Verfahren zur Herstellung von Furnieren. Die. Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung von Furnieren, auf eine Vorrichtung- zur Ausführung dieses Verfahrens und auf das nach dem Verfah- rer hergestellte Furnier.
Beim Verfahren @,e@näss der Erfindung wird ein Werkstück gegenüber einem Schälmesser mit gerader oder geschweifter Schneide um eine schräg zum Messer stehende Achse gedreht, so dass es bei gegenseitiger Annäherung der beiden Teile kegelartig geschält wird,
wobei ein @chrauhenflächeni@rmif@es Furnierband Lage umLage aufeinander geschichtet wird. Zweck- mässig wird das Werkstück in der Richtung @ler Drehachse während des Drehens dem 31esser - es können auch mehrere sein - zenä.hert. Das Materialstück legt zweck- mä.ssig@ das -eschnittene Furnier auf einem
unterhalb der Schneidvorriehtung befindli chen drehbaren Tisch ab. Dieses ausgebrei tete Furnierband wirg-i zweckmässi- durch rur7iale Schnitte in volle Kreisflächen zer- legt und dia Schnittkanten zusammen ge- ffizt. Soll eine ebene kreisförmige Furnier- platte mit regelmässiger Wiederholung der Haserung erzielt werden, so ist die Neigung des Messers zur Drehachse so zu wählen,
dass die arbeitende Länge des Schälmessers in einem ganzzahligen Verhältnis zum Radius des Werkstückes steht. das heisst, wenn die Furnierplatte eine sechsmalige Wiederholung der Maser zeigen soll, und das Werkstück 10 cm Durchmesser hat, muss die Messer schneide das Sechsfache des Radius sein, also G X 5 cm = 30 cm. Das Werkstück kann vor dem Schälen mit Einlagestäben durchsetzt und auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt werden.
Die äusserste Spitze des 'Werkstückes wird zweckmässig fortgeschnitten, oder vorher durch Bohren eines achsialen Loches entfernt, oder das Werkstück wird an der Spitze eingeritzt, so dass das geschnittene Furnier in der Mitte keine sich. gegenseitig überdeckende Teile aufweist, sondern dort ein rundes Loch hat.
Auf der Zeichnung sind ein Ausfüh rungsbeispiel der Vorrichtung und mehrere Ausführungsbeispiele des Furniers - gemäss der Erfindung gezeigt. Anhand deren wird im folgenden das Verfahren gemäss der Er findung beispielsweise beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Ansicht der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäss der Er findung, Fig. 2 das Schneiden der gewölbten Fur niere mittelst Messern mit geschweifter Schneide, Fig. 3 einige gewölbte Furniere, welche mit Messern mit verschieden geschweifter Schneide geschnitten worden sind, Fig. -t ein Furnier,
welches aus einem Werkstück mit ziemlich flachen Jahresrin gen geschnitten ist, Fig. 5 ein Furnier, das aus einem Werk stück, welches unrund gewachsen ist, so her ausgeschält worden ist, dass sein Kern neben der Drehachse liegt, Fig. 6 ein Furnier, das aus einem aus mehreren Stäben zusammen geleimten Werk stück stammt, Fig. 7 ein Furnier, das aus einem durch Aufwickeln von Furnieren hergestellten Werkstück geschnitten ist.
Fig. 8 die Herstellung von bandförmigen Furnieren für Friese.
Die in Fig. I veranschaulichte Maschine besteht aus einem starken Gestell, welches einen Schneidapparat und eine drehbare Ein richtung zur Aufnahme des Werkstückes trägt. Der Schneidapparat besitzt einen mit einem Messer versehenen, das Materialstück ha trichterförmig umfassenden Messerträger e, einen spitzen Abschneider d und ein Mes ser e, das die Rinde abschneidet und das Werkstück auf einen bestimmten Durch messer abdreht.
