CH169493A - Halterung für die Glühdrahtwendeln in röhrenförmigen elektrischen Glühlampen. - Google Patents

Halterung für die Glühdrahtwendeln in röhrenförmigen elektrischen Glühlampen.

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CH169493A
CH169493A CH169493DA CH169493A CH 169493 A CH169493 A CH 169493A CH 169493D A CH169493D A CH 169493DA CH 169493 A CH169493 A CH 169493A
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zigzag
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  Halterung für die     Glühdrahtwendeln    in röhrenförmigen elektrischen Glühlampen.    Röhrenförmige Glühlampen in geraden  und gebogenen Formen, in welchen ein die  ganze Länge der Röhre durchziehender     Glüh-          draht    gehaltert ist, sind bekannt. Bei den  bisherigen Ausführungsformen berühren län  gere Drahtteile des     Haltergerüstes    die Innen  wand des Glasrohres und werfen auf die  sonst hell beleuchtete und leuchtende     Ober-          fläche    der mattierten oder     Opalglasröhren     scharf begrenzte Schlagschatten, die das Bild  eines gleichmässigen Lichtbandes stören.

    Die Schlagschatten verschwinden, wenn die  schattenwerfenden Drähte nicht mehr fest  an der Innenwand, sondern mehr im Innern  der Röhre liegen, da dann hinter den Dräh  ten liegende Wandteile nicht mehr völlig im  Dunkeln gelassen, sondern auch von ent  fernteren Teilen der     linienförmigen    Licht  quelle direkt und von der übrigen Innen  wand der mattierten Glasröhre indirekt be  leuchtet werden können. Bei der grossen       Leuchtdichte    der Röhren sind die noch übrig-    bleibenden     verschwimmenden    Halbschatten  nicht mehr sichtbar.  



  Ein weiterer Nachteil der bisherigen     Hal-          tergerüste    besteht darin, dass die     Glühdraht-          wendeln    zwischen den sie haltenden Faden  trägern nicht straff gespannt sind, so dass  auch bei neuen Röhren oft Teile des     Glüh-          drahtes    durchhängen.

   Wenn man nicht ein  verhältnismässig dickes und undurchsichtiges  Röhrenglas anwendet, was aber wieder den  Nachteil grossen Lichtverlustes     mit    sich       bringt,    so ist zum Beispiel bei     Verwendung     von durchscheinendem     mattiertem    oder Opal  glas die leuchtende Linie des vom elektri  schen Strom durchflossenen Glühdrahtes als  helle Mittellinie des Lichtbandes deutlich  sichtbar.

   Ist der Glühdraht nicht straff ge  spannt, zeigt er also an     einzelnen    Stellen das  Bild     einer        Guirlande,    so wird das gleich  mässige Bild beeinträchtigt, ja, es entsteht  oft der Eindruck, als ob es sich nicht um  neue, sondern um alte, schon lange gebrannte      Leuchtröhren handelte.

   Das Durchhängen  des Glühdrahtes :entsteht meistens dadurch,  dass     Spiralteile    beim Einbringen der     Glüh-          drahtspirale    in das starre     Haltergerüst    über  mässig ausgezogen werden, was sich bei die  ser mit der Hand durchgeführten Arbeit und  der Empfindlichkeit der jedem Zug nach  gebenden     Glühdrahtspirale    schwer vermeiden  lässt.

   Es kann jedoch durch Anwendung einer  Halterung vermieden werden, die es erlaubt,  die     Glühdrahtwendel,    nachdem sie schon in  die Halterung eingesetzt worden ist, noch  weiter auf die erforderliche Länge zu     strek-          ken.    Auf .diese Weise kann man der Glüh  drahtspirale eine überall gleichmässig     ge-          streckte    Form geben.  



  Die geschilderten Nachteile - Schatten  bildung und Durchhängen der     Gliihdrah@-          wendel    - werden gemäss der Erfindung ver  mieden durch eine Halterung, die aus einem       zickzackförmigen,    die ganze Länge der  Leuchtröhre durchziehenden und die Röh  renwand nicht berührenden, zweckmässig  flachen     Längstragdraht    besteht, an dem die       Glühdrahtwendel    so befestigt ist, dass sie  über der Ebene des     zickzackförmigen        Längs-          tragdrahtes    und parallel zu der durch die       Mitten    der Schenkel der Zickzacklinie ge  henden Verbindungslinie liegt.

   Der     Längs-          tragdraht    kann durch Hindurchführen eines  zweckmässig aus weichem, nicht     federndem     Metall bestehenden Drahtes zwischen zwei       Zahnrädern    hergestellt werden, wobei er sich       W-förmig    biegt und gleichzeitig abgeplattet  wird.  



  Wie die Zeichnung an einer beispiels  weisen, vieler naheliegender     Abänderungen     fähigen     Ausführungsform        veranschaulicht,     sind hier in gleichmässigen Abständen auf  diesem Draht a Glasperlen b angeordnet,  die, wie     üblich,    als     isolierende    Träger für  die eigentlichen     Glühdrahthalter    c dienen,  die senkrecht auf der Ebene des Zickzack  drahtes, also der Ebene stehen,

   in welcher  die     einzelnen    Schenkel der Zickzacklinie des  Drahtes     verlaufen.    In     längeren    oder geboge  nen Röhren tragen die Perlen ausserdem zur  Abstützung des     Hatterungssystems    Draht-    streben d, deren Enden spitz geformt sind  und die abwechselnd nach drei um etwa       120    Grad verschiedenen Richtungen gewen  det sind. Sie sind verschieden lang und so  gekrümmt, dass sie, wenn das     Haltersystem     in der Glasröhre liegt, mit ihren Spitzen  senkrecht auf .die Innenwand der Glasröhre e  treffen.

