CH143826A - Resonanzfederantrieb mit von der Resonanzfeder gesteuertem Triebrad. - Google Patents

Resonanzfederantrieb mit von der Resonanzfeder gesteuertem Triebrad.

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CH143826A
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
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    • H02K7/065Electromechanical oscillators; Vibrating magnetic drives

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Description


  Resonanzfederantrieb mit von der Resonanzfeder gesteuertem Triebrad.    Die in letzter Zeit für die Fernsteuerung  von elektrischen Apparaten, wie Schaltern,  Uhren, Tarifapparaten und Treppenautoma  ten vorgeschlagenen Resonanzfederantriebe  enthalten im wesentlichen ein auf die ge  wünschte Steuerfrequenz abgestimmtes Mag  netsystem und einen von der Resonanzfeder  des Magnetsystems betätigten Antrieb, der  insbesondere in Form einer Triebscheibe ge  wählt wird.  



  Bei diesen bisher bekannt gewordenen  Resonanzfederantrieben wird, abgesehen von  andern betriebstechnischen Nachteilen, die  Betriebssicherheit insbesondere durch die vor  handene schwierige Einstellung und die  leichte Abnutzungsmöglichkeit der Getriebe  organe stark gefährdet. So ist es bei nicht  ordnungsgemässem Eingriff zwischen Trieb  zunge und Triebrad möglich, dass der An  trieb unter Umständen überhaupt nicht an  spricht oder zum mindesten mit grossen  Energieverlusten zu rechnen ist. Von beson  derer Bedeutung ist der Eingriff bei Antrie  ben mit als Zahnrad ausgebildetem Triebrad.    Ein Versagen derartiger Zahnradantriebe  kann beispielsweise dann auftreten, wenn  die Zahnteilung grösser als die Schwings  amplitude der Triebzunge ist oder wenn die  Triebzunge zu straff mit dem Triebrad in  Eingriff steht.

   Die exakte Einstellung der  Trieborgane bedingt natürlich wiederum eine  möglichst geringe Abnutzung der Trieb  organe, was jedoch bei den bekannten Kon  struktionen nicht zur Genüge gewährleistet  ist.  



  Es ist daher zur Erzielung einer hohen  Betriebssicherheit und eines guten Wirkungs  rades bei der Konstruktion der Resonanz  federantriebe besonderes Augenmerk auch  auf die Einstellung und Abnutzungsmöglich  keit der Getriebeorgane zu richten.  



  Die Erfindung betrifft nun einen Re  sonanzfederantrieb mit von der Resonanz  feder gesteuertem Triebrad für die verschie  denartigsten     Verwendungszwecke,    der sich  durch grosse Einfachheit, hohe Betriebs  sicherheit und Puten Wirkungsgrad aus  zeichnet.      Gemäss der Erfindung wird dies dadurch  erreicht, dass Mittel vorgesehen sind, durch  die sowohl die Grundeinstellung der Trieb  organe, als auch eine durch die Abnutzung  der Trieborgane bedingte Nachregulierung  automatisch bewirkt wird.  



  Diese Mittel können beispielsweise ent  weder in einer eine Nachgiebigkeit des Trieb  rades herbeiführenden Federanordnung oder  in einem zwischen Triebfeder und Triebrad  mit grossem Achsspiel gelagerten Röllchen  bestehen. Ausser den angeführten Mitteln  sind naturgemäss auch noch andere Mittel  denkbar, durch die der angestrebte Zweck er  reichbar ist. So kann beispielsweise an Stelle  des Röllchens auch ein Keil treten.  



  Anhand der Zeichnung sollen nun zwei  Ausführungsbeispiele der Erfindung und  eine Detailvariante noch näher erläutert wer  den.  



  Fig. 1 zeigt eine Ansicht,  Fig. 2 eine Draufsicht,  Fig. 3 eine Teilansicht eines erfindungs  gemässen Resonanzfederantriebes im ver  grösserten Massstabe; in der  Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform,  und in  Fig. 5 die besondere Form des Triebeisens  schematisch zur Darstellung gebracht.  



