch den Sperrhebel 20a, 23a (Fig. 15) gewöhnlich gesperrt und immer nur in dem Augenblick freigegeben, in welchem die schrittweise Weiterschaltung des Gegenschaltrades 14a' und der mit ihr formschlüssig gekuppelten Rastenscheibe 31a um eine Hundertereinheit sich vollziehen soll. Die Anordnung der schon erwähnten Randausschnitte 119a für die Gleitrolle 24a des Sperrhebels 20a, 23a ist deshalb so ge wählt, dass im Augenblick der Schaltung die Gleitrolle 24a gerade einen dieser Randaus schnitte durchläuft, und der Sperrhebel 20a, 23a infolgedessen das Gegenschaltrad 14a' freigibt. Nach beendeter Schaltung wird hierauf das Gegenschaltrad 14a' durch den Hebel 20a, 23a von neuem gesperrt. Die Schaltvorrichtung für die druckenden Addierwerke der Ausfürungsform nach Fig. 18 bis 39.
Die Druckwerktrommel 1 (Fig. 18, 20, 36, 38) ist zweckmässig mit zwei um 180 gegeneinander versetzten Wertbetragdruck werken, sowie zwei Additionsdruckwerken versehen, die zu dem zugehörigen Wert betragdruckwerk die aus Fig. 38 ersichtliche Lage einnehmen. In den übrigen Figuren ist der Einfachheit und Klarheit halber nur ein einziges Wertbetragdruckwerk mit dem zugehörigen, ihm alsdann gegenüberliegen den Additionsdruekw erk dargestellt.
Die Druckwerktrommel 1 ist um eine im Rahmen des Rollstempels festgelagerte Achse 2 (Fig. 18, 20, 22, 24, 25, 34) drehbar, auf der ein trommelförmiges Gehäuse 4 mittelst einer Schraube 5 (Fig. 18, 20) starr befestigt ist. Der Mantel des Zahnkettengehäuses 4 ist mit einer Anzahl von Längsschlitzen 4' versehen, durch welche die Zähne von Schalt zahnketten 6 (Fig. 18, 20, 31, 33) beziehungs- weise von Zahnbögen 8 (Fig. 22) hindurch ragen. Jede Schaltzahnkette 6 dient zum Antriebe eines der Schalträder 24' (Fig. 18, 20, 38), welche die Einstellung der Druck räder 23 des Additionsdruckwerkes bewir ken.
Die Schaltzahnketten 6 zeigen die aus Fig. 33 ersichtliche Ausbildung, das heisst, sie setzen sich aus einzelnen winkelförmigen Gliedern 6" zusammen, deren einer Schen kel a', <I>b'</I> durch einen Zapfen e' mit dem Nachbargliede 6" drehbar verbunden ist. Der gabelförmige Schenkel<I>a', b'</I> des ersten Ket tengliedes 6" ist drehbar auf einem ortsfest im Innern des Gehäuses 4 (Fig. 31) ange ordneten Zapfen d' befestigt, während das entgegengesetzte Ende jeder Sehaltzahnkette 6 frei ist. Mit den infolge dieses Umstandes gewöhnlich nicht gespannten Schaltzahn ketten 6 wirkt je eine Nockenscheibe 7 zu sammen, deren Rand zwei verschieden hohe Stufen bildet.
Liegt die niedrige Stufe 7" in ihrer ganzen Länge hinter der zugehörigen Schaltzahnkette 6, so ist diese entspannt, und ihre Zähne 6' ragen nicht durch den für sie vorgesehenen Schlitz 4' (Fig. 18) des Ge häuses 4 hindurch nach aussen.
Wird aber durch eine der Uhrzeigerbew egung entgegen gesetzte Drehung (Fig. <B>31)</B> der betreffenden Nockenscheibe 7 ihre höhere Randstufe hin ter die Schaltzahnkette 6 geführt, so wird diese Glied für Glied mit den verbreiterten Enden ihrer Gabelschenkel<I>a', b'</I> (Fig. 33) gegen die Innenfläche des Gehäusemantels gepresst und :hierdurch auf eine von der Dre hung der Nockenscheibe 7 abhängige Lage derart gestrafft, dass eine entsprechende An zahl ihrer Zähne 6' durch den Schlitz 4' hindurchtritt und unnachgiebig in dieser Lage verbleibt.
Die Schaltzahnkette kann also nunmehr als Schaltglied wirken, jedoch jeweils nur soweit, als Schaltzähne 6' durch die höhere Nockenscheibenstz:fe in der Ar beitslage gesichert wurden, während die Zähne der auf der niedrigeren Nockenschei- benstufe 7" aufruhenden Kettenglieder 6" infolge mangelnder Widerstandsfähigkeit keine Schaltarbeit verrichten können.
Die Nockenscheiben . 7 sind mit Ausschnitten 7' versehen, die mit (nicht dargestellten) An schlagstiften des Gehäuses 4 derart zusam menwirken, dass die Schaltzahnketten 6 die Stützung durch die Nockenscheibe 7 niemals völlig verlieren, da in diesem Falle die Füh rung der Zähne 6' in den Schlitzen 4' ge fährdet sein würde. Die Nockenscheibeu 7 sind auf Hohlwellen 11, 11', I1", 11"' (Fig. 20, 24, 32) befestigt, die übereinander auf der Achse 2 aufgeschoben und an ihrem freien Ende mit einer Zunge 21 versehen sind. Die Zungen 21 haben, wie Fig. 20 zeigt, verschiedene Länge, während die freien Enden der Hohlwellen 11, 11', 11", 11"' in einer Ebene liegen.
