CH143862A - Wetterwarte mit Bandreklame. - Google Patents

Wetterwarte mit Bandreklame.

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CH143862A
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CH
Switzerland
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tape
weather station
springs
drums
drum
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International Financia Limited
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Int Financial & Commercial Cor
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    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01W—METEOROLOGY
    • G01W1/00—Meteorology
    • G01W1/02—Instruments for indicating weather conditions by measuring two or more variables, e.g. humidity, pressure, temperature, cloud cover or wind speed

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Description


  Wetterwarte mit Bandreklame.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist       (-ine        Wetterwarte    mit Bandreklame, bei der  das Band von einer Bandtrommel abgewickelt  und auf eine andere Bandtrommel     aufgewik-          kelt    wird und die     Bandtrommeln    selbsttätig  umgesteuert werden, wenn das Band von  einer Trommel abgewickelt ist, welche sich  in ihrer Neuheit dadurch kennzeichnet, dass  in dem Moment, in dem das Band von einer  der Trommeln abgewickelt ist, eine der bei  den im Innern der Bandtrommeln angeord  neten Federn freigegeben wird, welche die       zu    der betreffenden Feder gehörige Band  trommel in Triebverbindung mit dem An  triebsmotor bringt,

   die andere Bandtrommel  dagegen abschaltet.  



  Der Vorteil der erfindungsgemäss ge  stalteten Umschaltvorrichtung besteht einer,       seits    in der Raschheit,     mit    der die Umschalt  vorrichtung arbeitet, und anderseits darin,  dass der Motor und die     Triebwerksteile    stän  dig in gleicher Richtung rotieren und von  der Umschaltung nicht beeinflusst werden.

      Der Erfindungsgegenstand ist in der  Zeichnung beispielsweise     veranschaulicht,und     zwar zeigt:       Fig.    1 eine Wetterwarte gemäss der Er  findung in perspektivischer Darstellung;       Fig.    2 veranschaulicht einen Längs  schnitt durch die Wetterwarte,     während          Fig.    3 die Antriebs- und     Umschaltvor-          richtung    für das Reklameband im grösseren       Massstabe    für sich     herausgezeichnet    veran  schaulicht;

         Fig.    4 stellt einen     Schnitt    nach der     Linie          A-B    der     Fig.    3 dar, während       Fig.    5 die Umschalteinrichtung in An  sicht von vorn zeigt;       Fig.    6 schliesslich zeigt die     Nockenscheibe,     welche die     erneute    Spannung der in den  Bandtrommeln angebrachten     Auslösefedern     bewirkt, in Ansicht von der Stirnseite.  



  In den Figuren bedeutet 1 das Gehäuse  der     Wetterwarte.    An der einen Seite des  Gehäuses oder auch an zwei Seiten sind  Vorrichtungen 2 zur Wetteranzeige, wie bei-           spielsweise    Barometer, Thermometer, Feuch  tigkeitsmesser und dergleichen, angebracht.  In zwei weitere, gegenüberliegende Wandun  gen des viereckigen Gehäuses sind Spiegel  scheiben 3 eingelassen, die mindestens zum  Teil als transparente Spiegelscheiben aus  gebildet sind, das heisst die Spiegelscheiben  werden durchsichtig, wenn sie von hinten  beleuchtet werden. Im     obern    Teil der Säule 1  befindet sich     zweckmässigerweise    eine Ein  richtung zur Anzeige der Zeit.  



  Im     Innern    des Gehäuses 1 ist ein Re  klameband 2 angeordnet, dessen Enden auf  zwei     Trommeln    5, 6 aufgebracht sind. Diese  Trommeln 5, 6 stellen abwechselnd die     Auf-          und        Abwickeltrommeln    für das Band 4 dar.  Das Band 4 ist zwischen den Trommeln 5, 6  über Rollen 7 derart geführt, dass es an den  beiden einander gegenüber liegenden Spiegel  scheiben 3 entlang läuft.  



  Der     Antrieb    der Trommeln 5, 6 erfolgt  von einem     Antriebsmotor    8 aus, der eine  vertikale Welle 9 in Drehung versetzt. Die  Welle 9 steht über Kegelräder mit zwei  horizontalen, parallel zu den Achsen der  Trommeln 5, 6 angeordneten Wellen 10, 11  in Verbindung. Auf den Wellen 10, 11 sind  lose laufende Stirnräder 12, 13 vorgesehen.  Zur Kupplung der Räder 12, 13 mit den  Wellen 10, 11 dienen     Klauenkupplungen    14,  15, welche     auf    den Wellen 10, 11 in Längs  richtung verschoben werden können, jedoch  im Drehsinne mit den Wellen 10, 11 zwangs  läufig verbunden     sind.     



