CH143780A - Verfahren zur Herstellung von Furnieren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Furnieren.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Furnieren. Die. Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung von Furnieren, auf eine Vorrichtung- zur Ausführung dieses Verfahrens und auf das nach dem Verfah- rer hergestellte Furnier.
Beim Verfahren @,e@näss der Erfindung wird ein Werkstück gegenüber einem Schälmesser mit gerader oder geschweifter Schneide um eine schräg zum Messer stehende Achse gedreht, so dass es bei gegenseitiger Annäherung der beiden Teile kegelartig geschält wird,
wobei ein @chrauhenflächeni@rmif@es Furnierband Lage umLage aufeinander geschichtet wird. Zweck- mässig wird das Werkstück in der Richtung @ler Drehachse während des Drehens dem 31esser - es können auch mehrere sein - zenä.hert. Das Materialstück legt zweck- mä.ssig@ das -eschnittene Furnier auf einem
unterhalb der Schneidvorriehtung befindli chen drehbaren Tisch ab. Dieses ausgebrei tete Furnierband wirg-i zweckmässi- durch rur7iale Schnitte in volle Kreisflächen zer- legt und dia Schnittkanten zusammen ge- ffizt. Soll eine ebene kreisförmige Furnier- platte mit regelmässiger Wiederholung der Haserung erzielt werden, so ist die Neigung des Messers zur Drehachse so zu wählen,
dass die arbeitende Länge des Schälmessers in einem ganzzahligen Verhältnis zum Radius des Werkstückes steht. das heisst, wenn die Furnierplatte eine sechsmalige Wiederholung der Maser zeigen soll, und das Werkstück 10 cm Durchmesser hat, muss die Messer schneide das Sechsfache des Radius sein, also G X 5 cm = 30 cm. Das Werkstück kann vor dem Schälen mit Einlagestäben durchsetzt und auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt werden.
Die äusserste Spitze des 'Werkstückes wird zweckmässig fortgeschnitten, oder vorher durch Bohren eines achsialen Loches entfernt, oder das Werkstück wird an der Spitze eingeritzt, so dass das geschnittene Furnier in der Mitte keine sich. gegenseitig überdeckende Teile aufweist, sondern dort ein rundes Loch hat.
Auf der Zeichnung sind ein Ausfüh rungsbeispiel der Vorrichtung und mehrere Ausführungsbeispiele des Furniers - gemäss der Erfindung gezeigt. Anhand deren wird im folgenden das Verfahren gemäss der Er findung beispielsweise beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss der Er findung, Fig. 2 das Schneiden der gewölbten Fur niere mittelst Messern mit geschweifter Schneide, Fig. 3 einige gewölbte Furniere, welche mit Messern mit verschieden geschweifter Schneide geschnitten worden sind, Fig. -t ein Furnier,
welches aus einem Werkstück mit ziemlich flachen Jahresrin gen geschnitten ist, Fig. 5 ein Furnier, das aus einem Werk stück, welches unrund gewachsen ist, so her ausgeschält worden ist, dass sein Kern neben der Drehachse liegt, Fig. 6 ein Furnier, das aus einem aus mehreren Stäben zusammen geleimten Werk stück stammt, Fig. 7 ein Furnier, das aus einem durch Aufwickeln von Furnieren hergestellten Werkstück geschnitten ist.
Fig. 8 die Herstellung von bandförmigen Furnieren für Friese.
Die in Fig. I veranschaulichte Maschine besteht aus einem starken Gestell, welches einen Schneidapparat und eine drehbare Ein richtung zur Aufnahme des Werkstückes trägt. Der Schneidapparat besitzt einen mit einem Messer versehenen, das Materialstück ha trichterförmig umfassenden Messerträger e, einen spitzen Abschneider d und ein Mes ser e, das die Rinde abschneidet und das Werkstück auf einen bestimmten Durch messer abdreht.