Jeder der Zahnbögen 8 (Fig. 18, 20, 22) ist mit Bezug auf die Fig. 18 und 20 rechts von der zugehörigen Schaltzahnkette 6 auf der entsprechenden Hohlwelle 11, 11', 11" bezw. 11"' mittelst.einer Scheibe 10 (Fig. 22) frei drehbar gelagert. An einem Zapfen 9 jeder Scheibe 10 greift das freie Ende einer Bogenfeder 12 an, die mit ihrem andern Ende an dem Gehäuse 4 befestigt ist und die Scheibe 10 mit den Zahnbögen 8 dauernd in Uhrzeigerrichtung (Fig. 22) zu drehen sucht. Jeder Zahnbogen 8 besitzt an seinem gemäss Fig. 22 obern Ende noch einen bo genförmigen Ansatz 8' (Fig. 20, 22), von dem zwei Nasen 13, 14 seitlich abgebogen sind. Von diesen beiden Nasen jedes Zahn bogens 8 wirkt die Nase 14 mit einem Zeh nerschaltzahn 15 und die Nase 13 mit einem Auslösehebel 17, 18 zusammen.
Die Zeh nerschaltzähne 15 (Fig. 22), die in ihrer Form gleichfalls den Kettengliedern 6" (Fig. 33) entsprechen, das heisst gleichfalls winkelförmig gestaltet sind, sind einzeln an der Innenwandung des Gehäuses 4 drehbar und greifen mit ihrem Zahn durch je einen klei nen Schlitz 4" (Fig. 22) hindurch, der in der Fluchtlinie des für die zugehörige Schaltzahnkette 6 bestimmten Schlitzes 4' dicht hinter diesem im Mantel des Gehäu ses 4 vorgesehen ist. In demselben oder einem besonderen Schlitz ist je einer der Auslösehebel 17, 18 auf einem Zapfen 16 drehbar gelagert. Der hintere Arm 17 jedes Auslösehebels wird durch eine kleine Druck feder 20 gewöhnlich in der Lage nach Fig. 22 gehalten.
Das vordere Ende jedes der Hebelarme 18 ist mit einer vorn ab gerundeten Nase 19 versehen, die bei einer der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Verschiebung des zugehörigen Zahnbogens 8 nach anfänglichem Ausweichen unter dem Druck der Feder 20 über die Nase 13 des Ansatzes 8' greifen kann und alsdann den Zahnbogen 8 in verschobener Lage sichert. Die Nase 14 des Ansatzes 8' liegt hierbei unter dem zugehörigen Zehnerschaltzahn 15 und sichert diesen in seiner Arbeitslage (Fig. 22').
Wird in noch zu erläuternder Weise der Hebel 17 niedergedrückt, so gibt seine Nase 19 die Nase 13 des Zahnbogen ansatzes 8' wieder frei, was zur Folge hat, dass die Scheibe 10 und der Zahnbogen 8 durch die Bogenfeder 12 in ihre Ruhelage zurückgeführt werden, wobei der Zehner schaltzahn 15 seine bisherige Stützung durch die Nase 14 verliert und damit wieder un wirksam wird.
Die Zifferndruckräder 23 (Fig. 18, 20, 38) des Additionsdruckwerkes sind innerhalb der Druckwerktrommel 1 auf einer zur Achse 2 gleichlaufenden Achse 22 frei drehbar gelagert und greifen durch einen Querschlitz des Trommelmantels soweit hindurch, dass bei der Abrollung der Druckwerktrommel je eils eine der Ziffern jedes Zifferndruck rades 23 zum Abdruck kommt. Jedes Zif- ferndruckrad 23 ist starr mit einem Zahnrad 23' verbunden, das mit einem Zahnrad 24' ständig in Eingriff steht.
Die Zahnräder 24' sind auf einer zur Achse 22 gleichlau fenden Achse 24 frei drehbar und erhalten ihren Antrieb durch die Schaltzahnketten 6, soweit diese durch ihre Nockenscheiben 7 (Fig. 31) in der Arbeitslage gesichert wer den. Durch die Zahnräder 23' wird alsdann die den Zahnrädern 24' erteilte Drehung auf die Zifferndruckräder 23 übertragen. <I>Die</I> Wertbetragdruckwerke. Das Wertbetragdruckwerk (Fig. 27, 28, 38) ist in einem U-förmigen Rahmen 26 ge- lagert, dessen Steg an der Trommelwand A. (Fig. 18) befestigt ist.
In seinen beiden Schenkeln 27, 28 ruht eine Achse 29 (Fig. 18, 27), welche, allerdings mit ent sprechendem Abstand, die Trommelachse 2 kreuzt, und zur drehbaren Lagerung der Zifferndruckscheiben 30, 30', 30", 30"' des Wertbetragdruckwerkes dient. Jede dieser Zifferndruckscheiben ist starr mit einem Sperrad 31 (Fig. 29) verbunden, das mit einer federbelasteten Sperrklinke 143, 144, 145 bezw. 146 zusammenwirkt, um unbe absichtigte Lageränderungen der Ziffern druckscheiben zu verhüten.
Die beiden in- nern Zifferndruckscheiben 30', 30" (Fig. 27) sind auf je einer kurzen Hohlwelle 32, 32' befestigt, die auf die Achse 29 aufgescho ben ist, am äussern Ende ein Winkelrad 34 bezw. 35 trägt und der benachbarten äussern Zifferndruckscheibe 30 bezw. 30"', sowie einem mit dieser starr verbundenen Zahn rad 36 bezw. 37 als Drehzapfen dient. Mit- telst ihres Winkel- bezw. Zahnrades 34, 36, 37 bezw. 35 kann jede der Zifferndruck scheiben 30, 30', 3'0", 30"' unabhängig von den andern eingestellt werden. Der Antrieb der Winkel- bezw.
