CH144134A - Leuchtröhre und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents

Leuchtröhre und Verfahren zu ihrer Herstellung.

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CH144134A
CH144134A CH144134DA CH144134A CH 144134 A CH144134 A CH 144134A CH 144134D A CH144134D A CH 144134DA CH 144134 A CH144134 A CH 144134A
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CH
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tube
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Plechati Gluehlampenfabrik M H
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Plechati Gluehlampenfabrik M B
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  Leuchtröhre und Verfahren zu ihrer Herstellung.    Bei den     bekannten    Leuchtröhren     (soge-          nannten        Soffittenlampen)    wird der Leucht  körper in der Lampe durch     besondere    Mittel  (Glasstab oder Metallschiene) mit aufgesetz  ten Haltern getragen. Diese Anordnung hat  zunächst den Nachteil, da     ss    dadurch die Röh  ren in ihrer Länge beschränkt sind. Es ist  sehr schwer, ein längeres Tragsystem ein  zuführen und so hergestellte Lampen zu  transportieren, da die Gefahr eines Bruches  des Trägers sehr gross ist. Ferner verteuern  diese Träger die Herstellung der Leucht  röhren nicht unwesentlich.

   Ausserdem er  schwert die verhältnismässig grosse Ober  fläche und die Masse des     Fadenträgers    die  Herstellung und Erhaltung des für die  Lampe     notwendigen    hohen Vakuums.  



  Die vorliegende Erfindung gestattet, die  Leuchtröhre beliebig lang zu machen durch  Vermeidung eines besonderen Trägers für  die     Fadenhalter,    wodurch auch die vorge-    nannten weiteren Nachteile in Fortfall  kommen.  



  Bei Kohlenfadenlampen hat man bereits  zur Verankerung des Kohlefadens Halter  durch die     Wandung    des Glühkörpers von  aussen hindurchgeführt und sodann die Durch  gangsöffnung verschmolzen. Da diese Mass  nahme nur von Hand ausführbar ist, ver  teuert sie den Preis der einzelnen Glühlampe  ausserordentlich.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass  der Leuchtfaden auf Haltern ruht, die an  die Innenwandung der Röhre     angeschmolzen     sind.  



  Ein Verfahren zur Herstellung des Er  findungsgegenstandes besteht beispielsweise  darin, dass in die Röhre, deren Länge be  liebig sein kann, der Leuchtfaden (Spirale)  eingezogen wird, auf den die Halter mittelst  eines leicht trocknenden Klebmittels, zum  Beispiel eines     Phosphorkittes,    oder durch Zu  sammenbiegen ihrer Ösen in     bestimmten    Ab-      ständen     befestigt    sind.

   An den freien En  den der Halter sind Glasperlen     angeschmol-          zen,    die nach dem Einziehen des Glühfaden  in die Röhre mit deren Wandung in Be  rührung kommen und durch äussere Erwär  mung der Röhre, vorzugsweise an den ein  zelnen Berührungsstellen, an der Wandung  der Röhre     angesehmolzen    werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Verfahrens    zur Her  stellung des Erfindungsgegenstandes und  verschiedene beispielsweise Ausführungsfor  men des letzteren.  



  In Fit-. 1 bezeichnet 1 die Röhre, in die  der     Leuchtfaden    2 einmontiert werden soll.  Zu diesem     Zweck.    wird der Faden von     einer     abgebremsten Vorratsrolle 8 über eine     Leit-          rolle        .l    in das Rohr 1 hineingezogen, wo  bei vor seinem Eintritt in die Röhre auf  ihn in zweckentsprechenden Abständen die  am untern Ende mit einer Glasperle 5     ver-          sehenen    Halter 6 gehängt und durch ein       Klebmittel    7 befestigt werden. Als Kleb  mittel wird vorteilhaft ein solches verwendet.

    das während des Leuchtens der Röhre das  Vakuum verbessert, beispielsweise, wie schon  erwähnt,     Phosphorkitt.    Ist der so aus  gerüstete Leuchtfaden vollständig in die  Röhre 1 hineingezogen, dann werden die  Halter durch äussere Erwärmung der Röhre  an     der,    mit den Perlen der Halter in Be  rührung     -ziehenden    Stellen 8 mit der Rohr  wand verschmolzen.  



  Nach der Evakuierung der Röhre und  der     Zuschmelzung    an ihren beiden Enden ist  der Herstellungsvorgang beendigt.  



