CH213791A - Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschinen.

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CH213791A
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CH
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friction
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disc
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
    • F02N15/066Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement the starter being of the coaxial type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Anlassvorrichtung    für     Brennkraftmaschinen.       Die     Erfindung    betrifft eine     Anlassvor-          richtung    für     Brennkraftmaschinen,    bei der  das Antriebsglied, z. B. das     Ritzel,    mit der  Antriebswelle der Vorrichtung durch eine  Reibscheibenkupplung verbunden ist, die  während des Einspurens des Antriebsgliedes  weniger als ein     viertel    des vollen Dreh  momentes und erst nach dem Einspuren das  volle Drehmoment     übertragen    kann.

   Bei die  sen     Anlassvorrichtungen    kann es vorkommen,  dass das von den Reibscheiben bei der Ein  stellung auf kleines Drehmoment tatsächlich  übertragene Drehmoment so gering ist, dass  es nicht ausreicht, das     Ritzel    beim Einspuren  immer sicher zu drehen. Der Grund dafür  ist, dass sich der Zustand des     zwischen    den  Reibscheiben befindlichen Schmiermittels ver  ändert. Ein weiterer Nachteil besteht darin,  dass das     Ritzel    bei normalen     Anlassverhält-          nissen    schon beim Einspuren auf die Dreh  zahl kommt, die es während des     Anlassvor-          ganges    hat.  



  Beide Nachteile werden gemäss der Erfin  dung dadurch vermieden, dass das Antriebs-         glied    während des     Einspurens    von einem zu  der Reibscheibenkupplung parallel geschal  teten Getriebe     angetrieben    wird, welches Ge  triebe das Antriebsglied mit Untersetzung,  vorzugsweise     in    der Drehrichtung der Reib  kupplung, antreibt.  



  In der     Zeichnung    ist als     Ausfiihrungs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes     ein          Schwungmassenanlasser    im     Schnitt    darge  stellt. 10 ist eine hohle Welle, die am äussern  Ende in     einem    Lager 11 und am     innern    Ende  auf der Nabe 12     einer    Tragplatte 13 gelagert  ist.

   In dieser Tragplatte sind Lagerzapfen 14  für Planetenräder 15 befestigt, die sich auf  einem feststehenden     Sonnenrad    16 abwälzen  und mit einem     Zahnrad    17 in Eingriff stehen,  das mit einem Schwungrad 18     verbunden    ist,       in    welchem in bekannter Weise Energie zum  Andrehen einer     Brennkraftmaschine    aufge  speichert werden kann. Die Antriebsvorrich  tung für das Schwungrad ist hier nicht näher  dargestellt. Die hohle Welle 10 ist mit dem  Planetengetriebe durch eine Reibscheiben  kupplung 19 verbunden. Der treibende Teil      der Kupplung wird von einer Trommel 20  gebildet, die mit der Tragplatte 13 starr ver  bunden und in dem     Anlassergehäuse    drehbar  gelagert ist.

   Der getriebene Teil der Kupp  lung ist eine     Pressmutter    21, die auf einem  Gewinde 22 der hohlen Welle 10 sich ver  schrauben kann. Zwischen der Trommel und  der Mutter sitzen     Reibscheiben    23, die auf  der einen     Seite    an einem Flansch 24 der       Pressmutter    und auf der andern Seite an  einer     Pressplatte    25 anliegen. Die     Pressplatte     kann sich gegen Federscheiben 26 und diese  können sich gegen einen auf der Hohlwelle  befestigten Anschlag 27 abstützen.

   In der       Pressmutter    sitzen in     Längsbohrungen    28       Druckfedern    29, die sich an einem Ende über  Bolzen 30 gegen die Federscheiben 26     und     am andern Ende über Bolzen 31 gegen die       Pressmutter    abstützen mit der Wirkung, dass  in der     @uliel@@@;c    des     Anlassers    die     Pressmutter     durch die Bolzen und die     Federn    29 von den  Reibscheiben weggedrückt wird.