Zahnräder 34, 36, 37, 35 erfolgt hierbei auf folgende Weise: An seitlichen Ansätzen 38 der beiden Rahmenschenkel 27, 28 ist je ein Winkel stück 40, 40' (Fig. 18, 28, 30) derart be festigt, dass zwischen ihm und dem Ansatz 38 ein kleiner Zwischenraum verbleibt, in welchem auf einer kurzen Achse 42 bezw. 43 ein aus zwei starr miteinander verbundenen Winkelrädern bestehendes Doppelkegelrad 44, 44' bezw. 45, 45' drehbar gelagert ist. Das Winkelrad 44 des Doppelkegelrades 44, 44' steht in Eingriff mit dem Winkelrad 34 der Zifferndruckscheibe 30', während das Winkelrad 45 des Doppelkegelrades 45, 45' in das Winkelrad 35 der Zifferndruckscheibe 30" eingreift. In die Zahnräder 36, 37 der beiden äussern Zifferndruckscheiben 30 und 30"' greift je ein Zahnrad 47 bezw. 48 ein.
das auf einem kurzen Zapfen 46, 46' (Fig. 28) des Rahmenschenkels 27 bezw. 28 drehbar und mit einem Winkelrad 47' bezw. 48' starr verbunden ist. Im untern Teil des Rahmens 26, 27, 28 ist eine zur Achse 29 gleichlaufende Achse 142 (Fig. 28) gelagert, auf der die Sperrklinken 143, 144, 145, 146 für die Sperräder 31 der Zifferndruckschei ben 30, 30', 30", 30"' drehbar sind. Jede Sperrklinke wird durch eine Druckfeder 147, 148, 149 bezw. 150 gewöhnlich in eine der Rasten 31' des zugehörigen Sperrades 31 ge drückt und ist mit einem Ansatz 152, 153, 154 bezw. 155 versehen, dessen Zweck noch erläutert werden wird.
Die obern Enden der Rahmenschenkel 27, 28 sind durch eine gleichlaufend zum Mantel der Druckwerktrommel gekrümmte Brücke 49 (Fig. 27, 28) verbunden, in der vier Wellen 51, 52, 53, 54 (siehe auch Fig. 38) gelagert sind. Jede dieser Wellen trägt ein Winkelrad 55, 56, 57 bezw. 58, das in je eines der früher schon erwähnten Winkelräder 44', 47', 48', 45' (Fig. 27, 28, 1.8, 31) eingreift.
Die untern Enden der beiden äussern Wellen 51 und 54 ruhen in den rechtwinklig abgebogenen Teilen 41, 41' der Winkelstücke 40, 40', die der beiden in- nern Wellen 52, 53 in einer zwischen den Schenkeln 27, 28 befestigten U-förmigen Stütze 59. Jede der Wellen 51 bis 54 trägt auf ihrem gemäss Fig. 18 linken Ende, das durch die Brücke 49 und einen Ausschnitt des Trommeldeckels B hindurchragt, ein Zahnrad 61, 62, 63 bezw. 64, deren jedes in einer andern Ebene als die übrigen drei Zahnräder liegt.
Auf die äussern, die Brücke 49 überragenden Enden der Wellen 51 bis 54 ist je eine Hohlwelle 65, 66, 67 bezw. 68 aufgeschoben, auf der ein Sperrhebel 69, 70, 71 bezw. 72 starr befestigt ist. Jeder Sperr hebel 69 bis 72 ist durch eine Verwindungs- feder 73, 74, 75 bezw. 76 belastet, die auf je eine der Hohlwellen 65 bis 68 aufgescho ben sind und sich mit ihrem andern Ende dagegen auf den Rand bezw. auf Stifte eines U-förmigen Lagerbügels 7 7 abstützen, der, wie die Fig. 38 und 36 zeigen, den Aus schnitt des Trommeldeckels B (Fig. 18)
über brückt und zur Lagerung der äussern Enden der Wellen 51 bis 54 (Fig. 27, 28, 38) dient. Unter dem Druck der Verwindungsfedern 73 bis 76 greift jeder der Sperrhebel 69 bis 72 in eines der Zahnräder 61 bis 64 ein und verhindert hierdurch eine unbeabsichtigte Lagenänderung dieser Zahnräder und damit auch der Zifferndruckscheiben 30, 30', 30", 30"', die ja durch die Wellen 51 bis 54, so wie die Zahnrädergetriebe 55, 44', 44, 34 bezw. 56, 47, 36 bezw. 57, 48', 48, 37 bezw. 58, 45', 45, 35 zwangläufig mit jenen ver bunden sind.
Die Wertbetrageinstellvorrichtung der Aus führungsform nach Fig. 18 bis 23.
Die Einstellung der Zifferndruckschei ben 30, 30', 30", 30"' erfolgt mittelst des oben beschriebenen Getriebes durch Zahn bögen 79, 80, 81, 82 (Fig. 18, 25, 34), die mit je einem der Zahnräder 61 bis 64 in Eingriff gebracht werden können und je auf einer Hohlwelle 83, 84, 85 bezw. 86 befe stigt sind. Die Hohlwellen 83 bis 86 haben verschiedene Länge und sind übereinander auf die Trommelachse 2 aufgeschoben. An ihren gemäss Fig. 18 rechten Ende ist jede dieser Hohlwellen mit einem schmalen Längsschlitz 88 (Fig. 32, 34) versehen, in den je einer der an den Hohlwellen 11, 11' 11", 11"' (Fig. 20, 32) vorgesehenen An sätze 21 eingreift. Die Hohlwellen 83 bis 86 (Fig. 18 bis 24) sind auf diese Weise dauernd mit je einer der Hohlwellen 11, 11', 11", 11" gekuppelt.