  Das Magnetsystem enthält einen Dauer  magneten 1, ein Triebeisen 2, eine Resonanz  feder 3 und eine Erregerspule 4. Der Dauer  magnet 1 ist einerseits mittelst Sehrauben 6  an den Platinen 7, 8 und anderseits mittelst  Schrauben 9 an einem mit den Platinen 7, 8  durch Schrauben 10 verbundenen Querträger  11 befestigt. Die Befestigung der zwischen  den Polen des Triebeisens 2 schwingenden  Resonanzfeder 3 erfolgt mittelst Klotz 12  und Schraube 13 an dem Querträger 11. Das  Triebeisen 2 ist wiederum unter Verwendung  einer besonderen Winkellasche 14 und  Schrauben 15 mit dem Dauermagneten 1 fest  verbunden.  



  Der Mechanismus des Resonanzfeder  antriebes setzt sich aus zwei Systemen, dem  Ansprechsystem und dem Triebsystem zu  sammen.    Das Ansprechsystem, das in den beiden  angegebenen Ausführungsbeispielen die glei  che Form besitzt, besteht aus einem mit  einem Sperrstift 16 versehenen, um eine  Achse 17 verschwenkbaren Schleuderhebel  18 und einem auf einer Achse 19 fest sitzen  den, mit drei Nuten 20 versehenen     Sperr-          rad    21.  



  Das Triebsystem der in den Fig. 1 bis  dargestellten Ausführungsform enthält eine  auf der Achse 19 sitzende glatte Trieb  scheibe 22, eine an der Resonanzfeder 3  sitzende Triebzunge 23 und ein Röllchen 24,  das an einem Drahtächschen 25 einer dünnen,  mit einer Aussparung 34 versehenen und an  einer gewichtsbelasteten Sektorscheibe 26 be  festigten Blattfeder 27 lose drehbar gelagert  ist. Die gewichtsbelastete Sektorscheibe 26,  die lose drehbar an der Triebachse 19 sitzt,  sorgt für einen genügenden Anpressungs  druck des Röllchens 24 an die Trieb  scheibe 22.  



  Die Lagerung des Röllchens 24 an dem  Aehschen 25 ist aus der Fig. 3 im vergrösser  ten Massstabe, in der die Blattfeder 27 nicht  eingezeichnet ist, klar zu erkennen. Aus die  ser Figur ist leicht ersichtlich, dass das Röll  @hen 24 mit sehr grossem Spiel auf dem  Ächschen 25 sitzt. Durch die hierbei er  zielte Nachgiebigkeit des Röllchens 24 wird  erreicht. dass dieses während des Betriebes  von der Triebzunge 23 der Resonanzfeder  gegen die Triebscheibe 22 gedrückt wird.  Vorzugsweise wird man ferner die Entfer  nung zwischen Ächschen 25 und Triebachse  19 derart wählen, dass das Ächschen 25 an  dem linken innern Umfang des Röllchens 24  zum Anliegen kommt. Das Achshen 25 hat  dann das Bestreben, das Röllchen 24 immer  gegen die Triebscheibe 22 zu drücken.  



  Eine besondere Grundeinstellung der Ge  triebeorgane 22, 23, 24 ist, da sich das Röll  chen 24 durch die gewichtsbelastete Sektor  schAibe 26 und durch das grosse Achsspiel  von selbst in die erforderliche Lage einstellt,  nicht notwendig. Auch wenn sich das     Röll-          ehen    24 während des Betriebes abnutzt   was wohl infolge der walzenden Bewegungen      des Röllchens 24 an der Triebscheibe 22 und  an der Triebzunge 23 kaum in Frage  kommt - wird sich das Röllchen 24 wieder  derart einstellen, dass eine Betriebsstörung  nicht auftritt. Es werden also durch einen  derartigen Resonanzfederantrieb Fehlerquel  len, die sich durch ungenaue Lage und Ab  nutzung der Trieborgane ergeben, vollkom  men eliminiert. Ein grosser Vorteil ist fer  nerhin noch die äusserst geringe Abnutzung  der Trieborgane.  



  Die Rolle 24 könnte unter Umständen  auch durch einen Keil ersetzt werden; jedoch  wird mit dem Röllchen ein günstiger Wir  kungsgrad erzielt. Die Triebzunge 23 braucht  nicht unbedingt die aus der Fig. 1 ersicht  liche schräge Stellung, sondern sie kann auch  eine senkrechte oder eine beliebig andere  Lage zur Resonanzfeder 3 einnehmen.  