  Die vordern Enden der Wellen 10, 11  sind     durchbolirt,    und in dieser Bohrung sind  verschiebbare Stangen 16, 17 angebracht.  Das eine Ende der Stangen 16, 17 steht mit  den     Kupplungsgliedern    14. 15 in Verbin  dung, während die andern Enden der ge  nannten Stangen durch einen um den Dreh  punkt 18 drehbaren Hebel 19 miteinander  verbunden sind. Durch den Verbindungs  hebel 19 wird bewirkt, dass immer nur eines  der beiden Kupplungsglieder 14 oder 15 im  Eingriff mit den Rädern 12     bezw.    13     sein     kann. Im Innern der Trommeln 5, 6 sind  Federn 20, 21 angeordnet. Die Federn wir-         ken    auf die Köpfe 22, 23 von Bolzen 24, 25  ein.

   Weiterhin sind an den Trommeln 5, 6  Sperrhebel 26, 27 angebracht, deren Nasen  28, 29 in der Lage sind, sich unter. die Köpfe  22, 23 der Bolzen 24, 25 zu legen und auf  diese Weise die genannten Bolzen in einer  Stellung festzuhalten, bei der die Federn 20,  21 gespannt sind.  



  An ihren     äussern    Enden     sind    die Bolzen       \?'4,    25 mit Zapfen 30, 31 versehen, welche  durch     Durchbrechüngen    in dem Hebel 19       hindurchragen.    Die Zapfen 30, 31 stehen mit.       '\#,Tinkelhebeln    32, 33 in gelenkiger Verbin  dung. Die Winkelhebel 32., 33 sind drehbar  auf Zapfen 34, 35 gelagert. Gegenüber den  abgewinkelten Enden 32a, 33a der Winkel  hebel 32. 33 befindet sich eine     Nutenscheibe     36     bezw.    37. Die Scheiben 36, 37 sind auf  Wellen 38. 39 gelagert und stehen     unter    der  Wirkung von Federn 40, 41.

   Die Lagerung  der Scheiben 36, 3 7 ist eine     derartige,        da.ss     sich die Scheiben auf den Wellen in Längs  richtung verschieben können, jedoch in Dreh  richtung von den Wellen stets mitgenommen  werden. Die Wellen 40, 41 werden durch  Zahn- oder     Kegelräder    von den Wellen 10, 11  aus in Drehung versetzt.  



  Die Wirkungsweise der vorstehend be  schriebenen Einrichtung ist die folgende:  Im normalen Betriebszustand wickelt sich  das Band 4 von der einen Trommel. bei  spielsweise der Trommel 5, ab, läuft über die  Rollen 7 entlang an den Spiegelscheiben 3  und gelangt schliesslich auf die Trommel 6,  auf welche es aufgewickelt wird. Bei dieser       Bewegungsrichtung    wird die Trommel 6 von  dem Motor 8 aus angetrieben.     während    die  Trommel 5 von dem Band mitgenommen       wird.    Die Kupplung 1.5 muss also mit dem  Stirnrad 13 in Eingriff sein, während die  Kupplung 14 von dem Stirnrad 12 gelöst ist.

    Sobald das Band von der Trommel 5 völlig  abgewickelt ist, gelangt der Hebel 26, wel  cher vorher durch das auf der Trommel 5  befindliche Band in horizontaler Lage ge  halten war, in die in     Fig.    3 dargestellte  Stellung. Die     Sperrwirkung    der Nase 28  hört somit auf und die bis dahin gespannte      Feder 20 bewegt den Bolzen 24 in die in       Fig.    3 dargestellte Lage. Der Bolzen 24  bringt infolgedessen den Hebel 19 zum Aus  schwingen.

   Das obere Ende des Hebels 19,  welches mit dem Kupplungsglied 14 ver  bunden ist, bringt hierbei dieses in Eingriff  mit den Kupplungszähnen des Zahnrades 12,  während das untere Ende des Hebels 19 den  bis dahin vorhandenen Eingriff zwischen  dem Kupplungsglied 15 und dem Stirnrad       13    löst, indem das Kupplungsglied 1.5 in  die in     Fig.        ,3,    gezeichnete Lage     überführt     wird.  



  Durch den Bolzen     ?4    wird jedoch nicht.  nur der Hebel 19 in die in     Fig.    3 dar  gestellte Stellung geschwenkt, sondern der  Zapfen 30 des Bolzens 24     bringt    gleichzeitig  auch den -Winkelhebel     32    in die gezeichnete  Lage. Bei dieser Lage kommt die Spitze des       abgewinkelten    Armes     32a    des Hebels 32 in  Eingriff mit der Nut der Kurvenscheibe 36.  Diese     Kurvenscheibe    wird von der Welle 10  aus ständig in Drehung versetzt. Durch den  Eingriff des Hebelarmes 32a in die Nut der  Kurvenscheibe wird die Kurvenscheibe nach  aufwärts verschoben, wobei gleichzeitig die  Feder 40 gespannt wird.