In der tellerförmigen Nabe jedes der Zahnbögen 79 bis 82 ist ein bogenförmiger Schlitz 91, 92 (Fig. 32) vor gesehen, der sich beiderseits des Schlitzes 88 über 90 , zusammen also über 180 erstreckt und durch den hierdurch die Ansätze 21 der äussern Hohlwellen 11, 11', 11" in die ent sprechenden Hohlwellen 86, 85, 84 (Fig. 18, 24, 25) eingreifen. Hierdurch ist die Mög lichkeit gegeben, dass die vier Hohlwellen paare 83, 11"' bezw. 84, 11" bezw. 85, 11' bezw. 86, 11 sich zwecks Einstellung der Zifferndruckscheiben 30, 30', 30", 30"' un abhängig voneinander drehen können. Ihre Drehung wird mit Hilfe von Einstellhebeln 118, 119, 120, 121 (Fig. 24) oder -scheiben 95, 96, 97, 98 (Fig. 18, 23, 35) bewirkt, die auf dem äussern Ende der Hohlwellen 83 bis 86 befestigt sind.
Bei Verwendung von Einstellscheiben sind diese mit je einem kreisausschnittför- migen Ansatz 99, 100, 101 bezw. 102 (Fig. 18, 23) versehen, der auf seinem obern Ende die Zahlen von "0" bis "9" trägt. Alle vier Ansätze werden durch eine an der linken Gehäusewand C des Rollstempels be festigte Haube 111 überdacht, die durch einen schmalen Querschlitz 1l1' (Fig. 35) hindurch das Ablesen je einer der Zahlen der Einstellscheiben 95 bis 98 und damit deren genaue Einstellung ermöglicht.
Auf ihrer Rückseite sind die Einstellscheiben 95 bis 98 mit je einem Zahnbogen 103, 104, 105 bezw. 106 (Fig. 18) versehen, der ge wöhnlich in einen entsprechenden Zahnbogen 107, 108, 109 bezw. 110 in der Haube 111 eingreift und hierdurch eine unbeabsichtigte Umstellung der Scheiben 95 bis 98 und damit der Zifferndruckscheiben 30, 30', 30", 30"' verhindert.
Eine Druckfeder 112, die sich einerseits gegen die Scheibe 86' eines in der Gehäusewand C befestigten Lagerringes D, anderseits gegen die Nabe des vordersten Zahnbogens 82 abstützt und damit gleich zeitig auch gegen die Naben der drei hin- tern Zahnbögen 81, 80, 79 wirkt, sucht die Zahnbögen 79 bis 82 und damit auch die durch die Hohlwellen 83 bis 86 starr mit ihnen verbundenen Einstellscheiben 98, 99 bezw. 97, 100 bezw. 96,.l01 bezw. 95, 102 gewöhnlich in der Lage nach Fig. 18 zu sichern.
Soll eine Umstellung der Einstell scheiben erfolgen, so zieht man eine beliebige dieser vier Scheiben, beispielsweise die Scheibe 98, nach vorn, das heisst mit Bezug auf Fig. 18 nach links. Infolge der starren Verbindung der Scheibe 98 mit dem dicht vor dem Trommeldeckel B liegenden Zahn bogen 79 wird auch dieser an der Linksver schiebung der Scheibe 98 teilnehmen und hierbei unter Überwindung des von der Druckfeder 112 geleisteten Widerstandes auch die drei übrigen Zahnbögen 80, 81, 82, sowie ihre Hohlwellen 84, 85, 86 und Einstellscheiben 97, 96, 95 mitnehmen, das heisst es werden sämtliche Einstellscheiben mit den zugehörigen Hohlwellen 83 bis 95 Zahnbögen 79 bis 82 und Ansätzen 99 bis 102 eine Linksverschiebung ausführen, wobei der Eingriff der Ansätze mit den Zahnbögen 107 bis 110 aufgehoben wird.
Das Gleiche tritt ein, wenn etwa die Einstellscheibe 95 nach vorn gezogen wird, da diese, wie Fig. 18 zeigt, mit ihrer Nabe 95' gegen die Nabe der Einstellscheibe 96 und weiterhin mittelbar auch auf die Naben der Scheiben 97, 98 wirkt und somit die drei übrigen Ein stellscheiben vor sich herschiebt. Wird schliesslich eine der Einstellscheiben 96, 97 nach links (Fig. 17) gezogen, so werden die vor dieser Scheibe liegenden Scheiben un mittelbar, die dahinterliegenden durch Ver mittlung des dazugehörigen Zahnbogens 81 bezw. 80 mitgenommen. Auf alle Fälle hat die seitliche Verschiebung einer der Einstell scheiben 95 bis 98 gleichzeitig auch die der drei andern zur Folge.
Um die Verschiebung der Einstellscheiben für die Dauer ihrer Um stellung zu sichern, ist auf die Nabe 95' der hintersten Einstellscheibe 95 eine mit einem entsprechenden Ausschnitt versehene Sperr schiene 115 (Fig. 37) aufgeschoben, die an ihrem obern Ende mittelst eines Schlitzes auf einem Zapfen 114 der Gehäusewand C verschiebbar ist und sich mittelst einer an einem Zapfen 113 befestigten zweischenk- ligen Feder 117 gegen die Innenfläche der Haube 111 abstützt.
Die Feder 117 sucht die Sperrschiene dauernd nach unten zu drücken, doch wird dies, solange die Ein stellscheiben sich in der Ruhelage (Fig. 18) befindet, dadurch verhindert, dass sich der ringförmige Teil der Schiene und eine auf diesem befestigte halbkreisförmige Rippe 116 auf die Nabe 95' der Einstellscheibe 95 ab stützen. Werden jedoch die Einstellscheiben 95 bis 98 in der beschriebenen Weise nach links bewegt, so gibt die Nabe 95' die bis dahin in gehobener Lage gesicherte Sperr schiene 115 frei, so dass diese durch die Fe der 115 nunmehr nach unten gedrückt wird und sich mit der Rippe 116 in den Zwi- schenraum der Nabe 95' und dem Lagerring D schiebt.