  Die beschriebene Anordnung des Glüh  fadens in der Röhre ermöglicht, der Röhre  ,jede gewünschte Form zu geben. In den       Fig.    ?     bis    5 sind einige Ausführungsformen  dargestellt. Wie die     Fig.    2 und     .3,    zeigen, kann  die Leuchtröhre     winkel-    oder bogenförmig ge  staltet sein. Gemäss     Fig.        .t    können die Hal  ter 6 in der Röhre gegeneinander versetzt,  zweckmässig unter einem     Winkel    von 120'.  angeordnet sein.

   Besonders augenfällig     -wird     der in dieser Formgebung ruhende Fort  schritt durch     Fig.    5, die die Leuchtröhre, bei-         spielsweise    in Form eines M, zeigt. In ent  sprechender Weise kann die Leuchtröhre die  Form aller Buchstaben des Alphabetes und  sonstiger Zeichen besitzen. Solche Leucht  buchstaben können sodann, zum Beispiel für  Anzeige- und Reklamezwecke, zu Worten  und Wortgebilden     zusammengesetzt        werden.     



  Das beschriebene Verfahren     ermöglichi     weiterhin die Herstellung leuchtender     i@Ion@@-          gTamme,    sowie von Fabrik- und Kennmarken.  Ursprungszeichen,     Z\\arnungszeichen,    Ver  kehrszeichen und dergleichen mehr in jeder  denkbaren Form und eröffnet nach     dieser          I%ichtung    ein weites Anwendungsgebiet für  die verschiedensten Zwecke.  



       Man    kann natürlich den     Leuchtkörper    mit  :einen Haltern in die Röhre auch     inittel.:t     einer Hilfsvorrichtung (Lehre)     einführen,     die nach dem     Ansehmelzen    der Halter an     die     Wandung der Röhre wieder entfernt wird.  



  Die Hälfte des     Umfanges    der     Lcucbt-          röhrenmantelfläche    kann auch     verspiegelt     und die andere Hälfte durch Eintauchen der  ganzen Röhre in ein     Farbbad    gefärbt     seih.     Statt der Färbung kann der nicht versilberte  Teil der Röhre auch durch farbige     Stofft     abgedeckt sein.

   Es kann auch die     teilweis,:.,     verspiegelte Leuchtröhre in einen gefärbten       Zellonzt-linder        eingeschoben        -werden.    Durch  die     Verspiegelung    in     Verbindung    mit der       Farbwirkung    wird eine dem Neonlicht täu  schend ähnliche Wirkung erzielt. Zugleich  wird eine     Stromersparnis    dadurch erreicht.

    dass durch die     Refle-xion    des Lichtes     de-z          Leuchtfadens    durch die     Verspiegelung    der  Röhre ihre     Lenchtstiirke    erhöht wird, wozu  im andern Falle ein grösserer     Stromverbraueb     erforderlich sein würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Leuchtröhre, dadurch gekennzeichnet. dass der Leuchtfaden auf Haltern ruht. die an die Innenwandunc der Röhre an geschmolzen sind. 1T. Verfahren zur Herstellung einer Leucht röhre nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Leuchtfaden vor seinem Eintritt in die Röhre in Ab- ständen Halter gehängt werden, deren freie Enden ,je eine Perle tragen, die nach.
    dem Einziehen des so ausgerüsteten Leuchtfadens an die Glaswand der Röhre durch Erwärmung von aussen an-geschmol- zen werden. UNTERANSPRüGHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Halter auf dem Leuehtfaden mittelst eines Kleb- inittels befestigt werden. das das Va kuum der Röhre beim Leuchten ver bessert.
    ?. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Leucht- faden mit seinen Haltern mittelst einer Hilfslehre in die Röhre eingeführt wird, die nach dem Anschmelzen der Halter an die Wand der Röhre entfernt wird. i. Leuchtröhre nach Patentanspruch I, her gestellt nach dein Verfahren gemäss Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter für den Leuchtfaden in der Röhre versetzt zueinander angeordnet sind.
    .1. Leuchtröhre nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass diese winkel förmig gebogen ist. 5. Leuchtröhre nach Patentanspruch I, da; durch gekennzeichnet, dass die sie Form eines Bogens hat. 6. Leuchtröhre nach Patentanspruch I und Unteranspriichen .1 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass sie die Form von bild lichen deichen besitzt. 7. Leuchtröhre nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Röhre auf einem Teil des Umfan"es ihrer -Mantel- Z, verspiegelt, auf dein andern Teil farbig ist.
CH144134D 1929-10-25 1929-12-11 Leuchtröhre und Verfahren zu ihrer Herstellung. CH144134A (de)

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