CH144096A - Verfahren zur Herstellung von aus einzelnen Teilen zusammengesetzten Zylinderdeckeln für Brennkraftmaschinen und nach diesem Verfahren hergestellter Zylinderdeckel. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von aus einzelnen Teilen zusammengesetzten Zylinderdeckeln für Brennkraftmaschinen und nach diesem Verfahren hergestellter Zylinderdeckel.Info
- Publication number
- CH144096A CH144096A CH144096DA CH144096A CH 144096 A CH144096 A CH 144096A CH 144096D A CH144096D A CH 144096DA CH 144096 A CH144096 A CH 144096A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- parts
- cylinder covers
- cylinder
- internal combustion
- combustion engines
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 16
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 title claims description 6
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 6
- 238000005476 soldering Methods 0.000 claims description 11
- 239000004566 building material Substances 0.000 claims description 7
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 claims description 5
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 claims description 3
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 claims description 3
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 claims description 3
- 238000005219 brazing Methods 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 4
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 3
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 3
- 230000035882 stress Effects 0.000 description 3
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 3
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000004035 construction material Substances 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000008646 thermal stress Effects 0.000 description 2
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000010974 bronze Substances 0.000 description 1
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 230000035876 healing Effects 0.000 description 1
- 230000008642 heat stress Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Verfahren zur Herstellung von ans einzelnen Teilen zusammenbesetzten Zylinderdeckeln für Brennkraftmaschinen und nach diesem Verfahren hergestellter Zylinderdeckel. Bei Zylinderdeckeln für Brennkraft- rnaschinen treten während des Betriebes häu fig Risse auf, die nicht durch unrichtige Formgebung hervorgerufen werden. Die Ur sache ist vielmehr auf die Wahl des Bau stoffes zurückzuführen, durch den auch die Form des Zylinderdeckels beeinflusst wird.
So müssen bei Herstellung des Deckels aus Clusseisen die Wandungen bei grossen Zylin derabmessungen der geringen Zug- und Bie- gungsfestigkeit wegen sehr kräftig gehalten werden, was zur Folge hat, dass die dem Brennraum zugekehrten Wandungen im Be triebe sehr hohe W ärmegrade annehmen, während die übrigen wassergekühlten Wan dungen weniger heiss werden. Die dadurch entstehenden Wärmespannungen führen oft in kurzer Zeit zu Rissbildungen.
Auch Deckel aus Stahlguss waren den Be- anspruehungen nicht dauernd gewachsen und sind auch wegen häufiger Fehlstellen im Guss zu beanstanden. Der letztere Nachteil haftet zwar Bronzegussdeckeln nicht an, aber sie sind teuer und halten hohen Wärmebean spruchungen auch nicht stand.
Man ging deshalb zu Deckeln über, die aus Flusseisenteilen zusammengeschweisst wurden. Hierbei konnten die den Brenngasen ausgesetzten Deckelteile infolge der hohen Festigkeit des Baustoffes bedeutend dünn wandiger ausgeführt werden wie bei den gegossenen Deckeln, so dass ihre Erwärmung bedeutend geringer wurde. Die Zusammen fassung der Flusseisenteile geschah hierbei. durch Schweissen. Es hat sich jedoch heraus gestellt, dass solche Schweissnähte nicht dicht zu halten sind, auch Spannungen durch das Schweissen in den Deckel hineinkommen.
Die Schweisserei bedingt ferner, dass man in der Pluswahl des Werkstoffes, aus dem die Zy linder hergestellt werden sollen. sehr be schränkt ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von aus einzelnen Teilen zu- summengesetzten Zylinderdeckeln für Brenn kra.ftmaschinen und bezweckt die Beseitigung der den bisherigen Herstellungsverfahren an haftenden Mängel. Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht. darin, dass die Teile des zusammengesetzten Zylinderdeckels unter Druck in dichte Berührung miteinander ge bracht und durch Hartlöten verbunden wer den.
Der nach diesem Verfahren hergestellte Zylinderdeckel besteht zweckmässig aus Tei len einfacher Gestalt unter Vermeidung jeg licher Gussteile. Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, dass infolge des Lötens Bau stoffe verwendet werden können, die gegen über den Einwirkuncen der Hitze sehr wenig empfindlich und trotzdem grosse Festigkeit besitzen. Ferner gestattet das Löten die Ver wendung von dünnen Wänden, so dass dau ernd dichte Verbindungen der einzelnen Teile erreicht und bei der Herstellung des Deckels keinerlei Spannungen im Deckel hervor gerufen werden.