Die Rückkehr der nach links be wegten Einstellscheiben in die Ruhelage wird hierdurch solange verhindert, bis die Sperr schiene 115 nach beendeter Einstellung des Apparates von Hand wieder in ihre Aus gangslage zurückgedrückt wird, worauf auch auf die Einstellscheiben unter dem Druck der Feder 112 wieder in die Ruhelage zu rückkehren. Durch die Nabe 95' der Ein stellscheibe 95 wird hierbei die Sperrschiene 115 von neuem in ihrer ursprünglichen Lage gesichert. Die Wertbetrageinstellung der Ausführungs form nach Fig. 24 und 25.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 24 und 25 sind statt der Einstellscheiben vier Einstellhebel 118, 119, 120, 121 vorgesehen, die zwecks bequemerer Handhabung an den Enden zweckmässig mit Griffen 118', 119', l20', 121' ausgestattet sind. Ihre Verbin dung mit den Hohlwellen 83 bis 86 kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass ihre Naben 122, 123, 124, 125 mit einem Aus schnitt in Form eines regelmässigen Viel- eckes versehen sind und auf die entsprechend geschalteten vordern Enden der Hohlwellen aufgesteckt werden.
Die Hebel 118 bis 121 werden durch eine an der Gehäusewand C befestigte runde Haube 130 abgedeckt, deren Durchmesser so gewählt ist, dass die Griffe 118' bis 121' zweier der Hebel durch Schlitze ihres Mantels hindurchragen, während die beiden andern kürzeren - Hebel 119 und 120 innerhalb der Haube 130 liegen, jedoch mit ihren nasenförmigen Griffen 119', 120' durch je einen kreisbogenförmigen Schlitz 131 der Stirnfläche nach vorn hindurchragen. Der äussere Rand jedes Schlitzes 131 weist eine die Zahlen "0" bis "9" umfassende Skala 132 auf, die je zweien der Einstellhebel, zum Beispiel dem Pfennigeinerhebel 118 und dem Pfennigzehnerhebel 119,
zur Einstel- lung dient. Jeder Einstellhebel ist. auf seiner Rückseite mit einem Zapfen 134 versehen, der gewöhnlich in einer der Rasten eines an der Haube 130 bezw. an der Gehäusewand C befestigten Rastenbogens 137 bezw. 138 ruht und hierdurch eine unbeabsichtigte Um stellung der Einstellhebel verhindert. Soll diese erfolgen, so müssen sämtliche Hebel 118 bis 121 zunächst gemeinsam nach links (Fig. 24) bewegt und hierdurch ihre Zapfen 134 aus dem jeweils eingenommenen Rasten 137, 138 ausgehoben werden. Hierzu ist auf dem in der Gehäusewand C befestigten La gerring D eine Nocke 139 angeordnet, mit der ein Hebelarm 140 zusammenwirken kann, dessen Nabe 141 auf der äussern Hohl welle 86 frei drehbar ist.
Wird der Hebel arm 140 aus seiner Ruhelage (Fig. 24) seit lich verschwenkt, so gleitet er auf die Nocke 139 auf, verschiebt sich hierdurch um die Nockenhöhe nach links (Fig. 24) und drückt hierbei sämtliche Einstellhebel soweit nach aussen, dass ihre Zapfen 134 aus den Kasten bögen 137, 138 ausgehoben werden. Die Umstellung der Hebel kann nunmehr vor sich gehen und sodann durch Zurückschwen ken des Hebelarmes 140 in seine Ruhelage von neuem gesichert werden, da die Druck feder 112 die Einstellhebel 118 bis 121 mit den zugehörigen Hohlwellen 83 bis 86 und Zahnbögen 79 bis 82 sogleich wieder in die Lage nach Fig. 24 zurückgeführt.
Um die jeweilige Einstellung der Hebel 118 bis 121 jederzeit ablesen zu können, sind auf ihren Naben kreisausschnittförmige Ansätze vor gesehen, die den Ansätzen 99 bis 101 (Fig. 23, 35) der Einstellscheiben 95 bis 98 entsprechen und wie jene durch einen Schlitz der Haube 130 hindurch sichtbar sind. Die Gebrauchs- und Arbeitsweise der Wert- betrag-Einstellvorrichtung.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise gehandhabt: Mit Hilfe der Sperrschiene 115 (Fig. 37) bezw. des Hebelarmes 140 (Fig. 25, 24) wird zunächst die Kastensperrung der Einstell scheiben 95 bis 98 (Fig. 18) bezw. der Ein stellhebel 118 bis 121 (Fig. 24) aufgehoben und gleichzeitig jeder der Zahnbögen 79 bis 82 (Fig. 18, 27, 25) mit dem zugehörigen Zahnrad 61 bis 64 (Fig. 25, 28, 18, 24) in Eingriff gebracht, da ja die Einstellbögen, wie erwähnt, an der gemeinsamen Verschie bung der Einstellscheiben oder -hebel teil nehmen und hierbei in die Ebenen der ge nannten Zahnräder bewegt werden.
Werden nunmehr eines oder mehrere der Einstell glieder 95, 96 bezw. 118, 119 für die Pfen nigeiner und -zehner auf den gewünschten Wertbetrag eingestellt, so überträgt sich diese Einstellung durch das Zahnrad 63 (Fig. 28), die Welle 52, die Winkelräder 56, 47' und die Zahnräder 47, 36 auch auf die Einerdruckscheibe 30 bezw. durch das Zahnrad 64, die Welle 51, die Winkelräder 55, 44', 44, 34 und die Hohlwelle 33 (Fig. 27) auch die Zehnerdruckscheibe 30'. Durch die federbelasteten, in die Zahnlücken der Zahn räder 64, 63 bezw. 31 (Fig. 29) einschnap penden Sperrklinken 71, 72 (Fig. 27, 28) und 146, 145 wird hierbei ein Überdrehen der Zifferndruckscheiben verhindert.