Die drehbare Einrichtung zur Aufnahme des Werkstückes besitzt unten einen Zahnkranz a=. und oben eine Scheibe a', die durch Führungsschienen a miteinan der verbunden sind. Sie stützt sich unten mit einem ringartigen Ansatz auf ein Lager und ist oben an einem Drehzapfen gehal ten. Auf den Führungsschienen a sind Ringe b verschiebbar. Die Öffnung der Ringe b und des Zahnkranzes a' ist so gross, dass auch ein etwas krummer Stamm hinein gebracht und darin seitlich -versetzt werden kann.
An den Ringen b befinden sich Hal ter, welche das Werkstück. h je nach Erfor dernis mitten, oder etwas seitlich festhalten. Ein oben angebrachter Motor g1 dreht mit telst eines Riemenantriebes und eines Zahn radgetriebes die Einrichtung zur Aufnahme des Werkstückes h und damit auch dieses gegen das Messer und einen unterhalb des Schneidapparates befindlichen Tisch, auf dem sich das Furnier ablegt, in verschie denen Richtungen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten derart, dass die Drehge schwindigkeit des Tisches der Geschwindig keit des Furnierablegens entspricht.
Da das Werkstück lr. mit den Ringen<I>b</I> in den Schie nen n verschiebbar ist. rutscht es beim Schneiden von selbst immer mehr in den Schneidapparat hinunter.
Das Schneiden des Furniers kann auch mit einem Messer mit. geschweifter Schneide erfolgen. Damit beim Vorschub in der Rieb- tuno- der Drehachse kein in der Dicke un- el <B>ty</B> e iches Furnierblatt entsteht, kann noch ein zweites, eventuell noch ein drittes Mes ser angeordnet werden, welches die Über stärken dz= (Fig. 2) als Abfall fortschneidet. Wenn es nicht darauf ankommt, ein rundes Furnier mit genau gleicher Wiederholung der Maserung zu erzielen,
sondern nur ein schönes Maserfurnier, erfolgt der Vorschub des Messers zweckmässig rechtwinklig zur Kegelfläche, weil hierbei das Furnier auch mit nur einem Messer eine ziemlich gleich mässige Dicke erhält. Die mittelst eines Mes sers mit geschweifter Schneide erzeugten Furniere sind in der Maser noch belebter und können nachher in feuchtem Zustande eben gepresst werden. Das Messer d schnei det die äussere Spitze des Werkstückes ab, damit sich beim Ablegen des Furniers in der Mitte keine Furnierteile überdecken und keine Risse entstehen.
Reim Schälen des Werkstückes entlang einem schlanken Kegel ist ein führungsloser Schnitt nicht möglich, da der Werkstück- kegel infolge seiner Biegsamkeit ausweichen würde. Für solche Fälle muss daher für eine Führung der Kegelfläche im Messerträger c gesorgt werden. Diese Führung kann erfol gen, indem der Messerträger wie in einem Bleistiftspitzer überall am Werkstückkegel anliegt. Sie kann jedoch auch durch an ein zelnen Stellen anliegende Organe, Leisten, Ringe mit einem Spalt für den Ausgriff des Furnierbandes oder Rollen erfolgen, welche Organe im Messerträger gelagert sind.
ach Fig. 4 ist das Werkstück b so aus einem Baumstamm herausgeschnitten, dass es den Kern nicht mehr enthält. Das Messer ist beim Schälen so eingestellt wor den, dass das Furnierba.nd durch radiale Schnitte in kreisförmige Furniere mit radia ler Stossfuge zerlegt werden kann, welche das gleiche Haserbild in mehrfacher reg@l- inässiger Wiederholung aneinander gereiht zeigen.
Wenn das Messer eine gerade Schneide besitzt, so wird das kreisförmige Furnier durch die Maserung in Kreisaus schnitte eingeteilt und in jedem @irei:au.- ,#clinitt laufen die 1Iaserungen parallel zur Symmetrielinie k-2 des Kreisausschnittes.
\ach Fig. 5 ist das Werkstück l> ein Baumstamm, welcher einseitig und unrund 7ewachsen ist. Beim Schälen ist die Dreh achse neben dem Kern. Das daraus gewon nene kreisförmige Furnier weist am Rande lind in der Randmaserung schöne, gleich mässig wiederkehrende Ausbuchtungen auf. Nach Fig. C ist das Werkstück aus Stä ben verschiedener Holzarten- zusammen ge leimt und wird beim Schälen um eine zu den Stäben parallele Achse gedreht.