Die drehbare Einrichtung zur Aufnahme des Werkstückes besitzt unten einen Zahnkranz a=. und oben eine Scheibe a', die durch Führungsschienen a miteinan der verbunden sind. Sie stützt sich unten mit einem ringartigen Ansatz auf ein Lager und ist oben an einem Drehzapfen gehal ten. Auf den Führungsschienen a sind Ringe b verschiebbar. Die Öffnung der Ringe b und des Zahnkranzes a' ist so gross, dass auch ein etwas krummer Stamm hinein gebracht und darin seitlich -versetzt werden kann.
An den Ringen b befinden sich Hal ter, welche das Werkstück. h je nach Erfor dernis mitten, oder etwas seitlich festhalten. Ein oben angebrachter Motor g1 dreht mit telst eines Riemenantriebes und eines Zahn radgetriebes die Einrichtung zur Aufnahme des Werkstückes h und damit auch dieses gegen das Messer und einen unterhalb des Schneidapparates befindlichen Tisch, auf dem sich das Furnier ablegt, in verschie denen Richtungen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten derart, dass die Drehge schwindigkeit des Tisches der Geschwindig keit des Furnierablegens entspricht.
Da das Werkstück lr. mit den Ringen<I>b</I> in den Schie nen n verschiebbar ist. rutscht es beim Schneiden von selbst immer mehr in den Schneidapparat hinunter.
Das Schneiden des Furniers kann auch mit einem Messer mit. geschweifter Schneide erfolgen. Damit beim Vorschub in der Rieb- tuno- der Drehachse kein in der Dicke un- el <B>ty</B> e iches Furnierblatt entsteht, kann noch ein zweites, eventuell noch ein drittes Mes ser angeordnet werden, welches die Über stärken dz= (Fig. 2) als Abfall fortschneidet. Wenn es nicht darauf ankommt, ein rundes Furnier mit genau gleicher Wiederholung der Maserung zu erzielen,
sondern nur ein schönes Maserfurnier, erfolgt der Vorschub des Messers zweckmässig rechtwinklig zur Kegelfläche, weil hierbei das Furnier auch mit nur einem Messer eine ziemlich gleich mässige Dicke erhält. Die mittelst eines Mes sers mit geschweifter Schneide erzeugten Furniere sind in der Maser noch belebter und können nachher in feuchtem Zustande eben gepresst werden. Das Messer d schnei det die äussere Spitze des Werkstückes ab, damit sich beim Ablegen des Furniers in der Mitte keine Furnierteile überdecken und keine Risse entstehen.
Reim Schälen des Werkstückes entlang einem schlanken Kegel ist ein führungsloser Schnitt nicht möglich, da der Werkstück- kegel infolge seiner Biegsamkeit ausweichen würde. Für solche Fälle muss daher für eine Führung der Kegelfläche im Messerträger c gesorgt werden. Diese Führung kann erfol gen, indem der Messerträger wie in einem Bleistiftspitzer überall am Werkstückkegel anliegt. Sie kann jedoch auch durch an ein zelnen Stellen anliegende Organe, Leisten, Ringe mit einem Spalt für den Ausgriff des Furnierbandes oder Rollen erfolgen, welche Organe im Messerträger gelagert sind.
ach Fig. 4 ist das Werkstück b so aus einem Baumstamm herausgeschnitten, dass es den Kern nicht mehr enthält. Das Messer ist beim Schälen so eingestellt wor den, dass das Furnierba.nd durch radiale Schnitte in kreisförmige Furniere mit radia ler Stossfuge zerlegt werden kann, welche das gleiche Haserbild in mehrfacher reg@l- inässiger Wiederholung aneinander gereiht zeigen.
Wenn das Messer eine gerade Schneide besitzt, so wird das kreisförmige Furnier durch die Maserung in Kreisaus schnitte eingeteilt und in jedem @irei:au.- ,#clinitt laufen die 1Iaserungen parallel zur Symmetrielinie k-2 des Kreisausschnittes.