Damit diese stets nur in der Ausgangslage der Druckwerktrommel 1 umgestellt werden kön nen, wirken die schon erwähnten Ansätze 152 bis 155 (Fig. 21, 28) der Sperrklinken 143 bis 146 mit dem Rande des Zahnketten- gehäuses 4 bezw. einem in diesem vorgese henen Ausschnitt 156 (Fig. 21) derart zu sammen, dass die Sperrklinken nur in der Ausgangslage der Druckwerktrommel im Bereiche des Ausschnittes 1.56 liegen und so mit hinreichenden Spielraum zum Aus schwingen haben,
während sie nach begon nener Drehung der Druckwerktrommel durch den Rand des Zahnkettengehäuses 4 in der Lage nach Fig. 21 und damit im Eingriff mit den Sperrädern 31 gehalten werden und infolgedessen eine Drehung der Druckzif- fernscheiben 30, 30', 30", 30"' unmöglich machen.
Mit Hilfe der in dem Haubenschlitz 11l' (Fig. 35) sichtbaren Ziffern der an den Einstellgliedern 95 bis 98 (Fig. 18) bezw.116 bis 121 (Fig. 24) vorgesehenen kreisaus- schnittförmigen Ansätze 99 bis 102 bezw. der an der Haube 130 vorgesehenen Mittel (Fig. 23, 25) kann die Einstellung der Zif- ferndruckscheiben jederzeit nachgeprüft wer den.
Infolge der durch die Ansätze 21 (Fig.20, 32, 34) und die Ausschnitte 88 bewirkten Kupplung der Hohlwellen 95 bis 98 (Fig. 18, 24) mit den Hohlwellen 11, 11', 11", 11"' nehmen auch diese und die auf ihnen befestigten Nockenscheiben 7 (Fig. 31, 20) an der Drehung der Einstell organe 95 bis 98 (Fig. 18) bezw. 118 bis 121 (Fig. 24) teil. Je nach dem Winkel, um den das betreffende Einstellorgan ge dreht wurde, wird hierbei die zugehörige Nockenscheibe 7 mit ihrer erhöhten Rande stufe hinter eine grössere oder kleinere Zahl von Kettengliedern 6" (Fig. 33) gleiten, die Zähne 6' dieser Kettenglieder durch den Schlitz 4' (Fig. 18) nach aussen drücken und sie in der Arbeitslage sperren.
Das Über setzungsverhältnis der mit den jeweils ge sperrten Kettenzähnen 6' (Fig. 31, 33) zu sammenwirkenden Zahnräder 24' (Fig. 38, 18) zu den Zahnrädern 23' der Zifferndruck räder 23 des Additionsdruckwerkes ist hier bei derart gewählt, dass durch jeden der in der Arbeitslage befindlichen Kettenzähne 6' das entsprechende Zifferndruckrad 23 um eine Zahleneinheit weitergeschaltet wird.
Sind also mittelst des Einereinstellorganes beispielsweise die Zifferndruckscheibe 30 des Wertbetragdruckwerkes auf die Zahl "6" eingestellt und demgemäss durch die entspre chende Nockenscheibe 7 (Fig. 31, 20) die ersten sechs Zähne der Einerschaltkette 6 in der Arbeitslage gesperrt werden, so wird das Zentimeterdruckrad 23 des Additions druckwerkes bei jedem Umlauf der Druck werktrommel 1 um sechs Einheiten weiter geschaltet werden. In gleicher Weise erfolgt auch die jedesmalige Weiterschaltung der übrigen Additionsdruckräder 23 entspre chend der Einstellung der zugehörigen Ein stellorgane 95 bis 98 (Fig. 18) bezw. 118 bis 121 (Fig. 24).
Die durch die einzelnen Abstempelungen dargestellten Wertbeträge werden also fortlaufend in dem Additions druckwerk 23 aufgesummt, das die jeweils aufgelaufene Summe bei jeder Stempelung mit zum Abdruck bringt. Die einzelnen Ab stempelungen ergeben hierbei das in Fig. 19 dargestellte Stempelbild, in welchem ausser dem eigentlichen Wertstempel 157 noch eine Firmen-, Reklame- oder Entwertungsangabe 158, die Apparatbezeichnung 159 und der Abdruck 160 des Additionsdruckwerkes 23 erscheint. Wie aus diesem Stempelbild er sichtlich ist, steht hierbei der Abdruck 157 des Wertbetragdruckwerkes in der Längs richtung und nicht quer in der gleichzeitig mitabgedruckten Umrahmung, so dass er mit seinem einzigen Blick bequem abgelesen werden kann.
Die Hinzufügung des Sum menabdruckes 160 zum Stempelbild bietet den Vorteil, dass der Apparatbenutzer sich jederzeit darüber unterrichten kann, bis zu welcher Höhe der von ihm gezahlte Betrag bereits durch Abstempelungen verbraucht worden ist. Der Druck der die Wertziffer 157 (Fig. 7) umgebenden Einrahmung, der Firmen-, Reklame- oder Entwertungsangabe 158, der Apparatbezeichnung <B>159</B> und son stiger Zusätze erfolgt mittelst rahmen- oder plattenförmiger Druckklischee, deren jedes für sich auswechselbar ist.
Die bei jedesmaligem Übergang von "9" auf "0" eines der Zifferndruckräder 23 (Fig. 18, 20, 38) des Additionsdruckwerkes eintretende Zehnerübertragung auf das Druckrad der nächst höheren Ordnung geht in folgender Weise vor sich:
Sobald in der Reihe der von den Druck rädern 23 abzudruckenden Ziffern ein Zif fernwechsel von "9" auf "0" eintritt, wird eine an dem betreffenden Druckrad 23 vor gesehene Nase 25 in die Bahn des zuge hörigen Zahnbogens 8 (Fig. 18, 20, 22) ge führt und nimmt diesen hierbei soweit mit, dass die Nase 13 des an diesen Zahnbogen vorgesehenen Ansatzes 8' die Nase 19 des benachbarten Auslösehebels 17, 18 zunächst verdrängt, worauf die Nase 19 über die Nase 13 schnappt und den Zahnbogen 8 hierdurch in der Lage nach Fig. 22 sperrt.