Die Teile des Zylinderdeckels können sämtlich gleichzeitig zusammengelötet wer den. Das Löten selbst geschieht zweckmässig bei einer Temperatur von nicht unter 1000 C. Zur Erzielung einer dichten Berüh rung zwischen den einzelnen Teilen können Schrumpfringe verwendet werden, die zu gleich Bauteile des Zylinderdeckels sein kön nen. Die Innenwände des Zylinderdeckels können durch Verdampfen des überschüs sigen Lotes im Deckelinnern mit einer Schutzschicht überzogen werden. Zur Ver meidung von Wärmespannungen können die der Hitze am meisten ausgesetzten Teile dünnwandig und aus einem Baustoff höherer Wärmeleitfähigkeit sein.
Als Baustoff kann beispielsweise Fluss eisen, Stahl oder Kupfer oder eine Verbin dung dieser Baustoffe in Betracht kommen. So können, zum Beispiel diejenigen Wan dungen, die der grössten Hitze ausgesetzt sind, aus einem Baustoff von hoher Wärme leitfähigkeit, zum Beispiel Kupfer, her gestellt werden, während für die weniger durch Hitze beanspruchten Teile Baustoffe hoher Festigkeit, zum Beispiel Flusseisen oder Stahlguss, Verwendung finden können. Hierbei werden die am meisten durch Hitze beanspruchten heile zweckmässig möglichst dünnwandig ausgeführt, während die andern Teile den auftretenden Kräften entsprechend starkwandig sind.
Das Lötverfahren selbst erfolgt am besten durch Einführung eines geeigneten Metalles zwischen die durch hohen Druck in dichte Berührung gebrachten Flächen mittelst Er- hitzens im Vakuum, so dass durch Kapillar wirkung das Lot in die Zwisclenf ugen hin eingezogen wird. Nach erfolgter Lötung und Abkühlung werden die Teile dann von dem 1'ressdruch befreit, so dass eine spannungs freie Verbindung der Einzelteile hergestellt ist.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise Aus führungsformen der Erfindung, und zwar stellen Fig.l und ?, Längsschnitte durch zwei in verschiedener Weise zusammen gesetzte Zylinderdeckel dar, während Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 veranschaulicht.
Gemäss der Ausführungsform nach Fig. 1 ist der Zylinderdeckel aus einem rohrför migen Teil ca, einer untern nach dem Zylin derinnern zu gerichteten Scheibe b, einem obern Abschlussdeckel c und einem Flan- schenring d zusammengesetzt.
Zur Verstei fung des Zylinderdeckels und zur Führung des durch die Bohrung e ein- und durch die Bohrung f austretenden Kühlwassers für den Zylinderdeckel sind zwischen den Scheiben <I>b</I> und c Rippen<I>g</I> angeordnet, die in der Mitte an einer Hülse h befestigt sind, die entweder zur Einführung des Brennstoff ventils oder als Stopfbüchsengehäuse für die Kolbenstange dient.
Die zweite Hülse i dient beispielsweise als Gehäuse für ein Anlass- ventil. 7c ist ein, wie zum Beispiel der Flan- schenring d, aufgeschrumpfter Ring, der da zu dient, die einzelnen Teile am untern Ende des Ventildeckels -#v ährend des Lötvorganges zusammenzupressen und der nach erfolgter Lötung und Abkühlung wieder entfernt wird.
In der Fig. 2 besteht die Seitenwandung und die untere Absehlussscheibe des Deckels aus einem Stück, an dem die übrigen Teile dann durch Löten befestigt werden. Die Lö- tung selbst kann entweder von aussen oder auch nach vorhergehender Befestigung des als Lot dienenden Metallstreifens an den in Frage kommenden Teilen nach Zusammen setzung der Teile von innen erfolgen.