  Bei Erregung der Spule 4 des Magnet  systems von einer der Netzfrequenz über  lagerten Steuerfrequenz wird die Resonanz  feder 3 starke Eigenschwingungen ausfüh  ren. die vorerst ein Hochwerfen des auf der  Resonanzfeder 3 aufliegenden Schleuder  hebels 18 bewirken. Der Stift 16 des Schleu  derhebels 18 wind dann aus der Nut 20 der  Sperrscheibe 21 gehoben und hierdurch die  Triebscheibe 22 freigegeben. Die Triebzunge  der Resonanzfeder 3 versetzt dann über  das Röllchen 24 die Triebscheibe 22 in Um  drehungen.  



  Der Vorgang während einer Schwing  bewegung der Resonanzfeder 3 ist hierbei  der, dass bei der Aufwärtsbewegung der  Triebzunge 23 sich diese von dem Röllchen  24 entfernt, dagegen bei der Abwärtsbewe  gung mit dem Röllchen 24 in Eingriff ge  langt und dadurch dieses in der in Fig. 1  und 3 durch Pfeil gekennzeichneten Rich  tung verdreht. Diese Verdrehung des Röll  chens 24 bewirkt wiederum eine Verdrehung  der Triebscheibe 22 in der eingezeichneten  Pfeilrichtung. Durch die schnellen Schwin  gungen der Resonanzfeder 3 wird nun die  Triebscheibe 22 in rasche Umdrehungen ver  setzt, die für die Steuerung irgend eines Vor  ganges nutzbar gemacht werden.    Das Triebsystem der Fig. 4 weist wie  derum eine Triebscheibe 22 und eine mit der  Resonanzfeder 3 verbundene Triebzunge 23  auf.

   An Stelle der Rollenanordnung tritt  hier aber eine Federanordnung, die sich aus  einer Feder 28 und einem unter dem Zug die  ser Feder 28 stehenden Hebel 29 zusammen  setzt. Der unter Federdruck stehende He  bel 29 legt sich gegen die in einer Kulisse  30 verschiebbare Achse 19 der Triebscheibe  22. Die Triebscheibe 22 wird also durch die  Federanordnung gegen die Triebzunge 23 ge  drückt, die hier, wie bei den bekannten Re  sonanzfederantrieben mit ihrer Stirnfläche an  dem Umfang der Triebscheibe 22 zum Liegen  kommt.  



  Durch die bei Erregung der Spule 4 des  Magnetsystems von der Steuerfrequenz in  Schwingungen versetzte Resonanzfeder 3  wird der Schleuderhebel 18 um den Dreh  punkt 17 nach oben verschwenkt, so dass das  hierdurch freigewordene Triebrad 22 von der  Triebzunge 23 der Resonanzfeder 3 in der  eingezeichneten Pfeilrichtung in Umdrehung  gebracht werden kann.  



  Der sich hierbei abspielende Triebvor  gang beruht an sich auf einer dynamischen  Wirkung. Bei einer Abwärtsbewegung der  Triebzunge 23 wird die Triebscheibe 22 mit  einer gewissen Beschleunigung entgegen dem  Zug der Feder 28 nach links verschoben und  durch die Drehmoment erzeugende Reibung  zwischen Triebzunge 23 und Triebscheibe 22.  letztere etwas verdreht. Eine Aufwärts  bewegung der Resonanzfeder 3 bewirkt bei  genügend raschen Schwingungen eine Los  kupplung der Triebzunge 23 von der Trieb  scheibe 22. so dass in dieser Bewegungsrich  tung ein Drehmoment auf die Triebscheibe  22 nicht ausgeübt wird.  



  Eine Inbetriebsetzung des Resonanzfeder  antriebes durch Netzfrequenzen und durch  Erschütterungen ist, da diese den Schleuder  hebel 18 nicht derart verschwenken können,  dass der Stift 16 aus der Nut 20 der Sperr  scheibe 21. gelangt, nicht möglich. Ein Hoch  schleudern des Hebels 18 und damit ein     Frei-          LI:eben    der Triebscheibe 22 ist nur durch von      Überspannungswellen, Einschalt- oder ähn  lichen Vorgängen herrührenden Impulsen  möglich. In Wechselstromverbraucheranlagen  wird dann die von der Netzfrequenz in  Schwingungen versetzte Resonanzzunge 3 bis  zum Einfallen des Stiftes 16 des Schleuder  hebels 18 in eine Nut 20 der Sperrscheibe  21 eine Verdrehung der Triebscheibe 22 be  wirken.