Die Nase 14 des Zahnbogensatzes 8' sichert hierbei den Zehnerschaltzahn 15 in der Arbeitslage; dieser wird somit, nachdem die in einer Fluchtlinie mit ihm liegende Schaltkette 6, das mit ihr zusammenwirkende Zahnrad 24' und damit das Zahnrad 23' und das Druck rad 23 der nächst höheren Ordnung um die eingestellte Zahl von Einheiten weiterge schaltet hat, dieses Druckrad mittelst der Zahnräder 24, 23 alsbald noch um eine wei tere Einheit drehen. Damit ist die von dem Zifferndruckrad niedrigerer Ordnung auf das Zifferndruckrad der nächst höheren Ordnung zu überweisende Zehn ordnungs mässig übertragen worden.
Im weiteren Ver laufe der Trommeldrehung gleitet das Zahn rad 24' schliesslich über den äussern, durch die Feder 20 gehobenen Arm 17 des Aus lösehebels 17, 18 hinweg, drückt ihn nie der und führt hierdurch die Freigabe des Zahnbogens 8 herbei, der durch die Bogen feder 12 alsbald wieder in die Ruhelage zurückgeführt wird. Der bis dahin in seiner Arbeitslage gesperrte Zehnerschaltzahn 15 wird somit wieder entsperrt, und die Ein richtung ist zur nächsten Zehnerschaltung bereit.
Um die von der Druckwerktrommel 1 bewirkten Abdrücke nach Zeit, Ort und Art des Stempelverbrauches zu kennzeichnen, kann an Stelle der für den Abdruck 158 (Fig. 19) bestimmten Druckplatte auch eine besondere Druckvorrichtung vorgesehen sein, deren Einzelheiten aus den Fig. 38 und 39 zu ersehen sind. Sie besteht aus einer An zahl von Druckscheiben 162, 162', die auf zwei Achsen 161, 161' innerhalb eines zwi schen den Druckwerktrommelwandungen A, B befestigten Rahmens 165 derart gelagert sind, dass sie ähnlich wie die Zifferndruck scheiben 30, 30', 30", 30"' durch einen Schlitz des Trommelmantels nach aussen ra gen.
Diese Druckscheiben 162, 162' tragen auf ihrem Umfang je nachdem Zahlen, Buch staben, Bilder oder dergleichen und sind mit je einem Sperrad 163, 163' starr verbun den, das mit je einem auf einem Steg 166 des Rahmens befestigten Sperrglied 164 der art zusammenwirkt, dass unbeabsichtigte Umstellungen der Druckscheiben 162, 162' ausgeschlossen sind. Die Einstellung für die Wertbetragdruck werke der Ausführungsform nach Fig. 1 <I>bis 5, 40 und 41.</I>
Bei der zum Drucken lediglich zweistel liger Wertbeträge dienenden Ausführungs- form des Wertstempelapparates nach Fig. 1 bis 5, 40 und 41 ist die Einstellvorrichtung für die Wertbetragdruckräder wesentlich ver einfacht.
Die mit den Einstellhebeln o1 und o2 starr verbunden, den Einer- und Zeh nerzahnbögen 82, 81 der Ausführungsfor men nach Fig. 18 bis 25 entsprechenden Zahnbögen greifen hierbei in zwei Zahn räder 167, 168 ein, von denen das Einer zahnrad 167 auf einer vollen Welle 169, das Zehnerzahnrad 168 dagegen auf einer Hohlwelle 170 befestigt ist, die auf die Welle 169 aufgeschoben ist. Das obere Ende der Welle 169 ist in der Brücke 171, ihr un teres Ende in einem Winkelstück 172 ge lagert. An ihrem untern Ende tragen die Wellen 169, 170 je ein Winkelrad 173, 174, die mit je einem entsprechenden Winkel rad 173', 174' in Eingriff stehen.
Diese sind wiederum starr mit je einem Zahnrad 175, 176 verbunden, die durch ein zweites Zahn radpaar 175', 176' die zugehörigen Ziffern druckräder 177, 178 antreiben. Zur Lage rung dieser Zifferndruckräder 177, 178 und der zugehörigen in Fig. 41 nicht dargestell ten Sperrteile dient ein Rahmen 179, der zwischen den beiden Böden der Druckwerk trommel befestigt ist.
<I>Die</I> Schaltsicherung <I>und die Zehnerüber-</I> <I>tragung des</I> druckenden <I>Addierwerkes.</I> Die Schaltsicherung und die Zehner schaltung des druckenden Addierwerkes sei der Einfachheit halber anhand der in den Fig. 1 bis 5 und 40 bis 48 dargestellten Wertstempelmaschine zum Drucken ein- oder zweistelliger Wertbeträge beschrieben.
Bei dieser Maschine werden von den Druckziffernscheiben 180 der Druckwerk trommel g die Einerscheibe 180a und die Zehnerscheibe 180b unter Vermittlung je eines Schaltrades 181 durch je eine, neun Zähne umfassende Zahnkette 182a, 182b an getrieben, die in der schonbeschriebenen Weise in einer Schalttrommel 183 angeord net ist und je nach der Einstellung der zu gehörigen Hohlwelle 184a, 184b die jeweils erforderliche Anzahl von Zähnen in die Ar beitslage führt. Die Zahnketten 182a, 182b liegen in der Ebene des zugehörigen Schalt rades 181, das mit einem Zahnrad 185 der entsprechenden Druckziffernscheibe 180a bezw. 180b in ständigem Eingriff steht.