   Die Trom  mel ist über die Reibscheiben und die     Press-          mutter        hinaus    verlängert, so dass die inner  halb der Trommel liegenden Teile der Reib  scheibenkupplung in ihr verschoben      -erden     können. An dem vorstehenden Ende ist die  Trommel durch eine     Abdeckplatte    32 abge  schlossen. In der Ruhelage des Anlassers  haben die Bolzen 31 den Abstand a von der       Abdeckplatte.    Die     Anlassvorrichtung    ist so  gegenüber dem Motorzahnkranz 34 anzuord  nen, dass dieser Abstand grösser ist als der  Abstand b des     Ritzels    33 von dem Motor  zahnkranz 34.  



  An dieser Platte sind auf gleichem Durch  messer zwei oder auch mehr Bolzen 40 be  festigt. Auf diesen     Bolzen    sitzen drehbar  und längsverschiebbar Reibrollen 41 mit ko  nischen Seitenflächen. Die eine Fläche liegt  an einer konischen Fläche eines am Anlasser  gehäuse     befestigten    Ringes 42 an, während  an der andern Fläche eine Druckscheibe 43  durch eine Feder 44 angedrückt wird.

   Die  Druckscheibe hat: eine auf der Hohlwelle  längsverschiebbare Nabe 46 mit einer Nut  47, in die ein in der Hohlwelle sitzender Keil  48     eingreift.    Der Durchmesser des Kreises,    auf dem die Druckscheibe die Reibrolle be  rührt, ist kleiner als der Durchmesser des  Kreises, auf dem der Ring 42 anliegt.     Auf     der Hohlwelle befindet sich ein Anschlag 49,  der nach einem Weg c, der grösser ist als der  Abstand b des     Ritzels    vom Zahnkranz des  Motors, an der Druckscheibe anstösst. In die  Hohlwelle 10 ist das     Ritzel    33 mit einem  genuteten Schaft 51     gesteckt    und wird durch  einen Schraubenbolzen 52 gehalten, der     in     eine Querwand 53 der Hohlwelle einge  schraubt ist.

   Zur Längsverschiebung der  Hohlwelle     und    des     Ritzels    dient eine durch  die Hohlwelle     hindurchgehende    Schubstange  54, die von Hand oder auch in irgendeiner  Weise durch einen Elektromagnet betätigt   -erden kann.  



  Die Vorrichtung wirkt in folgender  Weise: Zum Andrehen der     BTennkTaft-          maschine    mittels der beschriebenen     Anlass-          vorrichtung    muss zuerst das Schwungrad auf  eine hohe Drehzahl von etwa 15000-18000  Umdrehungen je Minute gebracht werden.  Die     Drehungen    des     Schwungrades    werden  durch das     Planetengetriebe        auf    die Kupp  lungstrommel 20     übertragen.    Die Unter  setzung des Planetengetriebes beträgt etwa  6 : 1, so dass die Trommel etwa     eine    Dreh  zahl von 2000-3000 pro     Minute    hat.

   Diese  Drehzahl ist am     Ritzel    erforderlich, um die       Brennkraftmaschine    auf die für das An  springen notwendige Drehzahl zu bringen.  Die Drehung der Trommel teilt sich über die  Reibscheiben der Mutter 21 und damit auch  der Hohlwelle 10 mit. Da die     Pressmutter    21  durch die Federn 29 und Bolzen 30, 31 an  der     Einwirkung    auf die Reibscheiben verhin  dert wird,     ist    nur das     geringe    Drehmoment,  das die Reibscheiben infolge der Haftwirkung  des zwischen ihnen befindlichen Schmier  mittels     übertragen    können, vorhanden.

   Ausser  durch die Reibscheiben wird aber auch durch  die Reibrollen 41 ein     Drehmoment    auf die  mit der Hohlwelle 10     gekuppelte    Scheibe 43  übertragen. Die     Untersetzung    von der Trom  mel auf die Hohlwelle über die Reibrollen  ist bestimmt     durch    das Verhältnis des Durch  messers der     Berührungskreise    der Reibflächen      des Ringes 42 und der Scheibe 43 und wird  zweckmässig so     gewählt,    dass die Hohlwelle  mit 200-300 Umdrehungen in der Minute  umläuft.