Das daraus 3,ewonnene kreisförmige Furnier be- :i.tzt intarsienartige Einlagen. Die Fur niere werden besonders schön, wenn sie mit einem geschweiften Messer geschnitten, und nachher eben gepresst werden. Das Werk stück gemäss Fig. 7 ist selbst aus Furnieren lier"estellt. die ring- oder spiralenförmig auf- -ewickelt und verleimt sind.
Daraus wird -in 1>reiföriniges Furnier 1a' geinä.ss Fig. 7 gewonnen, dessen Stossfuge in eine Zick- z;iclzlinie von innen nach aussen geht.
Ein Iolches Furnier ist besonders zweckmässig >il,- Zwischenlage für Sperrholzplatten mit ,@,ussenfurnieren zum Beispiel nach Fig. C, insbesondere für erhabene Platten wobei das rundgefaserte Furnier mit seiner zick- zackförmigen Stossfuge auch an dieser Steile die Sperrplatte bruchfest macht.
Um bandförmige Furniere herzustellen, zerlegt man nach Fig. S Furniere vorzugs weise nach Fig. .I durch radiale Schnitte lx\ in Teile, welche derart aneinander gesetzt werden, dass die Strahlenpunkte der Mase rung abwechselnd auf beiden Seiten des bandförmigen Furnieres liegen. wobei die Fugen möglichst parallel mit der Maserung laufen, jedoch sind auch andere nach dem Verfahren gemäss der Erfindung hergestellte Furniere für solche bandförmige Furniere zii gebrauchen.
Process for the production of veneers. The. The invention relates to a method for the production of veneers, to a device for carrying out this method and to the veneer produced by the method.
In the method @, e @ wet of the invention, a workpiece is rotated in relation to a paring knife with a straight or curved cutting edge about an axis at an angle to the knife, so that it is peeled in a cone-like manner when the two parts approach each other,
where a @ chrauhenflächeni @ rmif @ es veneer tape layer by layer is layered on top of one another. Appropriately, the workpiece in the direction of the axis of rotation is closer to the knife while it is being rotated - there can also be several. The piece of material expediently lays the cut veneer on one
below the Schneidvorriehtung Chen rotatable table. This spread out veneer band is expediently divided into full circular areas by means of rural cuts and the cut edges are welded together. If a flat, circular veneer panel with regular repetition of the grain is to be achieved, the inclination of the knife to the axis of rotation must be selected so that
that the working length of the paring knife is in an integer ratio to the radius of the workpiece. That means, if the veneer should show a six-fold repetition of the grain and the workpiece has a diameter of 10 cm, the knife must cut six times the radius, i.e. G X 5 cm = 30 cm. The workpiece can be interspersed with inlay rods before peeling and can also be assembled from several parts.
The outermost tip of the workpiece is expediently cut away, or removed beforehand by drilling an axial hole, or the workpiece is scored at the tip so that the cut veneer is not in the middle. has mutually overlapping parts, but there has a round hole.
In the drawing, an exemplary embodiment of the device and several exemplary embodiments of the veneer - according to the invention are shown. Based on them, the method according to the invention is described below, for example. It shows: Fig. 1 a view of the device for carrying out the method according to the invention, Fig. 2 the cutting of the arched fur kidney by means of knives with a curved edge, Fig. 3 some curved veneers which have been cut with knives with different curved edges are, Fig. -t a veneer,
which is cut from a workpiece with fairly flat annual rings, Fig. 5 is a veneer that has been peeled from a workpiece that has grown out of round, so that its core is next to the axis of rotation, Fig. 6 a veneer that from a work piece glued together from several rods, Fig. 7 shows a veneer which is cut from a workpiece made by winding veneers.
8 shows the production of ribbon-shaped veneers for friezes.