   Verschiedene Länge der Streben ist  notwendig, weil nicht der     zickzackförmige          Längstragdraht,        sondern    der Glühdraht f in  der Mittelachse der Glasröhre liegen     muss.          Fig.    2 zeigt die Halterung in einem Glas  rohrstück;

       Fig.    3, 4 und 5 sind Querschnitte  in den Ebenen     III,    IV und V, wobei der  Glühdraht über der Schmalseite des     ziA--          zackförmigen        Längstragdrahtes    und damit  gleichzeitig über der     Ebene    des Zickzack  drahtes, und zwar parallel zu der durch die  Mitten der Schenkel der Zickzacklinie gehen  den Verbindungslinie liegend zu denken ist.  



  Die Herstellung des     Haltergerüstes    - An  schmelzen der Glasperlen an den     zickzack-          bezw.    wellenförmig gebogenen     Längstrag-          draht    und Einsetzen der Streben d und       Glühdrahthalter    c -erfolgt an einem     Zick-          zackdraht,    der noch nicht ausgezogen wurde,  der also etwa nur zwei Drittel der Länge  der     Leuchtöhre    hat. Die     Zickzackwinkel        rc          (Fig.1)    sind hier noch verhältnismässig klein.

    In das fertiggestellte, aber noch nicht aus  einandergezogene     Haltergerüst    wird die eben  falls noch nicht auf ihre ganze Länge aus  einandergezogene     Glühdrahtwendel    f ein  gesetzt, indem sie     in    die Häkchen der     Glüh-          drahthalter    eingehängt wird.

   Beide Drähte  erhalten dann gleichzeitig durch     Ausein-          anderziehen    ihre volle Länge; gegebenenfalls  kann (besonders bei     krummen    Röhren) sogar  ein letztes     Ausziehen:    erst nach Einbringen des  ganzen Systems in der Glasröhre erfolgen,  wobei die Spitzen der     Streben    einige Milli  meter an der     Glasinnenwand    entlang gleiten.

    Die     Glühdrahtspirale,    auf deren     Streckung     nach dem Einhängen in der     Glühdrahtträger     es ja ankommt, macht das     Auseinanderziehen     mit, da in ihren Windungen die     Glüh-          drahtträger    liegen, die eine wesentlich  grössere Festigkeit haben, als bei der      schwachen Zugfestigkeit der feinen Spirale  nötig wäre.  



  Beim Strecken des Systems vergrössern  sich die Winkel a, jedoch nicht so weit,  dass aus dem     Zickzackdraht    wieder ein       gestrechter    Draht     würde.    Hierdurch wird ver  hindert, dass' der     Längstragdraht    einen scharf  abgegrenzten Schatten auf die Röhrenwand  wirft. Ein gerader Stab wirft, wenn er von  einer zu ihm parallelen,     linienförmigen    Licht  quelle beleuchtet wird, einen streifenförmigen  Schatten.

   Ist der Stab jedoch nicht gerade  oder liegt er nicht parallel     zur    Lichtquelle  oder verläuft er in einer Zickzacklinie, das  heisst, erscheint er aus einer Anzahl von nicht  parallelen Stäben zusammengesetzt, so kön  nen sich scharf abgegrenzte Schlagschatten  nicht bilden, da jeder Punkt der Wand, selbst  wenn er hinter einem Punkt des Stabes liegt,  doch von den benachbarten Teilen der Licht  quelle beleuchtet wird. Die     Zickzackform     hat also den weiteren Vorteil, dass sie nur  einen schwachen, verschwommenen Halb  schatten werfen kann, der mit freiem Auge  nicht zu erkennen ist.

   Da in der beschrie  benen Ausführungsform das Gerüst im übri  gen nur mit den Spitzen der Streben die  Innenwand berührt, die senkrecht auf dieser  stehen (bei anderer Stellung ergeben sich       kommaförmige    dunkle Flecken), und diese  kleine Berührungsstellen überstrahlt werden,  so ergibt sich von allen Seiten für den Be  schauer ein fleckenloses Lichtband mit einer  gleichmässigen helleren Mittellinie.  



  Genaues Einhalten aller Masse voraus  gesetzt, kann die beschriebene Halterung  ebenso in geraden wie in gekrümmten Leucht  röhren Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Halterung für die Glühdrahtwendeln in röhrenförmigen. elektrischen Glühlampen, gekennzeichnet durch einen zickzackförmig gebogenen, die ganze Länge der Röhren durch ziehenden und die Röhrenwand nicht be rührenden Längstragdra-ht, an welchem die Glühdrahtwendel so - befestigt ist, dass sie über der Ebene des Längstragdrahtes und parallel zu der durch die Mitten der Schenkel der Zickzacklinie gebenden Verbindungslinie liegt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Halterung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zickzackf(irmig gebogene Längstragdraht einen flachen Querschnitt besitzt. Halterung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längstragdraht aus nicht federndem Metall besteht. 3. Halterung nach Patentanspruch, mit den Längstragdraht im Lampengefäss fest legenden Streben, dadurch gekennzeich net, da-ss die Streben die Wand der Röhre nur mit ihren zugespitzten Enden be rühren. 4.
    Halterung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben verschieden lang sind, um bei exzentrischer Lage des Längstrag- drahtes den Glühdraht zentrisch zu lagern. 5. Halterung nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben so gekrümmt sind, dass sie nur im Berührungspunkt Schatten werfen.
CH169493D 1932-12-10 1933-06-19 Halterung für die Glühdrahtwendeln in röhrenförmigen elektrischen Glühlampen. CH169493A (de)

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