   Da die Reibscheiben 23 der Kupp  lung, wie     erwähnt,    unter keinem Druck  stehen, gleiten sie ohne nennenswerte Kraft  übertragung aneinander vorbei und über  lassen die     Drehmomentübertragung    den Reib  rollen.  



  Wenn das Schwungrad die gewünschte  Drehzahl erreicht hat, wird. das     Ritzel    mittels  der Stange 54 in Eingriff mit dem Motor  zahnkranz 34 gebracht. Dabei wird die Hohl  welle 10 mit der darauf befindlichen Reib  scheibenkupplung und dem Anschlag 49 ver  schoben. Wenn die Welle den Weg c zurück  gelegt hat, wobei das     Ritzel    bereits ein Stück  weit in den Zahnkranz eingedrungen ist, hebt  der Anschlag 49 die Scheibe 43 entgegen dem  Druck der Feder 44 von der Reibrolle 41 ab  und schaltet damit das     Reibrollengetriebe    aus,  so dass die weitere     Kraftübertragung    jetzt  nur noch von der Reibscheibenkupplung be  wirkt wird.

   Diese ist zunächst noch entspannt,  bis nach     Zurücklegung    des Weges a die Bol  zen 31 an der Wand 32 anstossen und bei  weiterer Verschiebung der Hohlwelle ent  gegen, dem Druck der Federn 29 eingedrückt  werden. Dadurch wird der Druck der Bolzen  auf die     Pressmutter    aufgehoben, so dass die       Pressmutter    sich auf der Hohlwelle 10 ver  schrauben und die Reibscheibenkupplung  vollkraftschlüssig machen kann.  



  Nach dem Anlassen der     Brennkraft-          maschine    treibt die starke Feder 44 beim  Loslassen der Stange 54 die Hohlwelle mit  dem     Ritzel    und -der     Reibscheibenkupplung    in  die Anfangslage zurück.  



  Durch entsprechende Wahl der beiden       Reibflächendurchmesser    an der Reibrolle  kann eine beliebige Untersetzung von der  Kupplungstrommel 20 zur Hohlwelle 10  erreicht werden. Es kann sogar eine Umkeh  rung der Drehrichtung erhalten werden,  nämlich dadurch,     da,ss    man :den Durchmesser  des Berührungskreises der Reibfläche für die  Seheibe 43 grösser wählt als den des Berüh  rungskreises des Ringes 42.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschi- nen, bei der das Antriebsglied mit der An triebswelle der Vorrichtung durch eine Reib scheibenkupplung verbunden ist, die während des Einspurens des Antriebsgliedes weniger als ein viertel des vollen Drehmomentes und erst nach dem Einspuren ,das volle Dreh moment übertragen kann, dadurch gekenn zeichnet, dass das Antriebsglied während .des Einspurens von einem zu der Reibkupplung parallel geschalteten Getriebe angetrieben wird, welches Getriebe das Antriebsglied mit Untersetzung antreibt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe in Form eines Reibrollengetriebes unmittelbar von -dem treibenden Teil (20) der Reibschei benkupplung angetrieben wird.
    2. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass an einer die Trommel (20) der Reib scheibenkupplung abschliessenden Deckscheibe (32) Bolzen (40) angebracht sind für Reib rollen .(41), die sich bei Drehung der Reib scheibenkupplung an einer feststehenden Lauffläche abwälzen und eine mit der Ritzel- wel.le (10) gekuppelte nachgiebig angedrückte Scheibe (43) antreiben.
    3. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Scheibe (43) beim Ver schieben des Ritzels in Abhängigkeit vom Einspurweg des Ritzels durch einen An schlag (49) von den Reibrollen abgehoben wird. 4. Anlassvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, da.ss der Durchmesser des Be rührungskreises der Scheibe (43) an den Reibrollen kleiner ist als der des Berührungs- kreises,der feststehenden Lauffläche.
CH213791D 1939-02-18 1940-01-31 Anlassvorrichtung für Brennkraftmaschinen. CH213791A (de)

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