The machine illustrated in Fig. I consists of a strong frame which carries a cutting apparatus and a rotatable device for receiving the workpiece. The cutting apparatus has a knife holder e fitted with a knife and encompassing the piece of material in the shape of a funnel, a pointed cutter d and a knife e that cuts off the bark and twists the workpiece to a certain diameter.
The rotatable device for holding the workpiece has a gear rim a = at the bottom. and above a disk a ', which are connected by guide rails a miteinan. It is based on a bearing at the bottom with a ring-like approach and is held on a pivot pin at the top. Rings b are slidable on the guide rails a. The opening of the rings b and the ring gear a 'is so large that a slightly crooked trunk can also be brought in and laterally displaced.
On the rings b are Hal ter, which the workpiece. h, depending on requirements, hold in the middle or something to the side. A motor g1 mounted above rotates with telst a belt drive and a toothed wheel drive the device for receiving the workpiece h and thus also this against the knife and a table below the cutting device on which the veneer is deposited, in different directions and with different Speeds such that the speed of rotation of the table corresponds to the speed of the veneer laying.
Since the workpiece lr. with the rings <I> b </I> can be moved in the rails n. it slips more and more down into the cutting device by itself when cutting.
The cutting of the veneer can also be done with a knife. with a curved cutting edge. A second, possibly a third knife can be arranged to ensure that no veneer sheet in thickness and thickness is created during the feed in the grinding axis = (Fig. 2) cuts away as waste. If it is not important to achieve a round veneer with exactly the same repetition of the grain,
but only a nice grain veneer, the feed of the knife is expediently at right angles to the conical surface, because here the veneer gets a fairly even thickness even with only one knife. The veneers produced by means of a knife with a curved edge are even more animated in the grain and can be pressed afterwards when they are moist. The knife d cuts off the outer tip of the workpiece so that when the veneer is deposited in the middle, no parts of the veneer overlap and no cracks arise.
When peeling the workpiece along a slender cone, a guideless cut is not possible because the workpiece cone would give way due to its flexibility. In such cases, the conical surface must be guided in the knife carrier c. This guidance can take place in that the knife holder rests against the workpiece cone like a pencil sharpener. However, it can also be carried out by means of organs, strips, rings with a gap for reaching out the veneer tape or rollers, which organs are stored in the knife carrier, which are in contact with individual points.
4, the workpiece b is cut out of a tree trunk in such a way that it no longer contains the core. During peeling, the knife has been adjusted in such a way that the veneer band can be broken up by radial cuts into circular veneers with a radial butt joint, which show the same pattern of rabbits in multiple regular repetitions.
If the knife has a straight edge, the circular veneer is divided into circular sections by the grain and in each @irei: au.-, # clinitt the 1Iaserungen run parallel to the symmetry line k-2 of the circular section.
According to FIG. 5, the workpiece is a tree trunk which has grown unilaterally and out of round. When peeling, the axis of rotation is next to the core. The circular veneer obtained from this has beautiful, evenly recurring bulges on the edge and in the edge grain. According to Fig. C, the workpiece from rods of different types of wood is glued together ge and is rotated when peeling about an axis parallel to the rods.
The 3, circular veneer obtained from it has inlay-like inlays. The kidneys are particularly beautiful if they are cut with a curved knife and then pressed flat. The workpiece according to FIG. 7 is itself made of veneers, which are wound up in a ring or spiral shape and glued.
From this there is obtained -in 1> mature veneer 1a 'according to Fig. 7, the butt joint of which goes in a zigzag line from the inside to the outside.
Such a veneer is particularly useful for plywood panels with outer veneers, for example according to Fig. C, especially for raised panels, where the round-grained veneer with its zigzag-shaped butt joint also makes the barrier panel break-proof at this point.
In order to produce ribbon-shaped veneers, according to FIG. 5, veneers are preferably broken up according to FIG. I by radial cuts lx \ into parts which are placed next to one another in such a way that the ray points of the grain lie alternately on both sides of the ribbon-shaped veneer. the joints running as parallel as possible with the grain, but other veneers produced according to the method according to the invention can also be used for such band-shaped veneers.