CH144183A - Wegventil für Zugbeeinflussungsanlagen. - Google Patents

Wegventil für Zugbeeinflussungsanlagen.

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CH144183A
CH144183A CH144183DA CH144183A CH 144183 A CH144183 A CH 144183A CH 144183D A CH144183D A CH 144183DA CH 144183 A CH144183 A CH 144183A
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CH
Switzerland
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worm wheel
worm
directional valve
valve
driving
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
Original Assignee
Knorr Bremse Ag
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Publication date
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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Indication Of The Valve Opening Or Closing Status (AREA)

Description


      Wegventil    für     Zugbeeinflussungsanlagen.       Wegventile bei     Zugbeeinflussungsanlagen     werden zusammen mit der Wachsamkeits  vorrichtung eingeschaltet und haben die Auf  gabe, diese nach     Zurücklegung    einer bestimm  ten Wegstrecke in die     Normallage    zurück  zuführen, wenn beim Überfahren des dem Vor  signal zugeordneten Beeinflussungspunktes das       Signal    bereits in Fahrtstellung     gebrachtworden     ist.

   Derartige Wegventile bestehen in der Regel  ans Schnecke und Schneckenrad, einer Vor  richtung zur Kupplung dieser beiden und  einem     Rückstellventil.    Diese Elemente wirken  in der Weise zusammen, dass durch die Be  tätigung des Wachsamkeitsorgans Kupplung  zwischen der von einer Lokomotivachse an  getriebenen Schnecke und dem     Schneckenrad     eintritt, bis nach Drehung des Schnecken  rades um einen bestimmten Winkel, der der  gewählten Wegstrecke entspricht, zwecks       Zurückführung    des Wachsamkeitsorgans in  seine     Normallage    das     Rückstellventil        geöffnet     wird,

   wodurch gleichzeitig auch die Schnecke       Lind    das Schneckenrad wieder     ausser        Eingriff       kommen und der ganze     Wegventilmechanis-          mus    in seine Grundstellung     zurückkehrt.     



  Die     bisher    bekannt gewordenen     AusfÜh-          rungsformen    derartiger Wegventile sind da  durch gekennzeichnet; dass das Schneckenrad  in seiner     Grundstellung    durch eine oder  mehrere Federn     gehalten    wird, dass bei der       Arbeitsbewegung    dieses Schneckenrades diese  Federn gespannt werden und die Rückkehr  aus der Arbeitsstellung in die Grundstellung  unter Entspannung der Federn, also mit  rückläufiger Bewegung des Rades erfolgt.  Diese Anordnung hat den Nachteil, dass die  Betriebssicherheit des Apparates von der       Zuverlässigkeit    der Federn abhängt, und dass  der Apparat versagt, wenn die Federn brechen  oder in ihrer Spannung nachlassen.

    



  Diesen Mangel vermeidet die Erfindung  dadurch, dass die Rückführung des angetrie  benen     Organes,    zum Beispiel eines     Schnek-          kenrades,    in die Anfangsstellung nicht durch       rückläufige        Bewegung,    sondern durch Weiter  bewegung in der     Drehrichtung    des Schirek-           kenrades    erzielt wird, dass also das     Schnek-          kenrad    bei jedem Arbeitsspiel eine volle  Umdrehung um 360 Grad vollzieht, wobei  jede Art von     Rückstellfedern    entbehrlich wird.

    Dieses Wegventil kann ferner so ausgebildet  sein, dass das     Schneckenrad    einen oder meh  rere Nocken besitzt, die ein Ventil zur  direkten oder indirekten     Betätigung    eines  akustischen Signals bedienen als Merkmal  und Beweis für den Zugführer, dass der Loko  motivführer beim Überfahren des in Warn  stellung stehenden     Vorsignals    die Wachsam  keitsvorrichtung ordnungsgemäss bedient hat.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Wegventils  nach der Erfindung ist auf der Zeichnung  schematisch veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt die Vorrichtung in Vorder  ansicht;       Fig.    2 einen Teil derselben in Seitenansicht.  Die Welle     a    mit der Schnecke b ist un  verrückbar fest gelagert und wird durch  Antrieb von einer     Lokomotivachse    in stän  diger Umdrehung gehalten. Das Schnecken  rad     c    ist in einem Hebel d gelagert, der um  einen Festpunkt e geschwenkt werden kann.