\ach Fig. 5 ist das Werkstück l> ein Baumstamm, welcher einseitig und unrund 7ewachsen ist. Beim Schälen ist die Dreh achse neben dem Kern. Das daraus gewon nene kreisförmige Furnier weist am Rande lind in der Randmaserung schöne, gleich mässig wiederkehrende Ausbuchtungen auf. Nach Fig. C ist das Werkstück aus Stä ben verschiedener Holzarten- zusammen ge leimt und wird beim Schälen um eine zu den Stäben parallele Achse gedreht.
Das daraus 3,ewonnene kreisförmige Furnier be- :i.tzt intarsienartige Einlagen. Die Fur niere werden besonders schön, wenn sie mit einem geschweiften Messer geschnitten, und nachher eben gepresst werden. Das Werk stück gemäss Fig. 7 ist selbst aus Furnieren lier"estellt. die ring- oder spiralenförmig auf- -ewickelt und verleimt sind.
Daraus wird -in 1>reiföriniges Furnier 1a' geinä.ss Fig. 7 gewonnen, dessen Stossfuge in eine Zick- z;iclzlinie von innen nach aussen geht.
Ein Iolches Furnier ist besonders zweckmässig >il,- Zwischenlage für Sperrholzplatten mit ,@,ussenfurnieren zum Beispiel nach Fig. C, insbesondere für erhabene Platten wobei das rundgefaserte Furnier mit seiner zick- zackförmigen Stossfuge auch an dieser Steile die Sperrplatte bruchfest macht.
Um bandförmige Furniere herzustellen, zerlegt man nach Fig. S Furniere vorzugs weise nach Fig. .I durch radiale Schnitte lx\ in Teile, welche derart aneinander gesetzt werden, dass die Strahlenpunkte der Mase rung abwechselnd auf beiden Seiten des bandförmigen Furnieres liegen. wobei die Fugen möglichst parallel mit der Maserung laufen, jedoch sind auch andere nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellte Furniere für solche bandförmige Furniere zii gebrauchen.
Claims (1)
- PATENTANSPRLCHE: I. Verfahren zur Verstellung von Furnie ren, dadurch gekennzeichnet, dass ein Werkstück gegenüber einem Schälmes ser um eine schräg zu diesem stehende Achse gedreht wird, so dass es bei ge genseitiger Annäherung der beiden Teile kegelartig geschält wird, wobei ein schraubenflächenförmiges Furnier band Lage um Lage aufeinander ge schichtet wird. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahren: nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass beim Schä len des ZVerkstückes die kegelförmige Schälfläche geführt ist.Furnier nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch T hergestellt, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem schraubenflächenförmigen Furnierband herausgeschnitten ist, das von einem Werkstück- einer kegelförmigen Fläche entlang abgeschält worden ist.. UNTERANSPRÜCHE: 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Messer so schräg zur Drehachse steht, dass jeder Lage des Furnierbandes eine ganze Anzahl von Umdrehungen des Werkstückes gegenüber dem Messer entspricht, so dass jede Lage die volle Maserung des Kegelmantels mehrmals regelmässig im Kreise herum angeordnet aufweist. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass zur Her stellung eines gewölbten Furnierbandea ein Hesser mit geschweifter Schneide benutzt wird. .Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch ?, dadurch gekennzeich net, dass der Vorschub des Messers pa rallel zur Drehachse erfolgt und dass hinter ihm noch mindestens ein wei teres Messer angeordnet ist, welche die Überstärken wegschneidet. damit das Furnierband überall gleich dick ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Werk stück vor dem Schälen 'längs der Dreh achse ausgebohrt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Spitze des Werkstückes jeweils während des Schälens abgeschnitten wird. 6.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Werk stück während des Schälens an der Spitze eingeritzt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. dass das Werk stück geschält wird, das aus mehreren Stäben zusammengeleimt ist. S. Verfahren nach Patentanspruch T_ und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass ein Werkstück beim Schälen um eine Achse parallel zu den Stäben gedreht wird, welches aus Stäben ver schiedener Art 'zusammengeleimt ist. 9.Verfahren nach Patentanspruch I. da durch gekennzeichnet, dass das @Verk- stüclr geschält wird, das aus einem ein seitig gewachsenen Raumstamm zuge richtet ist und beim Schälen so einge stellt ist, da.ss der Kern neben der Dreh achse liegt, so dass die Umrandung des F urnierbandes und ein Teil der Ma serung ausgebuchtet ist. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss ein Werk stück geschält tvird, welches durch Auf wickeln und Verleimen von Furnieren hergestellt ist.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass ein Werk stück geschält wird, welches so aus einem Raumstamm herausgeschnitten ist, dass es den Kern nicht mehr ent hält. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet. dass das Furnier band mit einem Messer mit geschv#eif- ter Schneide gewölbt geschnitten Lind nachher eben gepresst wird. Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Schäl fläche in einem Trichter geführt ist.Einrichtung nach Patentanspruch IL dadurch gekennzeichnet, dass die Schäl fläche in Ringen geführt ist, welche je einen Spalt für den Austritt d("z Furnierbandes haben. Einrichtung nach Patentansprii;_#h Il<B>,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Se 11 fläche an Leisten geführt ist. 16. Einrichtung nach Patentanspruch Ih dadurch gekennzeichnet, dass die Schäl fläche auf Rollen geführt ist. 7. Einrichtung nach Patentanspruch Il. dadurch gekennzeichnet, dass das Werk stück bei der Annäherung an das Mes ser durch sein eigenes Gewicht abwärts bewegt wird.Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass eine dreh bare Platte das Furnierband aufnimmt. 19. Furnier nach Patentanspruch III, her gestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass es eine Lage des Furnierbandes darstellt, de ren Enden in einer radialen Stossfuge aneinander passen, so dass es auf ebener Fläche dieselbe Maserung in mehrfa.- eher, regelmässiger Wiederholung fu genlos aneinander gereiht zeigt.D). Furnier nach Patentanspruch 1I1, her gestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteransprücheli 1 und :.', dadurch gekennzeichnet, dass es eine Lage des Fuiliierbandes dar stellt, deren Enden in einer ra.dialeil Stossfuge aneinander passen und es auf gewölbter Fläche dieselbe Maserung in mehrfacher, regelmässiger \Viederho- liillg fugenlos radial aneinander gereiht zeigt. @' 1.Furnier nach Patentanspruch 11I, her nach Verfahren gemäss Patent- ajisl)rucli I und Unteransprüchen 7 und dadurch gekennzeichnet, dass es intarsienartige Einlagen aufweist. -'?. Furnier nach Patentanspruch III, her gestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und Uliteransprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, da,ss es am Rande und in den Pandmaserun- gen gleichmässig wiederkehrende Aus buchtungen hat.2':;. Furnier nach Patentanspruch I11, her < -estellt nach dein Verfahren hemäss Pa- tc#i@taneprueh I und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet. dass es Kreis form besitzt, dass mehrere Lehnfugen ringförmig oder spiralartig um die Kreismitte laufen und dass die Stoss fuge in einer Zickzacklinie von innen nach aussen geht.?4.' Furnier nach Patentanspruch III, her gestellt nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Maserungen kreisausschnittweise parallel zur Symmetrielinie des Kreis ausschnittes laufen. 2ä. Furnier nach Patentanspruch 11I, da durch gekennzeichnet, dass es mit einem Messer mit geschweifter Schneide ge schnitten und nachher eben gepresst worden ist.26. Furnier nach Patentanspruch III, da durch gekennzeichnet, dass es aus Kreisausschnitten eines nach dem Ver fahren gemäss dem Patentanspruch I hergestellten Furnierbandes zu einem bandförmigen Furnier derart zusam- niengeset:zt worden ist, dass die Mitten der Kreisausschnitte abwechselnd auf beiden Seiten des bandförmigen Yur- nieres liegen, und dass die Fugen im wesentlichen mit den Masern laufen.
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