   Um nun diese Verdrehung der  Triebscheibe 22 recht klein zu halten, wird  zweckmässig die Sperrscheibe 21 mit meh  reren Nuten 20 versehen. In den zwei Aus  führungsbeispielen ist die Sperrscheibe 21  mit drei Nuten versehen, so dass beim Auf  treten eines Störungsimpulses die Trieb  scheibe 22 um einen Drittel einer Umdrehung  verdreht werden kann. Zwecks weiterer Ver  kleinerung der durch die Störungsimpulse  hervorgerufenen Umdrehung der Triebscheibe  können natürlich auch mehr als drei Nuten  vorgesehen werden.  



  Die durch die Störungsimpulse hervor  gerufenen Umdrehungen der Triebscheibe 22  sind nun, da die Getriebeübersetzung zwi  schen Triebrad und der die Ausführung  eines Schaltvorganges bewirkenden Einrich  tung derart gewählt ist, dass erst nach mehr  maligen Umdrehungen der Triebscheibe 22  der Schaltvorgang eingeleitet werden kann,  vollkommen wirkungslos. Wird beispielsweise  die Getriebe-Ubersetzung derart getroffen,  dass nach 20 Umdrehungen der Schaltvor  gang beendigt ist, so wäre durch die Stö  rungsimpulse etwa eine 18malige Umdrehung  der Triebscheibe erforderlich, um einen fal  schen Schaltvorgang einzuleiten. Es kommt  jedoch in der Praxis nicht vor, dass Störungs  impulse eine derartig starke Umdrehungszahl  der Triebscheibe 22 hervorrufen können.  



  In Fig. 5 ist eine besondere Ausbildung  eines Triebmagnetes zur Darstellung ge  bracht. Hier sind die sich überlappenden  Polschenkel 31, 32 sehr lang ausgebildet, wo  durch auf einfache Weise die Anordnung  mehrerer Triebfedern 3 in dem von den bei  den Polschenkeln 31, 32 gebildeten Luftspalt  33 und eine bequeme Anordnung der Spule  4 auf dem Quersteg 35 erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Resonanzfederantrieb mit von der Re sonanzfeder gesteuertem Triebrad, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch die sowohl die Grundeinstellung der Trieborgane, als auch eine durch die Ab nutzung der Trieborgane bedingte Nachregu lierung automatisch bewirkt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Resonanzfederantrieb nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass das Triebrad unter Federdruck steht. 2. Resonanzfederantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Triebzunge der Resonanzfeder und Trieb rad ein mit grossem Achsspiel gelagertes Röllchen angeordnet ist. 3. Resonanzfederantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Röllchen an einem fe dernden Hebel vorgesehen ist. 4.
    Resonanzfederantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der das Röllchen tra gende federnde Hebel an einer gewichts belasteten Sektorscheibe sitzt. 5. Resonanzfederantrieb nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anordnung der Röllchenachse an dem Federhebel der ge- zvichtsbelasteten Sektorscheibe derart er folgt, dass das Röllchen in jeder Lage mit dem Triebrad im Eingriff steht. 6. Resonanzfederantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Triebzunge und Triebrad ein Keil an geordnet ist. 7. Resonanzfederantrieb nach Patentanspruch.
    dadurch gekennzeichnet, dass ein Sperr system vorgesehen ist, durch das eine In betriebsetzung des Triebsystems durch von der Steuerfrequenz abweichende Frequen zen und Erschütterungen verhindert wird. B. Resonänzfederantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Sperrsystem aus einem auf der Resonanzzunge liegenden Schleu derhebel und einem fest auf der Trieb achse sitzenden, mit dem Schleuderhebel zusammenarbeitenden Sperrad besteht. 9. Resonanzfederantrieb nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Trieb eisen mit langen, sich überlappenden Pol schenkeln versehen ist.
CH143826D 1930-01-15 1930-01-15 Resonanzfederantrieb mit von der Resonanzfeder gesteuertem Triebrad. CH143826A (de)

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