   Anderseits wird der  Hebel 3? durch den untern Teil der Kurven  scheibe zwangsläufig in Richtung des     Pfeils          p        verschwenkt.    Durch die Schwenkbewegung  des Hebels 32 in Richtung des Pfeils p wird  der Zapfen 24 in das Innere der Trommel 5  zurückgeführt und die Feder 21) hierbei ge  spannt. Die Nase 28 greift wieder hinter  den     Bolzenkopf    22 und hält auf diese Weise  die Feder 20 unter Spannung. Die unter  dessen auf die Trommel 5 aufgewickelten  Bandlagen hindern eine erneute Lösung des       Sperrhebels    26, 28.  



  Die     Nockenscheibe    36 ist derart geformt,       da.ss    der Winkelarm von der     Nockenscheibe,     nachdem er die höchste Stelle der Nocken  scheibe erreicht hat, von der     Nockenscheibe     abgleitet und letztere unter der Wirkung der  Feder 40 in ihre Ausgangsstellung zurück  kehren kann. Die Stellung, welche der Win  kelarm gegenüber der     Nockenscheibe    nun-    mehr annimmt. ist in     Fig.    3 unten veran  schaulicht.  



  Die     ganze    Einrichtung läuft nunmehr  so lange unverändert weiter, bis sich das  Band völlig von der Trommel 6 abgewickelt  hat und die Feder 21 der Trommel 6 die  Umschaltung in der vorstehend beschriebenen  Weise bewirkt.  



  Die Einrichtung kann derart getroffen  werden, dass der Antriebsmotor die Band  trommeln nicht ununterbrochen, sondern ab  satzweise, und zwar je um eine Bildbreite,  in Bewegung versetzt. Die Schaltung des  Motors zum absatzweisen     Antrieb    des     Bild-          bandes    ist in der Zeichnung nicht näher dar  gestellt.

   Die absatzweise Schaltung des     112o-          tors    wird     zwechmässigerweise    mit den eben  falls nicht dargestellten Lampen, die hinter  den Spiegelscheiben 3 angeordnet sind, der  art verbunden, dass die Lampen in der Zeit       aufleuchten,    während der Motor und damit  auch das Band selbst stillsteht, während die  Lampen verlöschen, wenn das Bildband um  eine Bildbreite weiter transportiert wird.  Während des Z     erlöschens    der Lampen sind  die Spiegelscheiben undurchsichtig, so dass  die Bewegung des Bildbandes von aussen  nicht sichtbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wetterwarte mit Bandreklame, bei der das Band von einer Bandtrommel abgewik- kelt und auf eine andere Bandtrommel auf gewickelt wird, und die Bandtrommeln selbst tätig umgesteuert werden, wenn das Band von einer Trommel abgewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Moment, in dem das Band von einer Trommel abgewickelt ist, eine der beiden im Innern der Bandtrommeln angeordneten Federn (20, 21) freigelassen wird, welche die zu der betreffenden Feder gehörige Bandtrommel in Triebverbindung mit dem Antriebsmotor bringt, die andere Bandtrommel dagegen abschaltet. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Wetterwarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die in den Bandtrommeln angeordneten Federn (20, 21) bei ihrer Auslösung auf einen schwingbar angeordneten Hebel (19) ein wirken, dessen Enden mit den Kuppluzi- gen (14, 15) der beiden Bandtrommeln in Verbindung stehen. 2. Wetterwarte nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Federn. (20, 21) auf Bolzen (24, 25) einwirken, die gleitbar in den Bandtrommeln gelagert sind und ihrer seits auf den Verbindungshebel (19) ein zuwirken in der Lage sind. 3.
    Wetterwarte nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass das auf den Bandtrommeln auf gewickelte Reklameband (4) die Nasen (28, 29) von Sperrhebeln (26, 27) im Ein griff mit den Betätigungsbolzen (24, 25) hält, so dass die im gespannten Zustand befindlichen Feder (20, 21) die genann ten Bolzen nicht in die Wirkstellung bringen können, solange noch eine oder mehrere Bandlagen auf den Trommeln aufgewickelt sind. 4. Wetterwarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch die die Umschaltung bewirkenden Federn (20, 21) gleichzeitig auch eine die erneute Spannung der Federn bewirkende Einrich tung in Tätigkeit gesetzt wird. 5.
    Wetterwarte nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die neue Spannung der ausgelösten Federn mit Hilfe von Kurvenscheiben (36, 37) geschieht. 6. Wetterwarte nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die von den Federn (20, 21) betätigten Bolzen (24, 25) mit Winkel hebeln (32, 33) in Verbindung stehen. deren eine Arme in den Bereich der Kurvenscheiben (36,37) gebracht werden, sobald die Federn (20, 21) ausgelöst werden. 7.
    Wetterwarte nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Reklame band (4) zwischen den Auf- und Ab wickeltrommeln derart geführt wird, dass es an zwei einander gegenüber liegenden Seiten der Wetterwarts entlang läuft. B. Wetterwarte nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass im obern Teil der Wetterwarte eine Einrichtung zur Angabe der Zeit angeordnet ist.
CH143862D 1929-11-06 1929-11-06 Wetterwarte mit Bandreklame. CH143862A (de)

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