In letzterem Falle kann durch Verdampfung eines überschüssigen Teils des verwendeten Lotes, als welches zum Beispiel Kupfer die nen kann, gleichzeitig auch die Innenober fläche des Zylinderdeckels gegen Anfressun- gen durch das Kühlwasser mit einer metalle nen Schutzschicht überzogen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von aus ein zelnen Teilen zusammengesetzten Zylinder deckeln für Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Teile unter Druck in dichte Berührung miteinander lgebracht und durch Hartlöten verbunden werden. PATENTANSPRUCH II: Nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I hergestellter Zylinderdeckel, da durch gekennzeichnet, dass er aus 'feilen ein facher Gestalt unter Vermeidung jeglicher Gussteile besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass alle Teile gleichzeitig zusammengelötet werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Löten bei einer Temperatur von nicht unter<B>1000</B> C geschieht. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Teile beim Löten durch Schrumpfringe'in dichte Be rührung miteinander gebracht werden. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Schrumpfringe Bauteile des Zy linderdeckels dienen. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Innenwände durch Verdampfen des Lotes im Deckel innern mit einer Schutzschicht überzogen werden. 6.Zylinderdeckel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die der Hitze am meisten ausgesetzten Teile dünn wandig und aus einem Baustoff höherer Wärmeleitfähigkeit sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE144096X | 1929-01-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH144096A true CH144096A (de) | 1930-12-15 |
Family
ID=5670045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH144096D CH144096A (de) | 1929-01-17 | 1930-01-06 | Verfahren zur Herstellung von aus einzelnen Teilen zusammengesetzten Zylinderdeckeln für Brennkraftmaschinen und nach diesem Verfahren hergestellter Zylinderdeckel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH144096A (de) |
-
1930
- 1930-01-06 CH CH144096D patent/CH144096A/de unknown
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3124359C2 (de) | Verfahren zur Reparatur bzw. Wiederherstellung von feuerfesten Verschleißteilen von Schieberverschlüssen | |
| DE68916312T2 (de) | Kontinuierliche oder halbkontinuierliche Giesseinrichtung für das Giessen metallischen Materials. | |
| DE540369C (de) | Herstellung von Zylinderdeckeln und Kolben fuer Brennkraftmaschinen durch Zusammenloeten ihrer einzelnen Teile | |
| DE3741344A1 (de) | Metalldichtung | |
| AT129140B (de) | Aus gewalzten oder gepreßten Teilen zusammengesetzter Zylinderdeckel für Brennkraftmaschinen. | |
| DE638612C (de) | Verfahren zum Herstellen von den oberen Teil eines Bodenausgusskanals von Giesspfannen einkleidenden Ringen aus Magnesit | |
| DE1758080B2 (de) | Verfahren zur pulvermetallurgischen herstellung stranggepresster verbundkoerper | |
| DE858915C (de) | Aus Blech profilierter Flansch | |
| DE69111729T2 (de) | Zwischenstück zum Giessen von Gegenständen. | |
| DE738907C (de) | Leichtmetallkolben mit Kolbendichtung durch ein- oder mehrteilige, aus zwei verschiedenen Werkstoffen bestehende Kolbenringe | |
| DE666344C (de) | Gegossener Behaelter mit in der Wandung eingegossener Zwischenwand | |
| DE706655C (de) | Lagerschale | |
| DE460614C (de) | Vorrichtung zum Sintern von Erz in fuer sich kippbaren Sinterpfannen | |
| DE664540C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen dichter Formgussstuecke unter Anwendung eines gasfoermigen Druckmittels | |
| DE589912C (de) | Verfahren zur Herstellung von hochwertigen Hohlkoerpern aus Eisen, beispielsweise von Kammern fuer Wasserrohrkessel | |
| DE533734C (de) | Zylinderkopf fuer Brennkraftmaschinen | |
| CH146659A (de) | Kolben für Einspritzmotoren. | |
| DE817225C (de) | Brennkraftmaschinenkolben mit Bodenbewehrung | |
| DE253939C (de) | ||
| DE475508C (de) | Zusammengesetzter Kolben fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE728557C (de) | Gleitlager | |
| DE579599C (de) | Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen | |
| AT111195B (de) | Verfahren zur Herstellung von Zylindern für im Zweitakt arbeitende Brennkraftmaschinen mit gegenläufigen Kolben. | |
| DE461461C (de) | Verfahren zur Herstellung von Rohrverbindungen | |
| AT77108B (de) | Schmiedeeisernes Glühgefäß. |