Um eine unbeabsichtigte oder betrügerische Dre hung des druckenden Addierwerkes zu ver hindern, wirkt mit jedem der beiden Schalt räder 181 ein ungefähr V-förmiger Sperr hebel 186 zusammen, der auf einer Achse 187 drehbar ist, durch eine Torsionsfeder 188 belastet wird und das Schaltrad 181 so wohl gegen Rechts- wie auch gegen Links drehung sichert. Der untere Arm 186a die ses Sperrhebels, der in Fig. 46 in Oberan sicht gezeigt ist, ist bajonettförmig abge bogen, so dass er sich an der äussern Seiten fläche des Schaltrades 181 auf- und abwärts bewegen kann. Die Zähne der Zahnketten 182a, 182b sind so breit, dass sie nicht nur mit dem zugehörigen Schaltrad 181, son dern auch mit dem untern Hebelarm 186a des diesen zugeordneten Sperrhebels 186 zu sammenwirken können.
Befindet sich kein Zahn der Zahnkette in der Arbeitslage, so behält der Sperrhebel 186 seine Sperrlage bei und verhindert hierdurch eine Umstel lung der betreffenden Zifferndruckscheibe. Sind dagegen mehr oder weniger Zähne in die Arbeitslage gedrückt worden, so gleitet, bevor die Zähne mit dem Schaltrad 181 in Eingriff kommen, der untere Arm 186a des Sperrhebels 186 zunächst auf die Zähne auf, wobei der Sperrhebel aus dem Schaltrad 181b ausgehoben wird, so dass dieses und damit auch die Druckziffernscheibe 180a bezw. 180b durch die Zähne nunmehr um den im Wertbetragdruckwerk eingestellten Betrag eingestellten Betrag weitergeschaltet werden können.
Sobald das Schaltrad 181 den letz ten Zahn passiert hat, kehrt der Sperrhebel 186 wieder in seine Ruhelage, wie aus Fig. 42 ersichtlich ist, zurück, in der er das Schaltrad 181 und die mit ihm ja zwang läufig verbundene Druckziffernscheibe 180a bezw. 180b von neuem sichert.
Um bei der Einstellung der Druckziffern räder 180a, 180b das sogenannte "Über schleudern" zu verhindern, wirkt mit dem Zahnrad 185 jeder der beiden Druckziffern scheiben 180a, 180b ein ungefähr Y-förmiger Sperrhebel 189 zusammen, der unter dem Druck einer Feder 190 mit seinem obern Arm gewöhnlich in das Zahnrad 185 ein greift und hierdurch die Druckziffernscheibe in ihrer jeweiligen Stellung nachgiebig si chert. Der untere Arm 189a des Sperrhebels 189, der in Fig. 47 in Stirnansicht darge stellt ist, ist derartig bajonettförmig aus der Ebene des Zahnrades 185 abgebogenen, da er in der Ebene eines auf dem Zahnrad 185 befestigten Sperrades 191 liegt.
Sobald bei der Weiterschaltung der Zifferndruckscheibe 1.80a bezw. 180b der zugehörige Sperrhebel 189 gehoben wird, greift sein unterer Arm 189a mit einer aufwärts gerichteten Nase derart in das Sperrad 191 ein, dass die Druck ziffernscheibe sich immer nur um eine Zehn telteilung drehen kann, bevor sie durch den nächsten Zahn der Zahnkette 182a bezw. 182b um eine weitere Ziffer weitergeschal tet werden kann.
Zur Zehnerübertragung von der Einer- druckziffernscheibe 180a auf die Zehner- druckziffernscheibe 180b ist auf der Innen seite der Druckziffernscheibe 180a ein Schaltnocken 192 (Fig. 48) befestigt, der mit einem federbelasteten Winkelhebel 198 zu sammenwirkt, sobald die Druckziffernscheibe 180a von "9" auf "0" übergeht.
Der Win kelhebel 198 nimmt hierbei die in Fig. 48 strichpunktiert gezeichnete Lage ein, in der er sogleich durch einen kleinen federbelaste ten Sperrhebel 194 gesichert wird, der auf der Achse 195 des Sperrhebels 189 drehbar ist und sich beim Ausschwingen des Winkel hebels 19$ mit einer Nase 196 über einen Stift 197 dieses Winkelhebels legt.
Zwischen den beiden Zahnketten 182a, 182b ist in einem Schlitz der Schalttrommel 183 ein zweiarmiger Hebel 198 gelagert, der in der Ebene des Winkelhebels 193 liegt und durch eine kleine Druckfeder gewöhnlich in der Lage nach Fig. 42 gehalten wird. Eine seitlich abgebogene Nase 198a dieses Hebels 198 ist so lang bemessen, dass sie in die Ebene der Zehnerschaltkette 182b hinüber reicht. Eine am andern Hebelende angeord nete Nase 198b ragt gewöhnlich etwas über den Umfang der Schalttrommel 183 hinaus.
Ist beim Übergang der Druckziffernscheibe 180a von "9" auf "0" der Winkelhebel 193 ausgeschwenkt und in dieser Lage durch den Hebel 194 gesperrt worden, so gleitet er beim Umlauf der Druckwerktrommel g über die Nase 198b hinweg und schwenkt hierbei den Hebel 198 derart aus, dass nunmehr dessen Nase 198a in die Arbeitslage bewegt wird. Da sie, wie schon erwähnt, bis in die Ebene der Zehnerschaltzahnkette 182b und damit auch des entsprechenden Schaltrades 181 reicht, so wird nach beendigter Schaltung dieses Schaltrades durch die Zahnkette 182b die als Zehnerschaltzahn wirkende Nase 198a das betreffende Schaltrad noch um eine wei tere Teilung weiterschalten und somit die fällige Zehnerschaltung bewirken.
Beim wei teren Umlauf der Druckwerktrommel gleitet alsdann der Sperrhebel 194 mit seinem freien Ende 199 über einen Stift 200 der Schalt trommel 183 hinweg, wird hierbei aus seiner Sperrlage bewegt und gibt infolgedessen den Winkelhebel 193 wieder frei, der durch seine Belastungsfeder sogleich wieder in seine Ruhelage zurückgeführt wird.