    Das freie Ende des Hebels d steht einerseits  unter dem Einfluss einer Feder f, die das  Bestreben hat, das     Schneckenrad   <I>c von</I> der       Schnecke    b fernzuhalten, anderseits unter  denn     Einfluss    eins     Druckluftkolbens    g, der  bei der Bedienung der Wachsamkeits  vorrichtung mit Druckluft     beaufschlagt    wird  und das Schneckenrad mit der ständig um  laufenden Schnecke in     Eingriff    bringt. Auf  der einen Seite des Schneckenrades c befin  det sich eine Sperrscheibe<I>lt,</I> die mit einer  Rast     z    versehen ist.

   Auf derselben Seite be  findet sich ein Nocken     k,    der auf den Stift       l    des     Rückstellventils    einwirkt. Auf der  Rückseite des Schneckenrades     c    befindet sich  ein Nocken in, der auf den Stift eines Pfei  fenventils     n    einwirkt. Der Nocken     7n    besitzt  zwei nach dem Umfang der Scheibe hin  ragende Vorsprünge, die nacheinander die  Signalpfeife zum Ertönen bringen.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist  die folgende:    In der     Gärundstellnng    des Wegventils  verriegelt der in die Rast i eingreifende Stift  o das Schneckenrad c. Wird die Wachsam  keitsvorrichtung bedient; so strömt Druckluft  über den Kolben des Kupplungszylinders     g     und drückt mit dem Kolben     aueh    den     Hebel     d herunter, wodurch der Stift o     aus    der Rast       i    heraustritt, das     Schneckenrad    c also ent  riegelt und gleichzeitig in Eingriff reit der  Schnecke     b    gebracht wird.

   Das Schnecken  rad beginnt sich zu     drehen    und     lälät        nach     Drehung um einen bestimmten, der gewählten  Streckenlänge entsprechenden     Winkel    die  Spindel     l    des     Rückstellventils        g)    auf den  Nocken     1c    auflaufen, wodurch das     Rückstell-          ventil        1)    sich öffnet und der über ihm     stehen-          den    Druckluft den Weg zur     Rückführung     der Wachsamkeitsvorrichtung in die Grund  lage freigibt.

   Das Wegventil selbst kehrt  aber nicht gleichzeitig in die Grundstellung  zurück, vielmehr läuft das Schneckenrad  vorerst irr der Drehrichtung weiter, und zwar  so lange, bis die Rast i wieder unter den  Stift o tritt und dieser unter Federdruck in  die Rast eingreift, wodurch Schnecke und  Schneckenrad ausser     Eingriff        kommen,    also       -entkuppelt    werden. Das Schneckenrad     kommt     somit nach genau 360 Grad Drehung in der  Anfangsstellung wieder zum Stillstand.

   Beim  Arbeitsgang des Schneckenrades     öffnen    der  oder die Nocken na das Pfeifenventil in ähn  licher Weise wie der Nocken     /c    das     Rück-          stellverrtil    und     erzeugen    auf diese Weise  durch     Druckluftbeaufschlagung    ein oder meh  rere akustische Signale.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wegventil für Zugbeeinflussungsanlagen, welches, nach Kupplung eines treibenden mit einem angetriebenen Organ durch die Bewegung einer W achsamkeitsvorriehtung in Gang gesetzt, nach Zurücklegung einer be stimmten Wegstrecke ein Rückstellventil betätigt und dadurch die Wachsamkeitsvor richtung in ihre Grundstellung zurückführt, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhebung des Kupplungssehlusses zwischen treibendem und angetriebenem Organ erst nach einer vollen Umdrehung des letzteren erfolgt. UNTERANSPRÜUCHE 1.
    Wegventil mit Schnecke und Schnecken rad als treibendes und angetriebenes Or gan nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Schneckenrad in der entkuppelten Stellung (Grundstellung) ver riegelt ist, dass diese Verriegelung durch die Kupplung von Schneckenrad und Schnecke aufgehoben wird und während der Drehung des Schneckenrades aufge hoben bleibt, bis sie bei Vollendung der Drehung des Schneckenrades um 360 Grad wieder in Kraft tritt, wodurch gleichzeitig Schneckenrad und Schnecke entkuppelt werden. 2.
    Wegventil nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daf, das Schneckenrad neben einem Nocken für die Betätigung des Rückstellventils noch einen oder mehrere in einer anderen Ebene liegende Nocken besitzt, die ein Ventil zur direkten oder indirekten Betä tigung eines akustischen Signals bedienen.
CH144183D 1929-02-16 1930-02-14 Wegventil für Zugbeeinflussungsanlagen. CH144183A (de)

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CH144183D CH144183A (de) 1929-02-16 1930-02-14 Wegventil für Zugbeeinflussungsanlagen.

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